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11.05.2008 16.18 | sade83 | Witwen in Nigeria
http://www.guardiannewsngr.com/news/article03//indexn2_html?pdate=100508&ptitle=Edo%20Blasts%20Enoma's%20Family%20Over%20Widow's%20O
rdeal

Ich wuerde gern mal eure Meinung darueber wissen!

11.05.2008 16.40 | sade83 | RE: Witwen in Nigeria
http://www.guardiannewsngr.com/editorial_opinion/article02//indexn2_html?pdate=110508&ptitle=Julie%20Enoma:%20A%20Widow's%20Agony
Sorry, es geht mir vor allem um diesen Artikel. Haben aber miteinander zu tun.

Sade

11.05.2008 23.58 | Nwaka |
Hallo Sade83,

ein interessanter Artikel, der offensichtlich und zum Glück von einem Mann geschrieben wurde -das lässt hoffen.

Die Sache würde mich u.U. auch betreffen, da ich "NUR" zwei Mädchen habe. Mein Mann sagt mal dies, mal jenes - schriftlich habe ich nichts.

Mal sehen, wie's weitergeht.

12.05.2008 10.23 | sade83 |
Der Journalist der diesen Artikel verfasst hat, ist sehr bekannt.
Ich lese sehr gern seine Kolumnen.
Hat auch mal einen Artikel ueber die Nigerwives geschrieben, das nur am Rande.
Dein Mann kann dir nicht viel helfen. Selbst wenn er ein Testament verfasst, wird es von der Familie nach dem Tod oft nicht anerkannt.
Es laeuft nicht immer so, aber ich habe es schon oft erlebt.
Mein Mann hat mich dahin gehend abgesichert, dass ich auf all seine Konten unterschriftsberichtigt bin.
Du lebst in Deutschland? Dann wirst du auch nach deutschem Recht behandelt.
Das betrifft nur wer in Nigeria lebt, oder dein Mann hat dort Eigentum.
Aber es haengt eben viel von der Familie ab.

12.05.2008 11.09 | amede |
in den fall sollte vieles auf dem name deine töchter laufen.

meine Mutter(rip) hatte auch immer angst von sowas und wollte auch das mein vater in testerment schreibt.
lieder hatte er angst eines zu schreiben aber es hat sich von allein erlidigt er hat meine mutter überlebet.

12.05.2008 11.12 | amede |
ich weiß nicht wo von du angst hast du hast doch söhne und große kinder. die werden sowas niemals zulassen.


aber eine bekannte von mir eine frau sie hat ein haus gekauft in Angola es leben verwantschaft da.
sie hat ihr bruder gebeten nach ihr hause zu sehen.
er meinte trocken nein denn er will nicht wegen ein house sterben.

12.05.2008 11.53 | kalamity |
Original von sade83
Der Journalist der diesen Artikel verfasst hat, ist sehr bekannt.
Ich lese sehr gern seine Kolumnen.
Hat auch mal einen Artikel ueber die Nigerwives geschrieben, das nur am Rande.
Dein Mann kann dir nicht viel helfen. Selbst wenn er ein Testament verfasst, wird es von der Familie nach dem Tod oft nicht anerkannt.
Es laeuft nicht immer so, aber ich habe es schon oft erlebt.
Mein Mann hat mich dahin gehend abgesichert, dass ich auf all seine Konten unterschriftsberichtigt bin.
Du lebst in Deutschland? Dann wirst du auch nach deutschem Recht behandelt.
Das betrifft nur wer in Nigeria lebt, oder dein Mann hat dort Eigentum.
Aber es haengt eben viel von der Familie ab.

Ich möchte nicht albern werden, aber Konten werden beim Tod des Kontoinhabers auch in Deutschland erstmal gesperrt, soweit ich informiert bin - da hilft die Zeichnungsberechtigung überhaupt nichts, geht ja um die Absicherung des Erbes. Eventuell wird ein GEMEINSAMES Konto nicht gesperrt. Das ist aber was anderes als eine reine Zeichnungsberechtigung.

Oder meintest du Konten in Nigeria?

12.05.2008 11.57 | adauwa |
Diese Witwe muss aus einer sehr einflussreichen Familie kommen.
Allein der Mut des Redners bei der Trauerfeier und des Journalisten, der es aufgegriffen hat laesst mich daran glauben, dass man hier ein Exempel statuieren wollte. Es ist leider so, dass in fast allen Ethnien die Witwe zu ihrem persoenlichen Verlust auch noch den Verlust ihres sozialen Status und oft auch noch den ihres Lebensstandards erleiden muss. Aus vielen Gruenden schreiben Nigerianer sehr ungern Testamente, es kommt mir immer vor, dass sie damit ihre Sterblichkeit dokumentieren und davor Angst haben. Wenn die Witwe keine Soehne hat und kein Testament vorliegt, ist sie wirklich auf Gedeih und Verderb auf das Wohlwollen der Familie angewiesen um wenigstens ihr Dach ueber dem Kopf zu behalten. Und da hapert es ja schon oft, im Verstaendnis der meisten Leute gibt es keinen natuerlichen Tod, Unfaelle, Herzinfarkte, jegliche Krankheit wird fast immer auf aeussere Einfluesse zurueckgefuehrt, ein Schuldiger muss her. Und da ist die Ehefrau oft das schwaechste Glied. Logisch ist das ja natuerlich nicht, im Anbetracht der Sanktionen muesste ja jede Ehefrau schon aus Selbstschutz ungeheuer am Wohlergehen ihres Mannes interessiert sein. Diese Ueberlegung wird allerdings selten angestellt.

Man kann nur jedem Mann raten, ein Testament fuer seine Kinder zu machen oder zu Lebzeiten Schenkungen, besonders an seine Toechter zu veranlassen. Die Gesetze erkennen die Rechte der Witwen und Waisen an, in der Stadt laesst sich auch mit einem gueltigen Testament dieses Recht durchsetzen. Was in den Doerfern passiert und ob eine Frau gut beraten ist, auch dort ihr Recht durchzusetzen ist eine andere Frage.

Gibt es Soehne und ist es eine funktionierende Familie, so wird es im Normalfall keine groesseren Schwierigkeiten geben.
Wenn wir uns manchmal fragen, warum nigerianische Frauen so "hart" sind, so erscheint das vor diesem Hintergrund nur allzu verstaendlich.

Allerdings gibt die Oeffentlichmachung wie in diesem Artikel, noch dazu in einem so einem prominenten Fall doch ein wenig Hoffnung, dass inzwischen schon das Bewusstsein fuer diese Ungerechtigkeit gewachsen ist.

12.05.2008 12.19 | amede |
damals als ich noch zu hause lebte hat mir meine mutter immer ein blanko check gegeben , wenn sie mit mein vater unterwegs war.
die befehle waren eindeutig.
wenn dir und dein vater was zustoset,. hebe alles ab und verlasse das land mit deine schwestern sofort

12.05.2008 14.42 | sade83 |
@Amede, ich habe eigentlich keine Angst, finde es aber nicht gerecht, dass etwas was ich zusammen mit meinem Mann aufgebaut habe, dann meinen Soehnen gehoeren soll.
Das finde ich nicht richtig. Egal wie gut man sich mit seinen Kindern versteht.
@Adauwa, es wird schon langsam darueber geredet, ist nicht mehr so ein Tabu wie frueher.
Ich erinnere mich, es gab vor ein paar Jahren eine Governeur-Frau, die ihre Position benutzt hat, Witwen zu helfen.
Ihr Mutter hat es am eigenen Leib erfahren und das hat sie wohl nicht vergessen koennen.
Wieweit sie wirklich geholfen hat, keine Ahnung.

12.05.2008 16.58 | amede |
Das ist es auch. dein fall ist auch noch schlimmer denn du bist auslander in Nigeria.
und als ausländer hast du noch less rechte als inländer.
aber es soll auch söhne gegeben haben die die mutter raus geworfen hat.
Hat der maa ein testerment heist es nachher die frau hat ihm vergiftet
es ist ein spieß ruten lauf.

12.05.2008 22.12 | Nwaka |
Wir haben ein Haus im Dorf in Nigeria gebaut und wollen dort nach dem Ende der Berufstätigkeit leben. Ich habe noch ca. fünf Jahre zu arbeiten. Mein Mann nur noch zwei. Er sagte mir, dass es zwei Arten von Eigentum in Nigeria gäbe, das Familieneigentum (das Haus seines Vaters und Land, das er als ältester Sohn geerbt hat) und sein privates Eigentum und dass er das private Eigentum unsere Töchter erben könnten. Trotzdem weiß ich natürlich nicht was sein würde, wenn er ohne Testament stirbt, zumal er einen Sohn aus einer anderen Ehe hat (rechtskräftig geschieden) - der allerdings jünger als unsere Töchter sind (wir sind das zweite mal miteinander verheiratet).

Unser bisschen Geld hier in Deutschland und die Rente / Witwer/ Weisenrente sind nicht das Problem.

Ich weiß auch nicht so recht, wieweit ich mich noch in Nigeria engagieren soll - die Töchter hätten schon Interesse an einem Erbe des privaten Hauses in Nigeria und ich möchte auch nicht unbedingt zurück nach Deutschland gehen müssen, falls mein Mann vor mir sterben sollte.

Andererseits würde das Dorf und die Verwandtschaft von meiner Anwesenheit als "reiche Rentnerin" auch längerfristig finanziell profitieren - aber ob sie das so logisch sehen?

12.05.2008 22.34 | zariakoto |
Original von amede
Das ist es auch. dein fall ist auch noch schlimmer denn du bist auslander in Nigeria.
und als ausländer hast du noch less rechte als inländer.


Das erinnert mich an eine traurige Geschichte: eine Engländerin die mit einem Nigerianer verheiratet war wurde nach seinem frühen Tod so schikaniert von seiner Familie, sie haben sogar versucht sie aus Nigeria abschieben zu lassen (natürlich OHNE ihre Kinder)! Zum Glück konnte der damalige Governeur eingreifen und hat somit schlimmes verhindert. Die Frau hat sogar noch die Besitztümer wieder zurück bekommen.
Ich denke es ist von verschiedenen Faktoren abhängig (Familie des Mannes, Beziehung zwischen dem Mann und seiner Familie, Stadt / Dorf, usw) und auch eine Portion Glück manchmal.

12.05.2008 22.45 | adauwa |
Nwaka,

wenn Euer gemeinsames Haus im Dorf auf geerbtem Land steht, dann werden es Deine Toechter nur erben koennen, wenn Dein Mann ein Testament gemacht hat. Daran scheitert meist auch die beste Vorsorge, in Abwesenheit eines Testaments greift "local law and custom".
Dann erbt der Sohn, und es ist ganz gleichgueltig, dass die Ehe seiner Eltern geschieden ist.
Und Du wirst, wenn er es denn so will auch nicht dort wohnen koennen. Wenn dieser Sohn noch minderjaehrig ist, werden die Brueder Deines Mannes es fuer ihn uebernehmen, ob dann noch etwas davon uebrig bleibt ist die grosse Frage. Es ist also ausserordentlich wichtig, dass klare Anweisungen da sind, am besten bei einem Anwalt hinterlegt und bereits vor dem Todesfall beglaubigt.
Diese schwierige Rechtslage macht es umso unerklaerlicher, dass fast alle Leute erst im Dorf bauen und erst spaeter, wenn es denn moeglich ist, noch Grund und Boden in der Stadt erwerben. Dieser kann gleich auf die Kinder oder Frau ueberschrieben werden und hat deutlich weniger Probleme. Ueber Land, das man gekauft hat kann nach Gutduenken verfuegt werden, das Land im Dorf soll eben nach Moeglichkeit in de Familie bleiben und die wird nur ueber Soehne definiert. Ehefrauen und Toechter sind da eher sekundaer.

Bei uns existiert ein Dokument , dass die Kinder (auch die Tochter) unser Haus gemeinsam erben werden und ich Wohnrecht auf Lebenszeit haben soll. Vor den Kindern erben kann ich es als Auslaender nicht. Daran ist nicht "local law und custom" schuld, sondern das foederale nigerianische Gesetz. Ob ich allerdings ohne meinen Mann im Dorf leben moechte ist eine grosse Frage. Eigentlich ist es keine Frage. Ich wuerde sicher mit den Kindern zu Besuch hinfahren , aber alleine dort fuer immer leben halte ich fuer ausgeschlossen. Besonders, da die Kinder, auch wenn das eine oder andere sich wider Erwarten doch fuer Nigeria entscheiden sollte, sicherlich nicht im Dorf wohnen wuerde.

Da auch bei uns die Pension nicht mehr lange auf sich warten laesst, mein Mann ist 66 und ich bald 62 sollten wir bald zu einem Entschluss kommen. Allerdings arbeitet mein Mann noch eine Woche im Monat in einer Klinik in Birmingham und macht im Sommer immer mehrere Praxisvertretungen. Da er Gottseidank gesund und stark ist und er auf keinen Fall aufhoeren moechte, werden wir das voraussichtlich noch so hinziehen bis ich nicht mehr arbeiten kann. Mir schwebt ja so eine zweigeteilte Existenz vor, Sommer in Europa, Winter in Nigeria, ob das allerdings so praktikabel ist, wenn wir einmal gesundheitliche Probleme haben ist nicht so sicher.

12.05.2008 22.51 | Nwaka |
Amede, hast Du noch Geschwister in Nigeria?

13.05.2008 00.14 | amede |
in nigeria habe ich stif geschwester 4 jungs im alter von 14/15 bis 6 ?
denn mein vater hat nochmal geheiratet.
Auf sein tradition erbe hatten wir kein recht
was er mit meine mutter erbaut hat können die andere kinder behälten denn keiner von uns hat vor zuruck zu gehen.
und keiner hat vor es diese kinder streitig zu machen denn auch wenn nicht von die gleiche mutter die sind immer noch unsere geschwester.
mein Bruder will das wort nigeria nicht mal hören.

13.05.2008 00.15 | amede |
rein gesetzlich gesehen kann deine tochter auch das house von vater abkaufen.

13.05.2008 00.20 | amede |
es ist egal ob er geschieden ist oder nicht er ist von die frau geschieden nicht das kind.
und auch wenn der junger nur 1 jahr alt ist, er hat mehr rechte als deine tochter und leute die in seine intresse handlen.
man sagt doch spätentest am grab werden wir viele währheite und wahre geschichter erkennen

13.05.2008 11.52 | Nwaka |
Original von adauwa
Nwaka,

wenn Euer gemeinsames Haus im Dorf auf geerbtem Land steht, dann werden es Deine Toechter nur erben koennen, wenn Dein Mann ein Testament gemacht hat. Daran scheitert meist auch die beste Vorsorge, in Abwesenheit eines Testaments greift "local law and custom".
Dann erbt der Sohn, und es ist ganz gleichgueltig, dass die Ehe seiner Eltern geschieden ist.
Und Du wirst, wenn er es denn so will auch nicht dort wohnen koennen. Wenn dieser Sohn noch minderjaehrig ist, werden die Brueder Deines Mannes es fuer ihn uebernehmen, ob dann noch etwas davon uebrig bleibt ist die grosse Frage. Es ist also ausserordentlich wichtig, dass klare Anweisungen da sind, am besten bei einem Anwalt hinterlegt und bereits vor dem Todesfall beglaubigt.
Diese schwierige Rechtslage macht es umso unerklaerlicher, dass fast alle Leute erst im Dorf bauen und erst spaeter, wenn es denn moeglich ist, noch Grund und Boden in der Stadt erwerben. Dieser kann gleich auf die Kinder oder Frau ueberschrieben werden und hat deutlich weniger Probleme. Ueber Land, das man gekauft hat kann nach Gutduenken verfuegt werden, das Land im Dorf soll eben nach Moeglichkeit in de Familie bleiben und die wird nur ueber Soehne definiert. Ehefrauen und Toechter sind da eher sekundaer.

>vielen, herzlichen Dank Adauwa. Dies ist eine wichtige Information für mich. Der Sohn ist nicht >minderjährig, lässt sich aber (bisher) im Dorf nicht blicken. In einer nig. Stadt möchte ich nicht >unbedingt leben, es sei denn evtl. in einem Estate am Rande der Stadt. Dafür reichen unsere >finanziellen Mittel nicht.

Bei uns existiert ein Dokument , dass die Kinder (auch die Tochter) unser Haus gemeinsam erben werden und ich Wohnrecht auf Lebenszeit haben soll. Vor den Kindern erben kann ich es als Auslaender nicht. Daran ist nicht "local law und custom" schuld, sondern das foederale nigerianische Gesetz. Ob ich allerdings ohne meinen Mann im Dorf leben moechte ist eine grosse Frage. Eigentlich ist es keine Frage. Ich wuerde sicher mit den Kindern zu Besuch hinfahren , aber alleine dort fuer immer leben halte ich fuer ausgeschlossen. Besonders, da die Kinder, auch wenn das eine oder andere sich wider Erwarten doch fuer Nigeria entscheiden sollte, sicherlich nicht im Dorf wohnen wuerde.

>Eine meiner Freundinnen haben die nig. Staatsangehörigkeit angenommen und sind Miteigentümer. >Allerdings hat sie auch noch einen britischen Pass. Ob das mit deutschem Pass auch irgendwie geht? >Es gibt doch da in Deutschland "zweierlei" Recht, das einige bevorzugt.

Da auch bei uns die Pension nicht mehr lange auf sich warten laesst, mein Mann ist 66 und ich bald 62 sollten wir bald zu einem Entschluss kommen. Allerdings arbeitet mein Mann noch eine Woche im Monat in einer Klinik in Birmingham und macht im Sommer immer mehrere Praxisvertretungen. Da er Gottseidank gesund und stark ist und er auf keinen Fall aufhoeren moechte, werden wir das voraussichtlich noch so hinziehen bis ich nicht mehr arbeiten kann. Mir schwebt ja so eine zweigeteilte Existenz vor, Sommer in Europa, Winter in Nigeria, ob das allerdings so praktikabel ist, wenn wir einmal gesundheitliche Probleme haben ist nicht so sicher.
>So etwas in der Art habe ich auch vor.

13.05.2008 11.58 | Nwaka |
Original von amede
in nigeria habe ich stif geschwester 4 jungs im alter von 14/15 bis 6 ?
denn mein vater hat nochmal geheiratet.
Auf sein tradition erbe hatten wir kein recht
was er mit meine mutter erbaut hat können die andere kinder behälten denn keiner von uns hat vor zuruck zu gehen.
und keiner hat vor es diese kinder streitig zu machen denn auch wenn nicht von die gleiche mutter die sind immer noch unsere geschwester.
mein Bruder will das wort nigeria nicht mal hören.

Hallo Amede,

ja, Stiefgeschwister sind auch Geschwister und die werden hier in Deutschland auch wie Geschwister behandelt - mit Ausnahmen. In Nigeria habe ich auch anderes erlebt. Aber das ist wohl universal. Z.B. habe ich hier in Deutschland einen Halbbruder, der mein Lieblingsbruder ist. Meine beiden "same father same mother" Brüder sind aber auch nett.

Wer weiß, was hier in Deutschland noch so passiert und es wäre sicherlich gut für unsere Kinder und Enkel, wenn sie noch eine Möglichkeit haben, notfalls in Nigeria unterzukommen - schließlich sind sie ja auch Kinder Nigerias.

13.05.2008 13.55 | kalamity |
Original von Nwaka
Original von amede
in nigeria habe ich stif geschwester 4 jungs im alter von 14/15 bis 6 ?
denn mein vater hat nochmal geheiratet.
Auf sein tradition erbe hatten wir kein recht
was er mit meine mutter erbaut hat können die andere kinder behälten denn keiner von uns hat vor zuruck zu gehen.
und keiner hat vor es diese kinder streitig zu machen denn auch wenn nicht von die gleiche mutter die sind immer noch unsere geschwester.
mein Bruder will das wort nigeria nicht mal hören.

Hallo Amede,

ja, Stiefgeschwister sind auch Geschwister und die werden hier in Deutschland auch wie Geschwister behandelt - mit Ausnahmen. In Nigeria habe ich auch anderes erlebt. Aber das ist wohl universal. Z.B. habe ich hier in Deutschland einen Halbbruder, der mein Lieblingsbruder ist. Meine beiden "same father same mother" Brüder sind aber auch nett.

Wer weiß, was hier in Deutschland noch so passiert und es wäre sicherlich gut für unsere Kinder und Enkel, wenn sie noch eine Möglichkeit haben, notfalls in Nigeria unterzukommen - schließlich sind sie ja auch Kinder Nigerias.

Des is Blödsinn - Stiefgeschwister werden nicht wie Geschwister behandelt, schon gar nicht erbrechtlich (mein Stiefsohn wird das Haus meiner Eltern nicht erben, wenn ich vorher sterbe - meine Töchter erben das per Gesetz).

Im übrigen meint amede wohl HALBgeschwister, die Geschwister, die ihr Vater mit seiner zweiten Frau gezeugt hat - Stiefgeschwister wären eventuelle Kinder dieser Frau mit einem vorherigen Ehemann; die würden dann in Nigeria aber doch nicht amedes Vater beerben.

13.05.2008 15.21 | ngozi |
Original von amede
in den fall sollte vieles auf dem name deine töchter laufen.

meine Mutter(rip) hatte auch immer angst von sowas und wollte auch das mein vater in testerment schreibt.
lieder hatte er angst eines zu schreiben aber es hat sich von allein erlidigt er hat meine mutter überlebet.

Kennt ihr das auch?Wir Deutschen reden ja mal über den Tod oder wenn uns mal was passieren sollte,dann ist es besser,wenn wir vorsorgen.Mit meinem Mann kann man nicht so einfach darüber reden.Ich hätte schon einige Sachen geklärt.Was ist,wenn ich nicht mehr bin?
Nein,über so was spricht man nicht,sonst passiert noch wirklich was.
Sind eure Männer auch so drauf?

13.05.2008 15.29 | Nwaka |
ja!
... und wenn ich das Thema erneut anspreche heißt das "nagging". Aber in letzter Zeit ist es schon etwas besser geworden mit der Kommunikation solcher Dinge. Geduld ist da wichtig.
Evtl. einen guten Moment abwarten, wenn die Laune gut ist oder das Thema naheliegend. Im Ganzen eine komplizierte aber notwendige Sache.

Wie schaffst Du das?

13.05.2008 15.35 | ngozi |
Original von Nwaka
ja!
... und wenn ich das Thema erneut anspreche heißt das "nagging". Aber in letzter Zeit ist es schon etwas besser geworden mit der Kommunikation solcher Dinge. Geduld ist da wichtig.
Evtl. einen guten Moment abwarten, wenn die Laune gut ist oder das Thema naheliegend. Im Ganzen eine komplizierte aber notwendige Sache.

Wie schaffst Du das?

Das Thema hat nichts mit seiner Laune zu tun.Er kann supergut gelaunt sein,aber er spricht nicht über den Tod.Man muss den Teufel ja nicht an die Wand malen.

13.05.2008 21.31 | kalamity |
Original von ngozi
Original von amede
in den fall sollte vieles auf dem name deine töchter laufen.

meine Mutter(rip) hatte auch immer angst von sowas und wollte auch das mein vater in testerment schreibt.
lieder hatte er angst eines zu schreiben aber es hat sich von allein erlidigt er hat meine mutter überlebet.

Kennt ihr das auch?Wir Deutschen reden ja mal über den Tod oder wenn uns mal was passieren sollte,dann ist es besser,wenn wir vorsorgen.Mit meinem Mann kann man nicht so einfach darüber reden.Ich hätte schon einige Sachen geklärt.Was ist,wenn ich nicht mehr bin?
Nein,über so was spricht man nicht,sonst passiert noch wirklich was.
Sind eure Männer auch so drauf?

Ich weiß nicht, ob mein Mann auch so drauf ist - da er weder Kinder noch Vermögen hat, gibt es schlicht nichts vorzusorgen, während ich vor meiner letzten OP halt Testament und Vollmachten geschrieben habe. Ich mein, das liegt schlicht daran, dass hinter mir noch ein paar Zwerge kommen, die ich absichern muss, mein Mann kann da ungeniert an sich selbst denken, hinter ihm kommt die Sintflut, gewissermaßen (MICH braucht er ja nicht abzusichern).

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