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12.03.2008 09.44 | Sunflower | Warum ich Zuckerguß-Hochzeiten als unangebracht empfinde
Hallo,

ich habe mal das Thema Traumhochzeiten herausgenommen, weil ich es mit den Problemen von K-Sweet nichts zu tun hat.

Zunächst einmal will ich betonen, dass ich niemanden zu Nahe treten möchte, der für Traumhochzeiten schwärmt. Ich respektiere, dass andere eine andere Meinung haben. Aber ich empfinde diese Zuckerguß-Hochzeiten einfach als aufgesetzt. Es soll eine Art Märchen vorgegaukelt werden, was wenig mit der Realität zu tun hat. Für mich ist diese Art von Hochzeit einfach ein Art Spektakel, das dazu dient, Familienmitglieder zu beeindrucken. Es fehlt mir an Ernsthaftigkeit und Verantwortungsbewußtsein. Eine Heirat ist für mich eine heilige Handlung uns sollte nicht durch solch oberflächliches Theater verdorben werden. Wenn ich bedenke, was das alles auch noch kostet – alleine das Brautkleid – für einen einzigen Tag :oweh: nein, nein, nein - lieber das Geld nehmen und schön in Urlaub fahren.

Wenn dann die Ehe in die Brüche geht, war alles nur ein schlechter - und teurer - Witz. Man braucht sich ja nur die "Traum"hochzeit von Diana und Charles in Erinnerung zu rufen. Meine erste Ehe war auch so, Traumhochzeit und mieses Ende. Im Nachhinein ärgere ich mich, dass wir nicht verreist sind, dann hätte ich jetzt wenigstens eine schöne Erinnerung.

Angebracht fände ich eine Hochzeit in kleinem Kreis mit den Leuten, die man wirklich mag und mit denen man richtig ausgelassen feiern kann ohne dass man auf sein teures Kleid aufpassen muß. Und wenn dann am Ende jeder sturzbetrunken ist ... umso besser. Oder man fährt einfach zu zweit in Urlaub und genießt noch mal eine unbeschwerte Zeit, bevor der Ehealltag losgeht.

Liebe Grüße,
Sunflower

12.03.2008 09.56 | mumbi | RE: Warum ich Zuckerguß-Hochzeiten als unangebracht empfinde
Original von Sunflower
Oder man fährt einfach zu zweit in Urlaub und genießt noch mal eine unbeschwerte Zeit, bevor der Ehealltag losgeht.

Liebe Grüße,
Sunflower

manchmal kann ein ehealltag wesentlich unbeschwerter sein,als 14 tage oder 3 wochen 24 stunden miteinander zu verbringen. :wink:

12.03.2008 12.12 | kalamity | RE: Warum ich Zuckerguß-Hochzeiten als unangebracht empfinde
Original von Sunflower
Hallo,

ich habe mal das Thema Traumhochzeiten herausgenommen, weil ich es mit den Problemen von K-Sweet nichts zu tun hat.

Zunächst einmal will ich betonen, dass ich niemanden zu Nahe treten möchte, der für Traumhochzeiten schwärmt. Ich respektiere, dass andere eine andere Meinung haben. Aber ich empfinde diese Zuckerguß-Hochzeiten einfach als aufgesetzt. Es soll eine Art Märchen vorgegaukelt werden, was wenig mit der Realität zu tun hat. Für mich ist diese Art von Hochzeit einfach ein Art Spektakel, das dazu dient, Familienmitglieder zu beeindrucken. Es fehlt mir an Ernsthaftigkeit und Verantwortungsbewußtsein. Eine Heirat ist für mich eine heilige Handlung uns sollte nicht durch solch oberflächliches Theater verdorben werden. Wenn ich bedenke, was das alles auch noch kostet – alleine das Brautkleid – für einen einzigen Tag :oweh: nein, nein, nein - lieber das Geld nehmen und schön in Urlaub fahren.

Wenn dann die Ehe in die Brüche geht, war alles nur ein schlechter - und teurer - Witz. Man braucht sich ja nur die "Traum"hochzeit von Diana und Charles in Erinnerung zu rufen. Meine erste Ehe war auch so, Traumhochzeit und mieses Ende. Im Nachhinein ärgere ich mich, dass wir nicht verreist sind, dann hätte ich jetzt wenigstens eine schöne Erinnerung.

Angebracht fände ich eine Hochzeit in kleinem Kreis mit den Leuten, die man wirklich mag und mit denen man richtig ausgelassen feiern kann ohne dass man auf sein teures Kleid aufpassen muß. Und wenn dann am Ende jeder sturzbetrunken ist ... umso besser. Oder man fährt einfach zu zweit in Urlaub und genießt noch mal eine unbeschwerte Zeit, bevor der Ehealltag losgeht.

Liebe Grüße,
Sunflower

Ich halte - für mich persönlich - auch nix vom Hochzeitsfirlefanz.

Bloß kann ich deine Schlußfolgerungen nicht ganz nachvollziehen: Heirat ist eine heilige Handlung - gut, von mir aus, okay.

Aber ist es heiliger, mit demselben Geld auf Urlaub zu fahren als es für eine Feier auszugeben?

Ist es heiliger, ausgelassen zu feiern, als in einem schönen Kleid stocksteif dazusitzen?

Ist der Ehealltag dermaßen anstrengend, dass man vorab noch mal (die letzte?) unbeschwerte Zeit genißen sollte und daher Urlaub braucht? :help:

12.03.2008 12.26 | Sunflower | RE: Warum ich Zuckerguß-Hochzeiten als unangebracht empfinde
Original von kalamity


IMHO ja - wenn man den Urlaub mit der richtigen Einstellung antritt. Reisen bildet, man gewinnt neue Eindrücke, man kann sich erholen, man kann sein Leben reflektieren und tut der Seele gut.

Original von kalamity


Ja, das Ausgelassen Feiern (aber nicht ZU ausgelassen) bleibt als schöne Erinnerung, das steife Herumsitzen wohl kaum.

Original von kalamity



Ob Ehe oder nicht: der Alltag ist schon ziemlich anstrengend. Ich denke, das sehen die meisten so. Und wenn man erwartet, dass die Ehe einen von allen Anstrengungen erlösen soll, dann bleibt die Enttäuschung nicht aus.

Liebe Grüße,
Sunflower

12.03.2008 12.33 | Julis | RE: Warum ich Zuckerguß-Hochzeiten als unangebracht empfinde
Original von Sunflower
....... Und wenn dann am Ende jeder sturzbetrunken ist ... umso besser.
ich denk da grad mal an meinen immer noch pubertierenden Sohnemann (19) und seine Freunde.
Die wären echt beeindruckt von Deiner Art zu Feiern ----- ob´s an meinem Alter liegt? *grauehaarezählt*

12.03.2008 12.35 | kalamity | RE: Warum ich Zuckerguß-Hochzeiten als unangebracht empfinde
Ja, vermutlich bin ich für ausgelassene Feiern auch schon zu alt...

Nö, im Ernst, ob mich Urlaub bildet, ob ich mich dabei besser erholen kann, als ich es daheim könnte, ob ich steifes Herumsitzen als nicht so erinnernswert erachte wie eine Party, wo ich bumtürlzu unterm Tisch kugle..... das alles hängt doch von meinem Charakter, meiner Einstellung zum Leben ab. Wird also schlicht bei jedem Menschen anders sein.

Ich brauch nicht zu verreisen, um mein Leben zu reflektieren....

Noch mal: Mir persönlich gibt es nichts, mich in Schale zu werfen und eine große Hochzeitsfeier zu schmeißen - noch weniger gibt es mir, diese auch noch zu bezahlen.... ich wüßte mir durchaus auch Dinge, mit denen ich meine Zeit lieber verbringe (mal ehrlich, wenn ich WIRKLICH Hochzeit feiern will, dann brauche ich dazu nur meinen Mann und ein großes Bett und ausreichend Nahrung....).

12.03.2008 12.43 | silkilein | RE: Warum ich Zuckerguß-Hochzeiten als unangebracht empfinde
Soll doch jeder feiern wie er will, das sagt doch nichts aus.
Das Eheleben fängt doch nach der Hochzeit an.

12.03.2008 14.09 | little django |
also ich find eine riesen feier mit meinen lieben sehr schön. ich mach die feier ja nicht um irgendwen zu beeindrucken, sondern um die leut die mir am herzen liegen an einem wichtigen tag in meinem leben teilhaben zu lassen

ein schönes kleid - damit muß man nicht stocksteif herumsitzen, kommt auf´s kleid an :LOL:

meine erste hochzeit war so ein mittelding: wir hatten eine zuckerguß-hochzeitstorte und trotzdem ist keiner stocksteif herumgesessen.
und meine nächste hochzeit wird auch so, denk ich mir mal.

aber was ist dagegen zu sagen wenn jemand ein supertolles hochzeitskleid haben will, das man halt nur den einen tag tragen kann?
ich werd´s nicht machen, weil ich davon níchts halte, aber ich werd mir ein schönes abendkleid kaufen in dem ich mich wohl fühle - denn das sollen die brautleute meiner ansicht nach ausstrahlen - sie sollen sich wohl fühlen. und jeder versteht was anderes darunter

12.03.2008 14.18 | Bellacasa | RE: Warum ich Zuckerguß-Hochzeiten als unangebracht empfinde
Original von Sunflower

Oder man fährt einfach zu zweit in Urlaub und genießt noch mal eine unbeschwerte Zeit, bevor der Ehealltag losgeht





Je länger ich meinen Mann kenne, desto unbeschwerter verbringen wir unsere Zeit, trotz einem für uns beide anstrengenden Alltag :LOL:
Ansonsten schliesse ich mich silkilein an.....

12.03.2008 19.16 | Lizzy | RE: Warum ich Zuckerguß-Hochzeiten als unangebracht empfinde
Original von Sunflower
Hallo,

ich habe mal das Thema Traumhochzeiten herausgenommen, weil ich es mit den Problemen von K-Sweet nichts zu tun hat.

Zunächst einmal will ich betonen, dass ich niemanden zu Nahe treten möchte, der für Traumhochzeiten schwärmt. Ich respektiere, dass andere eine andere Meinung haben. Aber ich empfinde diese Zuckerguß-Hochzeiten einfach als aufgesetzt. Es soll eine Art Märchen vorgegaukelt werden, was wenig mit der Realität zu tun hat. Für mich ist diese Art von Hochzeit einfach ein Art Spektakel, das dazu dient, Familienmitglieder zu beeindrucken. Es fehlt mir an Ernsthaftigkeit und Verantwortungsbewußtsein. Eine Heirat ist für mich eine heilige Handlung uns sollte nicht durch solch oberflächliches Theater verdorben werden. Wenn ich bedenke, was das alles auch noch kostet – alleine das Brautkleid – für einen einzigen Tag :oweh: nein, nein, nein - lieber das Geld nehmen und schön in Urlaub fahren.

Wenn dann die Ehe in die Brüche geht, war alles nur ein schlechter - und teurer - Witz. Man braucht sich ja nur die "Traum"hochzeit von Diana und Charles in Erinnerung zu rufen. Meine erste Ehe war auch so, Traumhochzeit und mieses Ende. Im Nachhinein ärgere ich mich, dass wir nicht verreist sind, dann hätte ich jetzt wenigstens eine schöne Erinnerung.

Angebracht fände ich eine Hochzeit in kleinem Kreis mit den Leuten, die man wirklich mag und mit denen man richtig ausgelassen feiern kann ohne dass man auf sein teures Kleid aufpassen muß. Und wenn dann am Ende jeder sturzbetrunken ist ... umso besser. Oder man fährt einfach zu zweit in Urlaub und genießt noch mal eine unbeschwerte Zeit, bevor der Ehealltag losgeht.

Liebe Grüße,
Sunflower

Alles ist relativ. Eine sogenannte "Traumhochzeit" wohl auch, denn jeder hat andere Träume. Was für den einen als teuer erscheint, ist für den nächsten nichts! Eine Hochzeitsreise kann man wohl auch nach einer Traumhochzeit machen!

Mein Mann hatte z.B. eine bestimmte Vorstellung wie und mit wem er die Hochzeit feiern möchte! Er hatte sich immer gewünscht mit seiner ganzen Familie und seinen Freunden zu feiern. Mir war das egal, denn meine Eltern sind leider schon verstorben und so hat es bei uns gut gepaßt das wir in Nigeria mit der gesammten Familie und Freunde meines Mannes gefeiert haben. Es war seine "Traumhochzeit" mit so vielen Menschen und in traditioneller Kleidung zu heiiraten.
Ich habe mich jedenfalls gefreut, dass er Geld für die Hochzeit gespart hat und seine Famile sich so viel Mühe gegeben hat.
Meine Traumhochzeit war es ganz bestimmt nicht, aber es war doch sehr schön.
Eine Reise konnten wir leider nicht sofort danach machen, da mein Mann in Nigieria bleiben mußte und ich zurück nach D. Die haben wir aber nachgeholt.

Angebracht finde ich aber bestimmt nicht, das jeder bei meiner Hochzeit "sturzbetrunken" wäre! Aber solche Leute kenne ich auch nicht.

Warum sollte man seine Hochzeitfeier als "schlechten Witz" ansehen wenn man sich eines Tages trennen sollte?
Ich sehe das nicht so. Ich war auch schon mal verheiratet und habe mich getrennt und habe aber weder die Hochzeit noch die Zeit mit meinen Partner als "schlechten Witz" angesehen. Das man sich eines Tages trennt, kan viele Gründe haben, aber die Zeit zusammen war meistens sehr schön und die will ich nicht missen oder mir schlecht reden.

13.03.2008 17.23 | Onye ocha |
Ich erinnere mich gerne an meine Hochzeiten (einmal in Nigeria, einmal hier) und für mich war insbesondere diejenige in der Schweiz wirklich eine Traumhochzeit.

An der Hochzeit in Nigeria war ich alleine, meine Familie und Freunde konnten nicht dabei sein. Ich fühlte mich nicht sonderlich "verheiratet" nach dieser Zeremonie. War irgendwie alles etwas hektisch und stressig. Umso schöner fand ich es, zurück in der Schweiz vor allen meinen Liebsten meinem Mann nochmals das Ja-Wort zu geben.

Als schönsten Teil des ganzen Tages empfand ich die Trauung (hat über 2 Stunden gedauert...) und ich denke noch oft daran, was wir uns da versprochen haben und was uns der Pastor auf unseren Weg mitgegeben hat.

Vielleicht macht es auch einen Unterschied, ob man nur an der Hochzeit in die Kirche geht oder ob man sich da wirklich verwurzelt fühlt. Wenn man an diesem Tag nur in die Kirche geht, weil "man" das so macht, finde ich es auch ein Theater.

Eine Hochzeit im kleinen Rahmen kann ich mir fast nicht vorstellen, wenn man einen Nigerianer heiratet. Bei einer Schweizer Hochzeit lädt man normalerweise alle an einen Aperitif nach der Trauung ein und dann nur noch einen kleineren Kreis ans Essen. In meiner Erfahrung halten sich die Nigerianer nicht daran, weil sie das einfach nicht kennen. An unsere Feier kamen am Schluss an die 140 Leute, von denen ich viele nicht gekannt habe. Aber es war laut und fröhlich und unvergesslich!

Und wir sind mit einem relativ bescheidenen Budget ausgekommen. Das Kleid hat meine Mutter genäht und für mich war es wirklich ein Traumkleid...

LG

Onye ocha

13.03.2008 20.53 | Malo |
Ich plane derzeit meine Traumhochzeit!
Das Kleid habe ich schon ein paar Jahre, denn ursprünglich stand der Termin für die kirchliche Trauung schon fest.
Besonders wichtig an diesem Tag ist, dass ich vor Gott mein Ja-Wort gebe (in der Kirche in der ich schon getauft und konfirmiert wurde, wie fast alle meine Geschwister und meiner Tochter, in der auch mein Bruder geheiratet hat und meine Eltern zur Silberhochzeit einen neuen Ehesegen bekommen haben) und wir mit unserer Familie, unseren Freunden und allen die uns wichtig sind.
Es geht bei dieser Hochzeit nicht darum jemanden zu beeindrucken und ganz sicher wird niemand eingeladen, den ich nicht mag!
Warum ich ein weißes Kleid möchte? Weil ich an diesem Tag für meinen Mann ganz besonders schön aussehen möchte!
Er soll glücklich und stolz seine Frau präsentieren können!

13.03.2008 21.05 | little django |
Original von Onye ocha
Ich erinnere mich gerne an meine Hochzeiten (einmal in Nigeria, einmal hier) und für mich war insbesondere diejenige in der Schweiz wirklich eine Traumhochzeit.

An der Hochzeit in Nigeria war ich alleine, meine Familie und Freunde konnten nicht dabei sein. Ich fühlte mich nicht sonderlich "verheiratet" nach dieser Zeremonie. War irgendwie alles etwas hektisch und stressig. Umso schöner fand ich es, zurück in der Schweiz vor allen meinen Liebsten meinem Mann nochmals das Ja-Wort zu geben.

Als schönsten Teil des ganzen Tages empfand ich die Trauung (hat über 2 Stunden gedauert...) und ich denke noch oft daran, was wir uns da versprochen haben und was uns der Pastor auf unseren Weg mitgegeben hat.

Vielleicht macht es auch einen Unterschied, ob man nur an der Hochzeit in die Kirche geht oder ob man sich da wirklich verwurzelt fühlt. Wenn man an diesem Tag nur in die Kirche geht, weil "man" das so macht, finde ich es auch ein Theater.

Eine Hochzeit im kleinen Rahmen kann ich mir fast nicht vorstellen, wenn man einen Nigerianer heiratet. Bei einer Schweizer Hochzeit lädt man normalerweise alle an einen Aperitif nach der Trauung ein und dann nur noch einen kleineren Kreis ans Essen. In meiner Erfahrung halten sich die Nigerianer nicht daran, weil sie das einfach nicht kennen. An unsere Feier kamen am Schluss an die 140 Leute, von denen ich viele nicht gekannt habe. Aber es war laut und fröhlich und unvergesslich!

Und wir sind mit einem relativ bescheidenen Budget ausgekommen. Das Kleid hat meine Mutter genäht und für mich war es wirklich ein Traumkleid...

LG

Onye ocha

liebe onye
das klingt ja nach einem wunderschönen erlebnis! ich hör solche geschichten immer gern

lg
ldj

13.03.2008 22.59 | lena_s |
also ich finde heiraten an sich eher blöd.
gut wenn einer die papiere dadurch kriegt, aber ohne den ganzen papierkram wäre ich wohl nie verheiratet gewesen.

14.03.2008 09.00 | kalamity |
Original von lena_s
also ich finde heiraten an sich eher blöd.
gut wenn einer die papiere dadurch kriegt, aber ohne den ganzen papierkram wäre ich wohl nie verheiratet gewesen.

*gg* Schließe mich inhaltlich an, wobei ich mir die blöde Frage nicht verkneifen kann: Was genau bringt es DIR, wenn einer, von dem du nicht weißt, ob du ihn liebst (ich meine, mich an diese Aussage erinnern zu können), durch dich Papiere bekommt? Bist du so ein großer Menschenfreund? :LOL:

14.03.2008 13.52 | lena_s |
zum einen kann man wen auch gerne mögen und muss denjenigen nicht gleich lieben. zum anderen ist der versuch eine beziehung zu starten für mich erst dann möglich, wenn der andere zumindest irgendwelche chancen auf aufenthalt bzw. legale arbeit besitzt.

14.03.2008 14.25 | ngozi | RE: Warum ich Zuckerguß-Hochzeiten als unangebracht empfinde
Original von Sunflower
Hallo,

ich habe mal das Thema Traumhochzeiten herausgenommen, weil ich es mit den Problemen von K-Sweet nichts zu tun hat.

Zunächst einmal will ich betonen, dass ich niemanden zu Nahe treten möchte, der für Traumhochzeiten schwärmt. Ich respektiere, dass andere eine andere Meinung haben. Aber ich empfinde diese Zuckerguß-Hochzeiten einfach als aufgesetzt. Es soll eine Art Märchen vorgegaukelt werden, was wenig mit der Realität zu tun hat. Für mich ist diese Art von Hochzeit einfach ein Art Spektakel, das dazu dient, Familienmitglieder zu beeindrucken. Es fehlt mir an Ernsthaftigkeit und Verantwortungsbewußtsein. Eine Heirat ist für mich eine heilige Handlung uns sollte nicht durch solch oberflächliches Theater verdorben werden. Wenn ich bedenke, was das alles auch noch kostet – alleine das Brautkleid – für einen einzigen Tag :oweh: nein, nein, nein - lieber das Geld nehmen und schön in Urlaub fahren.

Wenn dann die Ehe in die Brüche geht, war alles nur ein schlechter - und teurer - Witz. Man braucht sich ja nur die "Traum"hochzeit von Diana und Charles in Erinnerung zu rufen. Meine erste Ehe war auch so, Traumhochzeit und mieses Ende. Im Nachhinein ärgere ich mich, dass wir nicht verreist sind, dann hätte ich jetzt wenigstens eine schöne Erinnerung.

Angebracht fände ich eine Hochzeit in kleinem Kreis mit den Leuten, die man wirklich mag und mit denen man richtig ausgelassen feiern kann ohne dass man auf sein teures Kleid aufpassen muß. Und wenn dann am Ende jeder sturzbetrunken ist ... umso besser. Oder man fährt einfach zu zweit in Urlaub und genießt noch mal eine unbeschwerte Zeit, bevor der Ehealltag losgeht.

Liebe Grüße,
Sunflower



Da spricht doch jemand,der noch nie eine schöne Hochzeit gehabt hatte.
Totaler Schwachsinn,was du hier schreibst.
Im normalen Fall heiratet man 1 mal im Leben.
Warum sollte man die Hochzeit feiern wie ne Geburtstagsparty?
Wenn du das Geld hättest,würdest du auch so ein Trara veranstalten.
Und wenn man das Geld für die Hochzeit hat,dann reicht es auch noch für den gemeinsamen Urlaub zum weiterbilden. :wink:

14.03.2008 18.34 | kalamity |
Original von lena_s
zum einen kann man wen auch gerne mögen und muss denjenigen nicht gleich lieben. zum anderen ist der versuch eine beziehung zu starten für mich erst dann möglich, wenn der andere zumindest irgendwelche chancen auf aufenthalt bzw. legale arbeit besitzt.

Ach so - ich verlieb mich lieber, bevor ich eine Beziehung anfange *gg*

14.03.2008 18.38 | kalamity | RE: Warum ich Zuckerguß-Hochzeiten als unangebracht empfinde
Original von ngozi

Da spricht doch jemand,der noch nie eine schöne Hochzeit gehabt hatte.
Totaler Schwachsinn,was du hier schreibst.
Im normalen Fall heiratet man 1 mal im Leben.
Warum sollte man die Hochzeit feiern wie ne Geburtstagsparty?
Wenn du das Geld hättest,würdest du auch so ein Trara veranstalten.
Und wenn man das Geld für die Hochzeit hat,dann reicht es auch noch für den gemeinsamen Urlaub zum weiterbilden. :wink:

Du schaffst es doch immer wieder, dem anderen höflich zu vermitteln, dass du anderer Meinung bist ....

Kannst du nicht einfach akzeptieren, dass ned jede deine Prioritäten - dicke Kohle, schicker Jaguar, Mann mit Kohle und Business zum Vorzeigen (wobei, in meinem Bekanntenkreis gingst nicht mal aus Neureiche durch und zum Vorzeigen hättest nix mit einem Mann, der Autos verschippert.....und, falls du es wissen willst, ja, das war jetzt auch unhöflich), schön brav kochen und putzen, damit das werte Göttergattilein auch ja bei dir bleibt..... - teilt.

Es gibt wirklich Leute, die könnten sich durchaus leisten, so richtig auf den Putz zu hauen und tun es nicht.

Ach ja, von wegen "im Normalfall heiratet man einmal im Leben" - deine wievielte Hochzeit war noch mal das Medienereignis samt Jaguar....?

14.03.2008 19.22 | ngozi | RE: Warum ich Zuckerguß-Hochzeiten als unangebracht empfinde
Original von kalamity
Original von ngozi

Da spricht doch jemand,der noch nie eine schöne Hochzeit gehabt hatte.
Totaler Schwachsinn,was du hier schreibst.
Im normalen Fall heiratet man 1 mal im Leben.
Warum sollte man die Hochzeit feiern wie ne Geburtstagsparty?
Wenn du das Geld hättest,würdest du auch so ein Trara veranstalten.
Und wenn man das Geld für die Hochzeit hat,dann reicht es auch noch für den gemeinsamen Urlaub zum weiterbilden. :wink:

Du schaffst es doch immer wieder, dem anderen höflich zu vermitteln, dass du anderer Meinung bist ....

Kannst du nicht einfach akzeptieren, dass ned jede deine Prioritäten - dicke Kohle, schicker Jaguar, Mann mit Kohle und Business zum Vorzeigen (wobei, in meinem Bekanntenkreis gingst nicht mal aus Neureiche durch und zum Vorzeigen hättest nix mit einem Mann, der Autos verschippert.....und, falls du es wissen willst, ja, das war jetzt auch unhöflich), schön brav kochen und putzen, damit das werte Göttergattilein auch ja bei dir bleibt..... - teilt.

Es gibt wirklich Leute, die könnten sich durchaus leisten, so richtig auf den Putz zu hauen und tun es nicht.

Ach ja, von wegen "im Normalfall heiratet man einmal im Leben" - deine wievielte Hochzeit war noch mal das Medienereignis samt Jaguar....?



Das war meine 2.Hochzeit.Die andere war ja keine Richtige.Das war ja nur ein meeting im Standesamt.
Ich habe noch nie gesehen oder gehört,das wenn jemand etwas Geld über hat,sich keine grössere Hochzeit geleistet hat.Jeder möchte schön gekleidet sein.Mit schönem Wagen oder Kutsche vorfahren.Seinen Freunden und Verwandten einen unvergesslichen Tag bereiten.
Wenn man halt nicht das Geld hat,dann muss man halt das Beste daraus machen.Und das ist auch okay.
Und du musst nicht immer in der Kiste rumstöbern und über Sachen schreiben,die nicht zum Thema gehören.
Auch dein Mann würde es geniessen,wenn du den Haushalt machst und kochst.Es ist ja nicht meine Schuld,wenn du dazu nicht fähig bist.

14.03.2008 19.52 | little django | RE: Warum ich Zuckerguß-Hochzeiten als unangebracht empfinde
Original von ngozi
Original von kalamity
Original von ngozi

Da spricht doch jemand,der noch nie eine schöne Hochzeit gehabt hatte.
Totaler Schwachsinn,was du hier schreibst.
Im normalen Fall heiratet man 1 mal im Leben.
Warum sollte man die Hochzeit feiern wie ne Geburtstagsparty?
Wenn du das Geld hättest,würdest du auch so ein Trara veranstalten.
Und wenn man das Geld für die Hochzeit hat,dann reicht es auch noch für den gemeinsamen Urlaub zum weiterbilden. :wink:

Du schaffst es doch immer wieder, dem anderen höflich zu vermitteln, dass du anderer Meinung bist ....

Kannst du nicht einfach akzeptieren, dass ned jede deine Prioritäten - dicke Kohle, schicker Jaguar, Mann mit Kohle und Business zum Vorzeigen (wobei, in meinem Bekanntenkreis gingst nicht mal aus Neureiche durch und zum Vorzeigen hättest nix mit einem Mann, der Autos verschippert.....und, falls du es wissen willst, ja, das war jetzt auch unhöflich), schön brav kochen und putzen, damit das werte Göttergattilein auch ja bei dir bleibt..... - teilt.

Es gibt wirklich Leute, die könnten sich durchaus leisten, so richtig auf den Putz zu hauen und tun es nicht.

Ach ja, von wegen "im Normalfall heiratet man einmal im Leben" - deine wievielte Hochzeit war noch mal das Medienereignis samt Jaguar....?



Das war meine 2.Hochzeit.Die andere war ja keine Richtige.Das war ja nur ein meeting im Standesamt.
Ich habe noch nie gesehen oder gehört,das wenn jemand etwas Geld über hat,sich keine grössere Hochzeit geleistet hat.Jeder möchte schön gekleidet sein.Mit schönem Wagen oder Kutsche vorfahren.Seinen Freunden und Verwandten einen unvergesslichen Tag bereiten.
Wenn man halt nicht das Geld hat,dann muss man halt das Beste daraus machen.Und das ist auch okay.
Und du musst nicht immer in der Kiste rumstöbern und über Sachen schreiben,die nicht zum Thema gehören.
Auch dein Mann würde es geniessen,wenn du den Haushalt machst und kochst.Es ist ja nicht meine Schuld,wenn du dazu nicht fähig bist.

da kann ich dir auf anhieb die hochzeit meiner freundin sagen, vor 2 wochen. die zwei heben genug geld monatlich ab (er dipl.ing. internationale projekte siemens, sie 1.vorstandssekretöse telekom)
und haben eine schöne hochzeit im kleinen kreis (ca. 20 personen) gemacht. ohne 100 bsoffene, ohne musikalischen firlefanz - einfach nur mit lieben menschen die hochzeit zu feiern. standesamtlich, ohne kirchlichen tamtam.
und es hat gepaßt, es war wunderschön, sehr liebevoll.

es ist schön wenn du deine traumhochzeit hattest wie du sie dir vorgestellt hast. aber es gibt paare die haben andere vorstellungen von traumhochzeit. und das ist gut so, es ist nicht jeder auf gold-glitter-tamtam aus.

14.03.2008 21.51 | lena_s |
verlieben finde ich auch blöd.
ich habs einfach nicht so mit der romantischen ader ...

15.03.2008 17.01 | kalamity | RE: Warum ich Zuckerguß-Hochzeiten als unangebracht empfinde
Original von ngozi

Das war meine 2.Hochzeit.Die andere war ja keine Richtige.Das war ja nur ein meeting im Standesamt.
Ich habe noch nie gesehen oder gehört,das wenn jemand etwas Geld über hat,sich keine grössere Hochzeit geleistet hat.Jeder möchte schön gekleidet sein.Mit schönem Wagen oder Kutsche vorfahren.Seinen Freunden und Verwandten einen unvergesslichen Tag bereiten.
Wenn man halt nicht das Geld hat,dann muss man halt das Beste daraus machen.Und das ist auch okay.
Und du musst nicht immer in der Kiste rumstöbern und über Sachen schreiben,die nicht zum Thema gehören.
Auch dein Mann würde es geniessen,wenn du den Haushalt machst und kochst.Es ist ja nicht meine Schuld,wenn du dazu nicht fähig bist.

Ach so, nur die "richtigen" Hochzeiten zählen als Heirat, die Sache am Standesamt ist dagegen Kiki-Kram. Na, dann hab ich ja noch Zeit, so bei meiner sechsten Hochzeit mach ich dann eine RICHTIGE, weil die anderen, die zählen wir ja nicht - und dann sag ich: Ja mei, man heiratet doch nur einmal im Leben. :LOL:

Zum anderen Thema:

Welcher Mensch würde es nicht genießen, wenn jemand anderer den Haushalt macht und kocht? Gilt sicher sowohl für meinen Mann als auch für mich, wir würden es BEIDE genießen, wenn den Sch*** jemand anderer erledigt.

Leider haben wir beide noch keinen Deppen gefunden, der sich das antut - also bleibt uns echt nix anderes übrig, als die Arbeit gleichmäßig zu verteilen.

Du dagegen schließt aus der Tatsache, dass ich nicht alleine für die Küche zuständig bin, darauf, dass ich unfähig wäre zu kochen .... mei, bist du ein Herzerl.

Ich könnte jetzt aus der Tatsache, dass du deine Kinder nicht alleine erziehst, drauf schließen, dass du dazu nicht fähig bist. Ich könnte aus der Tatsache, dass dein Mann dich beschenkt, schließen, dass du selber nicht mal genug Kohle für ein neues Kleid aufbringst. Und im Jaguar wolltest du nur zur Hochzeit fahren, weil du in Wirklichkeit humpelst und das niemand sehen sollte, wie du da latscht, oder weil du so nudeldick bist, dass du lieber sitzt als gehst oder .... Gelle, es lässt sich doch soviel aus einem einzigen Satz schließen.

15.03.2008 19.19 | Afusat |
Unsere hochzeit war für uns eine Traumhochzeit.
Wir haben zwar nicht Kirchlich geheiratet , weil mein Mann Moslem ist.

Ein Brautkleid kam für mich nicht in Frage , ich war im 6. Monat schwanger .

Aber die Feier war super . Wir hatten nur 150 Gäste eingeladen , gekommen sind über 200 , Weil jeder hat noch jemanden mitgebracht.

Eine Traumhochzeit hängt doch nicht von dem ganzen drumherum ab .

16.03.2008 01.32 | tina05 |
Unsere Hochzeit war, naja schon eigentlich ein Traum.

Nur wahrscheinlich nicht um üblichen oder ngozi-Sinne(Wir sind in einem schicken Ford Fiesta von anno domini,wahrscheinlich von 1801 vorgefahren).Ich war auf ein eher nüchternes Fest eingestellt, da ich mit viel Stress,Angst, wenig Geld und mit 19 Jahren komplett alleine nach Nigeria gereist bin.
Aber es kam anders..Ich war zuerst ganz enttäuscht, als ich in Ikoyi gesehen habe, wie dort die Leute fließband-mäßig getraut wurden.Aber auch da war es bei uns schon anders.Wir waren fast die letzten, hatten wenige Gaffer und haben noch während der Trauung getanzt und viel gesungen.Das war wunderschön.Nach der Trauung hatten meine Schwägerinnen und Schwager eine kleine Hütte am Lekki Beach direkt am Wasser gemietet, wo Musik, Getränke und von uns selbst gemachtes (naja, mich hat die Küche eher nicht gesehn :red:)Essen wartete.
Eine Hochzeit am Strand, das hatte ich natürlich nicht erwartet.Es war besser und schöner, als ich es mir je erträumt habe, wirklich.Und wir hatten kaum Geld, haben kaum Geschenke bekommen usw...

Und im Nachhinein:Ich war total verliebt und habe an dem Tag selber all das nur nebensächlich wahrgenommen.Ich hatte ja nunmal geheiratet!Erst als ich Bilder(ich such mal eins raus die Tage) und das Hochzeitsvideo gesehn habe, wusste ich und habe gesehn, was ich erlebt habe.

16.03.2008 07.57 | adauwa |
Als wir geheiratet haben - Anfang 1969 - war das mehr oder weniger unter Zwang, wir waren damals wilde Sozialisten und eine Hochzeit war fuer uns buergerlicher Tand und voellig unnoetig angesichts der grossen Aufgabe der Weltrevolution. Wir kannten uns seit 3 Jahren und hatten beschlossen zusammenzubleiben und das stiess auf zahlreiche Schwierigkeiten. Man kann es sich fast nicht mehr vorstellen, aber damals war es so gut wie unmoeglich als unverheiratetes Paar eine Wohnung zu bekommen und wir waren das ganze Theater mit Zimmerwirtinnen und dem verbotenen "Damen-oder Herrenbesuch" ganz herzlich leid. In Nigeria herrschte Buergerkrieg und mein Mann hatte seit 1967 nichts von seiner Familie gehoert, da es weder telefonische noch postalische Verbindung nach Calabar gab und wir garnicht wussten, wo sie ueberhaupt waren und ob sie noch lebten. Da er nach Abschluss seiner Facharztausbildung innerhalb von 9 Monaten Oesterreich verlassen musste, haben wir uns in Kuba, Tanzania, Guinea und anderen Laendern um Posten beworben und auch dort waere es ohne Trauschein sehr schwierig gewesen, einen gleichzeitigen Aufenthalt zu bekommen.
So blieib uns nichts andres uebrig als eines Tages in demonstrativ laessiger Kleidung, in Begleitung von 2 Trauzeugen (einem ghanaischen Kommilitonen, der zu spaet kam und von einer Photografin vertreten wurde und einem kaugummikauenden ,in einen raeudigen Wolfspelz gehuellten Freund ) zum Standesamt zu maschieren und es hinter uns zu bringen. Anschliessend brauchten wir alle einen Schnaps und gingen dann unserer Wege. Damit war der Unkonventionalitaet Genuege getan, obwohl ich einen Rueckfall in buergerliches Verhalten auf meiner Seite gestehen muss. Am Morgen der Trauung schlich ich mich in einen Blumenladen und bat um ein "winziges, unauffaelliges Straeusschen". Das war mir dann aber doch peinlich und so blieb es zu Hause und verwelkte unbeachtet.
Es gab auch keine Party, wir fuhren am naechsten Tag ins Waldviertel zum Skifahren und das war der Anfang unserer Ehe, von der meine Familie sagte, sie sei zum Scheitern verurteilt, und von der seine zu dem Zeitpunkt garnichts wusste. Wenn wir daran denken, freuen wir uns, dass wir trotzdem immer noch zusammen sind und uns lieben.

Auch wenn es bei uns anders war, so haben wir doch hin-und wieder als Gaeste "grosse Hochzeiten" genossen, immer in dem Wissen, das der Stil es nicht ausmacht, ob es gelingt oder nicht. Wer Freude daran hat, soll Rueschen und Torten und Blumenstreukinder haben, wichtig ist es nicht.

16.03.2008 08.28 | NinaKöln |
Adauwa, ich glaube, das ist der schönste Beitrag im ganzen thread.
:lof:

16.03.2008 11.39 | sunnyibo |
Original von NinaKöln
Adauwa, ich glaube, das ist der schönste Beitrag im ganzen thread.
:lof:

oh ja, das finde ich auch! :lof:

16.03.2008 17.59 | Bine | hochzeiten
Original von sunnyibo
Original von NinaKöln
Adauwa, ich glaube, das ist der schönste Beitrag im ganzen thread.
:lof:

oh ja, das finde ich auch! :lof:

und ich erst! :lof:

Bine

16.03.2008 18.17 | albosa | RE: hochzeiten
Original von Bine
Original von sunnyibo
Original von NinaKöln
Adauwa, ich glaube, das ist der schönste Beitrag im ganzen thread.
:lof:

oh ja, das finde ich auch! :lof:

und ich erst! :lof:

Bine

Wenn man also "wilder Sozialist" war, ist damit der Beweis erbracht worden,
dass die Thread-Starterin "Zuckerguss-Hochzeiten als unangebracht" erachtet haben will? :help:

Angenehm und anschlaulich geschrieben hat Adauwa ja, aber ihr Empfinden,
dass Rüschen, Torten und Blumenkinder für sie "nicht wichtig sind, hat nichts damit zu tun,, was für alle "angemessen" ist, sein kann, sein sollte, könnte....

16.03.2008 18.56 | Bine | RE: hochzeiten
Original von albosa
Original von Bine
Original von sunnyibo
Original von NinaKöln
Adauwa, ich glaube, das ist der schönste Beitrag im ganzen thread.
:lof:

oh ja, das finde ich auch! :lof:

und ich erst! :lof:

Bine

Wenn man also "wilder Sozialist" war, ist damit der Beweis erbracht worden,
dass die Thread-Starterin "Zuckerguss-Hochzeiten als unangebracht" erachtet haben will? :help:

Angenehm und anschlaulich geschrieben hat Adauwa ja, aber ihr Empfinden,
dass Rüschen, Torten und Blumenkinder für sie "nicht wichtig sind, hat nichts damit zu tun,, was für alle "angemessen" ist, sein kann, sein sollte, könnte....

Ich versuche ernsthaft, deine Gedankengänge nachzuvollziehen.
Allein, ich schaff`es nicht!

Bine

16.03.2008 19.18 | albosa | RE: hochzeiten
Original von Bine

Ich versuche ernsthaft, deine Gedankengänge nachzuvollziehen.
Allein, ich schaff`es nicht!

Bine

Nun, ich wollte nachvollziehen, für "was" dieser Beifallssturm eigentlich
über Adauwa hereinbrach -
Es blieb ebenso ein Versuch, wie Dein Nachvollziehbemühen hinsichtlich
meiner Gedankengänge. :wink:

16.03.2008 20.46 | Chinara | RE: Warum ich Zuckerguß-Hochzeiten als unangebracht empfinde
@Sunflower

Zuerstmal denke ich doch, dass jeder eine andere Vorstellung von seiner persönlichen „Traumhochzeit“ hat. So möchte der EINE eben traditionell in Weiß und in der Kirche heiraten und der ANDERE eben nur auf dem Standesamt und evtl. noch kurz Essen gehen.
Da es aber durchaus für jeden ein besonderer und sehr schöner Tag sein sollte, so sollte auch jeder seine persönliche Traumhochzeit feiern um diesen Tag zu heiligen.
Zudem kann ich auch traditionelle Elemente mit Party verbinden.
Wer sagt denn, dass eine traditionelle, kirchliche Trauung auch mit einer total steifen Feier verbunden sein muss??? Ich kenne es durchaus anders.
Mein Bruder hat z.B. in meinen Augen eine super Traumhochzeit gehabt. Wunderschöne kirchliche Trauung, danach eine fette ausgelassene Party mit DJ, Cocktailbar und feiern bis morgens um 06.00 Uhr. Es ist doch heutzutage echt kein Problem die Tradition mit der Moderne zu verbinden.

Was Deine Aussagen zum Thema Eheleben angeht, so frage ich mich doch wo eigentlich der riesige Unterschied zwischen einem Eheleben und einer eheähnlichen Gemeinschaft liegt???
Bei Dir hört sich dies echt so an, als ob nach der Heirat das Leben zu Ende ist, es nur noch Stress gibt und man keine Ruhe mehr findet und dies alles nur weil man plötzlich eine Heiratsurkunde in der Hand hält???
Wo ist denn der Unterschied (außer auf dem Papier) ob ich bereits seit mehreren Jahren mit meinem Partner zusammen lebe oder verheiratet zusammen lebe?
Bedeutet eine Heirat mehr Ärger und Stress, so dass ich öfter vor dem Alltag flüchten muss?
Dies verstehe ich irgendwie nicht ganz.

LG Chinara

16.03.2008 22.36 | Bine | RE: hochzeiten
Original von albosa
Original von Bine

Ich versuche ernsthaft, deine Gedankengänge nachzuvollziehen.
Allein, ich schaff`es nicht!

Bine

Nun, ich wollte nachvollziehen, für "was" dieser Beifallssturm eigentlich
über Adauwa hereinbrach -
Es blieb ebenso ein Versuch, wie Dein Nachvollziehbemühen hinsichtlich
meiner Gedankengänge. :wink:

Hi Albosa,

mir hat Adauwas Geschichte einfach gefallen.
Das ist alles.

Bine

PS: Beifallsstürme kennzeichnen ich i.d.R. folgendermaßen:
:applaus: :LOL: :applaus: :LOL: :applaus: :prost: :prost: :prost:
(Reihenfolge willkürlich)

17.03.2008 12.43 | albosa | RE: hochzeiten
Original von Bine


PS: Beifallsstürme kennzeichnen ich i.d.R. folgendermaßen:
:applaus: :LOL: :applaus: :LOL: :applaus: :prost: :prost: :prost:
(Reihenfolge willkürlich)

Findet sich also kein Herzchen darin... Jeder "gestaltet" Wohlgefallen nach außen anders... :wink:
Bezüglich Dir - wieder was hinzugelernt. :respekt:

17.03.2008 14.16 | Bine | RE: hochzeiten
Original von albosa
Original von Bine


PS: Beifallsstürme kennzeichnen ich i.d.R. folgendermaßen:
:applaus: :LOL: :applaus: :LOL: :applaus: :prost: :prost: :prost:
(Reihenfolge willkürlich)

Findet sich also kein Herzchen darin... Jeder "gestaltet" Wohlgefallen nach außen anders... :wink:
Bezüglich Dir - wieder was hinzugelernt. :respekt:

Es war mir ein Vergnügen, Dir zu Diensten zu sein.
:lof:

Bine

17.03.2008 14.35 | albosa | RE: hochzeiten
Original von Bine


Es war mir ein Vergnügen, Dir zu Diensten zu sein.
:lof:

Bine

"Zu Diensten" klingt ja irgendwie...,
aber "Liebesdienst" möchte ich schon annehmen. :umarm:

17.03.2008 16.06 | Bine | RE: hochzeiten
Original von albosa
Original von Bine


Es war mir ein Vergnügen, Dir zu Diensten zu sein.
:lof:

Bine

"Zu Diensten" klingt ja irgendwie...,
aber "Liebesdienst" möchte ich schon annehmen. :umarm:

:knutsch: und :umarm:

Bine

18.03.2008 11.23 | rising star | RE: hochzeiten
Unangemessen finde ich zuallererst mal, schon bei der Planung der Hochzeitsfeier über das Ende de Ehe nachzudenken...

Ich fand unsere "Traumhochzeit" klasse, über die Pannen lachen wir heute noch. (Der Bräutigam und der Trauzeuge kamen eine Viertelstunde zu spät, weil der aus den USA nur mit weißen Sneakersocken angereist war, und damit partout nicht zum dunklen Anzug erscheinen wollte. Das ganze fiel ihm aber erst kurz vor der Trauung auf, was ihn aber nicht davon abhielt, dann eben noch welche kaufen zu gehen...
Unsere Tochter wurde am gleichen Tag getauft, und meine beste Freundin ist Patentante. Da der zweite Trauzeuge kurz vorher abgesagt hatte, dachten wir, dann nehmen wir eben die Paten auch als Trauzeugen. Nur vergaßen wir, das auch meiner Freundin zu sagen. Als dann der Pfarrer die Trauzeugen nach vorne bat, hat sich meine Freundin natürlich nicht angesprochen gefühlt, und blieb hartnäckig sitzen...
Mein Sohn war Messdiener und vergass bei der Bereitung des Abendmahls das Klingeln, Pfarrer stand mit hoch erhobenem Weinkelch und wartete...
Direkt nach dem Gottesdienst, noch vor der Kirche, stach mir eine Wespe in den Arm, alle kamen um mir zu gratulieren und ich kämpfte mit den Tränen - vor Schmerz, nicht vor Rührung, aber das wusste ja keiner...)

Wir hatten ca. 120 Gäste, niemand saß steif herum, dass mein teures Kleid schmutzig wurde, war mir egal und wir haben eine Menge getrunken, wenn wir auch nicht volltrunken waren...

Ich bin wirklich mit dem festen Glauben in die Ehe gegangen, dass es für immer ist, und so manche Krisen hindurch habe ich daran zurückgedacht. Will sagen, wären wir ohne Trauschein zusammen, hätte ich eher mit dem Gedanken an eine Trennung gespielt, glaube ich. So sind wir immer noch glücklich verheiratet, und wenn wir nicht gestorben sind............

18.03.2008 13.57 | chris | RE: hochzeiten
Original von rising star
Unangemessen finde ich zuallererst mal, schon bei der Planung der Hochzeitsfeier über das Ende de Ehe nachzudenken...


Unangemessen finde ich das gar nicht, sondern angesichts der Scheidungsraten äußerst realistisch und angebracht. Ich kenne jemanden, der parallel zur Hochzeit ein Sparkonto für die eventuelle Scheidung angelegt hat. Daran finde ich nichts schlimmes. Ich will ja generell nicht heiraten, aber wenn ich müsste, dann nur mit Ehevertrag und entsprechende Rücklagen für ein eventuelles Scheidungsverfahren. Trennung und Scheidung sind meines Erachtens durchaus mögliche und häufige, wenn auch nicht wünschenswerte Szenarien. Warum also nicht vor einer Ehe auch dies bedenken und einkalkulieren?

18.03.2008 15.24 | rising star | RE: hochzeiten
Warum überhaupt heiraten, wenn man sich nicht sicher ist, ob man für immer zusammenbleiben will?

Man muss ja nicht heiraten, aber das Eheversprechen beinhaltet ja schon den Vorsatz "für immer".

Wenn man von vornherein damit rechnet, dass es eh nicht hält, kann man es auch bleiben lassen, denn dann macht die Ehe keinen Sinn mehr...

18.03.2008 15.38 | chris | RE: hochzeiten
Original von rising star
Warum überhaupt heiraten, wenn man sich nicht sicher ist, ob man für immer zusammenbleiben will?

Man muss ja nicht heiraten, aber das Eheversprechen beinhaltet ja schon den Vorsatz "für immer".

Wenn man von vornherein damit rechnet, dass es eh nicht hält, kann man es auch bleiben lassen, denn dann macht die Ehe keinen Sinn mehr...

Man muss ja nicht damit rechnen, dass es nicht hält. Ich finde es nur realistisch, ein mögliches Scheitern mit einzukalkulieren. Was ist daran so schlimm?

Ich meine, für immer zusammenbleiben will man wohl in dem Moment, in dem man heiratet. Aber man will vieles, gerade wenn man jung ist. Hast du noch nie deine Meinung geändert? Menschen ändern sich doch, man stagniert ja nicht. Der Mensch, der mit 20 zu mir passt, tut es vielleicht mit 40 nicht mehr. Ich finde das völlig normal und logisch. Man entwickelt sich weiter, manchmal leider eben auch in verschiedene Richtungen. Für mich ist es blauäugig, diesen Aspekt einfach auszublenden. Ich möchte den Menschen kennenlernen, der noch nie das Gefühl hatte, etwas einfach "entwachsen" zu sein.

In so jungen Jahren (die meisten heiraten ja jung), vielleicht mit Anfang oder Mitte 20, zu glauben, erfahren genug zu sein, um eine "Entscheidung fürs Leben" treffen zu können, empfinde ich eben als nicht realistisch. Manchmal gehts gut, manchmal aber eben auch nicht und das sollte man doch vorher bedenken.

18.03.2008 16.05 | sunnyibo | RE: hochzeiten
Original von chris

Man muss ja nicht damit rechnen, dass es nicht hält. Ich finde es nur realistisch, ein mögliches Scheitern mit einzukalkulieren. Was ist daran so schlimm?

Ich meine, für immer zusammenbleiben will man wohl in dem Moment, in dem man heiratet. Aber man will vieles, gerade wenn man jung ist. Hast du noch nie deine Meinung geändert? Menschen ändern sich doch, man stagniert ja nicht. Der Mensch, der mit 20 zu mir passt, tut es vielleicht mit 40 nicht mehr. Ich finde das völlig normal und logisch. Man entwickelt sich weiter, manchmal leider eben auch in verschiedene Richtungen. Für mich ist es blauäugig, diesen Aspekt einfach auszublenden. Ich möchte den Menschen kennenlernen, der noch nie das Gefühl hatte, etwas einfach "entwachsen" zu sein.

In so jungen Jahren (die meisten heiraten ja jung), vielleicht mit Anfang oder Mitte 20, zu glauben, erfahren genug zu sein, um eine "Entscheidung fürs Leben" treffen zu können, empfinde ich eben als nicht realistisch. Manchmal gehts gut, manchmal aber eben auch nicht und das sollte man doch vorher bedenken.

Also Chris,

da muß ich Dir absolut zustimmen!!! :applaus:

19.03.2008 08.39 | little django | RE: hochzeiten
Original von chris
Original von rising star
Warum überhaupt heiraten, wenn man sich nicht sicher ist, ob man für immer zusammenbleiben will?

Man muss ja nicht heiraten, aber das Eheversprechen beinhaltet ja schon den Vorsatz "für immer".

Wenn man von vornherein damit rechnet, dass es eh nicht hält, kann man es auch bleiben lassen, denn dann macht die Ehe keinen Sinn mehr...

Man muss ja nicht damit rechnen, dass es nicht hält. Ich finde es nur realistisch, ein mögliches Scheitern mit einzukalkulieren. Was ist daran so schlimm?

Ich meine, für immer zusammenbleiben will man wohl in dem Moment, in dem man heiratet. Aber man will vieles, gerade wenn man jung ist. Hast du noch nie deine Meinung geändert? Menschen ändern sich doch, man stagniert ja nicht. Der Mensch, der mit 20 zu mir passt, tut es vielleicht mit 40 nicht mehr. Ich finde das völlig normal und logisch. Man entwickelt sich weiter, manchmal leider eben auch in verschiedene Richtungen. Für mich ist es blauäugig, diesen Aspekt einfach auszublenden. Ich möchte den Menschen kennenlernen, der noch nie das Gefühl hatte, etwas einfach "entwachsen" zu sein.

In so jungen Jahren (die meisten heiraten ja jung), vielleicht mit Anfang oder Mitte 20, zu glauben, erfahren genug zu sein, um eine "Entscheidung fürs Leben" treffen zu können, empfinde ich eben als nicht realistisch. Manchmal gehts gut, manchmal aber eben auch nicht und das sollte man doch vorher bedenken.

genau meine red :respekt: :applaus: :prost:
lg

19.03.2008 11.05 | Village_Headmaster | RE: hochzeiten
Original von Bine

Ich versuche ernsthaft, deine Gedankengänge nachzuvollziehen.
Allein, ich schaff`es nicht!

Bine

:LOL: :LOL: :LOL:

19.03.2008 11.15 | albosa | RE: hochzeiten
Original von Village_Headmaster
Original von Bine

Ich versuche ernsthaft, deine Gedankengänge nachzuvollziehen.
Allein, ich schaff`es nicht!

Bine

:LOL: :LOL: :LOL:


Muss man diese Zeichen - kannst Du das auch in Deutsch fassen? -
nachvollziehen können?

Du bist so voll von Abneigung, dass Dir nichts weiter einfällt?

Mein Respekt für die Villa-Group bei "dieser" Themenbezogenheit!

19.03.2008 11.41 | Village_Headmaster | RE: hochzeiten
Original von chris
Original von rising star
Unangemessen finde ich zuallererst mal, schon bei der Planung der Hochzeitsfeier über das Ende de Ehe nachzudenken...


Unangemessen finde ich das gar nicht, sondern angesichts der Scheidungsraten äußerst realistisch und angebracht. Ich kenne jemanden, der parallel zur Hochzeit ein Sparkonto für die eventuelle Scheidung angelegt hat. Daran finde ich nichts schlimmes. Ich will ja generell nicht heiraten, aber wenn ich müsste, dann nur mit Ehevertrag und entsprechende Rücklagen für ein eventuelles Scheidungsverfahren. Trennung und Scheidung sind meines Erachtens durchaus mögliche und häufige, wenn auch nicht wünschenswerte Szenarien. Warum also nicht vor einer Ehe auch dies bedenken und einkalkulieren?

bleibt nur noch die frage:

warum erst heiraten...wenn ständig diese "scheidungs wolke" über die ehe schweben wird ?

sag, welche vorkehrungen sollte man in dieser hinsicht sonst noch treffen?....

zb.: die kids -von geburt an- auf ein späteres leben ohne daddy/mummy (bzw. auf ein leben als scheidungs-kind) vorbereiten ? ;)

but jokes apart:

es würde doch alles grundlegende in dieser ehe beeinflussen:

wie ich mich dieser person (also mein ehe partner) gegenüber öffne, welches vertrauen ich dieser person schenke/was ich der person anvertraue, wie ich meine zukunft mit dieser person plane usw usw...

ich glaube dann sollte man die finger ganz von der ehe lassen. So'ne einstellung führt IMHO eigentlich nur zu spannungen innerhalb einer ehe...

.....also, why bond in the first place?

still me

-V.

19.03.2008 11.51 | albosa | RE: hochzeiten
Original von rising star

Wenn man von vornherein damit rechnet, dass es eh nicht hält, kann man es auch bleiben lassen, denn dann macht die Ehe keinen Sinn mehr...

Einen Ehesinn interpretiert heute ja jeder anders...

Aber selbst bei "freien" Partnerschaften sollte man Eventualitäten bedenken.

Zu diesem Zwecke kann man "Partnerschaftsverträge" - vor oder während einer Partnerschaft - schließen.

19.03.2008 13.09 | kalamity | RE: hochzeiten
Original von Village_Headmaster
wie ich mich dieser person (also mein ehe partner) gegenüber öffne, welches vertrauen ich dieser person schenke/was ich der person anvertraue, wie ich meine zukunft mit dieser person plane usw usw...

ich glaube dann sollte man die finger ganz von der ehe lassen. So'ne einstellung führt IMHO eigentlich nur zu spannungen innerhalb einer ehe...


still me

-V.

Ich glaub, die Spannungen innerhalb der Ehe hat man nur, wenn EINER der beiden der romantische Typ ist - wenn beide von der Sorte "Absichern wo geht" sind, haben sie ja mit Ehevertrag und co sicher kein grundlegendes seelisches Problem.

Meine Zukunft plane ich grundsätzlich nicht mir jemandem anderen - das wäre dann ja nicht mehr meine, sondern unsere (den Teil können wir gemeinsam planen, keine Frage, aber ich hab schon auch noch meine persönlichen Pläne, genauso wie mein Mann die auch hat).

19.03.2008 15.06 | joan | RE: hochzeiten
Original von kalamity
Original von Village_Headmaster
wie ich mich dieser person (also mein ehe partner) gegenüber öffne, welches vertrauen ich dieser person schenke/was ich der person anvertraue, wie ich meine zukunft mit dieser person plane usw usw...

ich glaube dann sollte man die finger ganz von der ehe lassen. So'ne einstellung führt IMHO eigentlich nur zu spannungen innerhalb einer ehe...


still me

-V.

Ich glaub, die Spannungen innerhalb der Ehe hat man nur, wenn EINER der beiden der romantische Typ ist - wenn beide von der Sorte "Absichern wo geht" sind, haben sie ja mit Ehevertrag und co sicher kein grundlegendes seelisches Problem.

Meine Zukunft plane ich grundsätzlich nicht mir jemandem anderen - das wäre dann ja nicht mehr meine, sondern unsere (den Teil können wir gemeinsam planen, keine Frage, aber ich hab schon auch noch meine persönlichen Pläne, genauso wie mein Mann die auch hat).

Es wäre demnach am Besten nur zu heiraten, wenn man jemanden nicht liebt.

Es lebe die reine Vernunftehe.... :prost:

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