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Warum ich Zuckerguß-Hochzeiten als unangebracht empfinde |
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| 19.03.2008 15.11 | albosa | RE: hochzeiten |
Original von joan
Es lebe die reine Vernunftehe.... :prost:
Was ist den eine "reine Vernunftehe"? |
| 19.03.2008 15.30 | joan | RE: hochzeiten |
Original von albosa
Original von joan
Es lebe die reine Vernunftehe.... :prost:
Was ist den eine "reine Vernunftehe"?
Wenn beispielsweise Geld zu Geld zuheiratet, ohne Ansehen der Person. |
| 19.03.2008 18.05 | albosa | RE: hochzeiten |
Original von joan
Wenn beispielsweise Geld zu Geld zuheiratet, ohne Ansehen der Person.
Geld auf Beinen? Ohne Ansehen? |
| 19.03.2008 18.36 | Village_Headmaster | RE: hochzeiten |
Original von kalamity
Ich glaub, die Spannungen innerhalb der Ehe hat man nur, wenn EINER der beiden der romantische Typ ist - wenn beide von der Sorte "Absichern wo geht" sind, haben sie ja mit Ehevertrag und co sicher kein grundlegendes seelisches Problem.
Meine Zukunft plane ich grundsätzlich nicht mir jemandem anderen - das wäre dann ja nicht mehr meine, sondern unsere (den Teil können wir gemeinsam planen, keine Frage, aber ich hab schon auch noch meine persönlichen Pläne, genauso wie mein Mann die auch hat).
und nochmal meine frage:
warum geht man auf so einer sachlichen und unemotionalen weise auf ein bündnis wie eine ehe (was IMHO eigentlich von emotion und gefühlen dominiert werden soll) ein ?
würde ich so denken wie du es tust, wäre für mich das konzept der ehe eh nur eine lächerliche, nix nutzende tradition...
also warum erst heiraten, um sich hintenrum "ab zu sichern wie geht", und sich gleich auf den schritt der trennung vorzubereiten?
das leuchtet bei mir nicht so richtig ein.
still me
-V. |
| 19.03.2008 18.37 | Village_Headmaster | RE: hochzeiten |
Original von joan
Es wäre demnach am Besten nur zu heiraten, wenn man jemanden nicht liebt.
Es lebe die reine Vernunftehe.... :prost:
my point exactly!
-V. |
| 20.03.2008 13.03 | rising star | RE: hochzeiten |
Wenn eher "sachliche" Gründe für die Ehe im Vordergrund stehen, kann ich ja noch nachvollziehen, dass man sich für alle Eventualitäten absichern möchte.
Aber wenn der Entschluss zu heiraten aus purer Liebe fällt, weil man glaubt, man will nie mehr ohne den anderen sein, dann ist es doch irgendwie seltsam, wenn man diesen Entschluss von vornherein wieder in Frage stellt.
Ich meine, kreuzt man dann hinter dem Rücken die Finger, während man dem Partner "für immer" verspricht?
Oder ändert man die Formel "bis dass der Tod euch scheidet" um in "bis ich es mir anders überlege"?
Ich denke immer noch, gerade heute, wo man ohne Trauschein kaum noch Nachteile hat, überlegt man doch vorher, ob das wirklich der Partner für's Leben ist. Und wenn man zu dem Schluss kommt, dass er es nicht ist oder man sich nicht sicher ist, wozu dann heiraten?
Und um auf den eigentlichen Inhalt dieses Threads zurückzukommen, ich gehe davon aus, dass diese Ehe die einzige in meinem Leben ist. Und sowas einzigartiges wollten wir gebührend feiern. |
| 20.03.2008 15.18 | chris | RE: hochzeiten |
Original von Village_Headmaster
würde ich so denken wie du es tust, wäre für mich das konzept der ehe eh nur eine lächerliche, nix nutzende tradition...
Genau das ist es für mich. Vielleicht nicht unbedingt lächerlich, aber nichts nützend auf jeden Fall. Darum will ich ja auch nicht heiraten. Ich sagte nur, wenn ich aus irgendeinem Grund MÜSSTE, würde ich mich absichern und kann jeden verstehen, der das ebenso tut. |
| 20.03.2008 17.10 | joan | RE: hochzeiten |
Original von albosa
Original von joan
Wenn beispielsweise Geld zu Geld zuheiratet, ohne Ansehen der Person.
Geld auf Beinen? Ohne Ansehen?
Ich meine damit, ein einem gewissen Geldwert zugeordnetes Zellkonglomerat teit mit irgend einem anderen, ebenfalls einem bestimmten Geldwert zugeordneten Zellkonglomerat Tisch und Bett und produziert unter günstigen Umständen mit ihm ein neues Zellkonglomerat, dem nach Ablauf der beiden Originalzellkonglomerate der verbleibende Geldwert beider Quellen zugeordnet werden kann.
Das Einzige, was dabei beachtet werden sollte, ist, dass das eine Zellkonglomerat dem Typ XX, das andere dem Typ XY angehört, weil sich sonst die Produktion eines neuen Zellkonglomerats erheblich erschwert.
Alle Unklarheiten beseitigt? |
| 20.03.2008 22.07 | kalamity | RE: hochzeiten |
Original von joan
Original von kalamity
Ich glaub, die Spannungen innerhalb der Ehe hat man nur, wenn EINER der beiden der romantische Typ ist - wenn beide von der Sorte "Absichern wo geht" sind, haben sie ja mit Ehevertrag und co sicher kein grundlegendes seelisches Problem.
Meine Zukunft plane ich grundsätzlich nicht mir jemandem anderen - das wäre dann ja nicht mehr meine, sondern unsere (den Teil können wir gemeinsam planen, keine Frage, aber ich hab schon auch noch meine persönlichen Pläne, genauso wie mein Mann die auch hat).
Es wäre demnach am Besten nur zu heiraten, wenn man jemanden nicht liebt.
Es lebe die reine Vernunftehe.... :prost:
Wie meinen?
Hab ich von Vernunftehe gesprochen? Ich rede davon, dass man durchaus auch Vernunft walten lassen kann.... ("auch" nicht "nur").
Und ich bin halt pragmatisch: Ich kann nur MEINE Zukunft annähernd gesichert planen - bei der Zukunft eines anderen hat ja der andere das sagen, bei einer gemeinsamen Zukunft wird es vermutlich auf einen Kompromiß rauslaufen ....
Anders ausgedrückt: Ich plane, in ein paar Jahren in Wien noch einmal ein Studium zu beginnen - rein aus Spaß an der Freud... Mein Mann braucht mich weder dorthin zu fahren, noch wird er meine Prüfungen schreiben,... was also sollte ihn dazu bringen, da mit mir zu planen.
Ob wir gemeinsam nach Wien ziehen .... das planen wir dagegen möglichst gemeinsam (wenn wir da zu keinem Konsens kommen, haben wir die Wahl: Ich fahr mit dem Zug zu den Vorlesungen, zweimal die Woche, das betrifft meinen Mann wiederrum sicher nicht, oder ich nehme mir eine kleine Wohnung dort, das würde ihn eventuell betreffen, da darf er dann auch wieder mitplanen.....
Was das mit nichtvorhandener Liebe zu tun haben sollte, ist mir jetzt echt ziemlich schleierhaft.... |
| 20.03.2008 22.13 | kalamity | RE: hochzeiten |
Original von Village_Headmaster
Eine Beziehung hat - aus meiner Sicht - mit Emotionen und Gefühlen, was eigentlich dasselbe ist, zu tun.
Eine Ehe dagegen ist schlicht die staatliche Absegnung einer Beziehung mit staatlich festgelegten Folgen (Rechten und Pflichten) ... wobei die Partner dann eben teilweise die Wahl haben, eine vertragliche Regelung zu schaffen, um nicht unter die staatliche Grundregelung zu fallen.
Ich brauche für mich das Gefühl, verheiratet zu sein, sicher nicht - allerdings wäre es mir ohne Ehe nicht möglich, ohne seelischen Stress (wenn ich an die AE etc. denke) mit dem Mann zusammenzuleben, den ich liebe. Das gilt in meinem speziellen Fall, nicht grundlegend - wäre mein Mann österreichischer Staatsbürger, würde es ganz anders ausschauen.
Ich brauch nicht zu heiraten, weil ich fühle, dass ich nie mehr ohne den anderen sein möchte. Das ließe sich - wenn wir die behördliche Komponente rausnehmen - ja auch anders regeln (man bleibt schlícht zusammen, wenn man sich nicht trennen möchte).
Ich hab mich auch nicht hinten abgesichert... *gg* mir reichen die österreichischen Gesetze als Absicherung. Ich hätte aber kein Problem, wenn mein Mann etwa für sein (nur theoretisch vorhandenes) Vermögen eine vertragliche Absicherung wünschen würde - ich hab ja nicht vor, mein Geld mit ihm zu teilen, sondern mein Leben *gg* |
| 20.03.2008 22.40 | joan | RE: hochzeiten |
Original von kalamity
Original von joan
Original von kalamity
Ich glaub, die Spannungen innerhalb der Ehe hat man nur, wenn EINER der beiden der romantische Typ ist - wenn beide von der Sorte "Absichern wo geht" sind, haben sie ja mit Ehevertrag und co sicher kein grundlegendes seelisches Problem.
Meine Zukunft plane ich grundsätzlich nicht mir jemandem anderen - das wäre dann ja nicht mehr meine, sondern unsere (den Teil können wir gemeinsam planen, keine Frage, aber ich hab schon auch noch meine persönlichen Pläne, genauso wie mein Mann die auch hat).
Es wäre demnach am Besten nur zu heiraten, wenn man jemanden nicht liebt.
Es lebe die reine Vernunftehe.... :prost:
Wie meinen?
Hab ich von Vernunftehe gesprochen? Ich rede davon, dass man durchaus auch Vernunft walten lassen kann.... ("auch" nicht "nur").
Und ich bin halt pragmatisch: Ich kann nur MEINE Zukunft annähernd gesichert planen - bei der Zukunft eines anderen hat ja der andere das sagen, bei einer gemeinsamen Zukunft wird es vermutlich auf einen Kompromiß rauslaufen ....
Anders ausgedrückt: Ich plane, in ein paar Jahren in Wien noch einmal ein Studium zu beginnen - rein aus Spaß an der Freud... Mein Mann braucht mich weder dorthin zu fahren, noch wird er meine Prüfungen schreiben,... was also sollte ihn dazu bringen, da mit mir zu planen.
Ob wir gemeinsam nach Wien ziehen .... das planen wir dagegen möglichst gemeinsam (wenn wir da zu keinem Konsens kommen, haben wir die Wahl: Ich fahr mit dem Zug zu den Vorlesungen, zweimal die Woche, das betrifft meinen Mann wiederrum sicher nicht, oder ich nehme mir eine kleine Wohnung dort, das würde ihn eventuell betreffen, da darf er dann auch wieder mitplanen.....
Was das mit nichtvorhandener Liebe zu tun haben sollte, ist mir jetzt echt ziemlich schleierhaft....
Was ist Liebe denn, wenn nicht "romantisch"?
Du "liebst" pragmatisch?
Das nennt sich Vernunft, liebe Landsmännin.
Ich würde unter diesen Umständen überhaupt nicht heiraten, noch nicht mal, wenn ich den Partner wegen fehlender Papiere verliere.
Ein Mann geht, ein anderer kommt - wo liegt das Problem? |
| 20.03.2008 23.11 | kalamity | RE: hochzeiten |
Original von joan
Was ist Liebe denn, wenn nicht "romantisch"?
Du "liebst" pragmatisch?
Das nennt sich Vernunft, liebe Landsmännin.
Ich würde unter diesen Umständen überhaupt nicht heiraten, noch nicht mal, wenn ich den Partner wegen fehlender Papiere verliere.
Ein Mann geht, ein anderer kommt - wo liegt das Problem?
Liebe Landsmännin, die du ja scheinbar einen großen Teil deines Selbstbewußtseins daraus beziehst, dass du noch immer mit demselben Mann verheiratet bist (und daher liebst auch nur du richtig, gelle?)....
kannst du lesen:
Ich habe Ehe und Liebe nicht gleichgesetzt, das bist du.
Liebe ist ein tiefes Gefühl - Romantik ist dagegen eher was Oberflächliches. Romantik ist, gemeinsam in den Sternenhimmel zu schauen, .... wenn wir nicht gemeinsam den Sternenhimmel anschauen, heißt das notwendigerweise, dass wir nicht lieben?
Ich habe geschrieben, dass ich in Bezug auf eine Ehe pragmatisch bin - lieben tu ich unabhängig von meiner Ehe (aber trotzdem denselben Menschen), ich würde meinen Mann genauso lieben, wenn wir nicht verheiratet wären.... Eine Heirat ist eine Sache zwischen meinem Mann, mir und der Republik Österreich, die die gesetzlichen Vorgaben für die Ehe liefert (wäre ich Iranerin, wäre eine Ehe für mich eine völlig andere Sache als sie jetzt für mich ist) - mit Liebe hat das nur insofern zu tun, als es für mich Grundvoraussetzung für die Überlegung einer Ehe ist, dass ich liebe (soll heißen, aus meiner Sicht: Ehe ohne Liebe sicher nicht, Liebe ohne Ehe - sowieso).
Ob DU unter diesen Umständen heiraten würdest, ist mir übrigens nun wirklich wurst (ich hätte unter den Umständen, die du schon mal beschrieben hast, ja auch nicht geheiratet - zumindestens tu ich mir sauleicht damit, das jetzt einfach zu behaupten :LOL: , ist ganz einfach, ich schreib es einfach hin,... nö?).
Du meinst, wenn man eine Beziehung hat, dann plant man nur noch gemeinsame Dinge und der einzelne existiert gewisermaßen nicht mehr? Naja, ist doch okay, wenn es für deine Beziehung passt.
Für mich ist es halt nicht so, ich habe genauso meine eigenen Pläne wie mein Mann die seinen hat - und solange sich unsere Pläne nicht dermaßen kreuzen, dass nur einer seinen Plan umsetzen kann, leben wir ausgezeichnet mit unserer Regelung. |
| 20.03.2008 23.25 | joan | RE: hochzeiten |
Original von kalamity
Original von joan
Was ist Liebe denn, wenn nicht "romantisch"?
Du "liebst" pragmatisch?
Das nennt sich Vernunft, liebe Landsmännin.
Ich würde unter diesen Umständen überhaupt nicht heiraten, noch nicht mal, wenn ich den Partner wegen fehlender Papiere verliere.
Ein Mann geht, ein anderer kommt - wo liegt das Problem?
Liebe Landsmännin, die du ja scheinbar einen großen Teil deines Selbstbewußtseins daraus beziehst, dass du noch immer mit demselben Mann verheiratet bist (und daher liebst auch nur du richtig, gelle?)....
Habe ich irgend etwas Derartiges behauptet?
Man kann Menschen wegen verschiedenartiger Vergehen beschimpfen. Die einen sind Streber, andere sind Antialkoholiker, oder gar immer nur mit dem selben Partner zusammen... :madcow:
kannst du lesen:
Ich habe Ehe und Liebe nicht gleichgesetzt, das bist du.
Ich habe Ehe und Liebe nicht gleichgesetzt. Ist es wirklich schon so spät?
Wo wäre das denn gewesen?
Liebe ist ein tiefes Gefühl - Romantik ist dagegen eher was Oberflächliches. Romantik ist, gemeinsam in den Sternenhimmel zu schauen, .... wenn wir nicht gemeinsam den Sternenhimmel anschauen, heißt das notwendigerweise, dass wir nicht lieben?
Naja. das "tiefe Gefühl" der Liebe macht einen eben irrational und stört eine pragmatische Sichtweise. Insofern ist es sehr wohl romantisch, auch ohne Sternenhimmelbetrachtung.
Ich habe geschrieben, dass ich in Bezug auf eine Ehe pragmatisch bin - lieben tu ich unabhängig von meiner Ehe (aber trotzdem denselben Menschen), ich würde meinen Mann genauso lieben, wenn wir nicht verheiratet wären.... Eine Heirat ist eine Sache zwischen meinem Mann, mir und der Republik Österreich, die die gesetzlichen Vorgaben für die Ehe liefert (wäre ich Iranerin, wäre eine Ehe für mich eine völlig andere Sache als sie jetzt für mich ist) - mit Liebe hat das nur insofern zu tun, als es für mich Grundvoraussetzung für die Überlegung einer Ehe ist, dass ich liebe (soll heißen, aus meiner Sicht: Ehe ohne Liebe sicher nicht, Liebe ohne Ehe - sowieso).
Das tut nichts zur Sache. Ob du liebst und wen du liebst weißt nur du allein.
Ob DU unter diesen Umständen heiraten würdest, ist mir übrigens nun wirklich wurst (ich hätte unter den Umständen, die du schon mal beschrieben hast, ja auch nicht geheiratet - zumindestens tu ich mir sauleicht damit, das jetzt einfach zu behaupten :LOL: , ist ganz einfach, ich schreib es einfach hin,... nö?).
Ich habe die Umstände meiner Eheschließung hier schon erörtert?
Naja, egal.
Du meinst, wenn man eine Beziehung hat, dann plant man nur noch gemeinsame Dinge und der einzelne existiert gewisermaßen nicht mehr? Naja, ist doch okay, wenn es für deine Beziehung passt.
Und woher hast du das jetzt?
Für mich ist es halt nicht so, ich habe genauso meine eigenen Pläne wie mein Mann die seinen hat - und solange sich unsere Pläne nicht dermaßen kreuzen, dass nur einer seinen Plan umsetzen kann, leben wir ausgezeichnet mit unserer Regelung.
Kein Problem. Mich stört es auch nicht, wie ihr lebt.
Es ging doch eher um deine wunderbar pragmatischen Ratschläge was Ehe angeht.... :madcow: |
| 20.03.2008 23.48 | kalamity | RE: hochzeiten |
Schnarch.
Ich habe keine Ratschläge für die Ehe erteilt - ich habe geschrieben, dass ZWEI Menschen, die ähnlich pragmatisch denken, wohl kaum Probleme mit pragmatischen Regelungen haben dürften (und das auch nur, weil behauptet wurde, dass dann innerhalb der Ehe zwangsläufig Spannungen auftreten würden - das verneine ich jetzt einfach mal, Spannungen treten auf, wenn EINER der beiden sich was anderes vorgestellt hat).
Und, ja, du hast einige Umstände geschildert, so z.B. dass es DIR nicht möglich gewesen wäre, mit deinem Mann in Ex-Yugoslawien oder Nigeria zu leben, wenn ER dich nicht geheiratet hätte..... |
| 21.03.2008 08.44 | joan | RE: hochzeiten |
Original von kalamity
Schnarch.
Ich habe keine Ratschläge für die Ehe erteilt - ich habe geschrieben, dass ZWEI Menschen, die ähnlich pragmatisch denken, wohl kaum Probleme mit pragmatischen Regelungen haben dürften (und das auch nur, weil behauptet wurde, dass dann innerhalb der Ehe zwangsläufig Spannungen auftreten würden - das verneine ich jetzt einfach mal, Spannungen treten auf, wenn EINER der beiden sich was anderes vorgestellt hat).
Und, ja, du hast einige Umstände geschildert, so z.B. dass es DIR nicht möglich gewesen wäre, mit deinem Mann in Ex-Yugoslawien oder Nigeria zu leben, wenn ER dich nicht geheiratet hätte.....
Und diese Meinung hat irgend eine statistische Basis?
Warum sollte eine pragmatisch geführte Beziehung nicht scheitern können?
Gerade da kann man sich ganz pragmatisch trennen. Es liegt ja keine tiefere Herzensbindung vor.
Ist ja gerade so als würdest du meinen, es sei schwerer einen nicht besonders geliebten Job zu kündigen als Familie und Freunde zu verlassen.
Zum Sarajevo-Aufenthalt: Der wäre wohl MÖGLICH gewesen. Ich hätte nur regelmäßig jedes halbe Jahr über die Grenze fahren müssen.
Wenn DAS für dich schlimme oder erschwerdende Umstände sind, was würdest du dann sagen, wenn du "die ganze Wahrheit" wüsstest?
:LOL: :LOL: :LOL: |
| 22.03.2008 18.48 | kalamity | RE: hochzeiten |
Original von joan
Original von kalamity
Schnarch.
Ich habe keine Ratschläge für die Ehe erteilt - ich habe geschrieben, dass ZWEI Menschen, die ähnlich pragmatisch denken, wohl kaum Probleme mit pragmatischen Regelungen haben dürften (und das auch nur, weil behauptet wurde, dass dann innerhalb der Ehe zwangsläufig Spannungen auftreten würden - das verneine ich jetzt einfach mal, Spannungen treten auf, wenn EINER der beiden sich was anderes vorgestellt hat).
Und, ja, du hast einige Umstände geschildert, so z.B. dass es DIR nicht möglich gewesen wäre, mit deinem Mann in Ex-Yugoslawien oder Nigeria zu leben, wenn ER dich nicht geheiratet hätte.....
Und diese Meinung hat irgend eine statistische Basis?
Warum sollte eine pragmatisch geführte Beziehung nicht scheitern können?
Gerade da kann man sich ganz pragmatisch trennen. Es liegt ja keine tiefere Herzensbindung vor.
Ist ja gerade so als würdest du meinen, es sei schwerer einen nicht besonders geliebten Job zu kündigen als Familie und Freunde zu verlassen.
Zum Sarajevo-Aufenthalt: Der wäre wohl MÖGLICH gewesen. Ich hätte nur regelmäßig jedes halbe Jahr über die Grenze fahren müssen.
Wenn DAS für dich schlimme oder erschwerdende Umstände sind, was würdest du dann sagen, wenn du "die ganze Wahrheit" wüsstest?
:LOL: :LOL: :LOL:
Ich glaub, du willst entweder ned nachlesen oder ned verstehen - eventuell liegt auch eine Kombination aus beidem vor.
Ich hab geschrieben, pragmatische Leute haben in einer Ehe wohl selten Probleme mit pragmatischen Regelungen (und meistens treffen sie die pragmatisch zusammen) - dass sie sich aufgrund anderer Dinge trennen können, ist doch wohl sowas von klar, des glaubst ned. Ich sehe schlicht keine ZWANGSLÄUFIGEN Probleme aufgrund dieser Regelungen - daraus musst du ja nicht schließen, dass es ÜBERHAUPT keine Probleme geben könnte.
Sind sich zwei Leute über eine Sache einig, dann gibt es über DIESE Sache vermutlich keinen Streit.
Klarerweise gibt es für dieses Statement keinerlei statistischen Belege, die ich vorlegen kann - muss ich das?
Ich habe nicht von schlimmen Umständen gesprochen, ich habe nicht von erschwerenden Umständen gesprochen - ich hab gesagt, es wäre mir ein leichtes, zu sagen, unter solchen Umständen möchte ich aber nicht heiraten (genauso wie es dir ein Leichtes ist, zu sagen, dass dir eine Ehe, wo pragmatische Gesichtspunkte eine Rolle spielen, keine Ehe wäre....). |
| 22.03.2008 18.58 | joan | RE: hochzeiten |
AXo!
Du meintest nur, so vertragsartige Dinge wie Eheverträge wären für EINEN Romantiker schwierig!
DAS ist natürlich was anderes.
Es soll sich ja auch schwieriger gestalten sich einen Hund zuzulegen, wenn EINER der Partner dagegen ist. (Noch schwieriger dann, wenn beide keinen wollen, aber das ist ein anderes Problem.)
Das was du gesagt hast war also nicht mehr als eine Binsenwahrheit - hatte ich nicht geschnallt.... :jump: |
| 22.03.2008 19.16 | kalamity | RE: hochzeiten |
Original von joan
AXo!
Du meintest nur, so vertragsartige Dinge wie Eheverträge wären für EINEN Romantiker schwierig!
DAS ist natürlich was anderes.
Es soll sich ja auch schwieriger gestalten sich einen Hund zuzulegen, wenn EINER der Partner dagegen ist. (Noch schwieriger dann, wenn beide keinen wollen, aber das ist ein anderes Problem.)
Das was du gesagt hast war also nicht mehr als eine Binsenwahrheit - hatte ich nicht geschnallt.... :jump:
Nein, auch DAS hab ich - leider - nicht geschrieben.
Umgekehrt wird auch ein Schuh draus: Für Menschen, die nicht romantischst veranlagt sind, ist es nicht schwierig, einen Vertrag zu unterzeichnen und einzuhalten.
Ja, es IST eine Binsenweisheit - und bezog sich auf ein Posting, wo eben diese Binsenweisheit verneint wurde... und das Posting war nicht von dir, ich meine zu ahnen, dass du es auch nicht gelesen hast ... aber Hauptsache, du hast - mal wieder falsch - interpretiert und draufgehauen... :respekt: |
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