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Morbus Crohn |
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| 06.04.2008 14.18 | Bine | Morbus Crohn |
Hat irgendwer von euch Erfahrung mit dieser Krankheit?
Bine
PS: Ich benötige keinen Hinweis auf etwaige Sites im WWW. |
| 06.04.2008 14.47 | mimaj | RE: Morbus Crohn |
Hallo Bine!
Ne Freundin von mir hat das. Was willst du denn wissen?
Mimaj |
| 06.04.2008 15.11 | tina05 | RE: Morbus Crohn |
hey bine, mein vater hat diese krankheit auch.Diagnose vor ca 10 Jahren.
Lt.der Ärtzin wurde es durch das starke rauchen extrem begünstig.Mein vater musste am anfang viele tabletten nehmen, jetzt hat es sich sehr gemäßigt und er kommt recht gut damit zurecht.Ich meine, bin mir aber nicht sicher, dass sein Rheuma dadurch verstärkt wurde und sich auf mehr Gelenke ausgeweitet hat.
Frag ruhig. ich werde ihn fragen, wenn ich von dir genaueres höre.
PS:Achso:Mein Vater wird dieses Jahr 61.
LG,tina |
| 06.04.2008 15.19 | tina05 | RE: Morbus Crohn |
achso, er muss öfters zur Krebsvorsorge als andere (ich meine 2. im jahr) und hat öfters darmspiegelungen.ausserdem regaiert er schneller magenempfindich auf schmerztabletten als wir anderen.In unserer Familie war das vorher nicht bekannt. |
| 06.04.2008 16.02 | Bine | Mimaj und Tina |
Hallo, ihr Zwei:
Bei Ali wurde die Krankheit im Sept. 2007 diagnostiziert - da war sie gerade mal 20 Jahre alt.
Hat jetzt im Februar ihre Lehre abbrechen müssen, weil sie es gesundheitlich (stressbedingt) nicht mehr gepackt hat.
Die Medikamente schlagen bis dato nicht besonders gut an - ihr geht es einfach überhaupt nicht gut.
Spezialisten zu finden, ist nicht einfach - Reha ist beantragt.
Unsere Krankenkasse übernimmt - zum Glück - auch Heilpraktiker-Besuche, insofern sie bei einem dem Programm angeschlossenen Arzt stattfinden.
Mimaj: Wie alt ist deine Freundin und wie geht es ihr mit der Krankheit?
Bine |
| 06.04.2008 16.40 | NinaKöln | RE: Mimaj und Tina |
Bine, da hilft vermutlich nur mit Arzt weitersuchen, bis das passende Medikament bzw. die passende Behandlung gefunden ist.
Eine meiner Studienkolleginnen hatte es auch - schon vor dem Studium, also auch als junges Mädchen. Bei ihr kam die Krankheit eher in Schüben - sprich, wochenland fiel sie aus, weil es ihr schlecht ging, dazwischen war sie recht fit. Wenn ich mich recht erinnere - ist halt schon eine Weile her - hat sie auch eine Weile suchen und testen müssen, bis sie jeweils ein Medikament bekam, das anschlug.
Alles Gute für euch, tut mir leid, keine besseren Infos zu haben. |
| 06.04.2008 16.46 | Bine | RE: Mimaj und Tina |
Hi Nina,
ich bin dankbar für JEDEN Hinweis:)
Mein großes Kind hat ja leider noch eine Laktose-Intoleranz dazu - das was die Sache mit den Medikamenten nicht einfacher macht (da ja in denselbigen keine Laktose enthalten sein darf).
Bine |
| 06.04.2008 17.15 | rising star | RE: Mimaj und Tina |
Der Mann einer meiner Freundinnen lebt seit ca. 20 Jahren damit, am Anfang ging es ihm nicht gut, bis die richtigen Medikamente gefunden wurden.
Da hilft wohl nur ausprobieren, weil jeder anders reagiert.
Hilft es deiner Tochter vielleicht, zusätzlich Medis gegen die Symptome der Laktose-Intoleranz zu nehmen?
Klar, noch mehr Medis sind vielleicht nicht optimal, aber bei einer chronischen Krankheit muss man wohl immer abwägen, wie die Lebensqualität am ehsten erhalten bleibt.
Das einzige Mal, dass der Mann meiner Freundin in der Zeit richtig Probleme hatte, war, als er verdorbenes Fleisch gegessen hat, das hat ihn fast das Leben gekostet.
Ansonsten musste er bis jetzt noch nicht operiert werden und hat auch nur wenig Beeinträchtigungen im täglichen Leben. |
| 06.04.2008 17.30 | mimaj | |
Hallo Ihr alle,
meine Frundin ist heute25. Aber diagnostiziert wurde es vor etwa 9 Jahren. Damals hat sie sehr darunter gelitten. Auch bei ihr wurden irgendwann die Medikamente weniger und die Lebensqualität höher. Ich denk aber das es bei hr auch viel mit der Akzeptanz der Krankhet zu tun hatte. Ihr schmeckten halt Pommes vom Griechen so guuut.
Heute lebt sie damit. Mit jeder chronischen Krankheit muss man sih erst "anfreunden" !
Ich wünch euch das es gan schnell geht die richtigen Medikamente zu finden und das ihr irgendwie damit leben könnt.
LG
Mimaj |
| 06.04.2008 17.59 | NinaKöln | RE: Mimaj und Tina |
Noch etwas anderes, was nicht unmittelbar mit der Behandlung zu tun hat. Du schreibst, sie habe erst mal die Ausbildung abbrechen müssen. Wenn sie sich beruflich umorientiert, muss sie nicht nur darauf achten, dass das von der Belastung her geht, sondern auch, dass sie mit dieser Diagnose nie verbeamtet werden kann. Ich kann mich an das Gezerre bei meiner Kollegin erinnern, obwohl es da nur um die Verbeamtung auf Widerruf ging. Sie musste während des Referendariats im Angestelltenverhältnis bleiben - was finanziell einen ziemlichen Unterschied machte. |
| 06.04.2008 19.00 | Wahala | RE: Morbus Crohn |
Hi
Ich hab Morbus Crohn und Laktoseintoleranz. Darfst mich gerne anschreiben. Kann heute auch mal wieder Yahoo einschalten.
Wahala |
| 06.04.2008 20.18 | Chief | RE: Morbus Crohn |
der Crohn hätte mich 1979 fast umgebracht. Mir wurde damals üppig Darm entfernt.
Danach hab ich ihn mental bekämpft und nie mehr einen Schub bekommen. Glauben mir nicht mal die Ärzte, ist aber so. Für mich ist es also eine Kopfsache, für andere aber schwer nachvollziehbar.
Gerne mehr via PN oder Messenger |
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