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Reihe mich ein im Reigen der Gescheiterten |
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| 23.03.2008 11.14 | okwukwe | |
Original von albosa
Original von okwukwe
ICH persönlich kenne übrigens keinen Sozialarbeiter, der das von dir Behauptete für sich in Anspruch nimmt :wink:
Wie man "Eigenes" nicht vermischen kann - da müssten mal Rezepte kommen.
Kann mir vorstellen, Okwukwe, dass Du keinen "kennst". Wer kennt schon den anderen? :wink:
Eigenes nicht mit dem des Anderen zu mischen, Albosa, kann man lernen.
Aber bitte verlange nun nicht von mir, dass ich dir nun hier die Rezepte dafür biete. Ich bezahle dafür :wink: das zu lernen.
Das ist etwas, was Erfolg verspricht in dieser Arbeit. |
| 23.03.2008 11.22 | lissi | |
Natürlich weise ich meinen Mann, dann auch immer darauf hin, das ich eine Deutsche bin und das oder jenes anders auffasse, anders gelernt habe und ihn darum manchmal schlecht verstehe. Mir muß aber auch klar sein, dass er seine Kindheit und Jugen in Nigeria erlebt hat, und dort vieles anders gelernt hat. Mit Problemen oder deren Lösungen wird dort ganz anders umgegangen, oder auch gar nicht wie ich manchmal denke. Auch dieses Verschliesen, die große Abneigung Jammern oder acuh Weinen gegenüber, glaube ich ist etwas erlerntes.
Natürlich finde ich dass auch ein afrikanischer Mann dazulernen kann und muss ist er mit einer Europäerin zusammen.Das ist für mich eine Voraussetzung für das Fortbestehen der Beziehung. Dass geht aber nicht von heute auf morgen. Das ist zäh und mit Rückschlägen mußt du immer rechnen.
Mit Loslassen meine ich nicht, dass man eine Woche nicht redet und nur Küsschen gibt. Das ist ein innerliches Loslassen, ohne Vorwurfshaltung. Wenn Dir das gelingt, fühlst Du wie es Dir auch gleich besser geht. Seine Probleme sind nicht Deine, Du bist wichtig und richtig!! (Nenne es auch innerliches Abstand nehmen, trotzdem kann mann den anderen noch lieben im Herzen)
Auch wenn er Dich für die finanzielle Misere oder Probleme auf dem Amt verantwortlich macht. Weise das konseqent von Dir. Du bist nicht für alles verantwortlich. Er ist ein erwachsener Mann und muss auch Verantwortung tragen. LG lissi |
| 23.03.2008 11.24 | joan | |
Original von KarinRT
Original von joan
Original von Bellacasa
Original von okwukwe
Karin, vielleicht versuchen lernen, den anderen zu verstehen?
....das versucht Karin doch die ganze Zeit, im Gegensatz zu ihrem Mann.
Karin versucht nicht, ihren Mann zu verstehen. Sie versucht, ihn in ihrem Sinne zu ändern.
Da er sich anscheinend nicht ändern läßt, muss er weg.
HÄ? Ich versuche nicht meinen Mann zu ändern. Er ist in Ordnung. Nur, warum hat er mich geheiratet, wenn er an und für sich ein Singleleben leben will? Habe es so gelernt, dass in einer Beziehung jeder Kompromisse eingehen muss, nicht nur einer.
Karin,
Was er über Ehe gelernt hat kann doch etwas völlig anderes sein.
Und was dann? |
| 23.03.2008 11.25 | albosa | |
Original von joan
Es dem Partner zuzuschieben, dass die Partnerschaft gescheitert ist, nur weil er nicht so funktioniert, wie man sich das erträumt hat, finde ich einfach ungerecht.
Wenn ICH ihn nicht mehr will, dann muss ich auch dazu stehen, dann kann ich nicht die Realität verdrehen und ihm die Schuld zuschieben.
Er hatte nicht die Pflicht, sich mir zuliebe zu ändern, sondern es war mein Fehler, einen Menschen zum partner gewählt zu haben, der meinen Anforderungen nicht entspricht.
Wo liegt da das Problem, Albosa?
Das Problem - wenn es denn hier eines sein kann - ist, dass sich
der Mann so verändert hat (früher lief ja alles gut...) in der Ehe.
Das übersiehst Du geflissentlich.
Was hat das Miteinander-Reden mit" Funktionen erfüllen zu tun"?
Muss man immerfort in einen Fernseher schauen und macht dann wortlos das Licht aus, wenn es der Frau zuviel geworden ist?
Man soll "Verstehen lernen" - so kommen hier die Lehrbuchworte. Kann man verstehen, dass jemand immer nur den Kopf in den Sand bzw. vor den Fernseher steckt?
Sich ändern setzt ja voraus, dass vorher etwas anderes war. Wie in diesem Falle.
Deine Anforderungen an eine Frau sind, dass sie gefälligst hinzunehmen hat,
dass der Fernsehr etc. vor allem "geht". Wozu heiratet "man"?
Du solltest nicht darüber spekulieren, was in meinem Kopf vorgeht. Ich tue das auch nicht Dir gegenüber.
Hier besprechen wir das, was Karin vorbringt. Sie hat sich hier nicht als die
"große Verändererin" gezeigt, auch nicht als Anspruchsvolle, als Entsorgerin.
Du spekulierst, ob er eine andere Arbeit finden könnte, sagst, er hat Probleme (welche - darüber spekulierst Du mal nicht). Spekulationen.
Was Karin sagt gereicht Dir nur dazu, ihr vorzuhalten, dass sie die "Unzulängliche", nicht Verständnisvolle, etc. etc. ist.
Voraussetzungen ändern sich. Manchmal sind gar keine mehr gegeben.
Nach meinem Dafürhalten nimmst Du einseitig Partei. Nicht zum ersten Male.
Anderes als Vorwürfe an eine Partei entdecke ich bei Dir nicht.
Damit habe ich kein Problem. Aber nicht zu sagen, was ich sehe - Du siehst eben anderes - dazu sehe ich auch keinen Grund.
Nocheinmal - Du solltest nicht kritisieren, was in meinem Kopf vorgeht, solltest tolerieren können, dass ich - wie auch Du und andere - etwas zum Thema sagen wollen, nicht mich zum Thema machen, so, wie Du anderen immer vorwirfst, sie täten das mit Dir. |
| 23.03.2008 11.27 | joan | RE: Reihe mich ein im Reigen der Gescheiterten |
Original von Green Oyibo
Original von albosa
Original von joan
Du gibst auf - was eigentlich?
Das, was übrig blieb - nach dem Fall der Maske, dem Wegfall all der Tricks, falschen Versprechungen.
Genauso sehe ich das auch.
Ein Mann der dich viel Geld kostet und von dir profitiert gibt sich noch nichtmal die Mühe seine Maske weiterhin aufzusetzen.
Du gibts nichts auf denke ich sondern löst nur eine Zweckgemeinschaft auf, die von deiner Seite keinen Zweck mehr erfüllt hat.
Man/frau kann also eine Art Dankbarkeit erwarten, weil der Partner einem viel Geld und Mühe gekostet hat?
Wer sagt denn, dass er eine Maske trug?
Und was hätte man/frau davon, wenn der Partner in der Bezieung eine gefällige Maske trägt?
Würdest du persönlich deine Ansicht über Beziehung und Ehe völlig umkrempeln, weil dein Partner eine andere hat?
Würdest du dich anpassen? |
| 23.03.2008 11.28 | Bine | |
Original von KarinRT
Original von lissi
Hallo Karin, habe gerade die ganzen Beiträge gelesen und fühle mich an vieles erinnert, wie es in meinem Leben auch abgeht. Mein Mann neigt auch zum schweigen und kann ein richtiger Stoffel sein. Wir sind seit 6 jahren zusammen, haben eine 4 Jährige Tochter und seit 3 Jahren verheiratet. Ich war auch schon oft soweit Schluß zu machen, unsere Tochter ist manchmal noch unser einziges Verbindungsglied. Er läßt mich auch fast nicht an seinem Leben teilhaben, meint Afrikaner machen das nicht, und das schlimmste für ihn ist, wenn er sich kontrolliert fühlt. Meistens wenn ich dann aber total frustiert bin, dann kommt er doch wieder auf mich zu und tut etwa überaschend nettes so daß ich wieder Hoffnung schöpfe.
Da muß ich JOAN rechtgeben, wenn man losläßt, dem anderen seine Freiräume gibt, dann bekommt der andere auch wieder Luft und kann wieder auf einen zugehen. Das ist sehr schwer und immer eine Gradwanderung. Ich frage mich auch oft wie lange kann ich das noch machen?? LG Lissi
Hallo Lissi,
Finde ich immer wieder zum lachen, wenn Afrikaner sagen, das und das machen Afrikaner nicht. Dann sollten wir sagen, aber wir Europäer machen das und das.
Joan hat recht, das bestreitet sicher auch niemand. Nur sollte das Gleichgewicht stimmen, dass jeder zufrieden ist.
Ich hab geträumt, dass ich zur Arbeit gehe und denke, hier fühle ich mich richtig zuhause. Im Traum war da sogar ein Sofa und ein Bett. Das gibt doch zu denken? Dort bekommt man hin und wieder Bestätigung etwas richtig gemacht zu haben.
In der Wirklichkeit bekomme ich zuhause dauernd eins aufs Dach. Ich bin Schuld, dass das mit dem Ausländeramt nicht richtig läuft, ich bin Schuld, dass meine Vermieterin jetzt nach 4 Jahren mit einer Nachzahlung für Wasser daher kommt. Nicht meine Vermieterin hat es verpennt, nein ich!
Ich glaub ich hör nicht recht. Ich bin an allem was nicht richtig läuft Schuld.
Hallo, erstmal:
Deine Vermieterin kann NICHT nach 4 Jahren mit einer Nachforderung kommen. Das ist verjährt.
Bine |
| 23.03.2008 11.29 | Bellacasa | |
Original von KarinRT
Weil wir uns damals besser verstanden haben. Damals war die Lage wirklich absolut scheiße, er wohnte im Asylheim, in während der Besuche bei ihm im Heim, die Spannung dort war extrem.
Genau das ist der Knackpunkt, Karin.
Sich unter solch extremen Umständen kennenzulernen....jetzt holt der ganz
normale Alltagswahnsinn Euch ein und Ihr stellt fest, dass Ihr im Grunde gar nicht harmoniert. |
| 23.03.2008 11.39 | albosa | |
Original von Bellacasa
Genau das ist der Knackpunkt, Karin.
Sich unter solch extremen Umständen kennenzulernen....jetzt holt der ganz
normale Alltagswahnsinn Euch ein und Ihr stellt fest, dass Ihr im Grunde gar nicht harmoniert.
Und daran sind weder er, noch sie schuld.
An Situationen etwas verändern, kann man mit Wollen nur von beiden Seiten aus.
Den Menschen grundlegend verändern kann niemand.
Wenn er meinte, sie sei besonders "belastbar" (damals in der Asylsituation), sollte er jetzt evtl. umdenken können,
dann sollte er, wäre ihm an der Frau gelegen, erst mal wieder mit ihr reden.
Seit Silvester nicht mehr - das ist einfach zu lange her. Verlangen? Wunsch?
Wer darf verlangen, wünschen? Nur der Mann? |
| 23.03.2008 11.40 | KarinRT | |
Original von Bellacasa
Original von KarinRT
Weil wir uns damals besser verstanden haben. Damals war die Lage wirklich absolut scheiße, er wohnte im Asylheim, in während der Besuche bei ihm im Heim, die Spannung dort war extrem.
Genau das ist der Knackpunkt, Karin.
Sich unter solch extremen Umständen kennenzulernen....jetzt holt der ganz
normale Alltagswahnsinn Euch ein und Ihr stellt fest, dass Ihr im Grunde gar nicht harmoniert.
Richtig.
Wir hatten keine Zeit uns richtig kennenzulernen. |
| 23.03.2008 11.43 | Bellacasa | |
Original von albosa
Original von Bellacasa
Genau das ist der Knackpunkt, Karin.
Sich unter solch extremen Umständen kennenzulernen....jetzt holt der ganz
normale Alltagswahnsinn Euch ein und Ihr stellt fest, dass Ihr im Grunde gar nicht harmoniert.
Und daran sind weder er, noch sie schuld.
An Situationen etwas verändern, kann man mit Wollen nur von beiden Seiten aus.
Den Menschen grundlegend verändern kann niemand.
Wenn er meinte, sie sei besonders "belastbar" (damals in der Asylsituation), sollte er jetzt evtl. umdenken können,
dann sollte er, wäre ihm an der Frau gelegen, erst mal wieder mit ihr reden.
Seit Silvester nicht mehr - das ist einfach zu lange her. Verlangen? Wunsch?
Wer darf verlangen, wünschen? Nur der Mann?
Mir geht es gar nicht um die Schuldfrage, albosa. |
| 23.03.2008 11.44 | joan | |
Original von albosa
Original von joan
Es dem Partner zuzuschieben, dass die Partnerschaft gescheitert ist, nur weil er nicht so funktioniert, wie man sich das erträumt hat, finde ich einfach ungerecht.
Wenn ICH ihn nicht mehr will, dann muss ich auch dazu stehen, dann kann ich nicht die Realität verdrehen und ihm die Schuld zuschieben.
Er hatte nicht die Pflicht, sich mir zuliebe zu ändern, sondern es war mein Fehler, einen Menschen zum partner gewählt zu haben, der meinen Anforderungen nicht entspricht.
Wo liegt da das Problem, Albosa?
Das Problem - wenn es denn hier eines sein kann - ist, dass sich
der Mann so verändert hat (früher lief ja alles gut...) in der Ehe.
Das übersiehst Du geflissentlich.
Wer sagt das denn?
Er war mal anders? Wie denn?
Es lief alles gut? Probleme waren damals ein Klacks für ihn?
Vielleicht hatte er ja auch seine Träume und Hoffnungen und sieht die heute nicht erfüllt.
Ist daran dann Karin schuld?
Was hat das Miteinander-Reden mit" Funktionen erfüllen zu tun"?
Muss man immerfort in einen Fernseher schauen und macht dann wortlos das Licht aus, wenn es der Frau zuviel geworden ist?
Man soll "Verstehen lernen" - so kommen hier die Lehrbuchworte. Kann man verstehen, dass jemand immer nur den Kopf in den Sand bzw. vor den Fernseher steckt?
Ja, MAN muss gar nichts.
Die eigenen Verhaltensmuster sind immer richtig, die des anderen falsch.
Und wie kommt man darauf?
Sich ändern setzt ja voraus, dass vorher etwas anderes war. Wie in diesem Falle.
Deine Anforderungen an eine Frau sind, dass sie gefälligst hinzunehmen hat, dass der Fernsehr etc. vor allem "geht". Wozu heiratet "man"?
Keine Ahnung wozu "man" heiratet.
ICH habe geheiratet, um bei einem ganz bestimmten Menschen sein zu können.
Ich stelle an die Frau keinerlei Anforderungen, bitte nur darum, ehrlich zu sich selbst zu sein.
Du solltest nicht darüber spekulieren, was in meinem Kopf vorgeht. Ich tue das auch nicht Dir gegenüber.
Habe ich das? DU hast es jedenfalls, mit deiner Unterstellung, ich würde den Nigerianer wie immer als Spezialfall sehen.
Hier besprechen wir das, was Karin vorbringt. Sie hat sich hier nicht als die "große Verändererin" gezeigt, auch nicht als Anspruchsvolle, als Entsorgerin.
Doch, hat sie.
Sie beschreibt, wie sie ihn dazu bringt mit ihr was zu unternehmen, wie sie ihm seine Freunde erklärt und er sturerweise nicht hören will, wie sie ihn dazu bringen will, seinen Arbeitsplatz zu ändern, wie sie ihm vorschlägt, es besser zu machen, ....
Du spekulierst, ob er eine andere Arbeit finden könnte, sagst, er hat Probleme (welche - darüber spekulierst Du mal nicht). Spekulationen.
Ich spekuliere wenig, lese nur was sie selber sagt.
Die beiden hatten große finazizelle Schwierigkeiten, haben sie wohl noch.
Sie meint, ein anderer Job wäre besser für ihn - sie spricht von Selbstständigkeit im Wellnessbereich, was er leider nicht möchte, etc...
Was Karin sagt gereicht Dir nur dazu, ihr vorzuhalten, dass sie die "Unzulängliche", nicht Verständnisvolle, etc. etc. ist.
SIE schreibt, dass ER nicht passt, dass sie ohne ihn einen Besseren suchen könnte, etc.
Sie hat ihre eigenen Vorstellungen, und denen entspricht er nun mal nicht, aus welchen Gründen auch immer.
Und anstatt sich einzugestehn, dass sie ganz einfach in der Partnerwahl eine falsche Entscheidung getroffen hat, hängt sie es dem Mann anm der stur sei, sich nicht nach ihr richte, sich nicht gefällig benehme.
Voraussetzungen ändern sich. Manchmal sind gar keine mehr gegeben.
Nach meinem Dafürhalten nimmst Du einseitig Partei. Nicht zum ersten Male.
Anderes als Vorwürfe an eine Partei entdecke ich bei Dir nicht.
Ich ergreife überhaupt nicht Partei.
Ich sage nicht, der Mann hätte Karin etwas zu verzeihen.
Auch er hat einen falschen Partner gewählt.
Für mich besteht der Unterschied darin, dass er Karin diesbezüglich nicht bedrängt, kein Ultimatum stellt, sie nicht unter Druck setzt, weil sie anders ist.
Damit habe ich kein Problem. Aber nicht zu sagen, was ich sehe - Du siehst eben anderes - dazu sehe ich auch keinen Grund.
Ich habe auch kein Problem damit, dass du deine Meinung sagst.
Schwieriger wird es, wenn du mir Motive unterstellst, die keineswegs stimmen, dir aber in deiner Argumentation passen.
Nocheinmal - Du solltest nicht kritisieren, was in meinem Kopf vorgeht, solltest tolerieren können, dass ich - wie auch Du und andere - etwas zum Thema sagen wollen, nicht mich zum Thema machen, so, wie Du anderen immer vorwirfst, sie täten das mit Dir.
Wer kritisiert denn, was in deinem Kopf vorgeht?
DU schiebst mit ein völlig abwegiges Motiv unter .- einseitige Parteiergreifung für den nigerianische Mann.
Da bewegen wir uns weit weg von jeder Sachlichkeit. |
| 23.03.2008 11.48 | KarinRT | |
Original von Bine
Hallo, erstmal:
Deine Vermieterin kann NICHT nach 4 Jahren mit einer Nachforderung kommen. Das ist verjährt.
Bine
Ich weiß, als ich der Vermieterin sagte, sie soll mir die Rechnung geben, ich gehe zum Anwalt, weil nach 2 Jahren das verjährt ist sagte sie, weil sie weiß dass das nicht geht, sie würde für 2 Jahre eine neue Rechnung schreiben, aber zu meinen Ungunsten, sie würde den höheren Tarif nehmen. Wenn die Rechnung da ist muss ich wohl zum Anwalt. Mich regt sowas halt auf, was bin ich denn? Zahlemann und Söhne?
Normal wäre ich ruhiger, aber durch den Beziehungsstress hab ich keine Nerven mehr für solche Unannehmlichkeiten. |
| 23.03.2008 12.07 | KarinRT | |
Wir haben keine finanziellen Probleme.
Ich schreibe niemanden was vor, wenn er in der Fabrik arbeiten will kann er es.
Wenn er ein Business anfängt, kann er es. Ich sage ihm halt nur, dass er sich gut informieren sollte. Ich sag das nicht aus dem hohlen Bauch sondern aus Erfahrung.
Wenn man Joan liest denkt man immer, ich würde ihn bevormunden.
Mein Mann sagt, er ist erwachsen und kann selber bestimmen. OK, ich lass ihn.
Sobald aber was von der Behörde kommt, dann soll ich machen oder mit dem Anwalt sprechen.
Er verdient sein eigenes Geld, im Moment sogar mehr wie ich. Aber dauernd kommt er, ob ich ihm mal 5 oder 10 Euro geben könnte.
Er will den Führerschein machen und ein Auto. Bis jetzt bin ich ohne ausgekommen. Führerschein ist wichtig. Aber wie das Auto finanzieren? Ich? |
| 23.03.2008 12.10 | okwukwe | |
Original von Bellacasa
Original von okwukwe
Karin, vielleicht versuchen lernen, den anderen zu verstehen?
....das versucht Karin doch die ganze Zeit, im Gegensatz zu ihrem Mann.
Das kann ich nicht erkennen, Bellacasa.
Für mich hat sie bereits abgeschlossen.
Da haben beide aufgegeben, bevor Verständnis überhaupt entstehen konnte, in meinen Augen. |
| 23.03.2008 12.20 | Bellacasa | |
Original von okwukwe
Original von Bellacasa
Original von okwukwe
Karin, vielleicht versuchen lernen, den anderen zu verstehen?
....das versucht Karin doch die ganze Zeit, im Gegensatz zu ihrem Mann.
Das kann ich nicht erkennen, Bellacasa.
Für mich hat sie bereits abgeschlossen.
Da haben beide aufgegeben, bevor Verständnis überhaupt entstehen konnte, in meinen Augen.
Mag sein, okwukwe.
Ich hätte vielleicht schreiben sollen, sie versuchte :wink:
Mag sein, dass sie zu früh aufgegeben haben.
Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass eine Beziehung immer Arbeit
bedeutet...aber meistens schöne Arbeit oder?
Ich gehe jetzt meine Männer wecken....Euch auch noch schöne Ostern! |
| 23.03.2008 12.20 | Muyiwa | |
Original von KarinRT
Wir haben keine finanziellen Probleme.
Ich schreibe niemanden was vor, wenn er in der Fabrik arbeiten will kann er es.
Wenn er ein Business anfängt, kann er es. Ich sage ihm halt nur, dass er sich gut informieren sollte. Ich sag das nicht aus dem hohlen Bauch sondern aus Erfahrung.
Wenn man Joan liest denkt man immer, ich würde ihn bevormunden.
Mein Mann sagt, er ist erwachsen und kann selber bestimmen. OK, ich lass ihn.
Sobald aber was von der Behörde kommt, dann soll ich machen oder mit dem Anwalt sprechen.
Er verdient sein eigenes Geld, im Moment sogar mehr wie ich. Aber dauernd kommt er, ob ich ihm mal 5 oder 10 Euro geben könnte.
Er will den Führerschein machen und ein Auto. Bis jetzt bin ich ohne ausgekommen. Führerschein ist wichtig. Aber wie das Auto finanzieren? Ich?
All das, was Du schreibst hört sich für mich nach einem extremen Ungleichgewicht an.
Ich kann da keine Liebe von seiner Seite sehen, kein Unterstützen seiner Frau, keinen Beitrag zum gemeinsamen Leben von seiner Seite.
Ihm würde es sicher gut tun, mal zumindest für eine gewisse Zeit wirklich wie ein Single zu leben (d.h. alleine für all seine Belange zuständig zu sein). Dann kann er es mal so richtig "geniessen", dass ihn niemand mehr "kontrolliert" oder "bevormundet".
Wie es dann später mit der Beziehung an sich weitergeht, kann man ja immer noch sehen. Manchen Paaren tut eine Trennung auf Zeit ganz gut. Deshalb ja auch mein Vorschlag mit London.
Ich vermute, dass Euer Problem wirklich darin liegt, dass Ihr Euch im Vorfeld nicht richtig kennenlernen konntet. Er war in Norwegen, Du hier und Ihr habt Euch nur ab und zu mal sehen können. Das sind ja keine Echt-Bedingungen für eine Beziehung.
Für mich sieht es eben sehr danach aus, dass er entweder eine völlig andere Vorstellung von einem Eheleben hat als Du oder dass er tatsächlich kein Interesse mehr an Dir hat und nur noch seine Zeit absitzt. Aber das kann er auch woanders tun. |
| 23.03.2008 12.28 | joan | |
Original von KarinRT
Wir haben keine finanziellen Probleme.
Ich schreibe niemanden was vor, wenn er in der Fabrik arbeiten will kann er es.
Wenn er ein Business anfängt, kann er es. Ich sage ihm halt nur, dass er sich gut informieren sollte. Ich sag das nicht aus dem hohlen Bauch sondern aus Erfahrung.
Wenn man Joan liest denkt man immer, ich würde ihn bevormunden.
Mein Mann sagt, er ist erwachsen und kann selber bestimmen. OK, ich lass ihn.
Sobald aber was von der Behörde kommt, dann soll ich machen oder mit dem Anwalt sprechen.
Er verdient sein eigenes Geld, im Moment sogar mehr wie ich. Aber dauernd kommt er, ob ich ihm mal 5 oder 10 Euro geben könnte.
Er will den Führerschein machen und ein Auto. Bis jetzt bin ich ohne ausgekommen. Führerschein ist wichtig. Aber wie das Auto finanzieren? Ich?
Wenn ihr keine finanziellen Probleme habt, dann könnt ihr auch ein Auto finanzieren. Das mache doch andere auch. Dazu muss man kein Millionär sein.
Ich lese nur was du schreibst, und mache mir daraus ein Bild.
Dass das nicht dem entspricht, was du dir vorstellst, kann ich nicht ändern.
Alle diese kleinen Dinge, die du jetzt aufführst, dass er dich beispielsweise um kleine Beträge bittet, sind doch in einer Beziehung überhaupt nichts.
Gib ihm die 5€ oder gib sie ihm nicht. Das ist doch völlig irrelevant.
Auch dass er dir gern Behördengänge überlassen möchte ist irrelevant, solange er keine Bedingungen daran knüpft, solange daraus keine Konsequenzen erwachsen.
Sagt er zu dir, wenn du das nicht machst, ist es aus zwischen uns?
Ich sehe aus dem was du schreibst, dass du ihn bevormundest, und er sieht das wohl ähnlich.
Dein Scheidungsgrund ist ja, dass er stur ist und eben nicht tut, was du möchtest.
Du setzt ihn unter Druck, und das auf extremste Art - wenn du dich nicht änderst, dann lasse ich mich scheiden - und merkst das nicht mal.
Wenn du dich trennen willst, dann mach das einfach.
Wir leben heute nicht mehr unter dem Zwang mit jemandem das ganze Leben teilen zu müssen, auch wenn es keinen Spaß mehr macht.
Zieh dein Ding einfach durch und suche einen besseren, geeigneteren Partner.
Aber schieb ihm die Schuld nicht zu. |
| 23.03.2008 12.29 | KarinRT | |
Original von okwukwe
Original von Bellacasa
Original von okwukwe
Karin, vielleicht versuchen lernen, den anderen zu verstehen?
....das versucht Karin doch die ganze Zeit, im Gegensatz zu ihrem Mann.
Das kann ich nicht erkennen, Bellacasa.
Für mich hat sie bereits abgeschlossen.
Da haben beide aufgegeben, bevor Verständnis überhaupt entstehen konnte, in meinen Augen.
Ich gebe es auf mich abzuzappeln, zu erklären. Ich hab ihm alles gesagt was für mich nicht stimmig ist, er hat mir gesagt was für ihn nicht stimmig ist. Was daraus machen? Bleiben oder gehen?
Wie vorgeschlagen sich rar machen? Oder nach gemeinsammen Schnittpunkten weitersuchen? |
| 23.03.2008 12.32 | joan | |
Original von Muyiwa
Original von KarinRT
Wir haben keine finanziellen Probleme.
Ich schreibe niemanden was vor, wenn er in der Fabrik arbeiten will kann er es.
Wenn er ein Business anfängt, kann er es. Ich sage ihm halt nur, dass er sich gut informieren sollte. Ich sag das nicht aus dem hohlen Bauch sondern aus Erfahrung.
Wenn man Joan liest denkt man immer, ich würde ihn bevormunden.
Mein Mann sagt, er ist erwachsen und kann selber bestimmen. OK, ich lass ihn.
Sobald aber was von der Behörde kommt, dann soll ich machen oder mit dem Anwalt sprechen.
Er verdient sein eigenes Geld, im Moment sogar mehr wie ich. Aber dauernd kommt er, ob ich ihm mal 5 oder 10 Euro geben könnte.
Er will den Führerschein machen und ein Auto. Bis jetzt bin ich ohne ausgekommen. Führerschein ist wichtig. Aber wie das Auto finanzieren? Ich?
All das, was Du schreibst hört sich für mich nach einem extremen Ungleichgewicht an.
Ich kann da keine Liebe von seiner Seite sehen, kein Unterstützen seiner Frau, keinen Beitrag zum gemeinsamen Leben von seiner Seite.
Ihm würde es sicher gut tun, mal zumindest für eine gewisse Zeit wirklich wie ein Single zu leben (d.h. alleine für all seine Belange zuständig zu sein). Dann kann er es mal so richtig "geniessen", dass ihn niemand mehr "kontrolliert" oder "bevormundet".
Wie es dann später mit der Beziehung an sich weitergeht, kann man ja immer noch sehen. Manchen Paaren tut eine Trennung auf Zeit ganz gut. Deshalb ja auch mein Vorschlag mit London.
Ich vermute, dass Euer Problem wirklich darin liegt, dass Ihr Euch im Vorfeld nicht richtig kennenlernen konntet. Er war in Norwegen, Du hier und Ihr habt Euch nur ab und zu mal sehen können. Das sind ja keine Echt-Bedingungen für eine Beziehung.
Für mich sieht es eben sehr danach aus, dass er entweder eine völlig andere Vorstellung von einem Eheleben hat als Du oder dass er tatsächlich kein Interesse mehr an Dir hat und nur noch seine Zeit absitzt. Aber das kann er auch woanders tun.
Muyiwa,
Jetzt mal ernsthaft:
Meinst du, man könne in der Darstellung einer frustrierten Frau, die ihres Partners überdrüssig ist, die Liebe des Mannes zu ihr erkennen?
Die gefühlsmäßige Ebene bleibt einem hier verschlossen. Der Mann würde sie Situation wohl etwas anders beschreiben.
Das Einzige, was man als Leser und Mitdenker tun kann, ist die angegebenen, sicher die Gegenseite eher verschleierndenTatsachenberichte sammeln und auswerten. |
| 23.03.2008 12.36 | joan | |
Karin,
Was sind für dich "gemeinsame Schnittpunkte"?
Ich sehe wie Okwukwe, dass du abgeschlossen hast.
Du hast deiner Meinung nach alles gemacht, was sich machen läßt, hast alles versucht, und er ist der, der dir nicht entgegenkommt.
Du hast alles richtig, er alles falsch gemacht.
Meinst du, er sieht das ebenso? |
| 23.03.2008 12.41 | joflo | RE: Reihe mich ein im Reigen der Gescheiterten |
Hm,
das mit dem verliehenen Geld nicht zurückbekommen kenne ich ja auch.....................
Viele Grüße |
| 23.03.2008 12.47 | sunnyibo | |
Original von joan
Karin,
Was sind für dich "gemeinsame Schnittpunkte"?
Ich sehe wie Okwukwe, dass du abgeschlossen hast.
Du hast deiner Meinung nach alles gemacht, was sich machen läßt, hast alles versucht, und er ist der, der dir nicht entgegenkommt.
Du hast alles richtig, er alles falsch gemacht.
Meinst du, er sieht das ebenso?
DAS kann sie ja nicht wissen, weil er ja wohl NULL bereit ist zu reden und sich immer mehr zurückzieht.
Irgendwann ist man es eben leid immer nur zu geben und nicht zu bekommen. Selbstaufgabe bishin zu körperlichen Reaktionen (Kopfschmerzen etc.) können einem die letzte Kraft und Hoffnung auch rauben! DAS ist dann nicht Sinn und Zweck einer Partnerschaft.
Für eine Beziehung kämpfen ist ja richtig und gut... wenn man sich aber letztendlich alleine auf dem Feld befindet ?!? |
| 23.03.2008 12.48 | Muyiwa | |
Original von joan
Meinst du, man könne in der Darstellung einer frustrierten Frau, die ihres Partners überdrüssig ist, die Liebe des Mannes zu ihr erkennen?
Ich bin halt nicht Deiner Meinung, dass Karin ihres Partners überdrüssig ist, sondern eher der Situation, dass er wie ein Single neben ihr lebt und sein Leben nicht mit ihr teilt.
Ich habe sie in der Zeit, als er noch in Norwegen war, ein wenig kennenlernen dürfen. Wir haben ja diesbezüglich gemeinsame Schnittpunkte.
Mich würde es auch gewaltig stören, wenn mein Mann nicht mehr mit mir reden und mich nicht an seinem Leben teilhaben lassen würde.
Ich finde, es gehört zu einer guten Beziehung absolut dazu, dass man miteinander redet. Und dass man vor allem nicht jeden Vorschlag (!), den sein Partner macht, gleich als Bevormundung bezeichnet.
Wo kämen wir denn da hin, wenn man nicht auch mal etwas vorschlagen oder seinem Partner ein paar Ideen vermitteln darf? Ob er dies dann annimmt, steht ja auf einem ganz anderen Blatt.
Aber ich kann jede Frau gut verstehen, die unter solchen Bedingungen keine Beziehung führen will. Ich würde es auch nicht wollen.
Aber ich würde mich halt nicht gleich endgültig trennen, sondern für eine Auszeit plädieren, weil ich einige Paare kenne, denen diese sehr gut getan hat. Das kann durchaus heilende Effekte haben. Und wenn es diese nicht hat, dann hatte die Beziehung auch keine Substanz. All das kann man aus der Entfernung heraus besser feststellen - meiner Meinung nach. |
| 23.03.2008 12.50 | Muyiwa | RE: Reihe mich ein im Reigen der Gescheiterten |
Original von joflo
Hm,
das mit dem verliehenen Geld nicht zurückbekommen kenne ich ja auch.....................
Viele Grüße
Joflo, wer kennt das nicht?
Solange man daraus lernt, ist es ja gut. |
| 23.03.2008 12.54 | sunnyibo | |
Original von Muyiwa
Mich würde es auch gewaltig stören, wenn mein Mann nicht mehr mit mir reden und mich nicht an seinem Leben teilhaben lassen würde.
Ich finde, es gehört zu einer guten Beziehung absolut dazu, dass man miteinander redet. Und dass man vor allem nicht jeden Vorschlag (!), den sein Partner macht, gleich als Bevormundung bezeichnet.
Das finde ich auch!
Eine Beziehung ohne Reden, ohne Austausch von Gedanken etc.
hat für mich eigentlich überhaupt keine Chance!!!
Denn dafür bin ich Mensch - und keine Maschine! |
| 23.03.2008 12.58 | albosa | RE: Reihe mich ein im Reigen der Gescheiterten |
Original von joan
Man MUSS nicht "Vieles teilen"", kann auch völlig verschiedene Anschauungen und Interessen haben.
Das geht wunderbar, wenn man sich liebt, wenn man dem anderen im Herzen nahe ist.
Ja, wenn man sich "liebt" in der Weise, der reinen, der vollkommenen,
dann weiß man, was Blödsinn bedeutet, dann weiß man, dass man dafür nicht diesen Begriff wählen sollte in dem Bewusstsein, den anderen nicht verletzen zu wollen, etc.etc. etc.
Wenn...
Und das gilt für beide, die leider nicht in dieser Vollendung, die Dir vorschwebt, aufeinander trafen. |
| 23.03.2008 13.09 | albosa | |
Original von Bellacasa
Original von albosa
Original von Bellacasa
Mir geht es gar nicht um die Schuldfrage, albosa.
Die Schuldfrage ist immer eingeschlossen, auch wenn Du die explizit nicht angesprochen hattest.
Das Feststellen von Nicht-Miteinander-Harmonieren - was beinhaltet das alles? |
| 23.03.2008 13.10 | chris | |
Original von joan
In der Wirklichkeit bekomme ich zuhause dauernd eins aufs Dach. Ich bin Schuld, dass das mit dem Ausländeramt nicht richtig läuft, ich bin Schuld, dass meine Vermieterin jetzt nach 4 Jahren mit einer Nachzahlung für Wasser daher kommt. Nicht meine Vermieterin hat es verpennt, nein ich!
Ich glaub ich hör nicht recht. Ich bin an allem was nicht richtig läuft Schuld.
Karin,
Jetzt redest du wieder von ganz anderen Problemen, von denen, die einen einfach hinunterziehen, von einer großen finanziellen Belastung.
Wenn er dir da Schuld zuweist, dann redet ihr also doch.
DAS sind dann also die Dinge, die IHN bewegen, nicht Unternehmungen.
So etwas kann eine Beziehung leicht zu Fall bringen. Man streitet nur mehr, ist frustriert, sieht keinen Ausweg.
Und du kannst das natürlich für dich lösen, in dem du ihn zurückläßt und dich neu orientierst.
Dennoch ist es, was es ist.
Joan, ich meine, hier herauszulesen, dass du meinst, dass der Mann wichtigere Probleme, größere Sorgen hat, als darüber nachzudenken, wann er das nächste Mal ins Kino geht. Und dass man, wenn ihn seine Probleme derart frustrieren, nicht erwarten kann, dass er auf einmal auf fröhlich switcht und mit seiner Frau ein gemütliches Pläuschchen hält. Das kann ich gut nachvollziehen und sehe es genauso. Was soll frau aber tun, wenn sie ihren Mann nicht im Stich lassen möchte? Wenn sie die bedrückende Stimmung zuhause nicht aushält, ihren Mann aber ja trotzdem liebt? Vielleicht hast du Recht und er hat hier Integrationsprobleme oder finanzielle Sorgen oder ist frustriert, weil er sich sein Leben hier anders vorgestellt hat. Was kann sie aber dafür, dass sie in dieser Situation nicht steckt? Wie soll sie ihm denn begegnen? Reden will er nicht, was unternehmen, um sich abzulenken will er nicht. Du redest davon, dass sie ihn loswerden will. Welche anderen Möglichkeiten hat sie denn aber wenn sie gar nicht mehr an ihn herankommt? Wie kann man jemandem helfen, der sich total verschließt, einen nicht an sich heran lässt? |
| 23.03.2008 13.24 | albosa | |
Original von joan
DU schiebst mit ein völlig abwegiges Motiv unter .- einseitige Parteiergreifung für den nigerianische Mann.
Da bewegen wir uns weit weg von jeder Sachlichkeit.
Du bittest nicht, Joan. Du postulierst nur.
Und Du sprichst darüber, was in meinem Kopf vorgeht. Das ist in der Tat unsachlich.
Ich sehe, dass der Mann sich in seiner passiven Position eingerichtet hat - sich wohl fühlt. Es gibt sehr viele Männer, die in dieser Weise "etwas sagen wollen". Es ist ein wohl bekanntes Verhaltensmuster, das auch Frauen zeigen können. Normalerweise verbalisieren Frauen aber mehr als Männer. Eine altbekannte "Weisheit".
Karin ist Dir zu aktiv. Was sonst positiv ist - den anderen zu motivieren, siehst Du als "umändern" wollen, etc. Warum - weil Du mit einer bestimmten Sicht
an die Sache herangehst. Du hast Deinen Mann so gewollt, wie er war. Du hattest schon von Anfang an die "besseren Bedingungen", so dass es jetzt einfach für Dich sein muss, Karin Vorhaltungen zu machen. Denn Dein Mann zeigt anscheinend durchgängiges Verhalten, nichts, was Dich stören könnte, nichts, was Dir an die Substanz geht, nichts, was Deinem Weltbild, Deiner Vorstellung von Eheleben widerspricht.
Ihr wurde diese "Gnade" nicht zuteil. Das sagt sie doch.
Und Du sprichst ständig davon, wie eingeengt er sich fühlen "muss".
Da kommt die Frage nach der "Spezialität".
Warum fühlen sich - doch einige - Nigerianer so eingeengt? Muss man vorher wissen, dass sie das im Laufe von 2 Jahren sein werden?
Was kann man dagegen anderes tun als reden, vorleben, gewähren lassen,
hinnehmen, dulden - um irgendwann aufzugeben?
Der Mann tut ihr nicht gut. Es lässt sich anscheinend daran nichts ändern.
Einer wird weggehen. Derjenige, der sich eben nicht im Schweigen einrichten kann.
Sie wird, da sie ja nicht mit schlechten Motiven diese Ehe eingegangen ist,
den Mann, diesen in dieser Ehe untauglichen, hinter sich lassen - früher oder später, wenn keine grundlegende Veränderung - von innen heraus, aus "Liebe", wie Du das nennst, eintritt.
Ehen sind heute nicht mehr auf Dauer angelegt. Das haben auch "die Afrikaner" längst begriffen... |
| 23.03.2008 13.35 | joflo | |
Karin, es tut mir -auch aus eigenem gegebenem Anlass- echt Leid, das von Dir zu lesen. Aber ich wüßte auch nicht, warum man da unbedingt krampfhaft an einer Beziehung festhalten sollte und andere schöne Dinge des Lebens dafür einfach an sich Vorbeiziehen läßt. Man lebt schließlich nur Einmal!
+++++++++++Meistens wenn ich dann aber total frustiert bin, dann kommt er doch wieder auf mich zu und tut etwa überaschend nettes so daß ich wieder Hoffnung schöpfe.
Da muß ich JOAN rechtgeben, wenn man losläßt, dem anderen seine Freiräume gibt, dann bekommt der andere auch wieder Luft und kann wieder auf einen zugehen. Das ist sehr schwer und immer eine Gradwanderung. Ich frage mich auch oft wie lange kann ich das noch machen?? ++++++++++
So ähnlich geht es mir ja auch, wenn man meinen entsprechenden Thread "Aus die Maus" mal verfolgt hat. Dieser ständige Gefühlswechsel von "Himmlich" zu "Höllisch" macht einen fertig und saugt die letzte Kraft aus einem. Ich fühl mich mit noch nicht ganz 40 Jahren ja schon als stünde ich kurz vor der Rente und wäre schon mitten in meiner "Midlife-Crisis". Einfach "ausgelutscht".........
Bei uns ist es im Moment so, das wir ja nach meiner damaligen Aktion wieder unter einem Dach leben. Aber von einem "Zusammenleben" kann da keine Rede sein. Und auch bei uns ist es so, das sich meine Frau schlicht weigert! aus der Wohnung auszuziehen und leider kann man da ja als Ehepartner nicht wirklich viel dran machen.
Andererseits verbringt sie fast ihre komplette Zeit auf "Arbeit" bzw. -wie über Ostern- bei Freundinnen. Und ich bin dann auch noch echt froh, das sie nicht zu Hause ist, weil ich dann endlich mal keinen Streß und "Psychoterror" empfinde. So weit ists schon gekommen :oweh:
Auf der anderen Seite hab ich mir allerdings auch nie eine Ehe vorgestellt, ich der ich genauso wie ein Single lebe (aber mit den Einschränkungen der Ehe), da kann ich eigentlich wirklich besser als "richtiger" Single leben und hab nicht noch tagtäglich "afrikanische Probleme" am Hals.
Außerdem hat meine Frau trotz allen Zuredens und Versprechungen ihrerseits nichts dazugelernt. Hat schon wieder Geld geliehen, nicht nur -aber natürlich auch mal wieder- bei mir und ist schon wieder nicht in der Lage das zurückzuzahlen, trotz "hoch- und heiliger Versprechen"............ Mit dem Ergebnis, das ich über Ostern mal wieder ohne einen Cent zu Hause sitze (weil Rückzahlungstermin verstrichen) und noch nicht mal Geld überhabe um für den 60. Geburtstag meines Vaters nächste Woche ein schönes Geschenk zu Kaufen.
Und dabei hat sie mal wieder einiges Geld in ihrer Tasche. Das aber natürlich erst mal wieder für Nigeria gedacht ist, denn da würde das Holz für den Dachstuhl des Hauses (ich berichtete in o.g. Thread), da ja noch nicht verbaut, mittlerweile nach und nach geklaut. Also: zahlen. Obs stimmt oder nicht kann ich noch nicht mal Überprüfen. Der entsprechende Zahlungsdruck wird jedenfalls aufgebaut.
Obendrauf mich aber auch wieder um Telefonkarten angehen oder, wie heute, um Geld fürs Ticket zu ihrer Freundin (bitte beachten: sie hat mehrere hundert Euro im Portemonaie und ich, wie gesagt, nichts mehr), da sie ja "KEIN GELD" hat :LOL: :LOL: :LOL: (ne klar, ist ja auch komplett für Nigeria bestimmt, klar das man da kein Geld hat)
Also ich kann Karin da voll verstehen, wenn man irgendwann die Krise kriegt, wenns, trotz gutem Verdienst, immer und immer wieder heißt "Hast Du mal 5 Euro? Hast Du mal 10 Euro? Hast Du nochmal 5 Euro? usw. usw.
Und natürlich ist auch das Streiten mit einem afrikanischen Partner (wie ja auch schonmal in dem ein oder anderen Thread Anklang) nur erschwert möglich, weil immer wieder der Vorwurf des "Rassismus" hochkommt oder aber, das man dem Partner nur seinen eigenständigen oder besser noch dauerhaften Aufenthalt nicht gönnen will etc.
Und wenn man schon Probleme in der Beziehung hat !!!, ist es meiner Meinung auch vollkommen legitim trotz aufenthaltsrechtlicher Probleme, diese zu Beenden oder da zumindest mit Recht drüber Nachzudenken. Denn schließlich hängen u.U. da ja auch noch nicht unerhebliche Unterhaltszahlungen von ab und vom Rentenausgleich gar nicht erst zu Reden.
Mir fällt jedenfalls der Gedanke an eine endgültige Trennung von mal zu mal leichter.
Viele österliche Grüße
joflo |
| 23.03.2008 13.45 | kalamity | RE: @Kalamity |
Original von joan
Es ist Erpressung, wenn er nicht dauernd tut, was sie will?
Machst du denn immer, was dein Partner will?
Gerade du, sie immer so sehr auf Selbstständigkeit bedacht ist, meint nun, es wäre normal, sich dauernd nach den Wünschen des Partner zu richten.
Sie KANN sich doch scheiden lassen.
Mit ihrer eigenen Moral erpresst sie sich doch selber, nicht er sie.
SIE sagt, wenn er nicht wunschgemäß funktioniert, dann soll er gehen.
Und ER erpresst?
Das ist dann eine "pragmatische" Partnerschaft - der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen.
Verfügt man so über Menschen?
Hatte er vor ihr kein Leben?
Kann er dahin jetzt nahtlos zurück?
Joan, dir scheint es ohne Meckern echt nicht gut zu gehen.
Es ist klarerweise KEINE Erpressung, wenn einer nicht tut, was der Partner will - es ist aber zeimlich kontraproduktiv, sich nicht um die Wünsche des Partners zu kümmern, wenn man an der Beziehung eigentlich grundsätzlich noch Interesse hat (ich würde es als schlichtes Desinteresse an der Beziehung werten, wenn mein Mann mir auf das "Öffnen meines Herzens", das Preisgeben meiner innersten Wünsche, schlicht anwortet: Du redest Blödsinn - Unhöflich isses allemal, so gehe ich nicht mit meinen Arbeitskollegen um, nicht mit meinen Kindern und ganz sicher nicht mit meinem Partner).
Und es IST Erpressung, zu sagen: Mir doch wurst, ob du dich scheiden lässt, ich ziehe auf keinen Fall hier aus. - Tja, wäre da meine Antwort, in dem Fall ziehe ich aus oder ich sorge dafür, dass die Scheidung sehr bald stattfindet.
Von mir aus kannst es auch Standfestigkeit nennen, wenn einer die Situation schlicht auszusitzen gedenkt *gg*
Und dass sie im Grunde an ihrer eigenen Einstellung scheitert (ein gutes Mädchen wird doch nicht etwa irgendwem was vermeintlich Böses tun), das hab ich ja wohl auch geschrieben. Du weist aber auf diese Binsenweisheit extra noch mal hin - nach dem Motto: Jetzt hab ich aber dein Posting widerlegt. :LOL:
Vielleicht erkllärst du es mir unabhängig von karins Situation mal schlicht: Wozu braucht ein Mensch eine Beziehung zu einem anderen Menschen, was ihm definitiv jede Menge Nachteile einbringt (samma ehrlich, du kommst nach Hause, da sitzt schon einer, du kannst nicht mal alleine drüber entscheiden, ob im Wohnzimmer jetzt geraucht wird oder nicht, welches Programm im Fernsehen läuft, .... im Normalfall reden Leute da drüber und finden eine Lösung), wenn dadurch nix rausspringt?
Jetzt wirst mir sagen: Wahre Liebe fordert nicht.
Aber mal ehrlich, erwartest du von deinem Partner nicht auch irgendwas - und sei es nur, dass du dich geliebt und angenommen fühlen möchtest, dass du willst, dass er dich ernstnimmt?
Du brauchst das auf Dauer nicht? Du möchtest, wenn du mit deinem Partner sprichst, abgefertigt werden, weil du ohnehin nur Blödsinn von dir sabberst? Du möchtest lieber deine gesamte Freizeit mit einem Pferd oder mit Freunden verbringen,... es sei dir unbenommen, bloß: Wozu hat man dann eine Partnerschaft? Hättest du das Gefühl, das wäre die Art, wie du deine Zukunft verbringen möchtest - hättest du das Gefühl, dass du durch diese Ehe auch nur irgendwie dein Leben schöner gemacht hast - oder eher ned?
Wir leben in einer Gegend, wo Frauen ihre Lebenserfüllung nicht notwendigerweise dadurch finden, dass sie sich in der Öffentlichkeit als "Mrs. XY" bezeichnen dürfen, wo Familienbildung ohne Heirat und ohne Beziehung durchaus möglich und gesellschaftlich nicht geächtet ist, wo Frau im seltensten Fall einen Versorger braucht , .... In unseren Breiten ist die Grundsubstanz einer Ehe nun mal die Paarbeziehung (die Liebe), und wenn es DA dann nicht stimmt, dann ist ziemlich schnell Feuer am Dach (dann brennt der Hut, wie meine Oma gesagt hätte).
Mir wäre ehrlich ein Leben in getrennten Kreise auf Dauer nicht mal genug, wenn es in der Nacht tollen Sex gibt (und den gibbet ja nicht bei kariin) - denn dafür brauch ich weder heiraten noch zusammenleben, da kann ich mich durchaus zweimal die Woche mit einem guten Freund treffen und den Bereich in meinem Leben regeln...
Wozu Beziehung OHNE Eingehen auf den anderen?
Dass jeder Bereiche braucht, die er auch für sich alleine lebt, steht für mich außer Frage - aber wenn es nur noch solche Bereiche gibt, dann wäre doch ein Gespräch drüber angesagt. Bloß, zum Reden gehören immer noch mindestens zwei, wenn einer davon nicht will,....
Wenn ich mir vorstelle, mein Mann sitzt nach der Arbeit vor dem Fernseher, fünfmal die Woche, am Wochenende sowieso, und wenn ich mal ein Wörtchen sage, dann fertigt er mich ab mit Wütendwerden ... gut, ICH würde noch viel wütender werden, da hätte wir dann halt einen richtig tollen Event inklusive Kampfarena...es könnte auch sein, dass ich den Strom in meiner Wohnung abstelle, das Kabel zu meinem Fernseher durchschneide,....
Nix macht Menschen auf Dauer sauerer als wenn sie einer konsequent nicht ernstnimmt, oder?
Und ich stehe nun wirklich auf Selbständigkeit, wie du so treffsicher bemerkt hast, bin also da sicher weniger gemeinsamkeitsbedürftig als so mancher andere. Ich würde auch einen Spaziergang mit meinem Partner und einer anderen Familie (Bruder mit Familie, Freund mit Familie, egal, ob das jetzt meine Leute wären oder seine) NICHT als gemeinsame Unternehmung sehen.... Ich habe Gott sei Dank auch einen Partner, der mir sowas nicht vorschlagen würde. Bloß: Wenn es ihm ein Bedürfnis wäre und er drüber sprechen möchte, ist es dann okay, wenn ich ihm bescheinige, dass er gerade dünnflüssigen Bullshit von sich reihert? Bestenfalls würde ich sagen: Dieses Bedürfnis kann ich nicht nachvollziehen - oder auch: Sorry, aber DAS wäre echt nicht ganz mein Ding, aber wir könnten stattdessen .... Und schon hätten wir ein Gespräch, an dessen Ende vermutlich IRGENDWAS rauskommen würde, mit dem wir beide ganz gut leben können (schlimmstenfalls: jedes zweite kinderfreie Wochenende lässt sich der eine Partner schlicht auf die Freizeitplanung des anderen ein, dabei kann man dann auch noch Vetorechte einräumen, jeder darf drei Sachen kategorisch ausschließen: Nein, auf den Fußballplatz geh ich nie und nimmer, und eine Kirche betrete ich nur aus Gründen der künstlerischen Natur.....). DAS nennt man dann pragmatisch.
Ich empfinde es auch nicht als "Verfügen" über einen anderen Menschen, wenn ich diesem schlicht sage, dass ich mit ihm mehr Zeit verbringen möchte - es steht ihm frei, mir mitzuteilen, dass er auf gemeinsam verbrachte Zeit schlicht spuckt. Verfügen wäre was anderes - wenn ich zehn Leute einlade und erwarte, dass er die bekocht, wenn ich ihm die Reifen an seinem Auto zersteche, damit er seine Freunde nicht besuchen kann....
In einer Beziehung müssen immer genau die zwei Leute klarkommen, die gerade drinnenstecken - wenn einer davon unglücklich ist, dann funktioniert die Beziehung nicht mehr, dann kann man entweder versuchen, selbst was zu ändern (wenn man denn der Unglückliche ist, der andere wird ja kaum Leidensdruck verspüren) oder gemeinsam was zu verändern .... Wenn diese beiden Möglichkeiten probiert wurden und es trotzdem nicht funktioniert,... WAS würdest du dann - unpragmatisch wie du bist - machen? |
| 23.03.2008 13.46 | albosa | |
Original von joan
Aber schieb ihm die Schuld nicht zu.
Du scheinst nicht zu lesen, was sie schreibt. Oder was besagen ihre Worte, die bezeichnen, dass sie ihm entgegenkam, so gut sie konnte.
Wer mehr verdient als die Frau kann sich auch selbst das Auto finanzieren.
Oder er kann nicht haushalten. Das kann man aber lernen.
Es ist nichts von Stolz, seine Frau, die weniger verdient, um Taschengeld zusätzlich zu bitten. Wenn Dir in der Ehe "so etwas" nichts ausmacht - gut.
Aber was ist vorhaltenswert, wenn sie das nicht für stimmig hält?
Gebündelt mit seiner Sturheit, seinem absoluten Willen, die Frau zu veranlassen, nach seiner Art, sich zu verhalten - schweigen, schweigen, schweigen, tun mit anderen, aber nicht mit der Frau, sich zu fügen?
Er selbst hat nichts auszusetzen an der Frau. Sie "machte" ja bisher.
Jetzt will er ihr noch sein Schweigen aufdrücken, von ihr dennoch verlangen, dass sie die Dinge für ihn regelt, die lebenswichtig für ihn sind:
Ausländerbehörde besänftigen, mit dem Anwalt reden, die Hausabrechnungen überwachen, Taschengeld dazu geben, etc. etc.
Ich kann verstehen, dass er nicht gehen will. Sein Schweigen gibt ihm zusätzliche Macht. Er meint wahrscheinlich auch, dass sie auch noch "dies alles" schlucken wird.
Wenn sie nicht mehr will oder kann - letzten Endes wird er gehen, der Bösen so manches nachsagen, seine Vorurteile bestätigt sehen:
Ich habe nicht nur einmal gehört:" Wer heiratet "uns" schon? Sie "nehmen" uns, um uns mit "den Papieren" unter Druck zu setzen".
Wenn "man" das vorher schon "weiß" - warum verlängert man selbst dann "sein Leiden", indem man einfach nicht geht? Ist er der "geborene Dulder"? Es muss doch ein Gewinn dabei sein - logischerweise - nicht zu gehen, obwohl man sich so eingeengt, so missverstanden, so bevormundet, so unangemessen behandelt fühlt?
Wie anders könnte man sich das alles erklären? "Liebe" ist da - nach Deiner Meinung - sicherlich von seiner Seite aus. Aber hat die kein Gesicht?
Oder nur das Gesicht des "Schweigens"? |
| 23.03.2008 13.46 | chris | |
Original von lissi
Natürlich finde ich dass auch ein afrikanischer Mann dazulernen kann und muss ist er mit einer Europäerin zusammen.Das ist für mich eine Voraussetzung für das Fortbestehen der Beziehung. Dass geht aber nicht von heute auf morgen. Das ist zäh und mit Rückschlägen mußt du immer rechnen.
Ähm, das finde ich jetzt aber schon seltsam. Inwiefern muss denn ein afrikanischer Mann dazulernen, wenn er mit einer Europäerin zusammen ist? Führen Europäer automatisch die besseren Beziehungen und haben per se Recht mit ihren Ansichten? Das klingt ja gerade so, als müsste man den ungehobelten Klotz aus dem Urwald erstmal zurechtzimmern, damit er auf das europäische Niveau einer Beziehung passt. Ihn an die Hand nehmen und erstmal unterrichten darüber, wie man miteinander lebt und umgeht. Dabei muss man aber geduldig sein, weil es so schnell nicht geht, bei der Fülle, die da erlernt werden muss. Das ist irgendwie...naja... :help:
Schonmal dran gedacht, dass man als Europäerin vielleicht auch das ein oder andere lernen kann? |
| 23.03.2008 13.49 | kalamity | |
Original von KarinRT
Mein Problem ist, dass ich das Gefühl habe, immer irgendwie in Kontakt mit ihm treten zu müssen, ansonsten wäre totale Stille. Ok, nicht immer reden ist gut.
Wir schaffen es, ein Woche mit "hallo", "bye" und küsschen auszukommen.
Der eine geht, der andere kommt. Mal kurz ne runde Sex ohne Worte, warum auch? An WE macht jeder sein Ding. Ich gehe noch nebenher Putzen, dann Einkaufen, dann zuhause schnell etwas sauber machen, dann kochen, dann aufräumen, geht alles ohne Worte. Er macht am PC seine Sportwetten, geht ins Wettbüro oder sonst wohin. Ohne Worte. Oder ich geh zu meiner Freundin, ohne Worte. Abends Fernsehen, ohne Worte. Meistens sitzt er ja am PC, heute ich, ohne Worte. Jeder macht sein eigenes Ding.
Super.
Ich glaub, das Grundproblem ist, dass du dich permanent ausgenutzt fühlst - kann ich durchaus verstehen, aber ich frage mich: Warum kaufst du für beide ein, warum putzt du,....? Verstehst du, was ich meine?
Was wäre, wenn du sagst: Okay, setzen wir uns zusammen, schaumma, wieviel Haushalt hier gemacht werden muss und dann teilen wir das schlicht gerecht auf (je nach außerhäuslicher Arbeitsbelastung, nach körperlicher Verfassung, von mir aus auch nach Wunsch, wer meint, er müsse Limonade trinken, soll die selber heimtragen,....)?
Der zweite Punkt ist: Könnte es sein (bitte nicht hauen), dass dein Mann schlicht spielsüchtig ist (mein Ex WAR spielsüchtig, ich kann ein Liedchen davon trällern)? |
| 23.03.2008 13.55 | kalamity | RE: @Kalamity |
Original von joan
WAS, Albosa, ist DESINTERESSE?
Wenn jemand nicht gern spazieren geht, dann ist das Desinteresse, weil es der Partner gern tut?
Ist es Desinteresse, wenn er nicht der Arbeit nachgeht, die der Partner für gut findet?
Wenn jemand nicht gern immerzu was unternimmt, dann zeugt das von DESINTERESSE?
Dass an einem solchen Druck jede Partnerschaft scheitern MUSS ist doch logisch.
Was erträgt sie denn?
Dass er da ist, sich von sich aus NICHT trennen möchte, dass er nett ist, aber sich von ihr immer mehr zurückzieht?
Wer würde das denn nicht, unter diesen Umständen?
Ich bin zwar nicht albosa, aber ich stelle mir die Frage: Ist es überhaupt PARTNERSCHAFT, die da scheitert?
Ist es Partnerschaft, wenn man NIX gemeinsam machen möchte - reicht es für Partnerschaft etwa aus, dass man in derselben Wohnung lebt und dass einer sich nicht trennen möchte, aber bitte auch nicht mit den Bedürfnissen des anderne behelligt werden möchte?
Ich stelle mir unter Partnerschaft irgendwie doch was anderes vor. |
| 23.03.2008 14.04 | kalamity | RE: Reihe mich ein im Reigen der Gescheiterten |
Original von joan
Eine Partnerschaft muss Raum für BEIDE Partner haben, kann nicht eine Beziehung sein, in der der eine immer nur die Bedürfnisse des anderen zu erfüllen hat.
(und wenn Kalamity hier nicht einseitig für die Frau und gegen den ausländischen Mann eingestellt wäre, würde sie mir zustimmen...;) )
kalamity stimmt dir durchaus zu, sie fügt aber hinzu: Eine Partnerschaft muss auch GEMEINSAMEN Raum haben, sonst ist sie keine.
Ich nenne es nicht Partnerschaft, wenn zwei Leute zufällig in derselben Wohnung nebeneinander herleben (das nenne ich WG, an sich nix schlechtes, aber halt was anderes), noch nicht mal, wenn sie die beiden ab und zu in derselben Heia einfinden....
Es geht bei einer Partnerschaft nicht darum, dass einer immer die Bedürfnisse des anderen zu erfüllen hat - es geht aber schon darum, ab und zu mal die Bedürfnisse des anderen zu hören,....
Wenn mein Partner Höhenangst hat, dann kann ich mich drauf einstellen und werde ihn nicht zum Bergsteigen überreden wollen - genausowenig wie ich mich auf ein Fußballfeld stellen werde. Wenn einer keine laute Musik erträgt - wie etwa Tochter eins - dann werde ich sicher nicht auf die Idee kommen, dass er doch mal eben mir zuliebe, damit wir was gemeinsames machen können, zu einem Technokonzert mitrennt, wo wir dann - jeder für sich, nix mit gemeinsam - beglückt Musik hören und weniger beglückt versuchen, den Abend zu überleben....
Eine Partnerschaft NUR mit Gemeinsamkeiten ist wie das Leben als siamesischer Zwilling - ich stell mir selbiges nicht schön vor - eine Partnerschaft OHNE Gemeinsamkeiten dagegen ist keine Partnerschaft sondern ein Single-Leben in einer gemeinsam genutzten Wohnung (wenn noch andere Komponenten dazukommen wie die Aufteilung der Finanzen auf Kosten eines Partners, die Haushaltsarbeitsverteilung, die nicht gerecht gemacht wird, Behördenschwierigkeiten,...., dann fühlt sich auch ziemlich schnell einer der "Partner" schlicht benutzt). |
| 23.03.2008 14.11 | albosa | RE: @Kalamity |
Original von kalamity
Ich stelle mir unter Partnerschaft irgendwie doch was anderes vor.
Jeder hat so seine Vorstellungen.
Dasselbe gilt für "Partnerschaft". Für manchen Menschen ist es ja schon ausreichend, jemanden irgendwo zu haben, den "andere" als Partner/Partnerin des/der bezeichnen... :LOL:
Solche Menschen sind oft verschwiegen, sind zutiefst unsicher, kennen ihren eigenen Wert nicht, drehen die Sachlage einfach um, indem sie in die Rolle
des liebend "Gewährenden", des guten Engels, schlüpfen - zumindest argumentativ... :applaus:
Da fällt mir ein Spruch ein - "Manche Menschen richten ihr Leben so ein, dass sie von Vorspeisen und Beilagen leben.
Das Hauptgericht lernen sie nie kennen."
(Habe gerade erinnert: Der Spruch ist von Ortega y Gasset. Von wegen Zitieren...) |
| 23.03.2008 14.21 | joan | |
Original von albosa
Original von joan
Aber schieb ihm die Schuld nicht zu.
Du scheinst nicht zu lesen, was sie schreibt. Oder was besagen ihre Worte, die bezeichnen, dass sie ihm entgegenkam, so gut sie konnte.
Wer mehr verdient als die Frau kann sich auch selbst das Auto finanzieren.
Oder er kann nicht haushalten. Das kann man aber lernen.
Scheitert die Beziehung jetzt daran, dass sie ihm das Auto nicht finanziert?
Hat er ihr da ein Ultimatum gesetzt, entweder du kaufst mir ein Auto, oder ich bin weg?
Es ist nichts von Stolz, seine Frau, die weniger verdient, um Taschengeld zusätzlich zu bitten. Wenn Dir in der Ehe "so etwas" nichts ausmacht - gut.
Aber was ist vorhaltenswert, wenn sie das nicht für stimmig hält?
Dass sie es nicht für "stimmig" hält wie er sich verhält ist ja nun für SIE der Grund, die Beziehung zu beenden.
Gebündelt mit seiner Sturheit, seinem absoluten Willen, die Frau zu veranlassen, nach seiner Art, sich zu verhalten - schweigen, schweigen, schweigen, tun mit anderen, aber nicht mit der Frau, sich zu fügen?
Seine "Sturheit" die Frau zu veranlassen zu tun was ER will würde doch auch ein Druckmittel seinerseits erfordern, ein "wenn du das nicht tust, dann...".
Das gibt es aber nach IHREN Aussagen nicht. SIE handhabt die Situation so, SIE gibt Vorgaben, denen er aus "Sturheit" nicht nachkommt, SIE übt den Druck aus, "wenn du nicht xy machst, dann..."
Welches Druckmittel verwendet er denn deiner Meinung nach, sie gefügig zu machen?
ICH hab keins gelesen.
Er selbst hat nichts auszusetzen an der Frau. Sie "machte" ja bisher.
Jetzt will er ihr noch sein Schweigen aufdrücken, von ihr dennoch verlangen, dass sie die Dinge für ihn regelt, die lebenswichtig für ihn sind:
Ausländerbehörde besänftigen, mit dem Anwalt reden, die Hausabrechnungen überwachen, Taschengeld dazu geben, etc. etc.
Ich kann verstehen, dass er nicht gehen will. Sein Schweigen gibt ihm zusätzliche Macht. Er meint wahrscheinlich auch, dass sie auch noch "dies alles" schlucken wird.
Wenn sie nicht mehr will oder kann - letzten Endes wird er gehen, der Bösen so manches nachsagen, seine Vorurteile bestätigt sehen:
Ich habe nicht nur einmal gehört:" Wer heiratet "uns" schon? Sie "nehmen" uns, um uns mit "den Papieren" unter Druck zu setzen".
Wenn "man" das vorher schon "weiß" - warum verlängert man selbst dann "sein Leiden", indem man einfach nicht geht? Ist er der "geborene Dulder"? Es muss doch ein Gewinn dabei sein - logischerweise - nicht zu gehen, obwohl man sich so eingeengt, so missverstanden, so bevormundet, so unangemessen behandelt fühlt?
Wie anders könnte man sich das alles erklären? "Liebe" ist da - nach Deiner Meinung - sicherlich von seiner Seite aus. Aber hat die kein Gesicht?
Oder nur das Gesicht des "Schweigens"?
Da spricht aber schon recht viel Fantasie aus dir. SO hat es Karin nicht beschrieben.
Sein Schweigen ist auch sehr relativ, kein Anschweigen, wie es machmal als Druckmittel verwendet wird.
Nach IHREN Angaben spricht er sehr wohl mit ihr, aber nur über Probleme.
Du solltest nicht irgendwelche dir zu Ohren gekommene Verhaltensweisen DER Nigerianer aus einem Allgemeinplatz einfach so auf diesen Fall anwenden.
DIE Nigerianer gibt es nicht. |
| 23.03.2008 14.23 | joan | RE: Reihe mich ein im Reigen der Gescheiterten |
Original von kalamity
Original von joan
Eine Partnerschaft muss Raum für BEIDE Partner haben, kann nicht eine Beziehung sein, in der der eine immer nur die Bedürfnisse des anderen zu erfüllen hat.
(und wenn Kalamity hier nicht einseitig für die Frau und gegen den ausländischen Mann eingestellt wäre, würde sie mir zustimmen...;) )
kalamity stimmt dir durchaus zu, sie fügt aber hinzu: Eine Partnerschaft muss auch GEMEINSAMEN Raum haben, sonst ist sie keine.
Ich nenne es nicht Partnerschaft, wenn zwei Leute zufällig in derselben Wohnung nebeneinander herleben (das nenne ich WG, an sich nix schlechtes, aber halt was anderes), noch nicht mal, wenn sie die beiden ab und zu in derselben Heia einfinden....
Es geht bei einer Partnerschaft nicht darum, dass einer immer die Bedürfnisse des anderen zu erfüllen hat - es geht aber schon darum, ab und zu mal die Bedürfnisse des anderen zu hören,....
Wenn mein Partner Höhenangst hat, dann kann ich mich drauf einstellen und werde ihn nicht zum Bergsteigen überreden wollen - genausowenig wie ich mich auf ein Fußballfeld stellen werde. Wenn einer keine laute Musik erträgt - wie etwa Tochter eins - dann werde ich sicher nicht auf die Idee kommen, dass er doch mal eben mir zuliebe, damit wir was gemeinsames machen können, zu einem Technokonzert mitrennt, wo wir dann - jeder für sich, nix mit gemeinsam - beglückt Musik hören und weniger beglückt versuchen, den Abend zu überleben....
Eine Partnerschaft NUR mit Gemeinsamkeiten ist wie das Leben als siamesischer Zwilling - ich stell mir selbiges nicht schön vor - eine Partnerschaft OHNE Gemeinsamkeiten dagegen ist keine Partnerschaft sondern ein Single-Leben in einer gemeinsam genutzten Wohnung (wenn noch andere Komponenten dazukommen wie die Aufteilung der Finanzen auf Kosten eines Partners, die Haushaltsarbeitsverteilung, die nicht gerecht gemacht wird, Behördenschwierigkeiten,...., dann fühlt sich auch ziemlich schnell einer der "Partner" schlicht benutzt).
Mit jemandem rein zufällig zusammenzuleben wäre sicher nicht schön.
Man liebt diesen Menschen aber, zumindest hieß es so.
Welche Gemeinsamkeiten wären denn da absolutes und allgemein gültiges Minimum? |
| 23.03.2008 14.26 | joan | RE: @Kalamity |
Original von kalamity
Original von joan
WAS, Albosa, ist DESINTERESSE?
Wenn jemand nicht gern spazieren geht, dann ist das Desinteresse, weil es der Partner gern tut?
Ist es Desinteresse, wenn er nicht der Arbeit nachgeht, die der Partner für gut findet?
Wenn jemand nicht gern immerzu was unternimmt, dann zeugt das von DESINTERESSE?
Dass an einem solchen Druck jede Partnerschaft scheitern MUSS ist doch logisch.
Was erträgt sie denn?
Dass er da ist, sich von sich aus NICHT trennen möchte, dass er nett ist, aber sich von ihr immer mehr zurückzieht?
Wer würde das denn nicht, unter diesen Umständen?
Ich bin zwar nicht albosa, aber ich stelle mir die Frage: Ist es überhaupt PARTNERSCHAFT, die da scheitert?
Ist es Partnerschaft, wenn man NIX gemeinsam machen möchte - reicht es für Partnerschaft etwa aus, dass man in derselben Wohnung lebt und dass einer sich nicht trennen möchte, aber bitte auch nicht mit den Bedürfnissen des anderne behelligt werden möchte?
Ich stelle mir unter Partnerschaft irgendwie doch was anderes vor.
Das Problem liegt ja wohl darin, dass beide eine recht abweichende Vorstellung davon haben, was Partnerschaft ist.
Es wäre günstiger gewesen, das schon im Vorfeld zu klären.
Man kann sich natürlich auch später trennen.
Nur, wer ist dann schuld?
Müsste man sich da nicht in der Einsicht trennen, dass es eben, wie du sagst, nie eine Partnerschaft war, anstatt zu meinen, man selber hätte ja...., nur der Partner, der sture Kerl,... |
| 23.03.2008 14.28 | kalamity | |
Original von joan
Wenn ihr keine finanziellen Probleme habt, dann könnt ihr auch ein Auto finanzieren. Das mache doch andere auch. Dazu muss man kein Millionär sein.
Joan, es geht NICHT drum, dass sie kein Auto finanzieren könnten - es geht drum, dass ein Auto auf IHRER Prioritätenliste nicht rangiert (auf meiner steht "Auto" auch nicht) und sie daher sicher nicht ihre Kohle in ein derartiges Ding investieren will.
Punkt. Das könnte frau schlicht einmal klarstellen - mal ehrlich, mein Mann kann sich von seinem Geld ein Auto kaufen (solange er hier seinen Anteil an den Haushaltskosten trägt), wenn er aber ernsthaft meint, dass ich das Auto mitfinanziere, würde ich dann doch ein bisserl pampig reagieren *gg*.
Wenn ICH mir sämtliche Bücher der Lincolm-Reihe von J. Deavers kaufen will und zwar in gebundener Ausführung, dann ist das meinem Mann herzlich wurst - er muss sie ja nicht bezahlen, mach ich selbst.
Wenn mein Mann seine Kohle zum Fenster rauswirft (macht er aus meiner Sicht durchaus), dann muss er sich durchaus einen ziemlich blöden Spruch von mir anhören, wenn ICH ihm dann die Zugkarte zur Arbeit finanzieren soll, wenn ich seine Zigaretten mal eben stangenweise besorgen soll..... Und er muss damit leben, dass ich über die verliehenen Geldbeträge Buch führe und sie zurückfordere - so wie ich auch zurückgebe, was ich mir borge.
Das hat nichts damit zu tun, dass einer sagt: Ich möchte gerne mal Cola und Chips für heute abend kaufen, kann ich das Geld aus deiner Börse nehmen? Klar doch, wenn das Geld noch zur Verfügung steht, setz ich mich sicher nicht drauf, wenn es sich um einen Herzenswunsch handelt - genauso wie mein Mann um 18:55 zum Hofer rennt, weil ICH jetzt bitte eine Tafel Schokolade haben möchte.
Wie das ganze Forum weiß, haben wir hier getrennte Kassen, wir tragen anteilig zum Haushaltsgeld (das bei uns Miete,.... inkludiert) bei, indem mein Mann ein Viertel zahlt, ich drei Viertel (weil die Kids in meine finazielle Verantwortung fallen, hätte ich keine Kinder, würden wir hälftig zahlen, egal, ob einer mehr verdient oder ned, die Miete wird ja echt nicht billiger, wenn ich weniger verdiene). Und MIR bricht es organisatorisch nun mal das Genick, wenn ich unvorhergesehene Beträge nebenbei rauswerfe.
5 Euro hier, 10 Euro da ,... sind möglicherweise für dich keiner Rede wert, ich habe hier aber für den Haushalt nun mal nur 50 Euro die Woche zur Verfügung, da reißen 10 Euro so richtig rein.
Und ich würde von mir durchaus auch schreiben: Ich habe keine finanziellen Probleme - denn ich kann meine Miete, meinen Strom,..... zahlen, ich hab genug Geld, um Sohnemann die geforderten Unsummen mitzugeben in die Schule, ich zahle Schikurse und Zahnspangen und .... ich kaufe so manches Buch und so manche DVD (grundunvernünftig, wie ich bin), ich werde mir demnächst fürs Kinderzimmer neue Möbel leisten, ich spare für den Umzug in ein paar Jahren,.... kurz, ich komme mit meiner finanziellen Situation zurecht, wenn mir da nicht einer grobfahrlässig reinfunkt.
Ich könnte ein Auto finanzieren, wenn ich wollte - ich WILL aber nicht *gg* Ich WILL lieber in ein paar Jahren nach Wien ziehen, ich will lieber mein Geld in andere Dinge investieren, ... |
| 23.03.2008 14.28 | albosa | RE: Reihe mich ein im Reigen der Gescheiterten |
Original von joan
Welche Gemeinsamkeiten wären denn da absolutes und allgemein gültiges Minimum?
Also für mich wäre das: Miteinander reden, wenn man durchaus erkennen kann, dass es dem anderen sehr wichtig ist, wenigstens erst einmal zu reden.
Diese kalte Ignoranz - und nur die ist ja sichtbar - Gründe stehen einem ja nicht auf der Stirn geschrieben - ist verachtend, abweisend, zerstörerisch. Ist Ausdruck von allem - nur nicht von "Partnerschaft". |
| 23.03.2008 14.34 | Muyiwa | |
Original von chris
Original von lissi
Natürlich finde ich dass auch ein afrikanischer Mann dazulernen kann und muss ist er mit einer Europäerin zusammen.Das ist für mich eine Voraussetzung für das Fortbestehen der Beziehung. Dass geht aber nicht von heute auf morgen. Das ist zäh und mit Rückschlägen mußt du immer rechnen.
Ähm, das finde ich jetzt aber schon seltsam. Inwiefern muss denn ein afrikanischer Mann dazulernen, wenn er mit einer Europäerin zusammen ist? Führen Europäer automatisch die besseren Beziehungen und haben per se Recht mit ihren Ansichten? Das klingt ja gerade so, als müsste man den ungehobelten Klotz aus dem Urwald erstmal zurechtzimmern, damit er auf das europäische Niveau einer Beziehung passt. Ihn an die Hand nehmen und erstmal unterrichten darüber, wie man miteinander lebt und umgeht. Dabei muss man aber geduldig sein, weil es so schnell nicht geht, bei der Fülle, die da erlernt werden muss. Das ist irgendwie...naja... :help:
Schonmal dran gedacht, dass man als Europäerin vielleicht auch das ein oder andere lernen kann?
Liebe Chris,
sie sagte, dass der afrikanische Mann auch dazulernen kann.
In solch einer Beziehung (mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund) müssen sich immer beide aufeinander einstellen und es haben immer beide etwas dazuzulernen.
Wenn man also von seinem afrikanischem Partner (es könnte auch z.B. ein asiatischer Partner sein) erwartet, dass er sich auf die europäische Lebensweise einstellt, wenn er schon gerne hier mit einem leben möchte, dann hat das in meinen Augen nichts damit zu tun, dass man ihn wie einen "ungehobelten Klotz aus dem Urwald erstmal zurechtzimmert". |
| 23.03.2008 14.37 | kalamity | RE: Reihe mich ein im Reigen der Gescheiterten |
Original von joan
Mit jemandem rein zufällig zusammenzuleben wäre sicher nicht schön.
Man liebt diesen Menschen aber, zumindest hieß es so.
Welche Gemeinsamkeiten wären denn da absolutes und allgemein gültiges Minimum?
Es gibt kein absolutes und allgemein gültiges Minimum an Gemeinsamkeiten - es hängt immer davon ab, wieviel beide gemeinsam haben möchten.
Möchte einer mehr gemeinsam machen als der andere, dann ist der Wurm schlicht drinnen....
Liebst du, auch wenn der andere dir konsequent die kalte Schulter zeigt und auf deine Bedürfnisse schlicht sch****, unbeirrt weiter?
Mein Mann würde jetzt sagen: Man muss sich selbst schon lieben, ein anderer wird es kaum tun. |
| 23.03.2008 14.42 | albosa | RE: Reihe mich ein im Reigen der Gescheiterten |
Original von kalamity
Liebst du, auch wenn der andere dir konsequent die kalte Schulter zeigt und auf deine Bedürfnisse schlicht sch****, unbeirrt weiter?
Mein Mann würde jetzt sagen: Man muss sich selbst schon lieben, ein anderer wird es kaum tun.
Es gibt sie tatsächlich, die Menschen, die immer noch "lieben", wenn sie selbst fühlen, dass sie schon "totgeliebt" wurden...
Das nach dem Motto: "Du hast mich zu Boden getreten, aber ich atme noch".
Das gibt es. Da ist die Grenze der "Leidensfähigkeit" halt immer noch nicht erreicht. Der Glaube, dass da doch irgendwo noch ein "Liebesempfinden" sein kümmerliches Dasein fristet im "Partner" ist da noch stärker als das Körperempfinden. :wink: |
| 23.03.2008 14.43 | chris | |
Original von Muyiwa
Original von chris
Original von lissi
Natürlich finde ich dass auch ein afrikanischer Mann dazulernen kann und muss ist er mit einer Europäerin zusammen.Das ist für mich eine Voraussetzung für das Fortbestehen der Beziehung. Dass geht aber nicht von heute auf morgen. Das ist zäh und mit Rückschlägen mußt du immer rechnen.
Ähm, das finde ich jetzt aber schon seltsam. Inwiefern muss denn ein afrikanischer Mann dazulernen, wenn er mit einer Europäerin zusammen ist? Führen Europäer automatisch die besseren Beziehungen und haben per se Recht mit ihren Ansichten? Das klingt ja gerade so, als müsste man den ungehobelten Klotz aus dem Urwald erstmal zurechtzimmern, damit er auf das europäische Niveau einer Beziehung passt. Ihn an die Hand nehmen und erstmal unterrichten darüber, wie man miteinander lebt und umgeht. Dabei muss man aber geduldig sein, weil es so schnell nicht geht, bei der Fülle, die da erlernt werden muss. Das ist irgendwie...naja... :help:
Schonmal dran gedacht, dass man als Europäerin vielleicht auch das ein oder andere lernen kann?
Liebe Chris,
sie sagte, dass der afrikanische Mann auch dazulernen kann.
In solch einer Beziehung (mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund) müssen sich immer beide aufeinander einstellen und es haben immer beide etwas dazuzulernen.
Wenn man also von seinem afrikanischem Partner (es könnte auch z.B. ein asiatischer Partner sein) erwartet, dass er sich auf die europäische Lebensweise einstellt, wenn er schon gerne hier mit einem leben möchte, dann hat das in meinen Augen nichts damit zu tun, dass man ihn wie einen "ungehobelten Klotz aus dem Urwald erstmal zurechtzimmert".
Sie schreibt auch. Oben schreibt sie aber nur, dass sie ihrem Mann erklärt, dass sie ihn manchmal nicht gut verstehen kann, weil sie hier anderes gelernt hat. Ich lese da nichts von dazulernen ihrerseits. Er muss verstehen, dass sie ihn nicht immer versteht. Er muss als afrikanischer Mann dazu lernene, weil er mit einer Europäerin zusammen ist. Das ist für sie die Grundvoraussetzung der Beziehung. Lies es bitte nach, sie schrieb nichts davon, dass sie lernen müsste. Sie muss nur den Holzklotz zurecht zimmern. Und das kann dauern... |
| 23.03.2008 14.45 | kalamity | RE: @Kalamity |
Original von joan
Das Problem liegt ja wohl darin, dass beide eine recht abweichende Vorstellung davon haben, was Partnerschaft ist.
Es wäre günstiger gewesen, das schon im Vorfeld zu klären.
Man kann sich natürlich auch später trennen.
Nur, wer ist dann schuld?
Müsste man sich da nicht in der Einsicht trennen, dass es eben, wie du sagst, nie eine Partnerschaft war, anstatt zu meinen, man selber hätte ja...., nur der Partner, der sture Kerl,...
Sag ich ja, hier haben sich zwei getroffen, die nicht die gleiche Einstellung zu Beziehung haben.
Und von Schuld schreibt hier ja nur ein - du nämlich.
Karin schreibt, dass sie aus ihrer Sicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft hat .... Das ist ihre persönliche Meinung, sie hat sich bemüht, sie ist gewissermaßen jetzt zwei Jahre lang mit dem Kopf gegen die Mauer des Schweigens gelaufen, jetzt hat sie Kopfweh und jetzt reicht es ihr.... legitim, würde ich mal sagen.
Der Mann würde vermutlich schreiben: Jetzt haben wir zwei Jahre lang so schön zusammengelebt, ich hab meine Freizeit so gemütlich verbracht, auf einmal macht die Alte Terror und will sich trennen - Hilfe, ich verstehe die Welt nicht mehr...
Scheint ja absolut männertypisch zu sein, dieses Nichtsehen der Probleme der Partnerin, dieses "ups, wasn jetzt los?" just in dem Moment, in dem es halt WIRKLICH zu spät ist, irgendwas zu kitten,....
Da ich Österreicherin bin, würde ich aber, wenn es denn meine Ehe beträfe, sowieso von "Schuld" schreiben *gg*, ich würde Wert drauf legen, dass dieser Mangel an Eheleben die "Schuld" des Mannes ist und selbiges bitte im Scheidungsurteil drinnen steht, weil ich null Lust hätte, ihm bei finanzieller Not dann unterhaltstechnisch auch noch das Händchen zu halten.... pragmatisch wie ich bin.
Mal ehrlich, nichts mit dem Partner zu tun haben wollen - sowas fällt schlicht unter ehewidrigens Verhalten, so stellt sich in österreichischen Breiten kein Richter eine funktionierende Ehe vor....
Auch in Deutschland wird es Regeln geben, was unter eheliche Verpflichtungen etc. fällt, was eine eheliche Gemeinschaft ist..... |
| 23.03.2008 14.48 | joan | |
Joan, es geht NICHT drum, dass sie kein Auto finanzieren könnten - es geht drum, dass ein Auto auf IHRER Prioritätenliste nicht rangiert (auf meiner steht "Auto" auch nicht) und sie daher sicher nicht ihre Kohle in ein derartiges Ding investieren will.
Er setzt sie aber nicht deswegen unter Druck, sagt nicht, "Kauf mir ein Auto, oder ich such mir eine Bessere."
Wenn er sich sein Auto nicht allein anschaffen kann, und sie nicht dazu zahlen will, dann wird das halt nichts.
Der Druck kommt aber von IHR.
Er hat einzusehen, das "man" kein Auto braucht, also auch SEIN Geld nicht dafür bestimmt ist.
Ich sehe einfach nicht, wo ER sie unter Druck setzt.
Dabei schreibt doch SIE hier, und das sicher nicht mit der Absicht ihn gut dastehen zu lassen. |
| 23.03.2008 14.50 | joan | RE: @Kalamity |
Und von Schuld schreibt hier ja nur ein - du nämlich.
Nein, davon spreche nicht nur ich.
Vielleicht spreche ich es allein wortwörtlich aus, aber er wird von vielen Seiten mit allen möglchen Titeln bedacht, von "Stoffel" bist "stur" und was weiß ich noch alles, Erpressung, Ausnützen, etc....
DAS stört mich. |
| 23.03.2008 14.51 | kalamity | RE: Reihe mich ein im Reigen der Gescheiterten |
Original von albosa
Es gibt sie tatsächlich, die Menschen, die immer noch "lieben", wenn sie selbst fühlen, dass sie schon "totgeliebt" wurden...
Das nach dem Motto: "Du hast mich zu Boden getreten, aber ich atme noch".
Das gibt es. Da ist die Grenze der "Leidensfähigkeit" halt immer noch nicht erreicht. Der Glaube, dass da doch irgendwo noch ein "Liebesempfinden" sein kümmerliches Dasein fristet im "Partner" ist da noch stärker als das Körperempfinden. :wink:
Solchen Menschen empfehle ich - da sie mehrheitlich weiblich sind - das Buch "Wenn Frauen zu sehr lieben".
Sowas ist ausgesprochen ungesund für den vermeintlich "Liebenden". |
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