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07.07.2008 15.50 | ngozi |
Na,ja.Aber im Ganzen brauchen wir uns alle nichts vormachen.Unsere Mischlingskinder werden hier im Moment nicht wie reinrassige Deutsche gesehen und behandelt.Viele wissen nicht so genau,in welche Schublade sie,die Mischlinge reinlegen sollen.In die Deutsche oder in die Ausländische.
Es ist Schade,aber Deutschland braucht wohl noch sehr lange um Mischlinge oder Ausländer wie Ihresgleichen zu behandeln.

07.07.2008 16.15 | sunnyibo | RE: Das Wort Mischling
Original von ngozi

Z.B.Nigerianisches Essen,nigerianische Musik,das vielleicht die Familie deines Mannes mal zu Besuch kommt oder das ihr versucht mal runter zu fliegen.Oder das deine Kinder mal Oma,Opa,Tante,Onkel oder Cousin's mal anrufen.
Man kann Einiges machen damit sie sich auch nigerianisch fühlen.

ich weiß nicht
nur weil ich mal gern 'nen Döner esse, fühle ich mich doch nicht türkisch.

Anrufe bedeuten für mich nur, daß ich jemand anrufe.
Selbst wenn ich täglich in Nigeria anrufe, habe ich BEZUG zu Nigeria, bin aber noch lange keine Nigerianerin oder fühle mich selbst nigerianisch.


Ansonsten sind sie Nigerianisch-Deutsch.
Nigerianisch zuerst,weil der Papa Nigerianer ist.

Tja und für mich ist mein Kind deutsch-nigerianisch.

Ganz einfach deshalb: der Geburtsort, der Lebensmittelpunkt, die Sprache ist einfach deutsch.

Und das ist einfach Fakt und hat nichts damit zu tun einen Herkunftsteil abzuschwächen. Würden wir in Nigeria leben - dann wäre es mit Sicherheit umgekehrt.


07.07.2008 16.19 | Simone |
Mein Sohn sieben Jahre alt, sagt immer "My mummy is from Germany and my daddy is from Nigeria, I am living in London.

Meine Schwiegermutter sagt zu mir "My wife" or our "wife"

aber den Pepper Song fuer uns "Weisse" aus Nigeria kennt ihr ja sicherlich auch. SMILE, SMILE

Mein Schwager - selbst schwarz -, lebt in den USA liebt das N Wort fuer sich und seine Homies -

Soviel da zu

07.07.2008 16.20 | sunnyibo |
Original von adauwa
Wenn das viele Teenager und junge Erwachsene nicht mehr tun oder wollen, so ist das kein Versagen der Muetter,

sondern eins der Gesellschaft.

Was huelfe es dem Menschen, wenn er sich als Deutscher fuehlt, aber damit allein steht. Wenn er trotz Vorliebe fuer Sauerkraut und Volksmusik taeglich Auskunft ueber seine Berechtigung ueberhaupt hierzusein geben muss.

Und zwar Hinz und Kunz , bei jedem Behoerdengang und jeder Begegnung mit der Polizei. Und wo die Deklaration Deutscher zu sein oft nicht auf Begeisterung sondern auf vages Misstrauen und Unwillen stoesst.


DAS ist nämlich genau der Punkt!!! :applaus:

07.07.2008 17.30 | Bine | RE: Das Wort Mischling
Original von ngozi
Original von Bine
Original von Frida
was mir jetzt spontan auffällt bei dem Begriff "afro-deutsch" ist, dass das Afrikanische wieder in einen Topf geschmissen wird, als ob es nur ein Afrika gäbe. Bei den Afro-Amerikanern mag es ja seinen Sinn haben, da sie nicht immer explizit wissen, won welchem Land ihre Vorfahren kommen. Wenn, dann sage ich, dass meine Tochter nigerian-swiss/swiss-nigerian ist. Wenn dann afro-, müsste meiner Meinung nach auch europäisch folgen.. d.h. afro-europäisch.
Ja, "Mischling" gehört endgültig aus dem Wortschatz verbannt, sofern es sich auf die Menschen bezieht.. finde ich.
LG Frida


Meine Kids sind Deutsche.
"Afro-Deutsch" finde ich unmöglich - "Afro-Europäisch" noch furchtbarer.
Der Begriff "Mischling" löst bei mir keine negativen Gefühle aus.
Meine Kinder sehen sich nicht als Nigerian-Germans - nichtmal dann, wenn ich ihnen erkläre, dass sie eine Mischung aus Papa und Mama sind.
Sie wachsen hier in Deutschland auf und fühlen sich zu 100% DEUTSCH.
Das einzig Nigerianische bei uns zu Hause ist mein Mann.



Das finde ich aber sehr traurig.Aber du scheinst auch nichts zu unternehmen,das deine Kinder mehr Bezug zu Nigeria haben.
Z.B.Nigerianisches Essen,nigerianische Musik,das vielleicht die Familie deines Mannes mal zu Besuch kommt oder das ihr versucht mal runter zu fliegen.Oder das deine Kinder mal Oma,Opa,Tante,Onkel oder Cousin's mal anrufen.
Man kann Einiges machen damit sie sich auch nigerianisch fühlen.
Oder ist es dir egal?
Also,mir und meinem Mann ist es sehr wichtig,das unsere Kinder einen engen Kontakt zu Nigeria und zu ihren Verwandten haben.
Meine Schwiegermutter kommt nächsten Monat zum 5.Mal uns besuchen.Sie kommt zusammen mit meiner Schwägerin(kommt zum 2.Mal) und ihren beiden Kindern(9 und 2 Jahre alt).Bleiben ca. 1 Monat.Und wir fühlen uns alle wohl,wenn sie da sind.Für den Besuch räumt meine 13 jährige sogar ihr Zimmer und schläft solange mit den Kleineren,bis der Besuch wieder weg ist.
Dann brauche ich nicht mehr so oft kochen. :wink:

Ansonsten finde ich den Begriff Mischling nicht schlimm.Denn sie sind ja eine Mischung aus 2 verschiedenen Rassen.
Ansonsten sind sie Nigerianisch-Deutsch.
Nigerianisch zuerst,weil der Papa Nigerianer ist.

Hi Ngozi,


wir wollen doch dein Statement mal relativieren:

Es ist NICHT meine Aufgabe, meinen Kindern Nigeria in irgendeiner Art und Weise gesondert nahezubringen.

Meine Kinder waren bis heute weder in Nigeria zu Besuch, noch war die nigerianische Oma jemals bei uns zu Besuch.
Außerdem sprechen sie kein Wort Englisch oder Igbo - meine Schwiegermutter wiederum spricht kein Deutsch, Verständigung = unmöglich.

Nigerianisches Essen und Musik gibt es bei uns fast täglich - sofern mein Mann zuhause ist.
Meine Kinder fühlen sich trotzdem äußerst wenig nigerianisch...

Ich verstehe allerdings nicht so recht, wieso meine Kinder unbedingt einen Bezug zu Nigeria haben müssen?
Sie wachsen in Deutschland unter größtenteils Deutschen auf und sehen sich auch als Deutsche.
Da habe ICH kein Problem damit.

Ich stehe meinem Mann nicht im Weg und untergrabe auch keinerlei Versuche seinerseits, unseren Kids "das Nigerianische" nahezubringen.
Anscheinend hat das für meinen Mann aber keine gesteigerte Priorität - und für mich sowieso nicht.

Ich bin froh, dass meine Kids hier in Deutschland "verwurzelt" sind.

Wenn wir es jemals schaffen sollten, mit den Kindern nach Nigeria zu reisen, wird sich das Verhältnis unserer Kinder zur Heimat ihres Vaters möglicherweise ändern.
Im Moment haben sie mit der Heimat ihres Vaters allerdings nicht viel am Hut - sie sehen es weder negativ noch verklärt. Es spielt ganz einfach eine - wenn überhaupt - nur sehr untergeordnete Rolle im Leben unserer Kinder.

Bine

07.07.2008 18.54 | Afusat |
Ehrlich gesagt habe ich mir nie gedanken darüber gemacht wie wir unsere Kinder bezeichnen sollen.

Es sind unsere Kinder!

Sie sind hier in Deutschland geboren.
Sie kennen Nigeria und einen kleinen teil der Familie.Käme die ganze Familie zusammen , könnten wir eine Kleinstadt gründen.

Meine Kinder wollen keinme Nigerianische Kleidung tragen ( was sie haben paßt eh nicht mehr ,hat sich also erledigt).

Nigerianische Musik hören SIe notgedrungen im Auto mit (wenn die BAtterie vom MP3 Player leer ist) und dann am liebsten aus der Cassette (ja sowas gibt es noch) Festac `77 den Song Welcome to NIgeria , wo es ja angeblich dort immer soooooooooo laaaangweilig ist .

Nigerianisches Essen mögen Sie und meckern nur selten darüber , es sei denn das Amala und Egussi ist alle.

Ich kann mich erinnern , als meine Tochter geboren wurde , wurde ich nimmer gefragt welches Kind denn Adoptiert sei .Mein Sohn war damals 3 Jahre alt (die Erklärung findet Ihr in meiner Galerie) .

Mein Sohn nennt sich selbst Schoko ,als Nickname im www.

Seine Entscheidung .Er hat einen großen freundeskreis , ist bei seinen Chefs beliebt .


Ich glaube das meine Kinder mit sich und IHrer Herkunft im Reinen sind und das ist das wichtigste.

Sie sehen sich auch als Deutsche mit einem Nigerianischen Papa der einen Dt. Paß hat.

07.07.2008 21.25 | sonnenaufgang |
Original von sunnyibo
Original von adauwa
Wenn das viele Teenager und junge Erwachsene nicht mehr tun oder wollen, so ist das kein Versagen der Muetter,

sondern eins der Gesellschaft.

Was huelfe es dem Menschen, wenn er sich als Deutscher fuehlt, aber damit allein steht. Wenn er trotz Vorliebe fuer Sauerkraut und Volksmusik taeglich Auskunft ueber seine Berechtigung ueberhaupt hierzusein geben muss.

Und zwar Hinz und Kunz , bei jedem Behoerdengang und jeder Begegnung mit der Polizei. Und wo die Deklaration Deutscher zu sein oft nicht auf Begeisterung sondern auf vages Misstrauen und Unwillen stoesst.


DAS ist nämlich genau der Punkt!!! :applaus:

Mag ja sein, dass das manchmal schwierig ist - aber daran ändert ein "dann erklär ich mich lieber zum Gambier" (in unserem Fall) nie was - dann spielen "wir" das Spiel mit. Im Übrigen habe ich durchaus den Eindruck, dass sich auch bei Behörden, Nachbarn etc, es immer mehr rumspricht, dass es auch Deutsche gibt, die nicht blond und blauäugig sind. Meine Erfahrung.

Kleine Episode: meine neue Nachbarin - bin inzwischen richtig gut mit ihr befreundet - hat mir ihren Sohn (19) als Italiener vorgestellt (indirekt) - ich dachte wirklich, er hat die italienische Staatsbürgerschaft. Wie sich rausstellte ist dem aber nicht so. Er hat einen italienischen Papa - den er nicht kennengelernt hat, bis er 18 Jahre alt war. Die Mama hat ihn mit den Großeltern alleine aufgezogen. Er fühlt sich aber als Italiener - wie das denn? Ja, er sieht ein bisschen exostisch aus (die Mama ist auch der dunkle Typ), aber das tat Hansi Müller (falls den hier noch jemand kennt :-)) auch. Oder ist es so, dass man auch als Halb-Italiener in Deutschland ausgegrenzt wird? Ich glaube nicht. Ich denke, da findet die Mama - und auch der Sohn - es schick, anders zu sein.

Grüße
Susanne

07.07.2008 21.36 | Bine | @Susanne
Original von sonnenaufgang
Original von sunnyibo
Original von adauwa
Wenn das viele Teenager und junge Erwachsene nicht mehr tun oder wollen, so ist das kein Versagen der Muetter,

sondern eins der Gesellschaft.

Was huelfe es dem Menschen, wenn er sich als Deutscher fuehlt, aber damit allein steht. Wenn er trotz Vorliebe fuer Sauerkraut und Volksmusik taeglich Auskunft ueber seine Berechtigung ueberhaupt hierzusein geben muss.

Und zwar Hinz und Kunz , bei jedem Behoerdengang und jeder Begegnung mit der Polizei. Und wo die Deklaration Deutscher zu sein oft nicht auf Begeisterung sondern auf vages Misstrauen und Unwillen stoesst.


DAS ist nämlich genau der Punkt!!! :applaus:

Kleine Episode: meine neue Nachbarin - bin inzwischen richtig gut mit ihr befreundet - hat mir ihren Sohn (19) als Italiener vorgestellt (indirekt) - ich dachte wirklich, er hat die italienische Staatsbürgerschaft. Wie sich rausstellte ist dem aber nicht so. Er hat einen italienischen Papa - den er nicht kennengelernt hat, bis er 18 Jahre alt war. Die Mama hat ihn mit den Großeltern alleine aufgezogen. Er fühlt sich aber als Italiener - wie das denn? Ja, er sieht ein bisschen exostisch aus (die Mama ist auch der dunkle Typ), aber das tat Hansi Müller (falls den hier noch jemand kennt :-)) auch. Oder ist es so, dass man auch als Halb-Italiener in Deutschland ausgegrenzt wird? Ich glaube nicht. Ich denke, da findet die Mama - und auch der Sohn - es schick, anders zu sein.Grüße
Susanne

Hi Susanne,

das vermute ich auch.

Bine

07.07.2008 21.47 | sonnenaufgang |
Nachtrag zu meinen letzten Beitrag (wollte eigentlich editieren, aber die 15 Minuten waren schon um), also hier der Text:

Und: Wer ist denn "die Gesellschaft"? Wohl doch die Summe der Einzelnen? Also hilft es nur, bei sich, im eigenen Umfeld, der eigenen Familie, bei den eigenen Nachbarn, im eigenen Kindergarten anzufangen. - Der erste Mensch, der meinen Sohn auf seine "Andersartigkeit" angesprochen hat, war übrigens eine griechische Erzieherin, die in seinem Tagheim ausgeholfen hat. Er kannte noch nicht mal ihren Namen, da fragte sie ihn: "woher hast Du denn Deine schöne Hautfarbe" - nett gemeint, aber er war sichtlich irritiert - bis dato hatte er zur Kenntnis genommen, dass sein Papa dunkel ist, seine Mama hell - und dass es viele Menschen gibt, die unterschiedlich aussehen - mehr nicht.

Ich hatte bisher zwei Erlebnise, die aus meiner Sicht - ohne böse Absicht - meinen Sohn ausgegrenzt, "anders" gemacht haben: das mit der Mutter aus Ghana und das mit der Erzieherin aus Griechenland. Mit Deutschen hatte ich so etwas - noch - nicht erlebt.

Rassismus gibt es überall auf der Welt (auch und bei "Schwarzen" - jetzt duck ich mich) - und mancherorts viel schlimmer als hierzulande (wir Deutschen haben nun mal ein Päckchen zu tragen und sind vielleicht etwas vorsichtiger) - das nur mal am Rande.

Grüße

07.07.2008 21.49 | Seestern |
Danke trinity und adauwa, dass ihr verstanden habt, was ich meinte.
adauwa hat mein etwas kurioses "Bild" vom Selbstverständnis meines Sohnes sehr schön zusammen gepuzzelt! :umarm:
Afusat kann ich auch folgen, wenn sie sagt: das Wichtigste ist, dass die Kinder mit ihrer Herkunft im Reinen sind.
Genau das ist es doch. Dabei kommt es nicht darauf an, dass sie afrikanische Kleider tragen müssen oder nur noch diese Musik hören, dieses Essen mögen ... sie müssen sich selbst mögen, um den alltäglichen "Unannehmlichkeiten" selbstbewusst gewachsen zu sein.
Und klar doch: vor allem die deutsche Mama lieben!!! :knutsch:

07.07.2008 21.55 | sonnenaufgang | RE: @Susanne
Original von Bine
Original von sonnenaufgang
Original von sunnyibo
Original von adauwa
Wenn das viele Teenager und junge Erwachsene nicht mehr tun oder wollen, so ist das kein Versagen der Muetter,

sondern eins der Gesellschaft.

Was huelfe es dem Menschen, wenn er sich als Deutscher fuehlt, aber damit allein steht. Wenn er trotz Vorliebe fuer Sauerkraut und Volksmusik taeglich Auskunft ueber seine Berechtigung ueberhaupt hierzusein geben muss.

Und zwar Hinz und Kunz , bei jedem Behoerdengang und jeder Begegnung mit der Polizei. Und wo die Deklaration Deutscher zu sein oft nicht auf Begeisterung sondern auf vages Misstrauen und Unwillen stoesst.


DAS ist nämlich genau der Punkt!!! :applaus:

Kleine Episode: meine neue Nachbarin - bin inzwischen richtig gut mit ihr befreundet - hat mir ihren Sohn (19) als Italiener vorgestellt (indirekt) - ich dachte wirklich, er hat die italienische Staatsbürgerschaft. Wie sich rausstellte ist dem aber nicht so. Er hat einen italienischen Papa - den er nicht kennengelernt hat, bis er 18 Jahre alt war. Die Mama hat ihn mit den Großeltern alleine aufgezogen. Er fühlt sich aber als Italiener - wie das denn? Ja, er sieht ein bisschen exostisch aus (die Mama ist auch der dunkle Typ), aber das tat Hansi Müller (falls den hier noch jemand kennt :-)) auch. Oder ist es so, dass man auch als Halb-Italiener in Deutschland ausgegrenzt wird? Ich glaube nicht. Ich denke, da findet die Mama - und auch der Sohn - es schick, anders zu sein.Grüße
Susanne

Hi Susanne,

das vermute ich auch.

Bine

Hi Bine,

ich habe manchmal das Gefühl, viele sind lieber alles andere, als Deutsche - auch irgendwie verständlich bei unserer Geschichte - aber irgendwann in den letzten Jahren habe ich gemerkt, dass man sich nicht nur schämen muss, Deutsche zu sein...es gint auch nette Deutsche :-)

Susanne

07.07.2008 22.31 | Seestern |
Ja, sicher doch!
:prost:

08.07.2008 10.48 | trinity |
Seestern@

Ja ich kann das nachvollziehen, du machst es genau richtig. Warum sollte man einem Kind auf biegen und brechen einreden sich als deutscher zu fühlen? Vieleicht habt ihr in eurem Umfeld Glück und sehr viele tolerante und auch informierte Menschen , aber da wo ich lebe rümpfen die Menschen noch ab und an die Nase wenn ich sage:,,Ich bin deutsche``. Dann kommt meistens die Rückfrage:,,Ja klar, aber woher kommst du den ursprümglich´´?Oder,,Du kannst aber gut deutsch sprechen. Hätte ich gesgt ich bin aus dem Kongo oder aus Nigeria oder ähnliches würde es keiner bezweifeln. Mein Sohn wurde ohne mein wissen in den Migrantenförderkurs geschickt, obwohl er perfekt deutsch spricht und sich als deutsches Kind sieht. Er empfand es als absolute Ausgrenzung. Ich habe dann einen Termin mit der Rektorin vereinbart und dafür gesorgt das er da raus kommt. Selbst bei diesem Gespräch ist mir klar geworden das meine Erklärungsversuche ins leere laufen. Die Rektorin kam dann mit so Sprüchen:,,das Kind spricht doch bestimmt 2 Sprachen und dieser ständige Spagat zwischen den 2 Kulturen. Hallo? Seine polnische Klassenkameradin musste nicht in diesen Kurs. Seine Klassenlehrerin war erst auch nicht für den Migrantenkurs, aber die Rektorin hatte es so entschieden und warum hatte sie das entschieden? Alleine wegen seiner Hautfarbe.
Das sind so Fälle die mir immer wieder zeigen es wird noch einige Zeit dauern bis es in die Köpfe der Menschen geht . Deutsch sein kann man in verschiedenen Formen und Farben.

LG

08.07.2008 11.04 | amede |
am ende kann man seine kinder gar nix einreden.
wenn ich morgen aufstehe kann ich mich entscheiden ein deutscher tag zu haben.
meine große tochter hat mehr ausländische freunde als deutsche. sie , seht sich als gerettet durch mein blut.
aber was ist mit noch viel später wenn sie das abi schafft und auf die uni geht .
denn geht sie weiter. änderet sich nicht der freundschafts kreis.
werden deutsche für sie immer noch "halt kattofel".
die kann auch nicht nigeria behaupten war noch nie da und auser yam oder plantin mag sie nicht mal das essen.
ihere schwester seht es genau so.
die kleine geht es am arsch vorbei.
wenn jemand sie fragt kann er sehrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr lange auf eine antwort von sie warten.
weil sie nicht alle frage beantwortet.
da kommt mehr sowas wie ein Heee???

08.07.2008 11.35 | Nwaka |
Ich habe zwei sehr unterschiedliche Kinder und sie haben unterschiedliche Phasen in ihrer Jugend durchgemacht. Beide haben einen dunkelhäutigen Vater. Die eine ist etwas dunkler als die andere.
Beide sind quasi ohne Vater aufgewachsen - die meisten Jahre 100% ohne Kontakt - was von mir zwar nicht gewollt war, was ich aber nicht ändern konnte. Die Große hatte mit ca. 12 Jahren eine Phase, wo sie absolut so aussehen wollte wie die anderen Deutschen und z.B. beim Besuch von Nigerianern mit Kindern aus den USA (keine Verwandte) sich ziemlich distanzierte (obwohl in der Schule und Bekanntschaft auch hier und da dunkelhäutige Kinder und Erwachsene aus Afrika waren). Der nicht anwesende Vater, den sie nicht kannte und der nie eine Weihnachtskarte geschckt hatte (außer Heiratsversprechen etc. etc. bis sie ca. zwei Jahre alt war, obwohl er immer im Ausland lebte), wurde himmelhoch gelobt, vergöttert, es war ihr Traum (ich nur die Altagsmutter, die ihre Wünsche nicht erfüllen konnte). Als sie 14J. alt war, hatte ich genug Geld gespart, um mit beiden Kindern ins Ausland zu ihrem Vater zu fahren - was ein völliger Reinfall war (da sie mitten in der Pubertät war). Später war sie dann noch mit 18 bei ihrem Vater, hat eine zeitlang bei ihm gewohnt und ihn richtig kennengelernt. Seitdem ist unser Verhältnis wieder ok, sie weiß, was sie an mir hat. Ich habe sie immer aufgefangen aber nie festgehalten. (Trotzdem war es im Nachhinein nicht gut, dass wir ausgerechnet zu ihrem Vater fuhren als sie 14 war - aber hinterher ist frau immer schlauer.)

08.07.2008 11.40 | Nwaka |
ja, in jedem Dorf, überall auf der Welt, gibt es gute und schlechte Menschen, kein Dorf, keine Stadt ohne Scharlatane etc. So ist es.

08.07.2008 13.42 | Seestern |
@Nwaka
"ich habe sie immer aufgefangen, aber nie festgehalten!" hoffe ich auch für mich sagen zu können.
@amede
Man kann Kindern (manchen?) gar nichts einreden. Das hast du richtig beschrieben und du hast noch den Vorteil, drei unterschiedliche Beispiele dafür zu haben.
Ich glaube, dass ich durch mein Umfeld und vor allem Freundeskreis vieles leichter bewältigen konnte - auch als Alleinerziehende.
Trinity, was euch da in der Schule passiert ist, könnte schon fast lustig sein, wenn es nicht so was von diskriminierend wäre.
Wir haben allerdings auch einiges erlebt. Das fing im Kindergarten an und ging durch die Schulen bis zum "nicht in eine neu eröffnete Disko kommen" . Ja, und gerade da finde ich es besser, wenn die Identifizierung mit der "dunklen" Seite positiv ist, als wenn jemand dann seinen Pass zeigt und darauf bestehen will: ich bin aber Deutsche(r).
LG - Seestern

08.07.2008 13.55 | chris |
Original von Seestern
Wir haben allerdings auch einiges erlebt. Das fing im Kindergarten an und ging durch die Schulen bis zum "nicht in eine neu eröffnete Disko kommen" . Ja, und gerade da finde ich es besser, wenn die Identifizierung mit der "dunklen" Seite positiv ist, als wenn jemand dann seinen Pass zeigt und darauf bestehen will: ich bin aber Deutsche(r).


Das verstehe ich nicht, Seestern. Er ist doch zumindest auch Deutscher. Warum sollte er dann nicht drauf bestehen? Soll er sich sagen, ok, ich bin Kameruner, ist also vollkommen ok, dass ich in diesen Club nicht reinkomme? (Mal ganz davon abgesehen, dass ich grundsätzlich nicht akzeptieren würde, wegen meiner Nationalität eingeschränkt zu werden) Vielleicht verstehe ich dich falsch.

Im Übrigen finde ich es problematisch, Erziehung, wie hier teilweise geschehen, als "falsch" oder "richtig" einzuordnen. Ich habe diese Begriffe nie gebraucht, ich habe lediglich darauf hingewiesen, welche Gefahren ich in diesem Erziehungsmodell sehe.

08.07.2008 14.01 | adauwa |
Original von Afusat
Ehrlich gesagt habe ich mir nie gedanken darüber gemacht wie wir unsere Kinder bezeichnen sollen.

Es sind unsere Kinder!



Meine Kinder wollen keinme Nigerianische Kleidung tragen ( was sie haben paßt eh nicht mehr ,hat sich also erledigt).

Nigerianische Musik hören SIe notgedrungen im Auto mit (wenn die BAtterie vom MP3 Player leer ist) und dann am liebsten aus der Cassette (ja sowas gibt es noch) Festac `77 den Song Welcome to NIgeria , wo es ja angeblich dort immer soooooooooo laaaangweilig ist .

Nigerianisches Essen mögen Sie und meckern nur selten darüber , es sei denn das Amala und Egussi ist alle.


Ich glaube das meine Kinder mit sich und IHrer Herkunft im Reinen sind und das ist daswichtigste.
.
Sie sehen sich auch als Deutsche mit einem Nigerianischen Papa der einen Dt. Paß hat.

Wir muessen unsere Kinder auch nicht irgendwie bezeichnen, sie haben alle huebsche Namen, von uns persoenlich ausgesucht .... Es geht ja darum, wie sie sich selber bezeichnen und das ist schon mit dem Land in dem sie aufwachsen eng verbunden. Oder mit ihren Erfahrungen in demselben Land. Ich kann mir schon vorstellen, dass man in der Kindheit um jeden Preis "dazugehoeren" will und die natuerliche Reaktion eine Affinitaet zum Geburtsland ist. Wenn das durch Familie, Freunde, Schule , Umwelt ganz natuerlich unterstuetzt und als selbstverstaendlich angesehen wird, dann mag das ja auch so bleiben.
Wie es im Falle meiner Kinder in Nigeria der Fall ist. Nur sehe ich bei Jugendlichen und
jungen Erwachsenen - und das nicht nur aus persoenlichen Gespraechen, sondern statistisch untermauert (Verzeihung ich bin halt Soziologin) - ein deutliches Ueberwiegen der Hinwendung zu der Nichtdeutschen Identitaet. Ob das nun mit schlechten Erfahrungen zusammenhaengt, oder dem Drang von Jugendlichen aus Mehrheitssituationen auszuscheren, vermag ich noch nicht abzuschaetzen. Es gibt deutliche Unterschiede in der Akzeptanz einer Deklaration fuer das eine oder andere Land. Waehrend man sich in Nigeria darueber freut, wenn jemand der eine Wahl hat sich fuer Nigeria als primaeres Heimatland entscheidet, wird diese Entscheidung in Deutschland mit Missvergnuegen aufgenommen, sobald der Augenschein eine Abweichung von der vermeintlichen Deutschnorm feststellt.
Die es natuerlich nicht gibt.
Und deshalb ist es kein grosses Wunder, wenn viele Menschen sich als emotionale Heimat diejenige aussuchen, wo sie erwuenscht sind. Das bedeutet nicht, dass sie nicht auch dem anderen Land -oft Deutschland - durch viele unsichtbare Faeden verbunden sind.
Ich wuensche mir, dass sich das aendert, dass diejenigen die Deutsche sein wollen das auch ohne emotionale Blessuren sein koennen. Aber ich wuensche mir auch, dass die augenblickliche Mehrheitsentscheidung der binationalen Kinder zum "anderen" Land, auch wenn sie noch nie dort gelebt haben, nicht als Verlangen "cool" oder "chic" zu sein abgetan wird. Oft ist diese Entscheidung aus grossen Schmerzen und Gefuehlen der Ausgrenzung entstanden.

Uebrigens Afusat, meine Kinder 35, 33 und 31 Jahre alt, ziehen NIEMALS afrikanische Kleider an. Jegliche Anregung meinerseits, doch mal bei Einladungen zu Hochzeiten oder anderen Anlaessen eine Ausnahme zu machen , wird mit Hohngelaechter beantwortet. Aber da ist mein Mann auch kein gutes Beispiel, der traegt auch keine afrikanischen Sachen. Er zitiert immer Tai Solarin, der einmal in einem satirischen Artikel ausgerechnet hat, dass durch das ewige Hochfalten der Aermel bei den Agbadas und dem wiederholten Krempeln und Binden der Wrappers ganz entsetzlich viele Arbeitsstunden verloren gehen, die man besser einsetzen koenne.

Ueber den gegenwaertigen Musikgeschmack kann ich nicht viel sagen, wenn sie bei uns zu Besuch sind ertragen sie gutwillig und garnicht unerfreut meine zerkratzten alten Highlife Platten. Und manchmal tanzen sie sogar mit ihrer alten Mutter ...

Nigerianisches Essen ist bei allen aeusserst beliebt. Sie koennen Stunden damit zubringen, sich gegenseitig an besondere Schmankerl zu erinnern, die sie als Kinder gegessen haben.
Meine Tochter beklagt sich, dass ihre Brueder sie anrufen, wenn sie etwas Tolles gekocht haben - in England ist es leichter mit den Zutaten als in der Schweiz - und ihr den Mund waessrig machen.

Trotz ihrer deutliche Identifikation mit Nigeria, geniessen die Kinder viele Aspekte ihrer
anderen Heimaten, engagieren sich auch dort politisch und gesellschaftlich, haben Freunde, fuehlen sich verbunden. Wenn wir ein Ding relativ gut hinbekommen haben, so ist es diese Faehigkeit unserer ganzen Familie in verschiedenen Welten leben zu koennen und dort auch teilzunehmen an allem. Und sich nirgends exiliert zu fuehlen, oder am falschen Platz.

08.07.2008 14.26 | Seestern |
@chris
mal abgesehen davon, dass jemand, wenn er in ein Lokal nicht eingelassen wird, auch nichts davon hätte zu sagen oder zu zeigen: ich bin aber Deutscher, würde ihm das auch gar nichts nützen, denn kein Türsteher oder Besitzer würde zugeben, dass er aufgrund seiner ausländischen Erscheinung nicht 'rein kommt. Man sagt dann: die Schuhe passen nicht oder "Männerüberschuss" oder so etwas.
Übrigens, welche "Gefahren" siehst du in einem "Erziehungsmodell" wie meinem und einigen anderen Frauen hier?

08.07.2008 14.37 | chris |
Original von Seestern
@chris
mal abgesehen davon, dass jemand, wenn er in ein Lokal nicht eingelassen wird, auch nichts davon hätte zu sagen oder zu zeigen: ich bin aber Deutscher, würde ihm das auch gar nichts nützen, denn kein Türsteher oder Besitzer würde zugeben, dass er aufgrund seiner ausländischen Erscheinung nicht 'rein kommt. Man sagt dann: die Schuhe passen nicht oder "Männerüberschuss" oder so etwas.
Übrigens, welche "Gefahren" siehst du in einem "Erziehungsmodell" wie meinem und einigen anderen Frauen hier?

Ähm, das habe ich doch hinlänglich beschrieben... :help: Ich sehe die gleichen Gefahren wie Mumbi. Die sehe ich auch weiterhin.

Mein Bruder ist übrigens auch schon in Clubs nicht reingekommen, der ist nicht schwarz. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Türsteher sehr wohl sagen, wenn sie jemanden aufgrund der Herkunft nicht reinlassen. Bis jetzt wurde immer gesagt, wir wollen hier keine Afrikaner oder Türken.

08.07.2008 14.42 | Seestern |
Ja, hat ja auch Mumbi schon gesagt:

"Es gibt auch nette Deutsche"!!! :umarm:

Gefahr erkannt - Gefahr gebannt? :oweh:

08.07.2008 14.50 | chris |
Original von Seestern
Ja, hat ja auch Mumbi schon gesagt:

"Es gibt auch nette Deutsche"!!! :umarm:

Gefahr erkannt - Gefahr gebannt? :oweh:

:railstation:

Muss ich das jetzt verstehen? Ich sehe nicht, wo Mumbi sowas schrieb. Ziehst du das Ganze jetzt ins Lächerliche?

08.07.2008 15.00 | Afusat |
@adauwa , meine Kinder brechen nicht gerade in Hiohngelächter aus ,aber es kommen Kategorische Neins .

es gab aber auch schon Zeiten da haben sie diese Kleider gerne getragen.

Für unseren 2m Sohn haben wir eh nix , dem passen auch nicht Papas anzüge, da der ca 20cm kleiner ist.

Agbadas trägt mein Mann auch nicht gerne :Er hat nur einen Anzug mit Agbada , ansonsten nur Hose und weites Oberteil.

ABer die trägt er zu Feiern .Bei mir rutscht kein Wrapper, die es jetzt auch übrigens mit Bändern zum Festbinden gibt . Aber ich trage eh lieber die wallenden Kleider .

Wenn ich dann mal zum einkaufen eines meiner langen Hauskleider trage , sagt meine Jüngste immer das wäre peinlich.Dann antworte , sie könne ja zu Hause bleiben.

08.07.2008 15.02 | Seestern |
@sorry,chris
das hat nicht mumbi, sondern Sonnenaufgang geschrieben als Antwort oben auf einen Beitrag von Bine.
Nein, ich ziehe das Ganze nichts ins Lächerliche.
Möchte mich nur nicht wiederholen. Und Gefahren sehe ich nicht in einer Erziehung, die beide Seiten gleichwertig zulässt.
Entscheiden werden die Kinder, wie du an vielen Beiträgen sehen kannst, sowieso selber.

08.07.2008 15.19 | chris |
Original von Seestern
Möchte mich nur nicht wiederholen. Und Gefahren sehe ich nicht in einer Erziehung, die beide Seiten gleichwertig zulässt.
Entscheiden werden die Kinder, wie du an vielen Beiträgen sehen kannst, sowieso selber.

Die Entscheidung der Kinder wird aber ja wohl schon durch das Verhalten der Eltern beeinflusst. Außerdem sehe ich in deiner Erziehung eben keine Gleichwertigkeit. Aber jeder hat da so seine Vorstellungen. Und für jeden funktioniert was anderes. Ich persönlich stimme da schon auch mit Sonnenaufgang überein.

08.07.2008 15.26 | Simone |
Afrikanische Kleidung, Hochzeiten und Partys.

Also hier in London, meine Kids maulen auch, wenn Sie Yourba Sachen anziehen sollen, aber meine Nichten machen das auch, und Ihre Mummy und Daddy sind 100 % Nigerianisch. Die Kiids lieben Jeans und Hip-Hop Tops. Und meine Schwaegerin ist Desigerin fuer Afrikanische Kleider und die Kids lieben die US Kleider. Unter der Woche im Office tragen wir Englische Sachen und ab Freitag bis Sonntag meist Jeans oder afrikanische Kleidung.

Partys - jedes Wocheende - die Kids moegen es - treffen dort mi ihren Freunde und wir mit unseren

Heimat - ist fuer mich zur Zeit London, auch wenn ich das Deutsche Essen sehr vermisse

Schaue ich mich in meiner Arbeit bei einer grossen IT Firma um, habe ich alles - Deutsch Afrikaner, France Afrikaner, Afganische Deutsche, DeutschTuerken usw. und sogar Leute das Solamia, welche Deutscher sind als ich und sie "ost deutsch" sprechen.

Die Welt wird so wie so immer kleiner.

Das mit der Hautfarbe ist so ein Sache - ich glaube man muss sich immer mehr behaupten als die Einheimischen, egal ob in einem Land, in einer Stadt oder auf einen Erdteil.

Die Weissen brauchen auch einen Einladung aus Nigeria, wenn Sie in das Land reisen wollen und sie bekommen auch nicht immer ein Visum.

08.07.2008 16.10 | mumbi |
Original von trinity
Seestern@

Ja ich kann das nachvollziehen, du machst es genau richtig. Warum sollte man einem Kind auf biegen und brechen einreden sich als deutscher zu fühlen?

und wieso sollte man sich darüber freuen,wenn ein in deutschland geborenes kind,welches eine deutsche mutter hat,in einen deutschen kindergarten ging,in eine deutsche schule,deutsch als muttersprache hat etc etc sich als kameruner fühlt?

sorry das erschliesst sich mir nicht.
da fällt mir ein gedicht von wilhelm busch ein....

08.07.2008 17.25 | Bine | @Mumbi
Original von mumbi
Original von trinity
Seestern@

Ja ich kann das nachvollziehen, du machst es genau richtig. Warum sollte man einem Kind auf biegen und brechen einreden sich als deutscher zu fühlen?

und wieso sollte man sich darüber freuen,wenn ein in deutschland geborenes kind,welches eine deutsche mutter hat,in einen deutschen kindergarten ging,in eine deutsche schule,deutsch als muttersprache hat etc etc sich als kameruner fühlt?

sorry das erschliesst sich mir nicht.
da fällt mir ein gedicht von wilhelm busch ein....


Das frage ich mich auch, Mumbi.

Ich meine, es ist ja schon irgendwie komisch, dass ich mich teilweise dafür rechtfertigen muss, dass meine Kinder sich mit Deutschland identifizieren und sich als Deutsche fühlen und ich es offensichtlich versäumt habe, ihnen einzureden, sie seien in Wirklichkeit Nigerianer...

Bine

08.07.2008 17.37 | trinity |
Rechtfertigen braucht sich wirklich keiner. Jedem das seine, ich würde auch nie jemanden verurteilen weil er sein Kind rein deutsch erzieht. Warum auch?
Mir persönlich tat es nur gut zwischen Beiden wählen zu können bevor ich dann wirklich die goldene Mitte gefunden habe und beide Kulturen und beide Länder ein teil von mir sind. Klar fühle ich mich zu Deutschland sehr verbunden, es ist schliesslich meine Heimat, aber halt mit leicht bitterem Nachgeschmack wegen der ignoranz vieler Menschen.

LG

08.07.2008 18.08 | amede |
lacherlich ist das schon finde ich.
ich meine ein kind das nie in nigeria war nicht weiss was gang und gabe ist behauptet nigerian zu sein.

in mein anderen forum gab es diese thema auch.
es ging über kinder(beide eltern nigeria) die in die usa geboren sind und nie in nigeria waren.
die behaupten das ihere eltern nigerians sind , sie selber aber nicht weil sie es nicht kennen oder fuhlen. und auch wenn sie auf besuche gehen ist es denen fremd.

stör factor in deutschland ist hautfabe.

ich finde man braucht eine schweinehund selbstbewust sein daruber weg zustehen und zu sein deutsch sein stehen.

was ist mit den fall wo ein kind nicht mal weiß wer der vater ist? was ist er.

lacherlich finde ich auch wenn ein junges schwarzes madchen sagt sie kommt aus xxx und kann nicht mal den name richtig aussprächen.

geben wir es zu es ist die hautfabe die in weg steht.




meine 2 tochter hat auch mal ihr deutschen tag in die schule.
da gibt es viel streit und bla bla bla. man hatte soger die leheren mit eingezogen und sie meinte meine tochter könne behaupten was sie wollte . ihr recht.

ach ja es ging um flagen malen von herkunfts land und sie meinte da sie ein deutschen tag hat auch die deutsche flagge malen wurde.

08.07.2008 19.15 | Seestern |
@Bine
Du brauchst ihnen das doch gar nicht einzureden. Sie sind doch halb-nigerianer, oder? Sieht man das nicht auch?

Ich habe übrigens nie behauptet, dass mein Sohn sich nicht auch als Deutscher fühlt, sich nicht mit mir identifiziert ...

Was habt ihr für ein Problem damit, wenn ein Kind mit einem afrik. Vater sich eben auch mit ihm und seinem "Vaterland" identifiziert, vielleicht sogar stolz darauf ist ... Oh, jetzt wird es sicher noch doller!

08.07.2008 19.35 | sunnyibo |
Original von Seestern
@Bine
Du brauchst ihnen das doch gar nicht einzureden. Sie sind doch halb-nigerianer, oder? Sieht man das nicht auch?



Mein Freundin (29) ist selber "Mischling". Mutter dt./hell, Vater Ami/dunkel.

Obwohl sie in Texas geboren ist, bereits drüben zu Urlaub war,

fühlt sie sich absolut deutsch. Sie kam als Kleinkind nach D., wuchs hier auf, KiGa, Schule, Beruf, spricht natürlich wie 'ne Deutsche, sogar mit heftigem Badenser-Dialekt etc.

Am meisten wird sie sauer, wenn in der Stadt oder im Club ein dunkler Mann kommt und sie anspricht mit: hey, how you doing sister... DA solltet ihr sie mal sehen und hören :help:

Und genau dieses "sieht man das nicht auch" ist nämlich DAS was immer wieder und ewig während ausgrenzen wird.
Weil man das Anderssein eben sieht...
und das wiederum sind Adauwas Worte - und auch meine absolute Meinung: solange man als "Farbiger" 10x seinen dt. Paß zeigen muß, auch wenn man noch so perfekt dt. spricht, und trotzdem noch schief angeguckt wird "wie kann das denn sein"...
so lange wird es so bleiben!!!
Und das ist traurig und überhaupt nicht "global"!!!

08.07.2008 19.37 | amede |
doller wrid es wenn das kind als mann oder frau in die heimat land seines vater geht.
so weit muss er nicht mal gehen
es reicht das nigerian fest um die ecke.

er wird immer that halfcast sein.

08.07.2008 19.40 | sunnyibo |
Original von amede
doller wrid es wenn das kind als mann oder frau in die heimat land seines vater geht.
so weit muss er nicht mal gehen
es reicht das nigerian fest um die ecke.

er wird immer that halfcast sein.

und warum???

Weil nämlich die Schwarzen den Weißen gegenüber ganz genau so ablehnend sind - wie umgekehrt!

nicht alle - aber viele = auf beiden Seiten!!!

08.07.2008 19.51 | amede |
Original von sunnyibo
Original von amede
doller wrid es wenn das kind als mann oder frau in die heimat land seines vater geht.
so weit muss er nicht mal gehen
es reicht das nigerian fest um die ecke.

er wird immer that halfcast sein.

und warum???

Weil nämlich die Schwarzen den Weißen gegenüber ganz genau so ablehnend sind - wie umgekehrt!

nicht alle - aber viele = auf beiden Seiten!!!

wenn es darauf ankommt?
wird das kind der nie seine heimat kannte als wahrer son of the soil angesehen?

08.07.2008 20.02 | Bine |
Original von Seestern
@Bine
Du brauchst ihnen das doch gar nicht einzureden. Sie sind doch halb-nigerianer, oder? Sieht man das nicht auch?

Ich habe übrigens nie behauptet, dass mein Sohn sich nicht auch als Deutscher fühlt, sich nicht mit mir identifiziert ...

Was habt ihr für ein Problem damit, wenn ein Kind mit einem afrik. Vater sich eben auch mit ihm und seinem "Vaterland" identifiziert, vielleicht sogar stolz darauf ist ... Oh, jetzt wird es sicher noch doller!

Hi Seestern,

also, ICH kenne keinen Menschen, der meinen Kindern jemals angesehen hat, dass sie zu 50 % nigerianisch sind...
Ich hätte übrigens kein Problem damit, wenn meine Kinder sich mit der nigerianischen Seite identifizieren würden - das könnte ich auch nachvollziehen, da ja der Papa meiner Kinder seit Geburt und bis auf Weiteres durchaus anwesend ist und der Umstand, dass Papa aus Nigeria kommt, nicht totgeschwiegen wird.
Allerdings könnte eben diese Tatsache auch der Grund dafür sein, dass meine Kinder absolut KEIN Problem damit haben, sich als Deutsche zu sehen und zu identifizieren :LOL:!

Wie das in der Pubertät wird, vermag ich nicht zu sagen. Da bin ich durchaus auf seltsamste Wendungen gefasst:]

Bine

08.07.2008 20.12 | mumbi |
Original von Seestern
@Bine
Ich habe übrigens nie behauptet, dass mein Sohn sich nicht auch als Deutscher fühlt, sich nicht mit mir identifiziert ...

Was habt ihr für ein Problem damit, wenn ein Kind mit einem afrik. Vater sich eben auch mit ihm und seinem "Vaterland" identifiziert, vielleicht sogar stolz darauf ist ... Oh, jetzt wird es sicher noch doller!

du schriebst,,

....fühlt sich (glaube ich) mehr als Kameruner als als Deutscher,,
das hat meiner ansicht nach nicht mit,,sich mit etwas identifizieren zu tun,,womit sicher niemand ein problem hat.
ich habe auch kein problem damit ob sich dein sohn als...was auch immer fühlt...da ich keinerlei persönliches interesse daran habe.
ich finde es wie gesagt nur sehr befremdlich.und noch befremdlicher finde ich,dass sich jemand als etwas anderes fühlt,weil er sich nicht als deutscher,was er ja ist,da er hier lebt,fühlen kann.ist das nicht flucht nach vorn?

das argument,dass man nicht als deutscher angesehen wird und sich deshalb als XXX (nationalität bitte einsetzen) ist für mich keines.
und dass sich kinder,die in anderen ländern aufgewachsen sind ,auch mit deutschem elternteil,als zu diesem land zugehörig fühlen,ist sicher auch normal,denn es ist lebensmittelpunkt.und der lebensmittelpunkt deines sohnes ist ja nun mal deutschland.selbst wenn er 20 jahre in kamerun lebt,wird er immer noch in deutschland geboren sein.

08.07.2008 20.47 | Seestern |
Also, ich gebe auf!
Es muss (oder sollte) sich - wenn ich es richtig verstehe - jemand, der in Deutschland geboren ist, einen deutschen Elternteil hat, hier in den Kindergarten und zur Schule gegangen ist - also seinen Lebensmittelpunkt hat - als Deutscher fühlen. Sonst ist etwas in der Erziehung falsch gelaufen!? (Chris, Bine, Sonnenaufgang ...)

Dann ist wohl in meiner Erziehung auch etwas falsch gelaufen, denn ich bin mit beiden deutschen Elternteilen immer in der gleichen Stadt ..... und fühle mich irgendwie trotzdem eigentlich auch nicht als Deutsche!
Und wenn ich einen Partner aus einem anderen Land habe, will ich das auch kennenlernen, vielleicht auch lieben lernen und auch die Kultur, die Familie ... und dann kann es mir passieren, dass ich ein deutsch-XXX werde!

Aber das bin halt ich und mein Leben.
Lasst doch jeden sich fühlen, wie er sich fühlt. Die Konstellationen sind nunmal unterschiedlich.

08.07.2008 20.58 | chris |
Original von Seestern
Also, ich gebe auf!
Es muss (oder sollte) sich - wenn ich es richtig verstehe - jemand, der in Deutschland geboren ist, einen deutschen Elternteil hat, hier in den Kindergarten und zur Schule gegangen ist - also seinen Lebensmittelpunkt hat - als Deutscher fühlen. Sonst ist etwas in der Erziehung falsch gelaufen!? (Chris, Bine, Sonnenaufgang ...)


Ich finde es wirklich unfair, dass du mich in diesem Zusammenhang nennst, obwohl ich mich klar distanziert habe von Aussagen wie, deine Erziehung sei "falsch".

Weiterhin habe ich nie gesagt, dein Sohn "müsse" sich als Deutscher fühlen, sondern lediglich darauf hingewiesen, dass es für ihn mal schwer werden kann, wenn er sich mit seinem Deutschsein nicht identifizieren kann, weil du ihn von klein an "auf afrikanisch trimmst". Ich habe außerdem zigmal gesagt, dass es für euch wohl aber doch der richtige Weg war, wenn es deinem Sohn damit gut geht.

Ob die anderen von dir genannten so etwas geschrieben haben, weiß ich nicht, kann mich an nichts dergleichen erinnern.

08.07.2008 21.16 | Seestern |
Chris, er ist fast 30, hat es genauso "schwer" wie viele andere auch.
Er ist nicht "auf afrikanisch getrimmt", sondern deutsch-kamerunisch geboren! :wink:

08.07.2008 22.40 | ngozi | RE: @Mumbi
Original von Bine
Original von mumbi
Original von trinity
Seestern@

Ja ich kann das nachvollziehen, du machst es genau richtig. Warum sollte man einem Kind auf biegen und brechen einreden sich als deutscher zu fühlen?

und wieso sollte man sich darüber freuen,wenn ein in deutschland geborenes kind,welches eine deutsche mutter hat,in einen deutschen kindergarten ging,in eine deutsche schule,deutsch als muttersprache hat etc etc sich als kameruner fühlt?

sorry das erschliesst sich mir nicht.
da fällt mir ein gedicht von wilhelm busch ein....


Das frage ich mich auch, Mumbi.

Ich meine, es ist ja schon irgendwie komisch, dass ich mich teilweise dafür rechtfertigen muss, dass meine Kinder sich mit Deutschland identifizieren und sich als Deutsche fühlen und ich es offensichtlich versäumt habe, ihnen einzureden, sie seien in Wirklichkeit Nigerianer...

Bine



Tja,nur das sie nicht als ,,DEUTSCHE''angesehen werden.
Und warum sollte man seinen Kindern nicht die andere Kultur zeigen?So etwas kann nämlich nur den Horizont erweitern.

08.07.2008 22.44 | Nwaka |
wieso denn "nicht global"? OK, wenn du perfekt portugiesisch bzw. brasilianisch sprichst, fällst Du vielleicht in Rio nicht auf - aber in vielen anderen Gegenden der Erde schon - und was ist da so schlimm dran?

Ich erinnere mich z.B., dass meinem Mann, mir und unserer Tochter besonders in Paris viele Leute nachstarrten.

08.07.2008 22.49 | ngozi |
Original von Nwaka
wieso denn "nicht global"? OK, wenn du perfekt portugiesisch bzw. brasilianisch sprichst, fällst Du vielleicht in Rio nicht auf - aber in vielen anderen Gegenden der Erde schon - und was ist da so schlimm dran?

Ich erinnere mich z.B., dass meinem Mann, mir und unserer Tochter besonders in Paris viele Leute nachstarrten.


Viele Menschen starren auch gerne wunderschöne Sachen an.
Ich werde auch oft angestarrt ,wegen meinen polangen natur hellblonden Haaren.

08.07.2008 22.50 | mumbi | RE: @Mumbi
Original von ngozi


Tja,nur das sie nicht als ,,DEUTSCHE''angesehen werden.
Und warum sollte man seinen Kindern nicht die andere Kultur zeigen?So etwas kann nämlich nur den Horizont erweitern.

hat hier jemand davon gesprochen,dass man seinen kindern nicht die andere kultur nahebringen soll??
ich glaube hier reden wohl alle aneinander vorbei.

und wenn man nicht als deutscher angesehen wird,was schon schlimm genug ist,ist es dann besser sich als XXX zu fühlen nur weil die hautfarbe ähnlich ist?

es kann ja jeder machen wie er möchte,ich finde es trotzdem bedenklich.
genau so bedenklich (wie ich vorher schon schrieb) wenn deutsche frauen sich als afrikanerinnen fühlen nur weil sie den mann und die leute lieben.eine deutsche frau wird noch anch 50 jahren in was auch immer für einem land noch,,die deutsche ,,sein.
für mich sind das identitätskriesen.

08.07.2008 22.56 | Nwaka |
Ich trage gern Wrapper, wenn ich ausgehe doppelte - manchmal auch in Deutschland - aber nur, wenn es warm ist und nur zur afrikanischen Kirche oder Festen. Die Spitzenwrapper (einfach) mag ich nicht so gern anziehen.

08.07.2008 23.00 | ngozi | RE: @Mumbi
Original von mumbi
Original von ngozi


Tja,nur das sie nicht als ,,DEUTSCHE''angesehen werden.
Und warum sollte man seinen Kindern nicht die andere Kultur zeigen?So etwas kann nämlich nur den Horizont erweitern.

hat hier jemand davon gesprochen,dass man seinen kindern nicht die andere kultur nahebringen soll??
ich glaube hier reden wohl alle aneinander vorbei.

und wenn man nicht als deutscher angesehen wird,was schon schlimm genug ist,ist es dann besser sich als XXX zu fühlen nur weil die hautfarbe ähnlich ist?

es kann ja jeder machen wie er möchte,ich finde es trotzdem bedenklich.
genau so bedenklich (wie ich vorher schon schrieb) wenn deutsche frauen sich als afrikanerinnen fühlen nur weil sie den mann und die leute lieben.eine deutsche frau wird noch anch 50 jahren in was auch immer für einem land noch,,die deutsche ,,sein.
für mich sind das identitätskriesen.


Meinst du,das es auch auch noch so in Holland oder Dänemark so sein wird. :wink:
Auch nach 1000000000 Jahren werde ich noch als Deutsche in Nigeria gesehen.das ist wohl klar.
Aber für mich ist das lächerlich,wenn sich ein Schwarzer mit seinen deutschen Pass brüstet.Denn er wird von tausenden Weissdeutschen nur als Asylant angesehen.Da kann er noch so gut deutsch sprechen.
Ich werde meinen Kindern raten,nach ihrer Lehre oder Studium ins Ausland zu gehen.Da stimmt die Bezahlung noch und die Akzeptanz ist höher.
Denn mit Deutschland geht es den Berg runter.

08.07.2008 23.08 | mumbi | RE: @Mumbi
Original von ngozi
Original von mumbi
Original von ngozi


Tja,nur das sie nicht als ,,DEUTSCHE''angesehen werden.
Und warum sollte man seinen Kindern nicht die andere Kultur zeigen?So etwas kann nämlich nur den Horizont erweitern.

hat hier jemand davon gesprochen,dass man seinen kindern nicht die andere kultur nahebringen soll??
ich glaube hier reden wohl alle aneinander vorbei.

und wenn man nicht als deutscher angesehen wird,was schon schlimm genug ist,ist es dann besser sich als XXX zu fühlen nur weil die hautfarbe ähnlich ist?

es kann ja jeder machen wie er möchte,ich finde es trotzdem bedenklich.
genau so bedenklich (wie ich vorher schon schrieb) wenn deutsche frauen sich als afrikanerinnen fühlen nur weil sie den mann und die leute lieben.eine deutsche frau wird noch anch 50 jahren in was auch immer für einem land noch,,die deutsche ,,sein.
für mich sind das identitätskriesen.


Meinst du,das es auch auch noch so in Holland oder Dänemark so sein wird. :wink:
Auch nach 1000000000 Jahren werde ich noch als Deutsche in Nigeria gesehen.das ist wohl klar.
Aber für mich ist das lächerlich,wenn sich ein Schwarzer mit seinen deutschen Pass brüstet.Denn er wird von tausenden Weissdeutschen nur als Asylant angesehen.Da kann er noch so gut deutsch sprechen.
Ich werde meinen Kindern raten,nach ihrer Lehre oder Studium ins Ausland zu gehen.Da stimmt die Bezahlung noch und die Akzeptanz ist höher.
Denn mit Deutschland geht es den Berg runter.

ich ziehe übrigens das,,e,, in krise zurück ;-)
du kannst das doch nicht mit holland oder dänemark vergleichen oder haben kameruner die selbe hautfarbe wie deutsche?
es ist auch ein unterschied ob ich mich als staatsangehöriger von xxx fühle oder ob ein massai sich wie ein inuid (eskimo sagt man ja wohl nicht) fühlt,weils ihm zu hause zu warm ist.

08.07.2008 23.24 | ngozi | RE: @Mumbi
Original von mumbi
Original von ngozi
Original von mumbi
Original von ngozi


Tja,nur das sie nicht als ,,DEUTSCHE''angesehen werden.
Und warum sollte man seinen Kindern nicht die andere Kultur zeigen?So etwas kann nämlich nur den Horizont erweitern.

hat hier jemand davon gesprochen,dass man seinen kindern nicht die andere kultur nahebringen soll??
ich glaube hier reden wohl alle aneinander vorbei.

und wenn man nicht als deutscher angesehen wird,was schon schlimm genug ist,ist es dann besser sich als XXX zu fühlen nur weil die hautfarbe ähnlich ist?

es kann ja jeder machen wie er möchte,ich finde es trotzdem bedenklich.
genau so bedenklich (wie ich vorher schon schrieb) wenn deutsche frauen sich als afrikanerinnen fühlen nur weil sie den mann und die leute lieben.eine deutsche frau wird noch anch 50 jahren in was auch immer für einem land noch,,die deutsche ,,sein.
für mich sind das identitätskriesen.


Meinst du,das es auch auch noch so in Holland oder Dänemark so sein wird. :wink:
Auch nach 1000000000 Jahren werde ich noch als Deutsche in Nigeria gesehen.das ist wohl klar.
Aber für mich ist das lächerlich,wenn sich ein Schwarzer mit seinen deutschen Pass brüstet.Denn er wird von tausenden Weissdeutschen nur als Asylant angesehen.Da kann er noch so gut deutsch sprechen.
Ich werde meinen Kindern raten,nach ihrer Lehre oder Studium ins Ausland zu gehen.Da stimmt die Bezahlung noch und die Akzeptanz ist höher.
Denn mit Deutschland geht es den Berg runter.

ich ziehe übrigens das,,e,, in krise zurück ;-)
du kannst das doch nicht mit holland oder dänemark vergleichen oder haben kameruner die selbe hautfarbe wie deutsche?
es ist auch ein unterschied ob ich mich als staatsangehöriger von xxx fühle oder ob ein massai sich wie ein inuid (eskimo sagt man ja wohl nicht) fühlt,weils ihm zu hause zu warm ist.

09.07.2008 07.59 | Bine | RE: @Mumbi
für mich sind das identitätskrisen

Nicht nur für dich, Mumbi.

Bine

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