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29.03.2008 13.12 | Anwu | Iwealas Buch
Uzodinma Iweala kommt nächstens nach Zürich und hält eine Lesung. ich habe mich jetzt im Internet etwas schlau gemacht über sein Buch und weiss ehrlich gesagt nicht, ob mir das antun soll. hat es jemand schon gelesen?

29.03.2008 13.44 | albosa | RE: Iwealas Buch
Original von Anwu
Uzodinma Iweala kommt nächstens nach Zürich und hält eine Lesung. ich habe mich jetzt im Internet etwas schlau gemacht über sein Buch und weiss ehrlich gesagt nicht, ob mir das antun soll. hat es jemand schon gelesen?

Einige haben das Buch gelesen. Wegen dieses Titels , bzw. wegen der Gedanken,
die sich zum Buchinhalt ergaben,die auch formuliert wurden, erfuhr das AAA ja die Schließung. :oweh:
Man deutete wohl, dass da keine "positive Einstellung zu afrikanischer Literatur"
durch Buchbesprecher vorhanden war.

Es gibt viele Gründe, auch ein solches Buch zu lesen. Ob man es zu Ende liest,ist eine andere Frage.

Der junge Autor, Sohn einer angesehenen nigerianischen Familie - Mutter ehemalige Finanzministerin, Vater Chirurg in USA, damit sehr weit weg vom Thema - hat sich die Leiden von Kindersoldaten schildern lassen, Berichte und auch Literatur dazu danach "romanhaft" verarbeitet.
Der Autor absolviert ja ein Medizinstudium, wird aber - des Erfolges wegen - wohl weiterhin an "Creative Writing" - Veranstaltungen teilnehmen und seine
"literarischen" Erfahrungen weitergeben wollen.

Wegen dieser Lesung würde ich persönlich die Veranstaltung nicht besuchen.

29.03.2008 15.54 | adauwa |
Anwu,

es ist ein sehr trauriges Buch, weil es um ein sehr trauriges Thema geht,
Trotzdem ist es ein gut geschriebenes und in vieler Beziehung ungewoehnliches Buch.
Die Sprache, die nicht Pidgin ist, aber doch die Lautmalerei und die Wiederholungen des
gesprochenen nigerianischen Englisch ganz nahe bringt, der Blick von aussen eines
Autoren, der eben nicht selber durch diese Hoelle gegangen ist, aber seinem Ich-Erzaehler
mit grosser Empathie verbunden.

Wenn Du von einer Lesung ueber das Thema Kindersoldaten eine politische Loesung erwartest, dann wuerde ich an Deiner Stelle nicht hingehen. Denn mehr als Denkanstosse fuer die Zuhoerer kann man wohl nicht erwarten. Wenn Du aber einen nachdenklichen, sehr jungen Autoren kennenlernen moechtest und etwas erfahren, ueber seine Beweggruende, sich gerade dieses Themas anzunehmen, dann solltest Du ihm vielleicht zuhoeren und dann entscheiden, ob Du das Buch noch lesen moechtest.

Ich habe das Buch vor Monaten gekauft und war im ersten Moment von der Sprache hingerissen, dann aber wurde es fuer mich schwerer und schwerer durchzuhalten und die schrecklichen Geschehnisse "auszuhalten." Es hat mich fast sprachlos gemacht und auch jetzt kann ich noch nicht gut darueber sprechen.

29.03.2008 16.49 | albosa |
Original von adauwa


Wenn Du von einer Lesung ueber das Thema Kindersoldaten eine politische Loesung erwartest, dann wuerde ich an Deiner Stelle nicht hingehen.



Persönlich kann ich es mir nicht vorstellen, dass sich jemand vom Roman
eines so jungen, von Berichten und der Schreiblust inspirierten, außerhalb Afrikas lebenden Autor "politische Lösungen erwarten könnte".

Inspiration steht ja für "Einhauchen von Leben, von Geist", etc.
Bei dieser "gelebten" Tragödie", wie sie Kindersoldaten und auch andere Soldaten durchmessen , bedürfte es keines Romans mit einer modellierten, irgendwo angeblich vernommenen Sprache, um sich als Leser der Problematik bewusst zu werden,dann nach Lösungen zu suchen, für eine Umkehr zu kämpfen. Was beim Lesen geschehen kann - darüber haben wir uns ja schon Gedanken gemacht.

Bei Lesungen lernt man auch für gewöhnlich den Menschen hinter dem Vortragenden nicht "kennen". Man erlebt einen Vortragenden, der evtl. etwas über seine Beweggründe sagt, weswegen er überhaupt schreibt, in einer mehr oder weniger eingängigen Art. Diese Beweggründe ähneln sich zumindest in einem Punkte:
Man möchte sein Produkt promoten. Wie Iweala "dieses Problem, - das Nahelegen des Lesens eines solchen Stoffes" - bewerkstelligen möchte - das ist eine Frage, die man evtl. dann beantwortet bekommt, wenn man diesen jungen Mann hört. Mehr dürfte es nicht sein, wenn man ihn vorher schon "gesehen" hatte.

29.03.2008 16.52 | joan | RE: Iwealas Buch
Anwu,

Was müsste es denn bieten, wenn es für dich lesenwert sein soll?

Was schwebt dir denn vor?

29.03.2008 16.54 | joan |
Adauwa,

Was macht es für dich ungewöhnlich?

29.03.2008 17.00 | joan |
Für mich wird dieses Buch, ganz unabhängig davon für wie gut oder schlecht ich es halte immer dafür stehen, dass in gewissen Kreisen Heuchelei zum guten Ton gehört und es zwischen Menschen verschiedener Klassen keine Freundschaft geben kann.

Damit werde ich es immer assoziieren. Es hat ein schönes Platzerl in einem Regal gefunden, unter der Kaffeemaschine, damit ich es immer vor Augen habe.

29.03.2008 17.14 | albosa |
Original von joan


Damit werde ich es immer assoziieren. Es hat ein schönes Platzerl in einem Regal gefunden, unter der Kaffeemaschine, damit ich es immer vor Augen habe.

Mit den "verschiedenen Klassen" kann ich bis heute nichts anfangen.

...unter der Kaffeemaschine - assoziierst Du damit Heuchelei?
Da ist sie nämlich tatsächlich sichtbar. :oweh:

29.03.2008 17.22 | joan |
Original von albosa
Original von joan


Damit werde ich es immer assoziieren. Es hat ein schönes Platzerl in einem Regal gefunden, unter der Kaffeemaschine, damit ich es immer vor Augen habe.

Mit den "verschiedenen Klassen" kann ich bis heute nichts anfangen.

...unter der Kaffeemaschine - assoziierst Du damit Heuchelei?
Da ist sie nämlich tatsächlich sichtbar. :oweh:

Würde Amy ihrer Tochter erlauben, Agu zu heiraten?

Die Kaffeemaschine ist Zufall.
Ich assoziiere das Buch mit Heuchelei, woran der Autor natürlich völlig unschuldig ist.
Wo es jetzt liegt, liegt es direkt in meinem Blickfeld, wenn ich mich beispielsweise für die Arbeit fertig mache.

Ich kann persönlich mit Klassen auch nichts anfangen. Drum habe ich mich auch in dieses übergroße Fettnäpfchen gesetzt.

Man glaubt ja gern, was man gern glauben möchte.

Aber erstens kommt es eben anders, und zweitens als man denkt.

Das Leben ist kein Wunschkonzert.

29.03.2008 17.26 | albosa |
Original von joan


Würde Amy ihrer Tochter erlauben, Agu zu heiraten?



Wer fragt schon ernsthaft danach, wen er heiraten darf, kann, will?

29.03.2008 17.27 | albosa |
Original von albosa
Original von joan


Würde Amy ihrer Tochter erlauben, Agu zu heiraten?



Wer fragt schon ernsthaft danach, wen er heiraten darf, kann, will?
Oder wo in unserer Umgebung haben Eltern noch dieses Aussuche- oder Mitspracherecht?

29.03.2008 17.31 | joan |
Es gibt Familien, die ihre Kinder da sehr unter Druck setzen.

Nicht jeder ist dem gewachsen.

Es ging mir ums Prinzip, nicht um die Möglichkeit, das gegen den Willen der Mutter zu tun.

Man engagiert sich, tut, als ob man dem Betroffenen freundliche Gefühle entgegenbringt, lebt aber in Wahrheit in einer weit entfernten, in sich abgeschlossenen Welt.

Das freundschaftliche Getue ist reine Heuchelei, nicht Sympatie in irgend einer Form.

Erst betüdelt man den Kindersoldaten, dann entläßt man ihn in die Welt, stellt aber sicher, dass es nicht die eigene ist.

Man neigt sich herab zur niederen Kreatur, um sich damit selbst zu erhöhen.

29.03.2008 17.35 | albosa |
Original von joan
Es gibt Familien, die ihre Kinder da sehr unter Druck setzen.

Nicht jeder ist dem gewachsen.

Es ging mir ums Prinzip, nicht um die Möglichkeit, das gegen den Willen der Mutter zu tun.


Normalerweise "weiß" man ja, was man zu tun und zu lassen hat.
Inclusive ist da das Wissen um Heuchelei, um verschiedene Motive, Ziele, etc.

29.03.2008 17.39 | joan |
Original von albosa
Original von joan
Es gibt Familien, die ihre Kinder da sehr unter Druck setzen.

Nicht jeder ist dem gewachsen.

Es ging mir ums Prinzip, nicht um die Möglichkeit, das gegen den Willen der Mutter zu tun.


Normalerweise "weiß" man ja, was man zu tun und zu lassen hat.
Inclusive ist da das Wissen um Heuchelei, um verschiedene Motive, Ziele, etc.

Wie soll man um Heuchelei und Motive wissen?

29.03.2008 17.49 | albosa |
Original von joan


Wie soll man um Heuchelei und Motive wissen?

Ich gehe dabei von Beobachtungen meiner Umgebung aus - ihrem (realen)
Leben.
Auch sonst ist es einem möglich, als Kind die Motive der Eltern zu erkennen,
gegebenenfalls auch, dass sie heuchlerisch sind.
Umgekehrt - Eltern können auch ihre Kinder so "bewerten".

29.03.2008 19.55 | joan |
Original von albosa
Original von joan


Wie soll man um Heuchelei und Motive wissen?

Ich gehe dabei von Beobachtungen meiner Umgebung aus - ihrem (realen)
Leben.
Auch sonst ist es einem möglich, als Kind die Motive der Eltern zu erkennen,
gegebenenfalls auch, dass sie heuchlerisch sind.
Umgekehrt - Eltern können auch ihre Kinder so "bewerten".

Ich bin da wohl nicht so schlau wie du, habe nichts Heuchlerisches erkennen können.

Da fällt man dann natürlich aus allen Wolken.

Übrigens: Was bringt einen dazu zu heucheln? Was ist die Basis, das Motiv der Heuchelei?

29.03.2008 20.05 | albosa |
Original von joan


Da fällt man dann natürlich aus allen Wolken.

Übrigens: Was bringt einen dazu zu heucheln? Was ist die Basis, das Motiv der Heuchelei?

Von was sprichts Du eigentlich konkret?
Vom Buch, von Eltern im Allgemeinen, von Deinen, von meinen Eltern? :madcow:

Das Motiv für Heuchelei ist meines Erachtens Unsicherheit, Unfreiheit.

29.03.2008 20.11 | joan |
Original von albosa
Original von joan


Da fällt man dann natürlich aus allen Wolken.

Übrigens: Was bringt einen dazu zu heucheln? Was ist die Basis, das Motiv der Heuchelei?

Von was sprichts Du eigentlich konkret?
Vom Buch, von Eltern im Allgemeinen, von Deinen, von meinen Eltern? :madcow:

Das Motiv für Heuchelei ist meines Erachtens Unsicherheit, Unfreiheit.

Gerade sprach ich von meinen Eltern.

Davor gemischt, wie es sich gerade ergibt, eher Grundsätzliches.

Unsicherheit und Unfreiheit?

Ich kann das gerade nicht einordnen, zumindest nicht bei Eltern.

29.03.2008 20.23 | albosa |
Original von joan


Davor gemischt, wie es sich gerade ergibt, eher Grundsätzliches.

Unsicherheit und Unfreiheit?

Ich kann das gerade nicht einordnen, zumindest nicht bei Eltern.

Warum nicht - auch Eltern sind das "Produkt" ihrer Erziehung, ihrer Umwelt,
der Lebensbedingungen.

30.03.2008 10.20 | joan |
Ich habe das Buch vor Monaten gekauft und war im ersten Moment von der Sprache hingerissen, dann aber wurde es fuer mich schwerer und schwerer durchzuhalten und die schrecklichen Geschehnisse "auszuhalten."

Diese schrecklichen Geschehnisse wurden vom Autor allein geschaffen.
Er hätte auch die Wahl gehabt, mit seinen "Geschöpfen" netter umzugehen....

31.03.2008 18.24 | Anwu |
danke für eure Rückmeldungen.

bis jetzt habe ich es immer so gehalten, dass ich traurige, wahre Bücher las. auch wenn sie mich abstiessen oder ich kaum mit dem Geschriebenen umgehen konnte. einfach irgendwie aus 'Respekt' dem gegenüber, der das alles erlebt hat und nicht 'nur' darüber lesen 'musste'.

bei 'erfundenen' tragischen Büchern hatte ich dieses Gefühl nie, weshalb ich dann meistens aufhörte, wenn ich es nicht mehr aushielt. warum sollte ich mir so etwas antun. da kommt mir doch der Voyerismus in den Sinn.

ich weiss nicht, ob mein Verhalten nachvollziehbar ist oder Sinn macht.

Anwu

31.03.2008 18.26 | albosa |
Original von Anwu


...ich weiss nicht, ob mein Verhalten nachvollziehbar ist oder Sinn macht.

Anwu

Sicherlich ist Dein Verhalten nachvollziehbar. Über die Sinnhaftigkeit
mancher Angelegenheiten sollte man besser nicht diskutieren wollen.

02.04.2008 14.47 | joan |
Anwu,

Du hast doch aber auch dieses "Chronist der Winde"-Buch gelesen, oder irre ich mich da?

Das ist doch auch ein tragisches Thema als Roman gestaltet.

Eine Frage nebenbei:

Wenn man per Roman das tragische Schicksal einer künstlichen Einzelperson miterlebt, ist das dann grundlegend anders als wenn man in einen ganzen künstlichen Kriegsschauplatz eintritt?

Nicht dass ich dich dazu nötigen will, Iwealas Buch zu lesen. Ich weiß ja nicht, wie so etwas auf dich wirkt. Wenn dich solche Dinge zu sehr erschüttern, dann lass es lieber. Ich persönlich finde es nicht schlimm.
Es ist sehr in der Manier eines inneren Monologs ausgelegt, spiegelt Agus Gedanken und Empfindungen, und beschreibt die schrecklichen Ereignisse eher nebenbei.

Es ist nur eine grundsätzliche Frage. Es interessiert mich, wie du das siehst.

Du hast mir übrigens in Annas Forum gefehlt - du bist doch auch ein Vielleser, oder?

03.04.2008 16.08 | Anwu |
Original von joan
Anwu,

Du hast doch aber auch dieses "Chronist der Winde"-Buch gelesen, oder irre ich mich da?



nein, das habe ich aus eben dem GRund auch nicht gelesen. in die gleiche Kategorie gehört auch T.C. Boyles America...

Anwu

03.04.2008 16.12 | Anwu |
Original von joan

Wenn man per Roman das tragische Schicksal einer künstlichen Einzelperson miterlebt, ist das dann grundlegend anders als wenn man in einen ganzen künstlichen Kriegsschauplatz eintritt?


Du hast mir übrigens in Annas Forum gefehlt - du bist doch auch ein Vielleser, oder?

nein, ich denke nicht, dass die Wirkung eine andere ist. beides erschüttert oder erfreut mich gleichermassen. ist es wahr (oder wird es einem zumindest als wahre Geschichte verkauft ;) ), beisse ich mich einfach durch. aus 'Respekt' demjenigen gegenüber, der es ERLEBEN musste, während ich nur LESEN muss. warum soll ich das Lesen nicht aushalten, wenn er das so LEBEN aushalten musste.

ist es aber ein Roman, fühle ich diese Loyalität gegenüber dem Verfasser oder dem Protagonisten nicht.

Ja, ich lese viel... lese aber gerne in meinem eigenen Tempo und das, was ich lesen möchte. Lesezirkel sind nicht so mein Ding. zudem war ich schon immer sehr schlecht im Interpretieren... meine Ansicht wurde irgendwie nicht geteilt von Dozenten und Kommilitonen. das hat mich nachhaltig verunsichert. :wink:

04.04.2008 11.48 | Nwaka |
Schreibt doch bitte mal den Autor, Titel, ISBN des Buches hier auf. Leider kann ich aus Zeitgründen nicht immer alles hier im Forum lesen und habe diese Angaben hier nicht gefunden. Seit meiner Rückkehr aus Nigeria (3Wo.) ist meine Internetverbindung kaputt - obwohl niemand dran war.

Ich glaube, dass die meisten Romane auf wirklichen, wahren Erlebnissen beruhen. Es gibt einige Gründe, sie nicht als Bibliographien zu veröffentlichen. Z.B:
- möchte die Autorin/der Autor seine Privatsphäre schützen;
- die wahre Geschichte ist noch nicht zu Ende, im Buch wird aber "weitererzählt" und ein Schluss gefunden;
- die wahre Geschichte ist zu grausam und unglaubwürdig;
- aus politischen Gründen (es ist oft riskant, die Wahrheit als wahr zu äußern).

04.04.2008 16.39 | Anna |
Original von Nwaka
Schreibt doch bitte mal den Autor, Titel, ISBN des Buches hier auf.


Iweala, Uzodinma: Du sollst Bestie sein!. - Zürich : Ammann, 2008. - ISBN: 3250601195

http://www.amazon.de/gp/product/3250601195%3ftag=nigeriaforum-21%26link_code=sp1%26camp=2025%26dev-t=1Z21K9KD9G8MAN3VWV82


Ich glaube, dass die meisten Romane auf wirklichen, wahren Erlebnissen beruhen. Es gibt einige Gründe, sie nicht als Bibliographien zu veröffentlichen. Z.B:
- möchte die Autorin/der Autor seine Privatsphäre schützen;
- die wahre Geschichte ist noch nicht zu Ende, im Buch wird aber "weitererzählt" und ein Schluss gefunden;
- die wahre Geschichte ist zu grausam und unglaubwürdig;
- aus politischen Gründen (es ist oft riskant, die Wahrheit als wahr zu äußern).

das ist in diesem Fall nicht zutreffend

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