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23.03.2008 14.54 | joan | RE: Reihe mich ein im Reigen der Gescheiterten
Original von kalamity
Original von albosa

Es gibt sie tatsächlich, die Menschen, die immer noch "lieben", wenn sie selbst fühlen, dass sie schon "totgeliebt" wurden...

Das nach dem Motto: "Du hast mich zu Boden getreten, aber ich atme noch".

Das gibt es. Da ist die Grenze der "Leidensfähigkeit" halt immer noch nicht erreicht. Der Glaube, dass da doch irgendwo noch ein "Liebesempfinden" sein kümmerliches Dasein fristet im "Partner" ist da noch stärker als das Körperempfinden. :wink:

Solchen Menschen empfehle ich - da sie mehrheitlich weiblich sind - das Buch "Wenn Frauen zu sehr lieben".

Sowas ist ausgesprochen ungesund für den vermeintlich "Liebenden".

Ja ist das denn wirklich Liebe?

Und meinen diese Frauen nicht nur, dass sie für den Mann so viel auf sich nehmen, seinetwegen sooo leiden?

Stellen sie sich damit nicht eher auf einen Sockel?

Ich bin eine Heilige, seht meinen Schein!

23.03.2008 14.54 | okwukwe |
Original von joflo
Karin, es tut mir -auch aus eigenem gegebenem Anlass- echt Leid, das von Dir zu lesen. Aber ich wüßte auch nicht, warum man da unbedingt krampfhaft an einer Beziehung festhalten sollte und andere schöne Dinge des Lebens dafür einfach an sich Vorbeiziehen läßt. Man lebt schließlich nur Einmal!

+++++++++++Meistens wenn ich dann aber total frustiert bin, dann kommt er doch wieder auf mich zu und tut etwa überaschend nettes so daß ich wieder Hoffnung schöpfe.
Da muß ich JOAN rechtgeben, wenn man losläßt, dem anderen seine Freiräume gibt, dann bekommt der andere auch wieder Luft und kann wieder auf einen zugehen. Das ist sehr schwer und immer eine Gradwanderung. Ich frage mich auch oft wie lange kann ich das noch machen?? ++++++++++

So ähnlich geht es mir ja auch, wenn man meinen entsprechenden Thread "Aus die Maus" mal verfolgt hat. Dieser ständige Gefühlswechsel von "Himmlich" zu "Höllisch" macht einen fertig und saugt die letzte Kraft aus einem. Ich fühl mich mit noch nicht ganz 40 Jahren ja schon als stünde ich kurz vor der Rente und wäre schon mitten in meiner "Midlife-Crisis". Einfach "ausgelutscht".........

Bei uns ist es im Moment so, das wir ja nach meiner damaligen Aktion wieder unter einem Dach leben. Aber von einem "Zusammenleben" kann da keine Rede sein. Und auch bei uns ist es so, das sich meine Frau schlicht weigert! aus der Wohnung auszuziehen und leider kann man da ja als Ehepartner nicht wirklich viel dran machen.

Andererseits verbringt sie fast ihre komplette Zeit auf "Arbeit" bzw. -wie über Ostern- bei Freundinnen. Und ich bin dann auch noch echt froh, das sie nicht zu Hause ist, weil ich dann endlich mal keinen Streß und "Psychoterror" empfinde. So weit ists schon gekommen :oweh:

Auf der anderen Seite hab ich mir allerdings auch nie eine Ehe vorgestellt, ich der ich genauso wie ein Single lebe (aber mit den Einschränkungen der Ehe), da kann ich eigentlich wirklich besser als "richtiger" Single leben und hab nicht noch tagtäglich "afrikanische Probleme" am Hals.

Außerdem hat meine Frau trotz allen Zuredens und Versprechungen ihrerseits nichts dazugelernt. Hat schon wieder Geld geliehen, nicht nur -aber natürlich auch mal wieder- bei mir und ist schon wieder nicht in der Lage das zurückzuzahlen, trotz "hoch- und heiliger Versprechen"............ Mit dem Ergebnis, das ich über Ostern mal wieder ohne einen Cent zu Hause sitze (weil Rückzahlungstermin verstrichen) und noch nicht mal Geld überhabe um für den 60. Geburtstag meines Vaters nächste Woche ein schönes Geschenk zu Kaufen.

Und dabei hat sie mal wieder einiges Geld in ihrer Tasche. Das aber natürlich erst mal wieder für Nigeria gedacht ist, denn da würde das Holz für den Dachstuhl des Hauses (ich berichtete in o.g. Thread), da ja noch nicht verbaut, mittlerweile nach und nach geklaut. Also: zahlen. Obs stimmt oder nicht kann ich noch nicht mal Überprüfen. Der entsprechende Zahlungsdruck wird jedenfalls aufgebaut.

Obendrauf mich aber auch wieder um Telefonkarten angehen oder, wie heute, um Geld fürs Ticket zu ihrer Freundin (bitte beachten: sie hat mehrere hundert Euro im Portemonaie und ich, wie gesagt, nichts mehr), da sie ja "KEIN GELD" hat :LOL: :LOL: :LOL: (ne klar, ist ja auch komplett für Nigeria bestimmt, klar das man da kein Geld hat)

Also ich kann Karin da voll verstehen, wenn man irgendwann die Krise kriegt, wenns, trotz gutem Verdienst, immer und immer wieder heißt "Hast Du mal 5 Euro? Hast Du mal 10 Euro? Hast Du nochmal 5 Euro? usw. usw.

Und natürlich ist auch das Streiten mit einem afrikanischen Partner (wie ja auch schonmal in dem ein oder anderen Thread Anklang) nur erschwert möglich, weil immer wieder der Vorwurf des "Rassismus" hochkommt oder aber, das man dem Partner nur seinen eigenständigen oder besser noch dauerhaften Aufenthalt nicht gönnen will etc.

Und wenn man schon Probleme in der Beziehung hat !!!, ist es meiner Meinung auch vollkommen legitim trotz aufenthaltsrechtlicher Probleme, diese zu Beenden oder da zumindest mit Recht drüber Nachzudenken. Denn schließlich hängen u.U. da ja auch noch nicht unerhebliche Unterhaltszahlungen von ab und vom Rentenausgleich gar nicht erst zu Reden.

Mir fällt jedenfalls der Gedanke an eine endgültige Trennung von mal zu mal leichter.

Viele österliche Grüße
joflo

Warum nur bekomme ich da so ein GEfühl im Nacken, dass sich mir nicht vorhandene Haar aufstellen, wenn ich sowas lese?????????????
Du stellst dich echt ständig als armes Opfer deienr Frau dar, lieber Joflo.
Alles was du bisher getan hast, hast du doch wohl aus freien STücken getan. Wenn DU nicht dazu lernst, ständig wieder Geld locker machst, um dich danach zu beklagen, dass SIE es wieder mal nicht zurückzahlt und du armer Wicht mal wieder geldlos zu hause sitzt, weil natürlich nur sie nichts dazu gelernt hat und der 60jähtige Geburtstag nicht in angemessenem Maße begangen werden kann. Echt, Manno, eine Runde Mitleid für Joflo., der vielleicht auch mal was dazu lernen müsste.
Sorry aber da werd ich wuschig.
Was ein Glück, dass es andere Menschen gibt, die man verantwortlich machen kann für eigene Unzulänglichkeiten.
Und dann hat man auch keine Sorge sich zu trennen, von dem Partner, der Partnerin, die einem immer wieder enttäsucht, weil sie nichts von dem erfüllt, was man verlangt. Sie ist halt glücklicherweise hübsch und sexy. Wenn sie dann wieder ausreisen muss.......Tja, so what, selber Schuld.
Übrigens, was die Rentenansprüche angeht, gibt es Verträge, die man abschließen kann. Nicht dass du am Ende auch noch als Rentner völlig mittellos da stehst, weil deine Frau mal wieder alles auf den Kopp gekloppt hat.

23.03.2008 14.55 | joan |
Original von chris
Original von Muyiwa
Original von chris
Original von lissi
Natürlich finde ich dass auch ein afrikanischer Mann dazulernen kann und muss ist er mit einer Europäerin zusammen.Das ist für mich eine Voraussetzung für das Fortbestehen der Beziehung. Dass geht aber nicht von heute auf morgen. Das ist zäh und mit Rückschlägen mußt du immer rechnen.


Ähm, das finde ich jetzt aber schon seltsam. Inwiefern muss denn ein afrikanischer Mann dazulernen, wenn er mit einer Europäerin zusammen ist? Führen Europäer automatisch die besseren Beziehungen und haben per se Recht mit ihren Ansichten? Das klingt ja gerade so, als müsste man den ungehobelten Klotz aus dem Urwald erstmal zurechtzimmern, damit er auf das europäische Niveau einer Beziehung passt. Ihn an die Hand nehmen und erstmal unterrichten darüber, wie man miteinander lebt und umgeht. Dabei muss man aber geduldig sein, weil es so schnell nicht geht, bei der Fülle, die da erlernt werden muss. Das ist irgendwie...naja... :help:

Schonmal dran gedacht, dass man als Europäerin vielleicht auch das ein oder andere lernen kann?

Liebe Chris,

sie sagte, dass der afrikanische Mann auch dazulernen kann.

In solch einer Beziehung (mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund) müssen sich immer beide aufeinander einstellen und es haben immer beide etwas dazuzulernen.

Wenn man also von seinem afrikanischem Partner (es könnte auch z.B. ein asiatischer Partner sein) erwartet, dass er sich auf die europäische Lebensweise einstellt, wenn er schon gerne hier mit einem leben möchte, dann hat das in meinen Augen nichts damit zu tun, dass man ihn wie einen "ungehobelten Klotz aus dem Urwald erstmal zurechtzimmert".

Sie schreibt auch. Oben schreibt sie aber nur, dass sie ihrem Mann erklärt, dass sie ihn manchmal nicht gut verstehen kann, weil sie hier anderes gelernt hat. Ich lese da nichts von dazulernen ihrerseits. Er muss verstehen, dass sie ihn nicht immer versteht. Er muss als afrikanischer Mann dazu lernene, weil er mit einer Europäerin zusammen ist. Das ist für sie die Grundvoraussetzung der Beziehung. Lies es bitte nach, sie schrieb nichts davon, dass sie lernen müsste. Sie muss nur den Holzklotz zurecht zimmern. Und das kann dauern...

Da hast du wohl recht.

Dieses Hartholz aus Afrika, das läßt sich nicht so leicht meißeln....:D

23.03.2008 14.58 | kalamity |
Original von joan
Joan, es geht NICHT drum, dass sie kein Auto finanzieren könnten - es geht drum, dass ein Auto auf IHRER Prioritätenliste nicht rangiert (auf meiner steht "Auto" auch nicht) und sie daher sicher nicht ihre Kohle in ein derartiges Ding investieren will.


Er setzt sie aber nicht deswegen unter Druck, sagt nicht, "Kauf mir ein Auto, oder ich such mir eine Bessere."

Wenn er sich sein Auto nicht allein anschaffen kann, und sie nicht dazu zahlen will, dann wird das halt nichts.

Der Druck kommt aber von IHR.

Er hat einzusehen, das "man" kein Auto braucht, also auch SEIN Geld nicht dafür bestimmt ist.

Ich sehe einfach nicht, wo ER sie unter Druck setzt.
Dabei schreibt doch SIE hier, und das sicher nicht mit der Absicht ihn gut dastehen zu lassen.

I wer narrisch - spielst du gerade Windradl?

Ich hab NIX von Druck geschrieben - und Karin auch ned, oder?

Sie hat geschrieben, ihr Mann wünscht sich ein Auto und sie fragt sich, wer die Kiste bezahlen soll - meine Antwort wäre: Immer der, der habenwill.

Stattdessen wird ihr hier unterstellt, sie hätte wohl finanzielle Probleme.

Sie schreibt, sie hat keine finanziellen Probleme - du hackst dich ein und schreibst, wenn du keine hättest, dann könntest dir ein Auto leisten....

Worauf ich schreibe: Es ging doch mitnichten drum, dass sie sich kein Auto leisten kann, es geht drum, dass SIE keines kaufen WILL.

Sie hat doch nicht geschrieben: Wozu braucht der Typ ein Auto, der kann auch zu Fuß gehen, mach ich schließlich auch und ich bin immerhin hier geboren und gehe schon mein Leben zu Fuß durch die Stadt und überhaupt.....

Scheinbar LIEST du aber, dass sie ihren Mann sicherheitshalber bevormundet und ihm zu verbieten versucht, sich von seinem Geld ein Auto zu kaufen....

Steht aber so nicht in ihrem Posting, da steht nur der Hinweis, dass sie kein Auto hat (vermutlich um Fragen vorzubeugen: Wieso darf er dein Auto nicht mitbenutzen?).

Eventuell fehlen im gemeinsamen Leben durchaus auch Gegenstände die dringend nötiger wären als ein Auto.... Das wissen wir ja nicht. Ich werte das Auto und den Führerschein als schlichte Anmerkung in Richtung: Er wünscht sich - wieder mal - was für SICH (denn weder vom Führerschein noch vom Auto profitiert die Beziehung als solche notwendigerweise), und das obwohl er sich ständig Geld von mir pumpt.

Dass ICH wüßte, wie ich auf derartige Wünsche reagiere, steht auf einem anderen Blatt - von mir aus kann sich mein Partner so ziemlich alles wünschen, den Urlaub in der Südsee, die Dachterassenwohnung in der City,....

23.03.2008 15.02 | okwukwe |
Original von KarinRT
Original von okwukwe
Original von Bellacasa
Original von okwukwe

Karin, vielleicht versuchen lernen, den anderen zu verstehen?


....das versucht Karin doch die ganze Zeit, im Gegensatz zu ihrem Mann.

Das kann ich nicht erkennen, Bellacasa.
Für mich hat sie bereits abgeschlossen.

Da haben beide aufgegeben, bevor Verständnis überhaupt entstehen konnte, in meinen Augen.

Ich gebe es auf mich abzuzappeln, zu erklären. Ich hab ihm alles gesagt was für mich nicht stimmig ist, er hat mir gesagt was für ihn nicht stimmig ist. Was daraus machen? Bleiben oder gehen?
Wie vorgeschlagen sich rar machen? Oder nach gemeinsammen Schnittpunkten weitersuchen?

Ein Rezept gibt es da sicher nicht, Karin aber gemeinsame Schnittpunkte finden, ist sicher besser und konstruktiver als nach dem zu suchen, was es nicht gibt. Ein Versuch ists doch allemal wert, mene ich. Sich selbst überprüfen lohn sich finde ich ebenfalls.

23.03.2008 15.07 | kalamity |
Original von okwukwe
Warum nur bekomme ich da so ein GEfühl im Nacken, dass sich mir nicht vorhandene Haar aufstellen, wenn ich sowas lese?????????????
Du stellst dich echt ständig als armes Opfer deienr Frau dar, lieber Joflo.
Alles was du bisher getan hast, hast du doch wohl aus freien STücken getan. Wenn DU nicht dazu lernst, ständig wieder Geld locker machst, um dich danach zu beklagen, dass SIE es wieder mal nicht zurückzahlt und du armer Wicht mal wieder geldlos zu hause sitzt, weil natürlich nur sie nichts dazu gelernt hat und der 60jähtige Geburtstag nicht in angemessenem Maße begangen werden kann. Echt, Manno, eine Runde Mitleid für Joflo., der vielleicht auch mal was dazu lernen müsste.
Sorry aber da werd ich wuschig.
Was ein Glück, dass es andere Menschen gibt, die man verantwortlich machen kann für eigene Unzulänglichkeiten.
Und dann hat man auch keine Sorge sich zu trennen, von dem Partner, der Partnerin, die einem immer wieder enttäsucht, weil sie nichts von dem erfüllt, was man verlangt. Sie ist halt glücklicherweise hübsch und sexy. Wenn sie dann wieder ausreisen muss.......Tja, so what, selber Schuld.
Übrigens, was die Rentenansprüche angeht, gibt es Verträge, die man abschließen kann. Nicht dass du am Ende auch noch als Rentner völlig mittellos da stehst, weil deine Frau mal wieder alles auf den Kopp gekloppt hat.

Mh, es dürfte in Deutschland nicht möglich sein, den Ehepartner wirksam aus der gemeinsamen Ehewohnung hinauszukomplementieren, solange dieser nicht möchte. Und die Rentenansprüche, die während der Ehe erworben wurden, muss man wohl auch teilen - oder nicht?

Damit muss joflo jetzt leben - er kann sich aber innerhalb der Ehewohnung trennen.

Ich lese auch nirgends, dass er weiter Geld verborgt - ich lese, dass sie weiter Geld FORDERT (ja mei, fordern kannst immer, mein Bruder würde sagen: Wenigstens hammas probiert), des wird sich auch nicht ändern, die Dame macht, was sie am besten kann.

Dass er sich immer wieder einwickeln lässt, dass er sich scheinbar immer wieder Hoffnungen auf eine für ihn akzeptable Partnerschaft macht,.... damit steht er ja leider echt nicht alleine da.

Muss mich gerade korrigieren: Mein Mitleid hat joflo jetzt nur mehr in dem Maße, wie ich alle Dummen der Welt bedaure, hat er doch glatt wieder Geld verborgt an eine, die nie zurückzahlt....

23.03.2008 15.10 | albosa |
Original von okwukwe

Übrigens, was die Rentenansprüche angeht, gibt es Verträge, die man abschließen kann. Nicht dass du am Ende auch noch als Rentner völlig mittellos da stehst, weil deine Frau mal wieder alles auf den Kopp gekloppt hat.

Man kann weniger ausschließen, als Du anscheinend annimmst.
So einfach "wuschig" werden - da ist weder Anlass, noch berechtigte
Annahme.

23.03.2008 15.14 | albosa |
Original von joan


Dieses Hartholz aus Afrika, das läßt sich nicht so leicht meißeln....:D

Du hättest doch der Einfachheit halber alles auf das afrikanische Hartholz schieben können - ich meine, Deine Ausführungen...

Zudem sitzt der "Stamm" wohl gerade jetzt am PC oder sonstwo und schweigt, so dass auch seine Frau schweigen muss, will, kann...

Die "Last des Stammes" muss gerade mal niemand empfinden. :wink:

23.03.2008 15.23 | joan |
Original von albosa
Original von joan


Dieses Hartholz aus Afrika, das läßt sich nicht so leicht meißeln....:D

Du hättest doch der Einfachheit halber alles auf das afrikanische Hartholz schieben können - ich meine, Deine Ausführungen...

Zudem sitzt der "Stamm" wohl gerade jetzt am PC oder sonstwo und schweigt, so dass auch seine Frau schweigen muss, will, kann...

Die "Last des Stammes" muss gerade mal niemand empfinden. :wink:

Albosa,

Gib hier kein Urteil über meinen Mann ab. Du kennst ihn nicht, genauso wenig wie du mich kennst oder irgend etwas über unser Zusammenleben weißt.

Ich fand das mit dem Holzschnitzen witzig, weil gerade afrikanische Männer geschnitzt werden sollen, wo man doch weiß, dass von dort das Hartholz herkommt.

Übrigens, da gibt es ein Holz, man nennt es Ironwood, das ist sogar motorsägeresistent.

23.03.2008 15.25 | kalamity | RE: Reihe mich ein im Reigen der Gescheiterten
Original von joan
Original von kalamity
Original von albosa

Es gibt sie tatsächlich, die Menschen, die immer noch "lieben", wenn sie selbst fühlen, dass sie schon "totgeliebt" wurden...

Das nach dem Motto: "Du hast mich zu Boden getreten, aber ich atme noch".

Das gibt es. Da ist die Grenze der "Leidensfähigkeit" halt immer noch nicht erreicht. Der Glaube, dass da doch irgendwo noch ein "Liebesempfinden" sein kümmerliches Dasein fristet im "Partner" ist da noch stärker als das Körperempfinden. :wink:

Solchen Menschen empfehle ich - da sie mehrheitlich weiblich sind - das Buch "Wenn Frauen zu sehr lieben".

Sowas ist ausgesprochen ungesund für den vermeintlich "Liebenden".

Ja ist das denn wirklich Liebe?

Und meinen diese Frauen nicht nur, dass sie für den Mann so viel auf sich nehmen, seinetwegen sooo leiden?

Stellen sie sich damit nicht eher auf einen Sockel?

Ich bin eine Heilige, seht meinen Schein!

Hättest du das Buch gelesen, dann wüßtest du, dass es genau darum auch geht - frau fühlt sich "moralisch gut", bis es ihr körperlich und geistig und seelisch nicht mehr gut geht, und dann kommt sie aus der Grube, die sie sich durchaus auch selbst mitgeschaufelt hat, sehr schwer raus.

Ähnlich ergeht es Co-Abhängigen,.....

Ich nenne es schlicht "Helfersyndrom" - oder im speziellen Fall auch "Dritte-Welt-Syndrom", nämlich dann, wenn von Seiten der Frau (in den meisten Fällen passiert das Frauen, obwohl es auch Männer gibt, die in diese Art Falle tapseln) nämlich erstmal alles mit der anderen Kultur der Ehemänner zu erklären versucht wird, ....

Du kennst sicher auch Frauen, die meinen, sie dürften von ihrem Mann nicht fordern, dass er Wäsche aufhängt, weil das ja in xy-Land, wo er herkommt, ganz und gar unmännlich wäre und er sich ja bis sonstwohin schämen müsste.... Wäre akzeptabel, wenn es denn beim Wäscheaufhängen bliebe, leider weiten sich die für den Mann nicht auszuhaltenden Tätigkeiten auf den gesamten Haushalt aus, betreffen auch das leider doch nicht mögliche gemeinsame Ausgehen, die leider nicht akzeptable Kleidung der Frau ......

In DIESEM Sinne: Wehret den Anfängen.

Oder, wie meine Oma sagte: Drum prüfe, wer sich ewig bindet - ob er nicht doch was Besseres findet.

23.03.2008 15.26 | joan |
Kalamity,

Man kann auch in Österreich jemanden, mit dem man nicht mal unbedingt verheiratet sein muss, nicht unbedingt so leicht aus der gemeinsamen Wohnung wieder entfernen, auch wenn die Besitzverhältnisse eindeutig sind....

23.03.2008 15.31 | joan | RE: Reihe mich ein im Reigen der Gescheiterten
Du kennst sicher auch Frauen, die meinen, sie dürften von ihrem Mann nicht fordern, dass er Wäsche aufhängt, weil das ja in xy-Land, wo er herkommt, ganz und gar unmännlich wäre und er sich ja bis sonstwohin schämen müsste.... Wäre akzeptabel, wenn es denn beim Wäscheaufhängen bliebe, leider weiten sich die für den Mann nicht auszuhaltenden Tätigkeiten auf den gesamten Haushalt aus, betreffen auch das leider doch nicht mögliche gemeinsame Ausgehen, die leider nicht akzeptable Kleidung der Frau ......



Ich kenne solche Frauen schon, massenweis sogar, nur dass der Göga bei denen ein Dasiger ist.
Die meinen, frau kann das doch einem MANN nicht zumuten.

Da meinen auch mal meine Mitarbeiterinnen - "Woa, du bist ja fast ein Mann", wenn ich an meinen Geräten selber rumschaub' und ein Kollege meinte mal zu jemandem "Das ist die J., die leistet FAST so viel wie ein Mann".... :madcow:

23.03.2008 15.34 | kalamity |
Original von joan
Kalamity,

Man kann auch in Österreich jemanden, mit dem man nicht mal unbedingt verheiratet sein muss, nicht unbedingt so leicht aus der gemeinsamen Wohnung wieder entfernen, auch wenn die Besitzverhältnisse eindeutig sind....

Das WEISS ich doch - ich habe aber von Deutschland geschrieben, weil joflo nun mal in Deutschland lebt.

Selbstverständlich muss man auch in Österreich - solange nicht gewisse Kriterien erfüllt sind (Gewalttätigkeit gegen einen Partner wäre ein Grund, aus der Wohnung gewiesen zu werden.....) - den Richterspruch abwarten.

23.03.2008 15.37 | kalamity | RE: Reihe mich ein im Reigen der Gescheiterten
Original von joan
Ich kenne solche Frauen schon, massenweis sogar, nur dass der Göga bei denen ein Dasiger ist.
Die meinen, frau kann das doch einem MANN nicht zumuten.

Da meinen auch mal meine Mitarbeiterinnen - "Woa, du bist ja fast ein Mann", wenn ich an meinen Geräten selber rumschaub' und ein Kollege meinte mal zu jemandem "Das ist die J., die leistet FAST so viel wie ein Mann".... :madcow:

Ja, das ist der Witz an der Emanzipation - ein Mädel, das sich die vermeintlichen "Bubenbereiche" aneignet, darf immerhin noch mit Hochachtung rechnen, ein Bub dagegen, der eher in Richtung vermeintlich weiblicher Tätigkeiten interessiert ist, dem weht ein rauher Wind ums Naserl.

Den Frauen, die ihren hiesig abstämmigen Männern jede Haushaltstätigkeit abnehmen, kann man aber nicht unterstellen, dass sie gerade versuchen, sich in eine vermeintlich ganz andere Kultur einzuleben.... die sind schlicht bluna.

Oder aber - auch das gibt es - es herrscht ein ganz klar abgegrenztes Rollenbild und diese Frauen würden nie und nimmer das Flusensieb der Waschmaschine reinigen oder einen Dübel in die Wand bohren..... Dann wäre es wiederum ziemlich fair geregelt.

23.03.2008 15.38 | albosa | RE: Reihe mich ein im Reigen der Gescheiterten
Original von joan


Ich bin eine Heilige, seht meinen Schein!

Das tun nur diejenigen, die von sich glauben, den anderen so vereinnahmt zu haben, dass sie sich in diesen so hineinversetzen, so sprechen, erklären,
als würde der selbst sprechen, selbst Gefühltes ausbreiten.

Sie sind es dann, die sich sogar in fremde Kulturen so einfühlen können, als seien
sie etwas "anderes" von Geburt an, mehr "afrikanisch" als der, den sie einstmals getroffen, der sich ihnen "erklärt" hatte.

23.03.2008 16.01 | joan | RE: Reihe mich ein im Reigen der Gescheiterten
Original von kalamity
Original von joan
Ich kenne solche Frauen schon, massenweis sogar, nur dass der Göga bei denen ein Dasiger ist.
Die meinen, frau kann das doch einem MANN nicht zumuten.

Da meinen auch mal meine Mitarbeiterinnen - "Woa, du bist ja fast ein Mann", wenn ich an meinen Geräten selber rumschaub' und ein Kollege meinte mal zu jemandem "Das ist die J., die leistet FAST so viel wie ein Mann".... :madcow:

Ja, das ist der Witz an der Emanzipation - ein Mädel, das sich die vermeintlichen "Bubenbereiche" aneignet, darf immerhin noch mit Hochachtung rechnen, ein Bub dagegen, der eher in Richtung vermeintlich weiblicher Tätigkeiten interessiert ist, dem weht ein rauher Wind ums Naserl.

Den Frauen, die ihren hiesig abstämmigen Männern jede Haushaltstätigkeit abnehmen, kann man aber nicht unterstellen, dass sie gerade versuchen, sich in eine vermeintlich ganz andere Kultur einzuleben.... die sind schlicht bluna.

Oder aber - auch das gibt es - es herrscht ein ganz klar abgegrenztes Rollenbild und diese Frauen würden nie und nimmer das Flusensieb der Waschmaschine reinigen oder einen Dübel in die Wand bohren..... Dann wäre es wiederum ziemlich fair geregelt.

Fair aber auch nur, wenn frau (oder auch mann) damit glücklich ist.
Da muss sie dann mit Lust den ganzen Tag kochen, putzen, bügeln, Rotznasen abwischen. Und wenn se lieber Glühbirnen wechseln täte?

23.03.2008 16.05 | albosa | RE: Reihe mich ein im Reigen der Gescheiterten
Original von joan


.. Und wenn se lieber Glühbirnen wechseln täte?

Das ist dann eine Frage der Organisation. Sie kann evtl. beides oder muss sich "Freiräume" schaffen für eine der Leidenschaften. "Man" sollte alles glücklich tun können, von niemandem - auch nicht dem Partner - behindert. Einfach
von "Liebe zum Ganzen" beseelt.

23.03.2008 16.05 | kalamity | RE: Reihe mich ein im Reigen der Gescheiterten
Original von joan
Fair aber auch nur, wenn frau (oder auch mann) damit glücklich ist.
Da muss sie dann mit Lust den ganzen Tag kochen, putzen, bügeln, Rotznasen abwischen. Und wenn se lieber Glühbirnen wechseln täte?

Ich Dödel bin von einem einvernehmlich vereinbarten Modell ausgegangen, wo eben frau KEINE Glühbirnen wechseln möchte.....

23.03.2008 17.16 | Bine |
Original von KarinRT
Original von Bine


Hallo, erstmal:

Deine Vermieterin kann NICHT nach 4 Jahren mit einer Nachforderung kommen. Das ist verjährt.

Bine


Ich weiß, als ich der Vermieterin sagte, sie soll mir die Rechnung geben, ich gehe zum Anwalt, weil nach 2 Jahren das verjährt ist sagte sie, weil sie weiß dass das nicht geht, sie würde für 2 Jahre eine neue Rechnung schreiben, aber zu meinen Ungunsten, sie würde den höheren Tarif nehmen. Wenn die Rechnung da ist muss ich wohl zum Anwalt. Mich regt sowas halt auf, was bin ich denn? Zahlemann und Söhne?
Normal wäre ich ruhiger, aber durch den Beziehungsstress hab ich keine Nerven mehr für solche Unannehmlichkeiten.

Für zwei Jahre geht auch nicht.
Immer nur für eine Abrechnungsperiode.
Du brauchst keinen Anwalt - geh zum Mieterverein.
Jahresbeitrag ca. 60 Euro im Jahr.

Lieben Gruss,
Bine

23.03.2008 17.28 | okwukwe |
Original von albosa
Original von okwukwe

Übrigens, was die Rentenansprüche angeht, gibt es Verträge, die man abschließen kann. Nicht dass du am Ende auch noch als Rentner völlig mittellos da stehst, weil deine Frau mal wieder alles auf den Kopp gekloppt hat.

Man kann weniger ausschließen, als Du anscheinend annimmst.
So einfach "wuschig" werden - da ist weder Anlass, noch berechtigte
Annahme.

Liebe Albosa,
das wuschig werden, das kann ich nicht beeinflussen, das überkommt mich, da kann ich gar nichts dafür. Das lösen andere bei mir aus, das ist ganz schrecklich. :oweh:

23.03.2008 17.44 | joflo |
+++++++Mein Mitleid hat joflo jetzt nur mehr in dem Maße, wie ich alle Dummen der Welt bedaure, hat er doch glatt wieder Geld verborgt an eine, die nie zurückzahlt....+++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Ich glaub, man muß das mal selber mitmachen, um Verstehen zu können, welchen emotionalen Druck nigerianische Frauen (ich kenn das Verhalten ja nicht nur von meiner Frau) in der Lage sind Aufzubauen, damit man(n) tut, was Frau fordert. Und wie ja schon richtig erkannt wurde, MUSS ich ja unter einem Dach mit ihr leben, solange es keine andere Möglichkeit gibt.

Und damit kann ich ihr also nicht aus dem Weg gehen und es ist ehrlich gesagt alles andere als Angenehm mit einer schlechtgelaunten bis wütenden Nigerianerin zusammenzuleben (man erinner sich nur daran, das sie mich damals u.a. mit einem Messer bedroht hat, meine Wohnungstür ist kapput, diverse andere Möbelstücke wurde gestern schon wieder begonnen "zurechtzurücken" usw.). Da ich mir das wirklich nicht tagein tagaus rund um die Uhr geben muß, lass ich mich doch tatsächlich ab und an dazu Bewegen, ihr wieder Geld zu Leihen oder gar zu Geben.

Damit ich dann endlich mal wieder -bis zum nächstenmal- dem extremen Druck entgehen kann.

Und was den 60. meines Vaters betrifft: natürlich betrübt es mich, wenn ich das Geld, was ich teilweise für sein Geschenk verwenden wollte (was sie übrigens weiß) ihr leihe, mit dem hochheiligen Versprechen, das es zurückbezahlt wird und ich dann aufgrund dessen, das sie mal wieder ihr Wort nicht hält (Geld wäre ja da, aber wie gesagt: erst Nigeria) auch noch einen geliebten Menschen an seinem "besonderen Tag" wohl enttäuschen muß. Im Übrigen braucht hier keiner zu denken, das sie auch nur einen einzigen Cent zum Geschenk gegeben hätte, aber andersrum wird von mir erwartet das ich für ihren Vater regelmäßig Geld schicke sowie für alle Anlässe und natürlich auch jetzt wieder zu Ostern. Kann ja wohl auch nicht richtig sein.

Viele Grüße
joflo

P.S.: ich hab ihr heute NICHT das Geld fürs Ticket zur Freundin gegeben, weil ich ja echt nur darüber lachen konnte :LOL: :LOL: :LOL:, das meine "arme" Frau kein Geld in der Tasche hat (waren ja nur einige Hunderter -Euros, nicht Naira :wink:-). Sie konnte mir zur Abwechslung aber auch mal keine Szene machen :oweh:, weil wir mal nicht alleine waren :wink:

23.03.2008 18.08 | kalamity |
Joflo, ich KENNE die deutsche Rechtslage - und einen Menschen, der mich mit einem Messer bedroht, den ZEIGE ICH ERSTMAL AN, eine eingetretene Tür zeige ich als Sachbeschädigung an ...

Als Mann bist du da natürlich in der schwächeren Position...

Mir persönlich käme eine Idee, wie du die Dame schnellstens loswirst ... frage mal einfach bei ein paar Ämtern nach, wie es ausschaut, wenn eine illegal der Prostitution nachgeht.... frag beim Richter nach, ob ihr euch das Trennungsjahr in dem Fall nicht ersparen könntet ....

23.03.2008 18.24 | Optimistin |
Wenn ich eine Beziehung oder Ehe eingehe möchte ich schon , dass der Partner im wesentlichen so bleibt, wie am Anfang einer Beziehung.

Wenn ich merken würde, dass er sich sein Verhalten total ändert, würde ich mich mit ihm auseinandersetzen.

Falls es dann immer zwischen uns beiden nicht funktioniert und einer der Partner oder auch beide sich in der Beziehung nicht glücklich und wohl fühlen, hat jeder Mensch das Recht sich zu trennen.

Wenn der Patner mich dann noch vernachlässigen oder noch schlimmer belügen und betrügen würde, wären mir die Folgen einer Trennung völlig egal.

Lieben Gruss

23.03.2008 18.31 | albosa |
Original von okwukwe
Original von albosa
Original von okwukwe

Übrigens, was die Rentenansprüche angeht, gibt es Verträge, die man abschließen kann. Nicht dass du am Ende auch noch als Rentner völlig mittellos da stehst, weil deine Frau mal wieder alles auf den Kopp gekloppt hat.

Man kann weniger ausschließen, als Du anscheinend annimmst.
So einfach "wuschig" werden - da ist weder Anlass, noch berechtigte
Annahme.

Liebe Albosa,
das wuschig werden, das kann ich nicht beeinflussen, das überkommt mich, da kann ich gar nichts dafür. Das lösen andere bei mir aus, das ist ganz schrecklich. :oweh:

Ja, ja, immer die anderen. Man muss doch trennen können, verstehen lernen... :wink:

23.03.2008 18.40 | albosa |
Original von kalamity


Mir persönlich käme eine Idee, wie du die Dame schnellstens loswirst ... frage mal einfach bei ein paar Ämtern nach, wie es ausschaut, wenn eine illegal der Prostitution nachgeht.... frag beim Richter nach, ob ihr euch das Trennungsjahr in dem Fall nicht ersparen könntet ....

Mir erscheint das nun sehr bedrohlich.
Wenn sich der Ehepartner so von einem abwendet, wie das bei Dir der Fall zu sein scheint, er Dir das Leben zur Hölle macht, den Vollzug der Ehe verhindert, gegen die eheliche Treuepflicht verstößt, man ihm seelische und tatsächliche Misshandlungen, Körperverletzungen und Sachbeschädigungen, nachweisen kann,
dann wäre das, wie Kalamity sagt, der "klassische Fall" für eine Härtefallscheidung.

Du kannst damit rechnen, dass Deine Ehe als zerrüttet gilt. Diese Abkehr von allem, was Sinnbild für eine Ehe ist, wie von unserem Gesetz unterlegt, wird Dir eine Ehescheidung wegen unzumutbarer Härte ermöglichen.
Ich habe aber noch gewisse Zweifel, ob Du dich zu einem Schritt entschließen kannst.

23.03.2008 19.53 | joflo |
Nein, Albosa, zu diesem Schritt könnte ich mich nicht entschließen. Außerdem gibts ja für alles keine Zeugen (ok, die Tür ist beschädigt und bleibt auch erstmal so, aber das "könnte" ja auch -ohne Zeugen- anders passiert sein).

Eheliche Treupflicht? In D ist die Ausübung des Gewerbes nicht verboten und damit auch nicht illegal.

Außerdem weiß meine Frau bei Auseinandersetzungen in der Wohnung ganz genau, das sie im Zweifelsfalle vor Eintreffen der Polizei nur mal kurz ihren Kopf zwecks Beule vor die nächste Wand hauen muß. Aber das wissen ja nicht nur Nigerianerinnen, da gibts ja auch etliche deutsche Frauen, die dieses Mittel wählen. Wer hat dann wohl die Arxxxxxxxxkarte gezogen? Genau!

Viele Grüße

23.03.2008 20.08 | albosa |
Original von joflo
Nein, Albosa, zu diesem Schritt könnte ich mich nicht entschließen. Außerdem gibts ja für alles keine Zeugen (ok, die Tür ist beschädigt und bleibt auch erstmal so, aber das "könnte" ja auch -ohne Zeugen- anders passiert sein).

Eheliche Treupflicht? In D ist die Ausübung des Gewerbes nicht verboten und damit auch nicht illegal.





Du wirst Deine Gründe haben, Dich nicht dazu zu entschließen. Vor allem,
da Du bisher damit einverstanden warst, (mehr oder weniger), dass sie dieses Gewerbe betreibt.
Zeugen braucht man in einem Ehescheidungsverfahren nicht unbedingt. Da werden schon die Eheleute gehört, ihr Empfinden über den Eheverlauf berücksichtigt. Der Scheidungswunsch eines Ehepartners kann für den Richter schon Indiz für Ehezerrüttung sein. Das ist in den meisten Fällen sogar so.
Denn wer geht schon aus "Jux und Dollerei" zum Scheidungsrichter?

Jetzt zu zeigen, dass Prostitution ihr Lebenszweck war oder zu diesem wurde , würde bei Gericht wahrscheinlich so gewertet, dass sie die Zerrüttung der Ehe herbeigeführt hat.
Denn Deine Vorstellung von Ehe beinhaltet zwar Deine Großzügigkeit,
(Schwachheit würde ich auch sagen, wenn Deine Geschichte so stimmt, wie Du sie darstellst. Man kann eine Geschichte auch verfälschen, indem man
Details einfach weglässt, etc...), aber auch gegenseitige Fürsorge, Zuneigung, Verantwortung. Diese zeigt sie Dir aber doch nicht mehr. Oder doch?

Die Erwartungen der Eheleute bei der Gestaltung der Ehe werden im deutschen Recht ziemlich stark berücksichtigt. Jemand der eine Bilderbuchehe erwartet, wird eher von Zerrüttung ausgehen, als jemand, der nur eine Zweckehe eingeht.
Die scheint mir bei Euch gegeben. Daher musst Du halt weitermachen. Nur muss Dir bewusst sein, dass Dein Jammern Dir nicht mehr weiterhilft - weder entlastend, noch bewusstseinsverändernd.
Es ist halt, wie es ist. Man kann sich auch mit einer schlechten Karte begnügen...

23.03.2008 20.36 | sunnyibo |
Original von joflo
Wer hat dann wohl die Arxxxxxxxxkarte gezogen?

Joflo,

bisher hatte ich mich oft aus Mitgefühl zurückgehalten...

aber Dir würde ich langsam echt mal raten: nimm endlich den Finger aus dem oben so schön ge-X-ten Wort!!!

ansonsten stellt sich für mich die Frage, ob Du DAS vielleicht brauchst :help:

23.03.2008 21.31 | lissi |
Zu meinem Beitrag heute vormittag. Natürlich lerne ich auch dazu, wenn nicht, so empfinde ich es zumindest, mehr. In einer Beziehung gehören immer zwei dazu. Bei allen Dingen. Auch bei nicht binationalen Ehen gehört das Voneinanderlernen und das Aufeinandereinstellen dazu. Jeder kommt aus einem anderen Hintergrund, wenn auch aus dem gleichen Land. Wenn die Partner aus verschiedenen Kulturkreisen kommen, ist das aber bestimmt eine größere Aufgabe. Viele werden jetzt vielleicht aufschreien, aber ich glaube fest daran. In den ersten drei Jahren, wollte ich es auch nicht glauben, dass wir so verschieden sind. Da stand die Verliebtheit im Vordergrund. Dann ging die "Arbeit" erst richtig los.
Übrigens das mit dem Baumstamm aus dem Urwald empfinde ich fast schon als unverschämt. Muss mich grad zuückhalten um dir chris gegenüber nicht unsachlich zu antworten.

23.03.2008 21.36 | chris |
Original von lissi
Übrigens das mit dem Baumstamm aus dem Urwald empfinde ich fast schon als unverschämt. Muss mich grad zuückhalten um dir chris gegenüber nicht unsachlich zu antworten.

Oh bitte, keine falsche Zurückhaltung. Mach dir Luft, wenn du's brauchst.

23.03.2008 21.37 | albosa |
Original von joan
Original von albosa
Original von joan


Dieses Hartholz aus Afrika, das läßt sich nicht so leicht meißeln....:D

Du hättest doch der Einfachheit halber alles auf das afrikanische Hartholz schieben können - ich meine, Deine Ausführungen...

Zudem sitzt der "Stamm" wohl gerade jetzt am PC oder sonstwo und schweigt, so dass auch seine Frau schweigen muss, will, kann...

Die "Last des Stammes" muss gerade mal niemand empfinden. :wink:

Albosa,

Gib hier kein Urteil über meinen Mann ab. Du kennst ihn nicht, genauso wenig wie du mich kennst oder irgend etwas über unser Zusammenleben weißt.

Ich fand das mit dem Holzschnitzen witzig, weil gerade afrikanische Männer geschnitzt werden sollen, wo man doch weiß, dass von dort das Hartholz herkommt.

Übrigens, da gibt es ein Holz, man nennt es Ironwood, das ist sogar motorsägeresistent.

Das sehe ich jetzt erst.

Das ist ja ein klassischer Fall von Miss-Interpretation.

Denn ich hatte mich auf Karin bezogen, die irgendwo sagte, jetzt sitze sie am PC, an dem sonst er sitze.
Dann betätigte sie sich dort eine längere Zeit und verschwand dann.
Gründe: Der Ehemann saß dort.

Wirklich schlimm, Joan, was Du annimmst. Es würde mir ja nie einfallen, zu sagen, dass Du deinen Mann bearbeiten musstest, sogar mit Schnitzwerkzeugen...8o
Das tun doch nur die anderen, Deiner Meinung nach. Oder?

23.03.2008 21.50 | lissi |
Nö, brauch ich nicht unbedingt.
Aber das mit deinem Logo unter deinem Namen, scheint zu stimmen.

Eigentlich schade, das es hier manchmal so aggressiv zugeht. Das schreckt mich immer wieder ab, zu posten.
Schlimm auch, wenn wir uns gegenseitig Rassismus unterstellen. Das ist das für mich nämlich.

23.03.2008 21.56 | albosa |
Original von lissi
Nö, brauch ich nicht unbedingt.
Aber das mit deinem Logo unter deinem Namen, scheint zu stimmen.

Eigentlich schade, das es hier manchmal so aggressiv zugeht. Das schreckt mich immer wieder ab, zu posten.
Schlimm auch, wenn wir uns gegenseitig Rassismus unterstellen. Das ist das für mich nämlich.

Baumrassismus? Eiche vs. Iron wood?

23.03.2008 22.00 | lissi |
Nein,
schwarzer Mann= Stück Holz aus Urwald und wir Europäer schnitzen ihn zurecht

23.03.2008 22.01 | chris |
Original von lissi
Nö, brauch ich nicht unbedingt.
Aber das mit deinem Logo unter deinem Namen, scheint zu stimmen.

Eigentlich schade, das es hier manchmal so aggressiv zugeht. Das schreckt mich immer wieder ab, zu posten.
Schlimm auch, wenn wir uns gegenseitig Rassismus unterstellen. Das ist das für mich nämlich.

Oha, das war ja richtig böse und so clever und ausgefeilt :rolleyes:, haste bestimmt lange dran gesessen, wa?

Hmm, noch eine von denen, die hier mit Beleidigungen um sich schmeißen, und im gleichen Atemzug Aggressivität anprangern. Immer wieder aufschlussreich.

23.03.2008 22.05 | albosa |
Original von chris
Immer wieder aufschlussreich.

Über was gibt das Aufschluss?

23.03.2008 22.06 | albosa |
Original von lissi
Nein,
schwarzer Mann= Stück Holz aus Urwald und wir Europäer schnitzen ihn zurecht

Aber wir sagen doch hier: Aus welchem Holz ist der geschnitzt?
Da waren also schon andere dran?
Das Schnitzen stört also nicht, so lange es sich um einheimische Hölzer handelt?

23.03.2008 22.08 | chris |
Original von albosa
Original von chris
Immer wieder aufschlussreich.

Über was gibt das Aufschluss?

Über Heuchelei.

23.03.2008 22.11 | lissi |
Ja genau,
sie hätte auch sagen können ein Stück Holz aus dem Baumarkt.

23.03.2008 22.11 | albosa |
Original von chris
Original von albosa
Original von chris
Immer wieder aufschlussreich.

Über was gibt das Aufschluss?

Über Heuchelei.

Aber - den Aufschluss haben wir doch schon:
Hypocrisy rules the world.

23.03.2008 22.12 | joan |
Original von albosa
Original von chris
Original von albosa
Original von chris
Immer wieder aufschlussreich.

Über was gibt das Aufschluss?

Über Heuchelei.

Aber - den Aufschluss haben wir doch schon:
Hypocrisy rules the world.

Wer sagt das denn?

23.03.2008 22.17 | chris |
Original von lissi
Ja genau,
sie hätte auch sagen können ein Stück Holz aus dem Baumarkt.

Damit hätte sie aber nicht ausdrücken können, was sie meinte. Ein Stück Holz aus dem hiesigen Baumarkt hat genau dasselbe gelernt wie du, es ist bereits zurechtgeschnitten, kommt "aus deiner Welt". Ein Klotz aus dem Urwald nicht. Der bedarf einer "Veredelung".

23.03.2008 22.23 | lissi |
Dann nenne es jetzt eben "Veredelung". Das ist dann eben Deine Ansichtsweise, nicht die meine.

23.03.2008 22.28 | albosa |
Original von joan
Original von albosa
Original von chris
Original von albosa
Original von chris
Immer wieder aufschlussreich.

Über was gibt das Aufschluss?

Über Heuchelei.

Aber - den Aufschluss haben wir doch schon:
Hypocrisy rules the world.

Wer sagt das denn?

Das ist doch eine Binsenweisheit. Oder nicht? ... rules the West, wird meistens gesagt.

23.03.2008 22.29 | albosa |
Original von chris
Original von lissi
Ja genau,
sie hätte auch sagen können ein Stück Holz aus dem Baumarkt.

Damit hätte sie aber nicht ausdrücken können, was sie meinte. Ein Stück Holz aus dem hiesigen Baumarkt hat genau dasselbe gelernt wie du, es ist bereits zurechtgeschnitten, kommt "aus deiner Welt". Ein Klotz aus dem Urwald nicht. Der bedarf einer "Veredelung".

Was unterscheidet denn "unsere" Hölzer von anderen?

23.03.2008 22.44 | chris |
Original von albosa
Original von chris
Original von lissi
Ja genau,
sie hätte auch sagen können ein Stück Holz aus dem Baumarkt.

Damit hätte sie aber nicht ausdrücken können, was sie meinte. Ein Stück Holz aus dem hiesigen Baumarkt hat genau dasselbe gelernt wie du, es ist bereits zurechtgeschnitten, kommt "aus deiner Welt". Ein Klotz aus dem Urwald nicht. Der bedarf einer "Veredelung".

Was unterscheidet denn "unsere" Hölzer von anderen?

Das frag mal Lissi. Aus meiner Sicht nicht viel. Das ist ja der Punkt.

24.03.2008 08.00 | KarinRT |
Eine räumliche Trennung ist nicht möglich, da er ja noch nicht die Papiere hat die er benötigt. Ich war beim Anwalt und hab nachgefragt. Es ist gefährlich einfach getrennte Wohnungen zu haben, da es immer jemanden gibt der es der Behörde meldet. Davon rät mein Anwalt ab. Dass sich die Ehefrauen von den Männern nicht verstanden oder ausgeschlossen fühlen hat er auch schon oft gehört.

24.03.2008 08.01 | adauwa |
KarinRT

aus Deinem Bericht spricht sehr viel Verzweiflung und Mutlosigkeit und das sollte nicht so bleiben. Ganz egal, ob Du Deinen Mann zu wenig kanntest, ob er vielleicht immer ein antriebloser, verschlossener Mensch war und einfach nicht zu Dir und Deinem Leben passt - eine Loesung muss gefunden werden.
Auch wenn Du ihm mit Deinem Wunsch nach mehr (oder irgendeiner?)
Gemeinsamkeit ueberfordert haben solltest, auch wenn in diesem Punkt die Beduerfnisse weit auseinanderliegen, so hat er doch nicht das Recht, sein Schweigen oder seine Gleichgueltigkeit als Waffe zu benutzen.
Und da koennte das Gespraech doch wieder anfangen. Deine Interpretation fuer seine Teilnahmslosigkeit ist die, dass er Dich nicht liebt, oder? Trotzdem will er Deiner Meinung nach die Wartezeit bis zur Erlangung von irgendeiner Legitimitaet "aussitzen". Frag ihn doch. Sag ihm doch, dass Du ihm nicht im Wege stehen willst, seine Papiere zu erlangen, dass Du ihn also weder anzeigen noch ihm irgendwelche anderen Steine in den Weg legen willst. Aber dass es fuer Dein Selbstwertgefuehl und Deine Lebensfreude absolut abtraeglich ist, weiterhin ignoriert und angeschwiegen zu werden. Dann muss er sich doch aeussern. Dir entweder sagen, dass auch er enttaeuscht ist, dass seine Idee von einer loseren Gemeinschaft bei Dir nicht ankommt. Oder aber erklaeren, dass er eventuell in einer tiefen Depression steckt, nicht anders kann und Dich um Deine Gedukld bittet.
Wenn das alles nicht zutrifft dann trenn Dich und lass ihn auf seine Papiere woanders warten. Er arbeitet, er hat Freunde, das wird ja wohl nicht unmoeglich sein.

24.03.2008 08.10 | KarinRT |
Ich kann mir kein Auto leisten, weil das Geld nun mal grad zum Leben reicht.
Wenn ich mal was auf der Seite hab, dann kommen solche Sachen wie die Abrechnung und so.
Was er macht ist wirklich seine Sache. Wenn er eins hätte, wird es aber wieder eng mit Geld nach Nigeria zu schicken, oder selber dort hin zu fliegen, weil ja der Überschuss, ins Auto gepumpt wird.

24.03.2008 08.20 | KarinRT |
Original von chris
Original von joan
In der Wirklichkeit bekomme ich zuhause dauernd eins aufs Dach. Ich bin Schuld, dass das mit dem Ausländeramt nicht richtig läuft, ich bin Schuld, dass meine Vermieterin jetzt nach 4 Jahren mit einer Nachzahlung für Wasser daher kommt. Nicht meine Vermieterin hat es verpennt, nein ich!
Ich glaub ich hör nicht recht. Ich bin an allem was nicht richtig läuft Schuld.

Karin,

Jetzt redest du wieder von ganz anderen Problemen, von denen, die einen einfach hinunterziehen, von einer großen finanziellen Belastung.

Wenn er dir da Schuld zuweist, dann redet ihr also doch.

DAS sind dann also die Dinge, die IHN bewegen, nicht Unternehmungen.

So etwas kann eine Beziehung leicht zu Fall bringen. Man streitet nur mehr, ist frustriert, sieht keinen Ausweg.

Und du kannst das natürlich für dich lösen, in dem du ihn zurückläßt und dich neu orientierst.

Dennoch ist es, was es ist.

Joan, ich meine, hier herauszulesen, dass du meinst, dass der Mann wichtigere Probleme, größere Sorgen hat, als darüber nachzudenken, wann er das nächste Mal ins Kino geht. Und dass man, wenn ihn seine Probleme derart frustrieren, nicht erwarten kann, dass er auf einmal auf fröhlich switcht und mit seiner Frau ein gemütliches Pläuschchen hält. Das kann ich gut nachvollziehen und sehe es genauso. Was soll frau aber tun, wenn sie ihren Mann nicht im Stich lassen möchte? Wenn sie die bedrückende Stimmung zuhause nicht aushält, ihren Mann aber ja trotzdem liebt? Vielleicht hast du Recht und er hat hier Integrationsprobleme oder finanzielle Sorgen oder ist frustriert, weil er sich sein Leben hier anders vorgestellt hat. Was kann sie aber dafür, dass sie in dieser Situation nicht steckt? Wie soll sie ihm denn begegnen? Reden will er nicht, was unternehmen, um sich abzulenken will er nicht. Du redest davon, dass sie ihn loswerden will. Welche anderen Möglichkeiten hat sie denn aber wenn sie gar nicht mehr an ihn herankommt? Wie kann man jemandem helfen, der sich total verschließt, einen nicht an sich heran lässt?


Er hat andere Probleme, Passverlängerungsprobleme, Paragraphenprobleme, (wird noch bearbeitet wegen §28, weil er ohne Papiere gekommen ist) Geldprobleme (will doch nach Nigeria, muss Geld hinschicken, will endlich schicke Kleidung). Probleme mit mir, weil, wie er sagt, wir Europäerinnen immer nur reden wollen. Er will, wenn er zuhause ist nur relaxen, weiter nichts.

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