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geburt |
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| 30.08.2008 19.30 | persephone | geburt |
wie habt ihr die geburt eurer kinder erlebt ?
bei mir ist es ja nun bald wieder soweit ...
die geburt meiner tochter habe ich als zutiefst berührend empfunden, ein wunder, ein elementares urerlebnis ... es ging damals sehr schnell, hatte sowas wie eine "endloswehe" und nach 3 stunden war sie da, wunderschön, ganz prachtvoll (sie hatte über 4kg) ... dann wurde es etwas dramatisch, weil ich viel blut verlor, war aber schnell wieder auf den beinen und glücklichselig sie wieder im arm zu halten.
mein mann war bei der geburt dabei. er hatte zuvor zweifel, ob er es aushält und ich überlies es ihm und wie es sich dann eben ergibt ... er hat dann aber sogar selbst die nabelschnur durchtrennt. ich war dann doch froh, dass er da war, weil ich ihm so, als ich wg dem blutverlust versorgt werden musste, unsere kleine gleich übergeben konnte.
diesmal ist er nicht sicher, ob er wieder dabei sein kann. mal sehen, wie er es schafft. in der zeit vor der geburt mag ich ihn schon um mich haben, aber wenn er dann lieber draußen bleiben will, macht es mir auch nichts.
waren eure männer bei der geburt dabei ?
wolltet ihr das sie dabei sind ?
wenn ja, wie war das für euch ? und für eure männer ?
es ist ja in afrika nicht üblich, dass die männer dabei sind, wie mittlerweile hier. manches mal kommt es mir vor, es gibt hier schon einen gesellschaftlichen druck auf die männer dabei sein zu "müssen".
ich freue mich jedenfalls schon sehr auf das baby. meim mann natürlich auch und unsere tochter beschäftigt es auch sehr ... |
| 30.08.2008 19.47 | tina05 | RE: geburt |
Hallo Persephone,
sorry, ich selber kann dir hier gar keine Auskunft geben.
HIER : wurde aber schon ausführlich drüber diskutiert.
Vielleicht schaust du hier mal. :wink: |
| 30.08.2008 22.46 | Joelle | RE: geburt |
mein Mann war bei beiden Geburten mit dabei, allerdings eher unfreiwillig. eigentlich war ausgemacht dass er mich nur "abliefert" und dann wieder geht und erst wiederkommt wenn das Baby da ist. beim Grossen hat die Hebamme ihn aber gleich ganz selbstverständlich auf nen Stuhl in die Ecke gesetzt & er hat sich darauf nicht mehr getraut zu gehen :D
und beim Kleinen ging alles soo schnell dass gar keine Zeit blieb für ihn irgendwo hinzugehen, wir waren keine 10 Minuten im Krankenhaus & da war das Baby auch schon da :lof:
mir wars recht dass er nicht dabei sein wollte, ich bin da aber eher eigen, ich hätte nie z.B. meine Mutter oder eine Freundin oder so mitgenommen. ich hätte das lieber alleine mit der Hebamme gemacht. es war aber okay dass er schlussendlich dabei war, er ist ja auch schön brav in seiner Ecke gesessen & hat nicht gestört :D wenn er jetzt irgendwie um mich herumgetänzelt wäre & mir hätte "helfen" wollen hätte er mich wohl tierisch genervt
ich wünsche dir alles Gute für die Geburt :) lg |
| 30.08.2008 23.57 | lissi | |
Hallo Persephone, mein Mann war sich auch unsicher ob er dabei sein will. Ich glaube für afrikanische Männer ist das eher ungewöhnlich. Schon zum Schwangerschasftskurs mitzugehen war für ihn sicher eher ein Abenteuer. Bei uns wars dann so, dass ich bei einer vorsorglichen Untersuchung, gleich im Krankenhaus dabehalteten wurde. Es war 2 Tage nach dem Geburtstermin, es war Feiertag, und wie gesagt nur Rortine, da sah die Hebamme dass die Herztöne nicht die besten waren und ich schon Wehen hatte, obwohl ich nichts außer Unwohlsein spürte. Es wurde einKaiserschnitt gleich geplant und schon gefragt ob man auf meihnen Mann warten sollte. Da er schon unsicher war bei normaler Geburt dabei zu sein, sagte ich sie sollten schon anfangen, da es sicher 20 oder 30 Minuten dauern würde bis er da sein würde. Ich war damals auch ziemlilch sicher, dass so eine OP ihn sicher schocken würde. Für mich war das damals alles ok, die Geburt war schön, ich kenne auch die normale Geburt, und bis ich wieder firt war, hat er und meine Freundin sich um unsere Tochter gekümmert(1Std.). Wir waren alle glücklich.
Heute würde ich, ohne etwas zu bereuen, ihm mehr die chance geben dabei zu sein. Schließlich hat die Gelegenheit nicht so oft im Leben, manchmal auch nur einmal. lg lissi
Auch meine damals 15jährigen Tochter würde ich mehr dazu ermuntern. |
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