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Entführungen in Nigeria |
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| 09.05.2008 11.07 | Jane | Entführungen in Nigeria |
Stimmt es das man reisen als Weiße meiden sollte, da es zuviele Entführungen in Nigeria gibt? Stimmt es auch das Nigerianer auf Heimatbesuch viel öfters entführt werden?
Wir wollten ursprünglich über Weihnachten runter. Nur will mein Mann aus dem Grund nicht mehr mit uns, sondern nur allein. Bis auf ihn habe ich nur noch nichts davon gehört oder mitbekommen.
Das lässt mich ein wenig zweifeln. |
| 09.05.2008 11.59 | speedy conzales | RE: Entführungen in Nigeria |
liebe Jane,
ich war ja letzte weihnachten auch unten und bin von Lagos nach Abuja und weiter nach Abia State gereist. ich habe mich als weisse sicher gefühlt... Port Hacourt und andere städte im Niger Delta haben wir aber bewusst gemieden, da dort immer wieder entführungen von mitarbeitern der ölfirmen vorkommen. der krisenherd brennt dort einfach zu heiss, vor allem für weisse...
ansonsten haben wir einfach darauf geachtet, uns unauffällig zu verhalten. kam es vor, dass wir spät abends noch unterwegs waren und das war nicht gerade ungefährlich. wir hielten uns aber an gewisse regeln: wenn wir wussten, dass wir spät abends noch nach hause fahren mussten, benutzten wir bewusst das schrottreife auto meines schwagers und durchquerten die city in einem rasanten tempo. jeder der sich auch nur überlegt hätte, sich uns in den weg zu stellen, hätte davon abgehalten, es sei denn er hätte sein leben riskieren wollen.
ich empfand Nigeria eigentlich nie als gefährlich, auch aus dem grund natürlich, dass ich mit meinem mann dort war. ich wusste auch, dass ich mich auf seine Menschenkentniss verlassen konnte und dass er unser nächstes umfeld immer im augenwinkel hatte, sozusagen die situation abcheckte. ich konnte mich gehen lassen und er war so ein bisschen wie der aufpasser ;)
lg |
| 09.05.2008 12.25 | victoria island girl | RE: Entführungen in Nigeria |
Hi Jane, heir sind zwei geschichten vom letzten jahr,
http://www.abc.net.au/news/stories/2007/10/26/2072027.htm
http://www.theage.com.au/articles/2003/12/01/1070127349312.html
Lass dir bitte keine angst machen, lg |
| 09.05.2008 12.26 | adauwa | |
@jane,
meines Wissens ist noch kein einziger zu Besuch in die Heimal gekommener Nigerianer oder die Frau eines solchen entfuehrt worden.
Die bekanntgewordenen Enfuehrungen fanden ja im Delta statt und richteten sich auch nicht gegen "Weisse" an sich, sondern an die Angestellten der Oelfirmen. Von diesen erhofft man sich dann grosse Loesegeldzahlungen oder andere Zugestaendnisse.
Wir waren ja letzten Monat in Nigeria und von Gefuehl her war es nicht gefaehrlicher als frueher. Es ist wirklich nicht so, dass man sich nicht frei bewegen kann. Ich bin in Calabar und Enugu allein auf den Markt gegangen und Freunde besuchen, ohne aengstlich ueber die Schulter zu schauen. Im Dorf dann sowoeso.
Wovon ich allerdings gehoert habe, ist dass es in Abia und Imo States immer wieder vorkommt, dass kurz nach der Ankunft eines Heimkehrers das Haus der Eltern ueberfallen wird. Wahrscheinlich erhofft man sich dort reiche Beute - wir wissen ja, dass alle Leute die aus Europa kommem mit Toepfen voller Gold heimkehren. Trotzdem wuerde ich eine Reise mit der Familie und mit den ganz gewoehnlichen Vorsichtsmassnahmen fuer absolut unbedenklich halten. |
| 09.05.2008 12.48 | victoria island girl | RE: Entführungen in Nigeria |
sorry, dieses ist die zwiete geschichte die ich reinstellen wollte; nicht die von 03
http://www.smh.com.au/news/national/aussie-hostage-knows-the-drill/2007/07/06/1183351422408.html |
| 09.05.2008 13.04 | Dany | RE: Entführungen in Nigeria |
Hallo Jane
ich war vor zwei Monaten mit meinem Sohn und meinem Mann in Nigeria. Auch waren schon viele Freunde von mir da, noch keinen hat etwas über Entführung oder den Verdacht geäußert. Leider muss man zugeben das man vor Überfällen nicht immer geschützt ist, habe dies aber nur einmal im Bekanntenkreis gehört. Auch sind wir über acht Stunden mit dem Auto durch das Land in das Dorf meines Mannes gefahren und sind heil hin und zurück gekommen. Ich würde mir Nigeria nicht entgehen lassen, dass was uns da passieren kann, kann uns auch hier passieren. Liebe Grüße |
| 09.05.2008 13.38 | Lizzy | |
Mein Mann hat nur gehört dass es zur Zeit in Ibadan und Umgebung viel mehr Überfalle gibt. Das hört er jetzt ständig von vielen Leuten und von der Familie.
Jane, ich verstehe Deinen Mann schon. Ihr habt immerhin zwei kleine Kinder dabei und da will man nichts riskieren. |
| 09.05.2008 14.21 | Itohan | |
Mein Mann sagt über seinen heimatlichen Bundesstaat (Edo) eigentlich das genaue Gegenteil. Als wir vor ein paar Jahren zusammen da waren, wurde ich von meinen Nichten regelrecht behütet, wir durften nach dem Eindunkeln nicht mehr raus, es gab mehrere Raubüberfalle in der unmittelbaren Nachbarschaft.
Seit einem Jahr wirkt nun ein neues State Government das wie mein Mann sagt schon Massnahmen ergriffen hätte um die Sicherheit zu verbessern. Alle Beamten bekamen eine Gehaltserhöhung und die Polizeit wurde besser ausgerüstet, vorher hätten sie nämlich nichts gehabt, keine tauglichen Fahrzeuge, keine Waffen und wohl auch keine grosse Motiviation. Nun könne man sich auch Nachts wieder problemlos draussen aufhalten, es sei viel sicherer geworden.
In der Vergangenheit hat mein Mann auch teilweise geäussert dass es zu unsicheren Situationen kommen könnte, jetzt als er aber vor ein paar Monaten in Nigeria war, war er sehr positiv überrascht.
Es kommt wohl sehr darauf an, wo man hinfährt. Dein Mann wird es wohl am besten wissen... |
| 09.05.2008 15.53 | tina brunner | |
Jane,
ich kann mich dem von Audawa nur anschließen. Ich war letzten Monat zuletzt in Owerri....und wir hatten null Probeleme. Sicherlich kann man einige Vorsichtsmaßnahmen tätigen, wie abends nicht zu spät unterwegs sein, sein Haus schützen....aber das ist eigentlich normal in Nigeria. Ich habe mich wie immer absolut frei bewegt...und fühlte mich in keiner Minute bedroht oder gefährdet. |
| 09.05.2008 17.20 | Jane | |
Ich danke erst einmal für Eure Antworten.
Wir wären zu der Zeit uberwiegend in Imo State und mein Mann sprach davon das im East soviele Entführungen vor sich gehen. Nicht in Lagos oder Abuja.
Ich war dreimal unten, Nigeria ist mir also nicht unbekannt und ich empfand es nie als gefährlich.
Meine Vermutung ist eher, das er Kosten sparen will. Vor einigen Tagen sagte er mir was es alles kostet wenn wir vier runter fliegen. Weil ich nicht wirklich darauf einging, da ich ja unbedingt auch mal wieder runter will, vermute ich ein klein wenig, kommt er mit der Geschichte an um Geld zu sparen. Er dementiert es, aber ich kann es nicht wirklich glauben. |
| 10.05.2008 01.07 | joflo | |
:LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL:
Also ihr bringt mich echt zum Lachen! :LOL: :LOL: :LOL:
Entführungen (hatten wir erst vor kurzem sogar hier im Board), Schiessereien, Überfälle auf die Familie nach Europa-Heimkehrer-Besuch (ist auch unserer Familie passiert), so schnell wie möglich durch die Stadt fahren damit man bloß nicht angehalten und überfallen werden kann, z.B. Benin City (Edo State) lt. Auskunft unserer Familie immer unsicherer (ein Bruder ist erst kürzlich von ner sogenannten "Spezialeinheit" 2 Tage festgehalten und verprügelt worden), Port Harcourt Ausgangssperre verhängt (wie hier im Board zu Lesen), Onitsha z.B. ständig Schiessereien (zunehmend), Lagos sowieso dauerhaft gefährlich.......................
.............aber in Nigeria braucht man sich nicht bedroht und unsicher zu Fühlen, nein, wirklich nicht.
Habt Ihr bei den heutigen Sonnenstrahlen vergessen, die "rosarote Brille" abzunehmen???
Also ich persönlich hab ja bekanntlich eher ein etwas zwiespältiges Verhältnis zu Nigeria. Auf der einen Seite finde ich es echt interessant und durchaus sehr schön (gerade im und am Dschungel, oder auch in den Küstenbereichen -sogar von Lagos-, oder natürlich Victoria Island etc.). Auf der anderen Seite kann ich nicht behaupten, das ich mich sicher und wohl gefühlt habe (wenn meine Frau sogar schon echte Sorge hatte, das die "Armed Robbers" sogar durchaus ins gut bewachte Hotel eindringen könnten). Und frei und unbeobachtet durfte ich schon gar nicht auch nur ein paar Meter gehen :oweh:
Viele Grüße
joflo (der zwar nicht grundsätzlich einem weiteren Nigeria-Aufenthalt abgeneigt ist, aber dann wohl eher unter dem Motto "Abenteuerurlaub") |
| 10.05.2008 10.21 | Lizzy | |
Original von joflo
:LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL:
Also ihr bringt mich echt zum Lachen! :LOL: :LOL: :LOL:
Entführungen (hatten wir erst vor kurzem sogar hier im Board), Schiessereien, Überfälle auf die Familie nach Europa-Heimkehrer-Besuch (ist auch unserer Familie passiert), so schnell wie möglich durch die Stadt fahren damit man bloß nicht angehalten und überfallen werden kann, z.B. Benin City (Edo State) lt. Auskunft unserer Familie immer unsicherer (ein Bruder ist erst kürzlich von ner sogenannten "Spezialeinheit" 2 Tage festgehalten und verprügelt worden), Port Harcourt Ausgangssperre verhängt (wie hier im Board zu Lesen), Onitsha z.B. ständig Schiessereien (zunehmend), Lagos sowieso dauerhaft gefährlich.......................
.............aber in Nigeria braucht man sich nicht bedroht und unsicher zu Fühlen, nein, wirklich nicht.
Habt Ihr bei den heutigen Sonnenstrahlen vergessen, die "rosarote Brille" abzunehmen???
Also ich persönlich hab ja bekanntlich eher ein etwas zwiespältiges Verhältnis zu Nigeria. Auf der einen Seite finde ich es echt interessant und durchaus sehr schön (gerade im und am Dschungel, oder auch in den Küstenbereichen -sogar von Lagos-, oder natürlich Victoria Island etc.). Auf der anderen Seite kann ich nicht behaupten, das ich mich sicher und wohl gefühlt habe (wenn meine Frau sogar schon echte Sorge hatte, das die "Armed Robbers" sogar durchaus ins gut bewachte Hotel eindringen könnten). Und frei und unbeobachtet durfte ich schon gar nicht auch nur ein paar Meter gehen :oweh:
Viele Grüße
joflo (der zwar nicht grundsätzlich einem weiteren Nigeria-Aufenthalt abgeneigt ist, aber dann wohl eher unter dem Motto "Abenteuerurlaub")
:applaus: :applaus: :applaus:
Da hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen!
Abenteuerurlaub, ist das wirklich dort !!!!
:LOL: :LOL: :LOL: |
| 10.05.2008 10.47 | mimaj | |
Hallo Ihr,
ich bin letztes JAhr im Sommer, gegen den Willen meines Ex-Mannes mit zwei Kindern, eines weiß eines halfcast. Alter 9 und 11, in Nigeria gewesen. Ich habe mich mit den Kids alleine dort sicherer gefühlt als mit meinem Ex damals. Ich bin 5 Wochen in Ibadan gewesen, wir haben bei der Familie gewohnt. Auf den Markt bin ich täglich, war absolut super. Die Kids sind zeitweise mit den Cousinen und Cousins mit zur Schule gegangen, sprich man hat versucht uns "resident" zu machen. Aus Vorsicht habe ich immer angegeben nicht nach Europa zurückzuwollen. ´Die letzte Woche der Sommerferien haben wir in Badagri an der Küste verbracht. Dort haben wir in einem ziemlich verfallenen Chalet ohne Strom oder Gen verbracht. Gefährlich ? Na ja, ich habe für mein eigenes Gefühl mit einer Maglite im Arm geschlafen, allerdings konnte man auch die ganze Nacht merkwürdige GEräusche vom Dorf nebenan hören.
Abenteuerurlaub? Ja würd ich auch unterschreiben.
Ich denke mal entweder liebt oder hasst man Nigeria.
Mein Schwiegervater hat für eine Ölgesellschaft dort gearbeitet. Leider wurde er vorletztes Jahr erschossen. Er kam bei einem Überfall einfach zur falschen Zeit aus dem Gebäude heraus und hatte zufällig ein Handy am Ohr.
Bums, zu spät.
Also auch die Geschichten gibt es und sie sind wahr. Als ich 98 in Nigeria war, damals war es sehr gefährlich, haben wir uns im Delta mit sehr großer Vorsicht bewegt. Aber eigentlich wissen die LEute glaube ich ganz gut wer zur Ölgesellschaft gehört und wer nicht.
Keinesfalls würde ich in Nigeria sagen wann ich zurückfliege, wo mein Geld oder Pass ist, man muss halt zur eigenen SIcherheit relativ viel Lügen.
Überfälle auf "reiche Heimkehrer" gibt es bestimmt, aber das ihr ein Entführungsopfer werden könntet, na ja , vorstellbar, aber meiner Ansicht nach nicht gerade wahrscheinlich.
LG
Mimaj |
| 10.05.2008 16.01 | Afusat | |
@mimaj , da warst ja in " unserem Ort" . Wir bauen unser Haus in Badagry.
Wo genau war denn Dein Chalet? Es gibt dort mehrere Hotels.
Aber Nigeria liebt man oder nicht.
Im Auto sind wir gottseidank noch nicht überfallen worden .
ICh glaube auch nicht , das man willkürlich überfallen wird.Dioe Beobachtungen fangen meist schon am Flughafen an.
Wer mit der rrieftasche wedelt oder protzig die Uhr zeigt , wird dann beschattet oder es gibt insiderinformationen.
Und das sind Sachen , das weiß ich von Bekannten, das das meist so abläuft. |
| 10.05.2008 19.02 | mimaj | |
Hallo Afusat,
die Chalets nannten sich großspurig "Suntan Beach Resort". War früher (in den Achtzigern) bestimmt mal sehr schön da. Es liegt direkt an der Küstenstrasse Richtung Coutounu. Hinter den größten Verbrechern in Naija. Direkt an der Schmuggelroute da. Grins.
Bei der Rückfahrt wurden wir kontrolliert, Checkpoint halt. Und ich und die Kids ohne Pass. War echt ein wenig abenteuerlich, aber ich mag es halt.
Besonders toll fand ich den Markt in Badagri, weil überdacht. Ich habe sehr schöne Sachen damals da gekauft, wie Kokosnüsse, ein Messer, halt nützliches ....
Da Alex ja eine Hautkrankheit hat, wollte ich natürlich auch die weißgetüchte Heilerin nicht auslassen. Die ist aber erstmal schnell weggerannt, bis man sie beruhigen konnte, dass ich kein FOto machen wolle.
Da Alex Familie aus Ibadan kommt, fand ich Badagri schon ein wenig "abenteuerlicher". Aber das Essen in dem angeblichen "Vodoo Dorf " nebenan war super. Und vor allem supergünstig.
Alle hatten uns ans Herz gelegt, doch nicht das Gelände dort zu verlassen. Aber an der Küste entlang, durch irgendwelches Krabbelgetier, ich denke es waren kleine Scorpione, der Fischer meinte auf jeden Fall sehr zu unserem Entsetzen das sie giftig wären. Und dann konnten wir laufen.....
Nein war echt ein super Urlaub, aber die Sätze "zu gefährlich" etc kenne ich von meinem Ex auch. Ich denke sie versuchen oft dieselbe Sicherheit dort zugewährleisten wie es hier halt wäre und das ist halt nicht möglich.
LG
Mimaj
P.S: Wo baut ihr den in Badagri, im Centrum oder ausserhalb? |
| 10.05.2008 20.53 | Afusat | |
@mimaj, ICh finde Badagry immer noch schön.Ich kenne es auch noch aus ende der 80er.
Der Onkel von meinem Mann hat dort ein kleines Hospital.Nennt sich Ogongo Medical Center.Der Onkel hat in England studiert.Seine Frau ist Krankenschwester , Kinderkrankenschwester und Hebamme.Hat alle diese Ausbildungen auch in england gemacht.
DAs alte Hospital liegt direkt am Ortseingang.Dann hatte er ein kleiners gelich hinter der Schule Richtung MArkt.Das ist leider letztes JAhr abgebrannt.Jetzt wird wieder das alte genutzt, was ich persönlich viel schöner finde.
Es hat ein großes angrenzendes Wohnhaus , einen großen Garten mit Kokospalmen, Mangobäümen und Orangenbäumen.
Richtig schön.
Wir bauen in einem "Neubaugebiet".Nennt sich Ibereko .Ist etwas vor dem Verkehrskreisel von Badagry.
O je , ich krieg grad so eien Art Heimweh anfall. |
| 10.05.2008 22.20 | Seestern | |
@mimaj und afusat
Hört jetzt bloß (nicht) auf. Ich kriege auch "Heimweh" und Lust auf Abenteuerurlaub in Nigeria. :jump:
War 1996 und 1999 da. In Lagos und dann mit dem Auto bis Owerri.
Es ist wirklich so: man liebt es oder man hasst es. Angst darf man nicht haben.
Ich liebe es - traue mich aber nicht alleine hin. |
| 10.05.2008 22.31 | zariakoto | |
Original von joflo
:LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL:
Also ihr bringt mich echt zum Lachen! :LOL: :LOL: :LOL:
Entführungen (hatten wir erst vor kurzem sogar hier im Board), Schiessereien, Überfälle auf die Familie nach Europa-Heimkehrer-Besuch (ist auch unserer Familie passiert), so schnell wie möglich durch die Stadt fahren damit man bloß nicht angehalten und überfallen werden kann, z.B. Benin City (Edo State) lt. Auskunft unserer Familie immer unsicherer (ein Bruder ist erst kürzlich von ner sogenannten "Spezialeinheit" 2 Tage festgehalten und verprügelt worden), Port Harcourt Ausgangssperre verhängt (wie hier im Board zu Lesen), Onitsha z.B. ständig Schiessereien (zunehmend), Lagos sowieso dauerhaft gefährlich.......................
.............aber in Nigeria braucht man sich nicht bedroht und unsicher zu Fühlen, nein, wirklich nicht.
Habt Ihr bei den heutigen Sonnenstrahlen vergessen, die "rosarote Brille" abzunehmen???
Also ich persönlich hab ja bekanntlich eher ein etwas zwiespältiges Verhältnis zu Nigeria. Auf der einen Seite finde ich es echt interessant und durchaus sehr schön (gerade im und am Dschungel, oder auch in den Küstenbereichen -sogar von Lagos-, oder natürlich Victoria Island etc.). Auf der anderen Seite kann ich nicht behaupten, das ich mich sicher und wohl gefühlt habe (wenn meine Frau sogar schon echte Sorge hatte, das die "Armed Robbers" sogar durchaus ins gut bewachte Hotel eindringen könnten). Und frei und unbeobachtet durfte ich schon gar nicht auch nur ein paar Meter gehen :oweh:
Viele Grüße
joflo (der zwar nicht grundsätzlich einem weiteren Nigeria-Aufenthalt abgeneigt ist, aber dann wohl eher unter dem Motto "Abenteuerurlaub")
Na ja, ich denke es ist abhängig davon WO man in Nigeria landet. Bzgl. den Entführungen teile ich die Meinung von Adauwa; die Entführer im Delta zielen ja auf die Mitarbeiter der Ölfirmen, sie wissen ganz genau wer mit einem Nigerianer verheiratet ist und somit "arm" ist und wer bei den Ölfirmen arbeitet. Ich kenne ja noch einige Nicht-Nigerianer (Engländer, Deutsche,...) die noch im PH leben, teilweise leben sie dort schon seit den sechziger Jahren.
Auch denke ich dass es eine Rolle spielt ob man als Weisse eine Frau oder einen Mann ist und natürlich wie man sich gibt. Gibt man sich als reich, schmeißt mit Geld rum, kommt die Quittung ganz schnell.
Von dem was ich von meiner Fam. in PH höre ist die Lage zwar nicht gut aber man lebt damit und kommt schon zurecht. Ausgangssperren habe ich ja auch zu Abachas Zeiten erlebt und empfand es nicht als katastrophal (gut, ich bin keinen Club / Bar / Disko Gänger oder Nightcrawler etc)... |
| 10.05.2008 22.35 | Nwaka | |
Ich war im März in Nigeria und bin allein in Lagos, Benin, Asaba und Warri gereist. Habe allerdings keine auffällige Kleidung getragen, keinen auffälligen Schmuck, keine großen Taschen und Koffer, ein einfaches altes Handy. Außerdem bin ich mit Busgesellschaften von Busbahnhof zu Busbahnhof gefahren, immer morgens los und vor Dunkelheit angekommen. Trotzdem kann immer was passieren. Ich könnte mir vorstellen, dass eine weiße Frau mit Kindern nicht so leicht überfallen wird - als ich früher mit Kindern reiste, sind wir immer sehr gut aufgenommen worden - grundsätzlich ist es ja ein kinderfreundliches Land. Trotzdem würde ich gerade auch bei den Kindern darauf achten, dass sie wie einheimische Kinder angezogen sind und nicht durch teure Sachen auffallen. |
| 11.05.2008 14.07 | Malo | RE: Entführungen in Nigeria |
Original von Jane
Stimmt es das man reisen als Weiße meiden sollte, da es zuviele Entführungen in Nigeria gibt? Stimmt es auch das Nigerianer auf Heimatbesuch viel öfters entführt werden?
Wir wollten ursprünglich über Weihnachten runter. Nur will mein Mann aus dem Grund nicht mehr mit uns, sondern nur allein. Bis auf ihn habe ich nur noch nichts davon gehört oder mitbekommen.
Das lässt mich ein wenig zweifeln.
Ich weiß von vielen Forenmitgliedern, die schon in Nigeria waren und nicht entführt wurden.
Ich war schon 2 Mal dort und mir ist kein Mal etwas passiert, ich bin nicht einmal beraubt worden o.ä..
Mein Mann sagt immer er habe keine Bedenken mich auch alleine in "die Hände seiner Familie" zu geben.
Also er vertraut darauf, dass ich dort sicher wäre.
Bei meiner nächsten Reise möchte ich gerne in den Heimatort seiner Eltern reisen. Der liegt im Delta und da wir mit weißem Kind reisen, machen mir die BErichte doch ein etwas flaues Gefühl.
Ich weiß aber, dass ich meinem Mann und seiner Familie meine Sicherheit anvertrauen kann. Sie haben bereits zweimal sehr gut auf mich aufgepasst (für meinen Geschmack beinahe etwas zu sehr), sie werden es sicher auch ein drittes Mal tun.
Um Weihnachten herum sind ja die Reisen sehr teuer, gibt es vielleicht einen finanziellen Hintergrund, warum er lieber alleine Reisen möchte? |
| 11.05.2008 14.11 | Malo | |
Original von joflo
:LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL:
Also ihr bringt mich echt zum Lachen! :LOL: :LOL: :LOL:
Entführungen (hatten wir erst vor kurzem sogar hier im Board), Schiessereien, Überfälle auf die Familie nach Europa-Heimkehrer-Besuch (ist auch unserer Familie passiert), so schnell wie möglich durch die Stadt fahren damit man bloß nicht angehalten und überfallen werden kann, z.B. Benin City (Edo State) lt. Auskunft unserer Familie immer unsicherer (ein Bruder ist erst kürzlich von ner sogenannten "Spezialeinheit" 2 Tage festgehalten und verprügelt worden), Port Harcourt Ausgangssperre verhängt (wie hier im Board zu Lesen), Onitsha z.B. ständig Schiessereien (zunehmend), Lagos sowieso dauerhaft gefährlich.......................
.............aber in Nigeria braucht man sich nicht bedroht und unsicher zu Fühlen, nein, wirklich nicht.
Habt Ihr bei den heutigen Sonnenstrahlen vergessen, die "rosarote Brille" abzunehmen???
Also ich persönlich hab ja bekanntlich eher ein etwas zwiespältiges Verhältnis zu Nigeria. Auf der einen Seite finde ich es echt interessant und durchaus sehr schön (gerade im und am Dschungel, oder auch in den Küstenbereichen -sogar von Lagos-, oder natürlich Victoria Island etc.). Auf der anderen Seite kann ich nicht behaupten, das ich mich sicher und wohl gefühlt habe (wenn meine Frau sogar schon echte Sorge hatte, das die "Armed Robbers" sogar durchaus ins gut bewachte Hotel eindringen könnten). Und frei und unbeobachtet durfte ich schon gar nicht auch nur ein paar Meter gehen :oweh:
Viele Grüße
joflo (der zwar nicht grundsätzlich einem weiteren Nigeria-Aufenthalt abgeneigt ist, aber dann wohl eher unter dem Motto "Abenteuerurlaub")
Joflo, wir waren ja auch mit unseren starken Männern in NIgeria, da wird es jawohl erlaubt sein sich in seinen Armen sicher zu fühlen... |
| 12.05.2008 18.41 | Afusat | |
@nwaka , teure Sachen habe ich auch hier in D nicht.
Und die nach Nigeria mitzunehmen ist schwachsinn.Dadurch das die mit der HAnd gewaschen werden , sehen die nach ein paar Wochen aus wie Putzlumpen .
ICh bin schon mit Hunterttausenden von Naira in der HAndtasche durch LAgos gegangen.
Ich trug halt Wickelkleid , und habe so getan als könnte ich kein Wässerchen trüben :rolleyes: .
Unser Transportmittel ist entweder ein alter PKW oder unser Transporter der als Taxi zugelassen ist und daher Orange lackiert ist. |
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