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09.06.2008 20.03 | Bine | NinaKöln
Original von NinaKöln
Original von chanthadi
Mein Mann wuerde noch viel aggressiver reagieren, er meint naemlich dass nur solche Leute grapschen, fuer die ein farbiges Kind sowas ist wie ein monkey, dem sie nach Belieben am Schwanz ziehen koennen.

Und genau DAS ist der Punkt in dieser Debatte. Bedauerlich, dass so viele Mütter schwarzer Kinder dafür kein Gespür zu haben scheinen.

Die überwiegende Mehrheit scheint mir doch sehr sensibilisiert zu sein, was DEN Punkt dieser Debatte betrifft. - Das sieht man doch an den Antworten. Mumbi, RedDawn und ich sind eine Minderheit.

Ich für meine Person fühle mich weiterhin nicht verpflichtet, nur weil ich schwarze Kinder habe, eure Auffassung zu teilen.

Meine Kinder sind auch nicht vom Baum gefallen - der Affenvergleich würde mir im Traum nicht einfallen.

Bine

PS: Über`s Kopf-Streicheln kann man denken, wie man will, NinaKöln.

Wenn Chanthadis Mann seine schwarzen Kinder mit Affen vergleicht, steht ihm das frei. Wenn Mütter schwarzer Kinder - wie hier Chanthadi - von "farbigen Kindern" reden, dann stellen sich MIR ob dieser Wortwahl die Nackenhärchen auf...

09.06.2008 20.03 | Malo | RE: ja, und
Original von Bine
Original von chanthadi
Vom "mal die schoenen Haare anfassen" ueber "mal am Bauch kitzeln" zum "mal ganz woanders noch anfassen" ist es leider ein ganz, ganz winziger Schritt. Vor allem wenn das Kind mal allein ist und die Eltern sonst immer Ja gesagt haben. Wie soll das Kind da lernen, Nein zu sagen? Und wie soll das Kind einschaetzen koennen, wo die Grenzen liegen? Ganz zu schweigen davon, wie das Kind sein Gegenueber einschaetzen koennen soll. Paedophile sehen nicht immer eklig oder unsympathisch oder angsterregend aus. Und mit Paedophilen meine ich hier nicht die potentiellen Kindervergewaltiger, sondern auch die, die nur mal "anfassen" oder ins Hoeschen schauen wollen. Solche Dinge SIND dem Kind unangenehm und es bleibt ihm lebenslang in unangenehmer Erinnerung.

weißt du was?

Von allen Menschen, die meinen 5 Kindern jemals ins Haar gegriffen haben, waren genau NULL männlichen Geschlechts.

Bine

Und nur Männer sind paedophil? Oder anders gefragt und Paedophile sind immer in jedem Fall heterosexuell?

09.06.2008 20.06 | Bine | Chris
Original von chris
Original von NinaKöln
Original von chanthadi
Mein Mann wuerde noch viel aggressiver reagieren, er meint naemlich dass nur solche Leute grapschen, fuer die ein farbiges Kind sowas ist wie ein monkey, dem sie nach Belieben am Schwanz ziehen koennen.

Und genau DAS ist der Punkt in dieser Debatte. Bedauerlich, dass so viele Mütter schwarzer Kinder dafür kein Gespür zu haben scheinen.

Naja, also wie bereits gesagt halte ich auch nichts vom Anfassen fremder Kinder. Aber ich würde nicht so weit gehen, jedem gleich solche Motive zu unterstellen. Irgendjemand sagte es schon, man kann sich auch Probleme kreieren, wo keine sind. Ich habe ja einige Horrorszenarien für meine Tochter im Kopf, auch rassitischer Natur, dass sie von einer Oma den Kopf gestreichelt bekommt, gehört definitiv nicht dazu. Ich stehe zu meiner Meinung, dass ich derartiges Verhalten grundsätzlich nicht angebracht finde, aber die Art, wie sich hier darüber ausgelassen wird, ist auch übertrieben in meinen Augen.

Des Weiteren bin ich überzeugt, dass dieses Phänomen nicht nur auf schwarze Kinder zutrifft, anderen Kindern wird sowas auch widerfahren. Wenn man sich mit aller Mühe eine Sonderstellung verschafft, hat man dann auch wirklich eine, das sollte man vielleicht bedenken.

Ganz meine Meinung, Chris.

Bine

09.06.2008 22.14 | mimaj | RE: NinaKöln
Hallo Bine,

tja mit der Wortwahl ist son Ding.

Mein Ex sagte immer Halfcast, wenn ich das übersetze bin ich bei Mischling, gefällt mir absolut nicht. Braun, träfe es wohl eher, aber dann ist es politisch angehaucht, schwarz will ich nicht sagen, denn diese Eintropfen-Regel finde ich dämlich. Farbig,

dazu fällt mir ein:

Schwarz ist schwarz

Wenn ich geboren werde bin ich schwarz,
wenn ich aufwachse bin ich sogar noch schwärzer,
wenn ich krank bin bin ich immernoch schwarz,
wenn ich sterbe bin ich ebenfalls schwarz.

Aber Du-
wenn du geboren wirst bis du rosa,
wenn du aufwächst bist du weiss,
wenn du krank bist, schau dich an, bist du grün,
wenn du in die Sonne gehst wirst du rot,
wenn du stirbst wirst du lila.
Und Du wagst es mich farbig zu nennen?

Ich denke die Wortwahl dabei ist sehr schwierig und ist niemandem vorzuwerfen.

Ansonsten gibt es noch Mulatte, halb.....(Ländername)(hört sich aber beim zweiten Mal schon blöd an) , une eine ganze Menge sowieso abwertende Wörter.

Oder fällt dir was wertfreies ein?

Und genau darum geht es halt auch bei dem Verein!!!!

Mimaj

09.06.2008 23.27 | chanthadi | RE: NinaKöln
1. Der Affenvergleich ist europaeischen Ursprungs. Mein Mann hat sich das nicht ausgedacht, er kaeme nicht im entferntesten auf solche Gedanken. Diese kommen von Leuten, die dann z.B. auch sagen "Dein Haar fuehlt sich wie Wolle an" (Wolle = Tier). Und auf seiner frueheren Arbeitsstelle ist er oft genug monkey face genannt worden.

2. Unser Kind ist nicht schwarz, an keiner einzigen Stelle seines Koerpers, genausowenig wie er an keiner einzigen Stelle seines Koerpers weiss ist. Nicht einmal seine Augaepfel sind weiss, die sind naemlich ganz hellblau. Wie jeder Mansch hat mein Kind sehr viele Farben an sich. Wieso sollte ich mein Kind dann schwarz nennen? Aus politischen Gruenden? Waere ja noch schlimmer, da gaebe es ja dann mindestens 2 Interpretationsmoeglichkeiten.

09.06.2008 23.36 | chanthadi | RE: NinaKöln
vertippt 8o

09.06.2008 23.42 | chanthadi | RE: NinaKöln
Original von Bine

Von allen Menschen, die meinen 5 Kindern jemals ins Haar gegriffen haben, waren genau NULL männlichen Geschlechts.

Paedophile haben nicht gezwungenermassen das Attribut "maennlich". Auch eine nett aussehende Omi muss nicht immer die saubersten Absichten haben, wenn sie ein Kind befummelt.

09.06.2008 23.52 | chanthadi | RE: NinaKöln
Mimaj,
das Gedicht finde ich als Politikum gut. Auch weil es von einem nigerianischen Kind geschrieben wurde und in Thailand einen Literaturpreis gewonnen hat.

Aber trotzdem wissen wir alle, dass Afrikaner weder schwarz sind wenn sie geboren werden, noch wenn sie sterben. Und auch dazwischen sind sie nie schwarz (genausowenig wie sie Wolle auf dem Kopf haben).

10.06.2008 07.27 | kupido | RE: NinaKöln
das gedicht ist super.im prinzip sind wir doch alle nur menschen.egal welcher hautfarbe.ich find es scheiße,wenn jemand nur wegen seiner hautfarbe diskriminiert wird.

10.06.2008 07.54 | Bine | RE: NinaKöln
Original von chanthadi
Mimaj,
das Gedicht finde ich als Politikum gut. Auch weil es von einem nigerianischen Kind geschrieben wurde und in Thailand einen Literaturpreis gewonnen hat.

Aber trotzdem wissen wir alle, dass Afrikaner weder schwarz sind wenn sie geboren werden, noch wenn sie sterben. Und auch dazwischen sind sie nie schwarz (genausowenig wie sie Wolle auf dem Kopf haben).

Das ändert nichts daran, dass der korrekte Begriff schwarz ist, und "farbig" gleich hinter Neger und Bimbo rangiert.

Ich sehe auch anders aus als ein Blatt gebleichtes Papier - und trotzdem bezeichne ich mich als weiß.

Den Vergleich mit der Wolle kennen wir übrigens auch. Allein, bei uns kommt das alles nicht so an wie bei euch.

Bine

PS: Selbstverständlich steht es deinen Kindern frei, sich "Farbige" zu nennen - DU hast diese Freiheit als nicht-schwarze Person aber deshalb noch lange nicht.

10.06.2008 07.57 | Bine | gedichte
doppelt

10.06.2008 08.00 | Bine | gedichte
Original von mimaj
Hallo Bine,

tja mit der Wortwahl ist son Ding.

Mein Ex sagte immer Halfcast, wenn ich das übersetze bin ich bei Mischling, gefällt mir absolut nicht. Braun, träfe es wohl eher, aber dann ist es politisch angehaucht, schwarz will ich nicht sagen, denn diese Eintropfen-Regel finde ich dämlich. Farbig,

dazu fällt mir ein:

Schwarz ist schwarz

Wenn ich geboren werde bin ich schwarz,
wenn ich aufwachse bin ich sogar noch schwärzer,
wenn ich krank bin bin ich immernoch schwarz,
wenn ich sterbe bin ich ebenfalls schwarz.
Aber Du-
wenn du geboren wirst bis du rosa,
wenn du aufwächst bist du weiss,
wenn du krank bist, schau dich an, bist du grün,
wenn du in die Sonne gehst wirst du rot,
wenn du stirbst wirst du lila.
Und Du wagst es mich farbig zu nennen?

Ich denke die Wortwahl dabei ist sehr schwierig und ist niemandem vorzuwerfen.

Ansonsten gibt es noch Mulatte, halb.....(Ländername)(hört sich aber beim zweiten Mal schon blöd an) , une eine ganze Menge sowieso abwertende Wörter.

Oder fällt dir was wertfreies ein?

Und genau darum geht es halt auch bei dem Verein!!!!

Mimaj

Bitte um Kenntnisnahme:


Die Wortwahl ist eigentlich ganz einfach: Schwarz.

Bine

10.06.2008 08.35 | little django | RE: NinaKöln
Original von chanthadi
Original von Bine

Von allen Menschen, die meinen 5 Kindern jemals ins Haar gegriffen haben, waren genau NULL männlichen Geschlechts.

Paedophile haben nicht gezwungenermassen das Attribut "maennlich". Auch eine nett aussehende Omi muss nicht immer die saubersten Absichten haben, wenn sie ein Kind befummelt.

da stellt sich für mich die frage - muß ich gleich negatives unterstellen?
wenn das kind nicht will daß ihm über den kopf gestreichelt wird soll es das sagen und auch die freiheit bekommen daß es gehört wird!
doch wenn es das kind nicht stört - und da kanns die mama tausenmal stören, das kind muß es noch lang nicht stören - warum kann man nicht über die haare streicheln wenn man das kind mag? auch wenn ich es grad 5 minuten kenn. bei unserer hochzeit war auch ein kleines süßes mädchen, dem haben wir auch über die haare gestrichen und die ist immer wieder gekommen und hat uns ihre schätze gezeigt.
meine tochter war blond und weißhäutig und manche menschen haben ihr übers haar gestrichen. weil sie schöne haare hatte/hat. damals war´s ihr wurscht, jetzt möchte sie nicht mehr. beides ok. welche bösen motive hatten denn die alten omis damals? nur weil manche kinder "färbiger" sind als andere sind das dann rassistische motive, schlechte angewohnheiten?
wie gesagt, wenn´s das kind nicht mag - muß man eingreifen. ansonsten: schwamm drüber. kinder sind meistens süß und lieb -egal welchen colours - ich mag alle schnuddeln und knuddeln, ohne negative hintergrundgedanken, ohne pädophile ansätze - einfach weil kinder lieb sind.

10.06.2008 08.43 | little django | RE: Naja
Original von mimaj

Als Frau kennt man das übrigens wenn man an einer Theke in einer Kneipe steht, und der Typ daneben immer wieder meint seine Hand auf deine Legen zu müssen, die ständig berühren zu müssen.
Mimaj

DAS ist mir in meinen 38 jahren NOCH NIEMALS passiert!!!!!

ich sage ja nicht daß es nicht passiert. aber ein deutliches NEIN hat noch immer gewirkt.
und wenns dem kind nicht passt und ich seh das geh ich auch dazwischen. das ist ja klar.
ich mag nur nicht die pauschale negativ-unterstellungen bei kinder knuddeln. ich habs vorhin schon geschrieben: ich mag auch kindern übers haar streicheln, ich mags kinder zu umarmen - egal ob meine eigenen oder andere. und die kids zeigen das im allgemeinen ob sie wollen oder nicht. und eins kann ich dir schwören: ich habe, so wie die meisten leute, keine pädophilen od. "rassistischen" gedanken, ich hab kinder einfach lieb

10.06.2008 09.03 | Anna | RE: NinaKöln
Original von Bine
Das ändert nichts daran, dass der korrekte Begriff schwarz ist,

naja der korrekte Begriff???

es ist ein Begriff der vom Teilen der Betroffenen gewünscht wird, andere nennen sich lieber afro-deutsch, deutsch-afrikanisch, nigerianisch-deutsch ...

10.06.2008 09.21 | amede |
ho mein gott man kann uch übertreiben was ist den loss mit euch? lange weile?
es nervet wenn leute in die haare fassen aber das wars schon bei gewisse leute denke ich an fuss pilz ,
als meine kinder babys waren habe ich sie danach einfach gebadet und das wars.
ich war heute mit meine tochter 12 bei kinder arzt (der neue) er hat auch die haare meine tochter angefasst und gesagt schone lange haare,
ich dachte nur" das stimmt."

ich bekenne mich selber schludig kinder in die haare gefasst zu haben. es ist einfach refelx. eine davon hat meine hand weg geschlagen und ich habe mich endschludigt.

10.06.2008 09.23 | amede |
ps und jede OMA die babys in die wange knffiet ist eine hexe die nur testen will ob das baby fett genug ist zum verspeissen

10.06.2008 09.30 | Assa |
Original von amede
ps und jede OMA die babys in die wange knffiet ist eine hexe die nur testen will ob das baby fett genug ist zum verspeissen

:jump: :jump:

10.06.2008 10.33 | lena_s |
den ersten afrikanischen mann, den ich kennegelernt habe, habe ich gefragt, ob ich sein haar berühren darf. ich war einfach neugierig.
menschen in afrika waren neugierig mein haar zu berühren.

ich finde die diskussion lächerlich. vom haare anfassen bis zum ins höschen greifen ist schon ein weiter schritt. ich möchte meine kinder nicht so erziehen, dass sie in jedem freundlichen oder neugierigen menschen einen potentiellen kinderschänder sehen.

meine kinder machen sich auch kaum gedanken über ihre hautfarbe. kein mensch nennt sie mischling oder halfcast oder was weiß ich was. es ist mir auch weit entfernt meine kinder mit affen zu vergleichen nur weil einer ihr haar berühren könnte.

ich denke mir da:
so wie man in den wald hineinruft, so schallt es auch heraus.
wenn hier gerne einer seinen kindern eine außenseiterposition vermitteln möchte, steht es ihm frei das zu tun. ich möchte meine kinder als ganz normale menschen aufwachsen sehen. bis jetzt klappt das recht gut.

ich kann mich hier im thread bine und mumbi nur anschließen.

10.06.2008 13.24 | vanilla |
Europäer berühren meine Tochter wirklich eher selten, von ein paar Ausnahmen mal abgesehen. Ich bin aber ein bisschen erstaunt dass es hier fast nur um Europäer / WEisse geht, meine Tochter wird von Ruandern eindeutig häufiger berührt, auf den Arm genommen, übers Haar gestreichelt und abgeknutscht . Ist das irgendwie anders? Dürfen die das eher?

Ich mach's an der Reaktion meiner Tochter fest. Wenn ihr das gefällt würde es mir echt nicht in den Sinn kommen dazwischen zu gehen. Und wenn nicht (das ist ziemlich häufig der Fall), kann sie das schon jetzt recht gut kommunizieren :wink:. Wenn dann einfach weitergemacht wird sage ich schnell mal was, aber meistens regelt sie das. Non!!!! hat mein Töchterchen recht fix gelernt, beim oui happert's allerdings noch ein bisschen......

10.06.2008 15.19 | Bine | RE: NinaKöln
Original von Anna
Original von Bine
Das ändert nichts daran, dass der korrekte Begriff schwarz ist,

naja der korrekte Begriff???

es ist ein Begriff der vom Teilen der Betroffenen gewünscht wird, andere nennen sich lieber afro-deutsch, deutsch-afrikanisch, nigerianisch-deutsch ...

afro-deutsch, deutsch-afrikanisch, nigerianisch-deutsch, afro-amerikanisch: alles erlaubt.

Aber kennst du schwarze Menschen, die sich selbst als FARBIGE bezeichnen??? Ich meine hier ausdrücklich nicht schwarze Kinder, die von ihren Muttis so bezeichnet werden, sondern dunkelhäutige Menschen, die sich selbst "farbig" nennen.

Seit 30 Jahren habe ich "Schwarze" um mich herum. Von meinem Stiefvater über den Vater meiner großen Kinder, über meinen großen Bekannten- und Verwandtenkreis, über meinen Bruder bis hin zu meinem Mann und meinen Kindern:
Ich kenne keinen schwarzen Menschen - sei er nun hellbraun, schokobraun, schwarz wie Kohle oder haselnussbraun - der sich selbst als FARBIG bezeichnen würde.

Um den Begriff "farbig" positiv zu besetzen, muss man womöglich WEISS sein.

Bine

10.06.2008 15.47 | Adenike | RE: Naja
Dann kann ich dir leider auch nicht helfen

:jump:

:hutab:

Adenike

10.06.2008 15.51 | Anna | RE: NinaKöln
Original von Bine
Ich kenne keinen schwarzen Menschen - sei er nun hellbraun, schokobraun, schwarz wie Kohle oder haselnussbraun - der sich selbst als FARBIG bezeichnen würde

Ich gehe ja mit dir d'Accord, dass "farbig" der falsche Begriff ist, da der auch geschichtlich (Apartheidseinordnung) negativ belegt ist aber deswegen ist eben schwarz trotzdem nicht der einzig wahre Begriff. Mit diesem Begriff können sich eben nicht alle identifizieren.

10.06.2008 16.11 | vanilla |
Wenn meine Tochter also automatisch schwarz ist, was passiert denn mit ihrem weissen Anteil? Der unterscheidet sie ja deutlich von meinem Mann..

10.06.2008 17.50 | Bine |
Original von vanilla
Wenn meine Tochter also automatisch schwarz ist, was passiert denn mit ihrem weissen Anteil? Der unterscheidet sie ja deutlich von meinem Mann..

schwarz-weiß?

Bine

10.06.2008 18.50 | sunnyibo | RE: NinaKöln
Original von Anna
Original von Bine
Ich kenne keinen schwarzen Menschen - sei er nun hellbraun, schokobraun, schwarz wie Kohle oder haselnussbraun - der sich selbst als FARBIG bezeichnen würde

Ich gehe ja mit dir d'Accord, dass "farbig" der falsche Begriff ist, da der auch geschichtlich (Apartheidseinordnung) negativ belegt ist aber deswegen ist eben schwarz trotzdem nicht der einzig wahre Begriff. Mit diesem Begriff können sich eben nicht alle identifizieren.

komisch, daß Schwarz im dt. Gebrauch irgendwie immer negativ rüberkommt.

Im Englischen wird doch immer (?) von black-man, black-music etc. geredet... da ist das dann ganz normal

10.06.2008 18.53 | chris | RE: gedichte
Original von Bine

Die Wortwahl ist eigentlich ganz einfach: Schwarz.

Bine

Ich hänge mich jetzt hier mal dran, die Frage geht aber nicht nur an dich, Bine. Wie sieht es denn aus mit "dunkelhäutig" und "hellhäutig"? Beide Begriffe habe ich noch nicht negativ besetzt gehört.

10.06.2008 19.13 | okwukwe | RE: gedichte
Original von chris
Original von Bine

Die Wortwahl ist eigentlich ganz einfach: Schwarz.

Bine

Ich hänge mich jetzt hier mal dran, die Frage geht aber nicht nur an dich, Bine. Wie sieht es denn aus mit "dunkelhäutig" und "hellhäutig"? Beide Begriffe habe ich noch nicht negativ besetzt gehört.

Das gefällt mir ganz gut.
Man könnte ja auch einfach sagen, woher der Mensch kommt, wenn man es weiß.
Mein Mann schaut immer ganz verwundert, wenn von ihm als "schwarzer Mann" gesprochen wird und von mir als "weiße Frau".
Er findet weder sich schwarz, noch mich weiß.
Im Winter bin ich z.B. grau bis Schweinchen rosa, im besten Fall mit roten Wangen und sobald die Sonne raus kommt, bin ich hellbraun.
Mein Mann ist immer dunkelbraun aber sicher nicht schwaz.

10.06.2008 19.24 | Anna | RE: NinaKöln
Original von sunnyibo
Original von Anna
Original von Bine
Ich kenne keinen schwarzen Menschen - sei er nun hellbraun, schokobraun, schwarz wie Kohle oder haselnussbraun - der sich selbst als FARBIG bezeichnen würde

Ich gehe ja mit dir d'Accord, dass "farbig" der falsche Begriff ist, da der auch geschichtlich (Apartheidseinordnung) negativ belegt ist aber deswegen ist eben schwarz trotzdem nicht der einzig wahre Begriff. Mit diesem Begriff können sich eben nicht alle identifizieren.

komisch, daß Schwarz im dt. Gebrauch irgendwie immer negativ rüberkommt.


darum geht es doch aber gar nicht, es geht darum, dass einige Menschen "schwarz und weißer Herkunft" sich selbst nicht als schwarz bezeichnen - wie sie sich auch nicht als weiß bezeichnen, weil sie beide Teile in sich tragen - andere bezeichnen sich wiederum bewusst als schwarz, das sollte man denke ich den jeweiligen Menschen auch selbst überlassen

ein Ablehnen des Begriffes schwarz bedeutet nicht ein Gleichsetzen schwarz=negativ

10.06.2008 23.19 | mimaj | RE: gedichte
Original von Bine

Bitte um Kenntnisnahme:


Die Wortwahl ist eigentlich ganz einfach: Schwarz.

Bine


Nein Bine , leider nicht ganz einfach.

Wenn Du mal auf einschlägigen Seiten gucken würdest, würdest du zu der Erkenntnis kommen, dass dieses "schwarz" aus der "Eintropfenregel" , sprich einTropfen schwarzer Blut, somit ist man schwarz, herrührt. Ort: USA.

In D wurden "Mulatten", dieses ist der polititsch richtige Ausdruck und viele Afro-Deutsche, oder Deuscth-Afrikaner bestehen auch mittlerweile darauf, obwohl auch dieser Begriff negativ belegt ist. Ob er nun schön ist, lassen wir mal dahingestellt.

Aber mein Sohn findet es man gar nicht gut wenn man ihn als schwarz bezeichnet und auch damit wird er nciht allein sein, aber ist schon schön wie weit sich dieser Rassismus der USA eingeprägt hat.

Mimaj

10.06.2008 23.24 | amede |
man ist nicht
just a little bit black.
man hat nicht just a little bit aids.
laut gesetze reicht ein tropf schwarzes blut.
meine tochter kann als cubana durch gehen das ändert nichts an die tat sache

10.06.2008 23.24 | chanthadi |
Wenn mein halbafrikanisches Kind "schwarz" ist, dann ist mein halbasiatisches Kind sicherlich "gelb", ist doch logisch oder?

Der Kleine "schwarz", der Grosse "gelb"...
Ich glaub, ich muss zum Augenarzt

10.06.2008 23.30 | mimaj |
Amede, welches Gesetz bitte?

Die Eintropfenregel ist aus den USA!

Die Schwarzen dort haben sie angenommen, weil ja angeblich "Mulatten" höher standen. Also, nahm man die bis damals halbafrikanischen Nachkommen in den Reigen der Schwarzen auf.

Von schwarzer Seite verständlich, von der eines in Europa lebenden Mualtten nicht wirklich.

10.06.2008 23.30 | amede |
nein man geht nach schwarz

10.06.2008 23.36 | amede |
mulatten wie du sie nennst waren auch nur slaves. ich gebe zu beser gestellt aber trotzem slaves.

10.06.2008 23.36 | Trishia |
Original von amede
ps und jede OMA die babys in die wange knffiet ist eine hexe die nur testen will ob das baby fett genug ist zum verspeissen

Amede, ich finde Deinen Beitrag so gut!
Es kommt echt immer auf die Brille an, durch die man das Ganze sieht...
die Oma, das Kind, die Farben.....

11.06.2008 08.39 | Malo |
Original von lena_s
den ersten afrikanischen mann, den ich kennegelernt habe, habe ich gefragt, ob ich sein haar berühren darf. ich war einfach neugierig.
menschen in afrika waren neugierig mein haar zu berühren.

ich finde die diskussion lächerlich. vom haare anfassen bis zum ins höschen greifen ist schon ein weiter schritt. ich möchte meine kinder nicht so erziehen, dass sie in jedem freundlichen oder neugierigen menschen einen potentiellen kinderschänder sehen.

meine kinder machen sich auch kaum gedanken über ihre hautfarbe. kein mensch nennt sie mischling oder halfcast oder was weiß ich was. es ist mir auch weit entfernt meine kinder mit affen zu vergleichen nur weil einer ihr haar berühren könnte.

ich denke mir da:
so wie man in den wald hineinruft, so schallt es auch heraus.
wenn hier gerne einer seinen kindern eine außenseiterposition vermitteln möchte, steht es ihm frei das zu tun. ich möchte meine kinder als ganz normale menschen aufwachsen sehen. bis jetzt klappt das recht gut.

ich kann mich hier im thread bine und mumbi nur anschließen.

Ich kann ja nur wenig aus eigener Erfahrung sprechen, denn mein Kind ist weiß.
Ich arbeite mit alten Menschen, einige von Ihnen sind paedophil (ich weiß nicht, wie solche Vermerke in die Akte kamen, ob es da Vorstrafen gibt oder psychologische Gutachten ??? )
Mein Tochter hat klare Verhaltensregeln für die Tage (1 bis 3 Mal im Jahr) in denen sie auf meiner Arbeitsstelle auftaucht! 1. Du bleibst möglichst in meiner Sichtweite bzw. in der Sichtweite einer anderen Erwachsenen Vertrauensperson (Meine Mutter arbeitet dort auch)
2. Du gehst mit niemandem mit auch nicht, um Dir das Zimmer anzusehen oder seine Haustiere, oder Bonbons abzuholen oder ihm das WC zu zeigen (der ist hier zu Hause und für die Begleitung zur Toilette gibt es Personal)
Und wenn ich sehe, dass meine Tochter sich unwohl fühlt (So geschehen, als einer der Bewohner sie in den Arm nahm), dann rufe ich sie zu mir.

Was mir jedoch meine Deutsch-Ghanaischer Freundin von ihrem Leben auf dem Land, mit weißen Eltern erzählte, sind Geschichten ganz anderer Art.
Sie erlebte auch Übergriffe, wie sie glaub ich fast jedem jungen Mädchen (jeder jungen Frau) mal passieren, die in sexuelle Richtung gehen (Sowas wie vom Sportlehrer bei der Hilfestellung an den Hintern gefasst zu werden und zu merken, dass ist mir unangenehm, obwohl der sich vielleicht nicht mal was dabei gedacht hat...)
Aber eben noch ganz andere: In die Haare fassen (damit ist nicht gemeint, eine alte Dame, die mal über den Kopf streicht), ein bisschen daran ziehen, mit den Fingern erfühlen (wie im Kaufladen, wenn man prüft wie stark der Stoff knittert) bis hin zu anderen Kindern, die geprüft haben, ob die Farbe abgeht...
Ich denke, Lena hat recht, man sollte den Kindern nicht die Außenseiterrolle aufdrücken (in dem man hinter jeder streichelnden Hand und jedem Blick einen Rassisten oder Pädophilen vermutet).
Und ich denke der Grabensprung liegt dann eben genau darin, aber doch auch die potentiellen Rassisten und "Pädophilen" in ihre Grenzen zu weisen.
Denn die Kinder sollen ja auch merken, dass Mama sie auch in der Empfindung "Das ist mir unangenehm, denn das macht mich zum Anderen/Außenseiter!" ernstgenommen wird.

Und ich denke eben auch, dass man mit Gegenaggression nichts erreicht...

11.06.2008 10.19 | lena_s |
hi malo,
ich denke ich würde es kaum wagen meine kinder in so eine arbeit mitzunehmen. allerdings weiß ich wiederrum nicht wer da bei mir in der arbeit so herumkrebst. du weißt es immerhin aus den akten.

meine kinder nehme ich ernst, allerdings nicht nur in ihrer hautfarbe. ich meine, dass ihre hautfarbe einfach nebensächlich ist. ich nehme meine kinder als menschen ernst mit ihren freuden und sorgen. wenn einer meine kinder blöd anmacht, sei es aus pädophilen, rassistischen gründen oder sie dazu bringt sich unwohl zu fühlen, dann werde ich zur furie. ich kann mich wehren und meine kinder, so denke ich mal, können das auch.

ich verstehe nicht warum mütter ihre kinder so oft auf ihr mischlingsdasein und ihre dazugehörige haarpracht reduzieren. meine kinder sind viel mehr. sie haben humor, sie sind intelligent, musikalisch, faul, streitsüchtig und was weiß ich sonst noch alles.

privat (also außerhalb vom netz) kenne ich ich gar keine anderen mischlingskinder. ich vermeide solche kontakte, wobei es da sicher auch nette familien gibt (wie ich hier im forum doch auch bemerkt habe). aber für solche diskussionen in natura habe ich keine zeit. meine kinder sind österreicher, die in einem multikulturellen umfeld aufwachsen. ich möchte nicht, dass sie in einer 2.gesellschaft, die geprägt ist von haarproblematiken und hautfarbendefinitionen, aufwachsen.

deine tochter, malo, ist sicher auch ein toller mensch.

gruß.

11.06.2008 11.03 | Anna | RE: gedichte
Original von mimaj
In D wurden "Mulatten", dieses ist der polititsch richtige Ausdruck

das stimmt so aber nicht, es gibt inzwischen eine recht KLEINE Gruppe die sich offensiv Mulatte nennt, dieser Begriff wird aber von den meisten Menschen "schwarz weißer Herkunft" strikt abgelehnt

also der Begriff ist in jedem Fall noch viel viel umstrittender als "schwarzer"

11.06.2008 11.04 | Anna |
Original von amede
laut gesetze reicht ein tropf schwarzes blut.


laut welchem Gesetz?

11.06.2008 11.49 | adauwa |
Original von Anna
Original von amede
laut gesetze reicht ein tropf schwarzes blut.


laut welchem Gesetz?

Wollte ich auch gerade fragen!!??
Ist doch immer wieder erstaunlich, dass Menschen, die selbst davon betroffen sein koennten, so ganz selbstverstaendlich diese verrueckten Regeln, einst in den USA aufgestellt, uebernehmen. In keinem europaeischen Land ist dieser "one-drop rule" ein Gesetz ud wird es hoffentlich jemals werden. Zum Glueck kann sich hier jeder selbst definieren, was nicht immer bei gleicher Abstammung zu gleichen Resultaten fuehren wird.

11.06.2008 14.25 | chanthadi |
Original von amede
ps und jede OMA die babys in die wange knffiet ist eine hexe die nur testen will ob das baby fett genug ist zum verspeissen

"Hexen" sind nicht gezwungenermassen alt und weiblich. Und den Besen haben sie auch nicht immer dabei 8o

11.06.2008 14.28 | chanthadi |
Original von adauwa
Zum Glueck kann sich hier jeder selbst definieren...

Genau das trifft den Kern der Sache :applaus: :applaus: :applaus:

11.06.2008 14.39 | Bine | RE: gedichte
Original von mimaj
Original von Bine

Bitte um Kenntnisnahme:


Die Wortwahl ist eigentlich ganz einfach: Schwarz.

Bine


Nein Bine , leider nicht ganz einfach.

Wenn Du mal auf einschlägigen Seiten gucken würdest, würdest du zu der Erkenntnis kommen, dass dieses "schwarz" aus der "Eintropfenregel" , sprich einTropfen schwarzer Blut, somit ist man schwarz, herrührt. Ort: USA.

In D wurden "Mulatten", dieses ist der polititsch richtige Ausdruck und viele Afro-Deutsche, oder Deuscth-Afrikaner bestehen auch mittlerweile darauf, obwohl auch dieser Begriff negativ belegt ist. Ob er nun schön ist, lassen wir mal dahingestellt.

Aber mein Sohn findet es man gar nicht gut wenn man ihn als schwarz bezeichnet und auch damit wird er nciht allein sein, aber ist schon schön wie weit sich dieser Rassismus der USA eingeprägt hat.

Mimaj

Ich weiß ja nicht, inwiefern MEIN MANN ausgerechnet amerikanischen Schnickschnack übernommen haben sollte...
Der bezeichnet sich als schwarz und hat keinerlei Probleme mit seiner Hautfarbe.

Ebensowenig meine anderen Familienmitglieder.

Und was deine "Eintropfenregel" betrifft:

Mein Sohn wird in den USA unter "Caucasian" geführt - und der hat auch einen schwarzen Vater und möglicherweise literweise "schwarzes Blut".

Bine

11.06.2008 14.46 | Bine | Lena
Original von lena_s
hi malo,
ich denke ich würde es kaum wagen meine kinder in so eine arbeit mitzunehmen. allerdings weiß ich wiederrum nicht wer da bei mir in der arbeit so herumkrebst. du weißt es immerhin aus den akten.

meine kinder nehme ich ernst, allerdings nicht nur in ihrer hautfarbe. ich meine, dass ihre hautfarbe einfach nebensächlich ist. ich nehme meine kinder als menschen ernst mit ihren freuden und sorgen. wenn einer meine kinder blöd anmacht, sei es aus pädophilen, rassistischen gründen oder sie dazu bringt sich unwohl zu fühlen, dann werde ich zur furie. ich kann mich wehren und meine kinder, so denke ich mal, können das auch.

ich verstehe nicht warum mütter ihre kinder so oft auf ihr mischlingsdasein und ihre dazugehörige haarpracht reduzieren. meine kinder sind viel mehr. sie haben humor, sie sind intelligent, musikalisch, faul, streitsüchtig und was weiß ich sonst noch alles.

privat (also außerhalb vom netz) kenne ich ich gar keine anderen mischlingskinder. ich vermeide solche kontakte, wobei es da sicher auch nette familien gibt (wie ich hier im forum doch auch bemerkt habe). aber für solche diskussionen in natura habe ich keine zeit. meine kinder sind österreicher, die in einem multikulturellen umfeld aufwachsen. ich möchte nicht, dass sie in einer 2.gesellschaft, die geprägt ist von haarproblematiken und hautfarbendefinitionen, aufwachsen.

deine tochter, malo, ist sicher auch ein toller mensch.

gruß.

Ich bin so froh, dass es DICH hier gibt!

Dieser Beitrag spricht mir sowas von aus der Seele!!!

Bine

11.06.2008 16.07 | adauwa | RE: Lena
Original von Bine
Original von lena_s


ich verstehe nicht warum mütter ihre kinder so oft auf ihr mischlingsdasein und ihre dazugehörige haarpracht reduzieren. meine kinder sind viel mehr. sie haben humor, sie sind intelligent, musikalisch, faul, streitsüchtig und was weiß ich sonst noch alles.





Ich bin so froh, dass es DICH hier gibt!

Dieser Beitrag spricht mir sowas von aus der Seele!!!

Bine

Ja auch ich bin froh, dass es solche Meinungen gibt.
Das wird uns ja nicht davon anhalten, zu politischen und sozialen Zustaenden in der Welt, die geaendert werden muessten eine Meinung zu haben und uns dafuer einzusetzen. Aber auf dieser, der privatesten Ebene, sollten wir doch alle Theorien beiseite lassen und uns eben nicht in diesen Kreisel von Vorurteilen, Verdaechtigungen, Missverstaendnissen begeben. Ich bin froh, dass meine Kinder nicht alle Afrikaner lieben und alle Europaeer hassen oder umgekehrt. Auch sie werden manchmal verletzt durch unueberlegte oder auch
ganz einfach rassistische Sprueche auf beiden Seiten, sie sehen es aber nicht als ihre Aufgabe an auch noch den letzten Idioten auf dieser Welt von ihrer Daseinsberechtigung zu ueberzeugen. Und achten in ihrer Wahl von Freunden und Verbuendeten wenig bis garnicht auf Haut und Haare.

11.06.2008 22.17 | amede |
Wollte ich auch gerade fragen!!??
Ist doch immer wieder erstaunlich, dass Menschen, die selbst davon betroffen sein koennten, so ganz selbstverstaendlich diese verrueckten Regeln, einst in den USA aufgestellt, uebernehmen. In keinem europaeischen Land ist dieser "one-drop rule" ein Gesetz ud wird es hoffentlich jemals werden. Zum Glueck kann sich hier jeder selbst definieren, was nicht immer bei gleicher Abstammung zu gleichen Resultaten fuehren wird.

ach ja erkläre mir mal das mit die juden im deutschen reich

11.06.2008 22.35 | Nwaka |
In der Geschichte gab es auch Zeiten, in denen (besonders in von den Engländern kollonialisierten Gebieten) die Einheimischen (Inder, Afrikaner etc.), die nicht mit Engländern (oder Europäern) vermischt waren, bessere Chancen (z.B. auf ein Stipendium oder einen hohen administrativen Posten) hatten als die "Gemischten". Das hatte ganz bestimmte politische Gründe damals und so manches Kind von Kolonialherren und einheimischen Frauen wurde versteckt oder verleugnet. Zum Glück sind diese Zeiten vorbei - obwohl es auch heute viel Greuel in der Welt gibt.

11.06.2008 22.54 | amede |
http://onedroprule.org/about2424.html


http://asiapacificuniverse.com/pkm/noir.htm

11.06.2008 23.40 | mimaj |
Ehrlich gesagt bin ich entsetzt wie weit Erziehung dabei führen kann. Nicht bös nehmen Amede, aber ich denke du bist in einem schwarzen Umfeld großgeworden, richtig?
Mein Ex meinte auch immer das Sohnemann schwarz wäre, sorry, ist er nicht.

Versuch dir doch bitte aber mal vorzustellen wie das jemand empfindet der nicht mal einen schwarzen Freund noch eine schwarze Bezugsperson hat.
Ich denke der wird entsetzt sein über dieses "Eintropfengesäusel", denn Sozialisation (Erziehung) machen den größeren Teil eines Menschen aus, als seine genetische Hekunft.

Warum bringt eigentlich jeder "dunkelhäutige" Mensch direkt das Sklavenargument?
Sorry, aber weder bei den Juden finde ich diese Opferrolle förderlich für die Zukunft , noch bei dem Thema Sklaverei.

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