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leben in Lagos |
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| 10.03.2008 10.40 | funny | leben in Lagos |
Hallo,
ich weiß, dieses Thema kam schon ein paar Mal aber ich möchte nicht irgendeinen alten Thread wieder aufwühlen, deswegen mache ich einen neuen auf.
Ich hätte da mal ein paar Fragen (rein interessehalber) an die Leute die schon längere Zeit in Lagos verbracht haben?
Ist es momentan wirklich immernoch so schlimm wie man überall liest? Besonders in Bezug auf Kriminalität und Korruption?
Ich weiß inzwischen, dass es wohl einige sicherere Viertel in gibt V.I. zum Beispiel. Aber ist man da nicht irgendwie abgeschirmt der restlichen Bevölkerung gegenüber? Wenn ich mir vorstelle, dass ich mit meinem Partner dort wohnen würde, ich glaube nicht, dass er sich dort wohl fühlen würde. Diese Bezirke sind doch auch relativ teuer oder? Gibt es denn nicht noch andere Stadtteile, die für Weiße in Frage kommen würden?
Und speziell an die Frauen: Könntet ihr euch vorstellen eure Kinder dort groß zu ziehen? Ich hätte immer Bedenken, dass meinem Kind irgendwas zustößt, nur weil jemand auf den Gedanken kommt, dass meine Kinder ja reich sein könnten, weil sie ja eine "reiche" weiße Mutter haben. Ich hoffe ihr versteht wie ich das meine. Ich erinnere mich hier gelesen zu haben, dass mal ein User geschrieben hat, dass wohl auch mal Leichen auf der Autobahn oder am Straßenrand liegen würden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich es meinen Kindern zumuten wollen würde sowas mitanzusehen.
Es wird ja im allgemeinen angeraten nicht allein auf die Straße zu gehen. Aber wie sieht denn das aus, wenn ich dort arbeite? Ich kann doch nicht jedes mal von meinem Partner zur Abreit gebracht und wieder abgeholt werden, zumal er ja auch arbeiten würde.
Und vorallem denke ich, dass es auch als Weiße wohl schwer ist dort Arbeit zu finden. Es gibt doch sicher dort auch einige bürokratische Hürden.
Mein Partner fühlt sich hier nicht akzeptiert (dazu habe ich noch einen anderen Thread) und möchte gern in ein paar Jahren zurück und ging davon aus, dass ich mitkomme. Nur sehe ich für mich dort momentan keine Zukunft und das weiß er auch. Wir haben schon stundenlang darüber geredet und er sagt ja selbst von sich aus, dass es nicht leicht ist, auch für ihn nicht.
LG
ed Admin: Nick der Posterin auf Wunsch dieser geändert |
| 10.03.2008 13.00 | little django | RE: leben in Lagos |
Original von funny
Hallo,
ich weiß, dieses Thema kam schon ein paar Mal aber ich möchte nicht irgendeinen alten Thread wieder aufwühlen, deswegen mache ich einen neuen auf.
Ich hätte da mal ein paar Fragen (rein interessehalber) an die Leute die schon längere Zeit in Lagos verbracht haben?
Ist es momentan wirklich immernoch so schlimm wie man überall liest? Besonders in Bezug auf Kriminalität und Korruption?
Ich weiß inzwischen, dass es wohl einige sicherere Viertel in gibt V.I. zum Beispiel. Aber ist man da nicht irgendwie abgeschirmt der restlichen Bevölkerung gegenüber? Wenn ich mir vorstelle, dass ich mit meinem Partner dort wohnen würde, ich glaube nicht, dass er sich dort wohl fühlen würde. Diese Bezirke sind doch auch relativ teuer oder? Gibt es denn nicht noch andere Stadtteile, die für Weiße in Frage kommen würden?
Und speziell an die Frauen: Könntet ihr euch vorstellen eure Kinder dort groß zu ziehen? Ich hätte immer Bedenken, dass meinem Kind irgendwas zustößt, nur weil jemand auf den Gedanken kommt, dass meine Kinder ja reich sein könnten, weil sie ja eine "reiche" weiße Mutter haben. Ich hoffe ihr versteht wie ich das meine. Ich erinnere mich hier gelesen zu haben, dass mal ein User geschrieben hat, dass wohl auch mal Leichen auf der Autobahn oder am Straßenrand liegen würden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich es meinen Kindern zumuten wollen würde sowas mitanzusehen.
Es wird ja im allgemeinen angeraten nicht allein auf die Straße zu gehen. Aber wie sieht denn das aus, wenn ich dort arbeite? Ich kann doch nicht jedes mal von meinem Partner zur Abreit gebracht und wieder abgeholt werden, zumal er ja auch arbeiten würde.
Und vorallem denke ich, dass es auch als Weiße wohl schwer ist dort Arbeit zu finden. Es gibt doch sicher dort auch einige bürokratische Hürden.
Mein Partner fühlt sich hier nicht akzeptiert (dazu habe ich noch einen anderen Thread) und möchte gern in ein paar Jahren zurück und ging davon aus, dass ich mitkomme. Nur sehe ich für mich dort momentan keine Zukunft und das weiß er auch. Wir haben schon stundenlang darüber geredet und er sagt ja selbst von sich aus, dass es nicht leicht ist, auch für ihn nicht.
LG
ich kann nichts darüber schreiben wie es ist in nigeria zu leben.
aber vielleicht einen anderen denkansatz geben um das umziehen zu diskutieren:
er fühlt sich in d nicht wohl und du möchtest nicht nach nigeria. beides wünsche die berücksichtig gehören. gibt es ein land in dem ihr euch beide vorstellen könnt zu leben? das ist etwas das wir zb. überlegen wenns in ö nicht klappen sollte (bzgl. aufenthalt, nicht weil er hier nicht leben möchte). er möchte aber unter keinen umständen für immer nach nigeria zurück - somit ist die diskussionsgrundlage ein land zu finden wo wir beide leben möchten.
lg
ldj |
| 10.03.2008 17.21 | Malo | RE: leben in Lagos |
Original von funny
Hallo,
ich weiß, dieses Thema kam schon ein paar Mal aber ich möchte nicht irgendeinen alten Thread wieder aufwühlen, deswegen mache ich einen neuen auf.
Ich hätte da mal ein paar Fragen (rein interessehalber) an die Leute die schon längere Zeit in Lagos verbracht haben?
Ist es momentan wirklich immernoch so schlimm wie man überall liest? Besonders in Bezug auf Kriminalität und Korruption?
Ich weiß inzwischen, dass es wohl einige sicherere Viertel in gibt V.I. zum Beispiel. Aber ist man da nicht irgendwie abgeschirmt der restlichen Bevölkerung gegenüber? Wenn ich mir vorstelle, dass ich mit meinem Partner dort wohnen würde, ich glaube nicht, dass er sich dort wohl fühlen würde. Diese Bezirke sind doch auch relativ teuer oder? Gibt es denn nicht noch andere Stadtteile, die für Weiße in Frage kommen würden?
Und speziell an die Frauen: Könntet ihr euch vorstellen eure Kinder dort groß zu ziehen? Ich hätte immer Bedenken, dass meinem Kind irgendwas zustößt, nur weil jemand auf den Gedanken kommt, dass meine Kinder ja reich sein könnten, weil sie ja eine "reiche" weiße Mutter haben. Ich hoffe ihr versteht wie ich das meine. Ich erinnere mich hier gelesen zu haben, dass mal ein User geschrieben hat, dass wohl auch mal Leichen auf der Autobahn oder am Straßenrand liegen würden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich es meinen Kindern zumuten wollen würde sowas mitanzusehen.
Es wird ja im allgemeinen angeraten nicht allein auf die Straße zu gehen. Aber wie sieht denn das aus, wenn ich dort arbeite? Ich kann doch nicht jedes mal von meinem Partner zur Abreit gebracht und wieder abgeholt werden, zumal er ja auch arbeiten würde.
Und vorallem denke ich, dass es auch als Weiße wohl schwer ist dort Arbeit zu finden. Es gibt doch sicher dort auch einige bürokratische Hürden.
Mein Partner fühlt sich hier nicht akzeptiert (dazu habe ich noch einen anderen Thread) und möchte gern in ein paar Jahren zurück und ging davon aus, dass ich mitkomme. Nur sehe ich für mich dort momentan keine Zukunft und das weiß er auch. Wir haben schon stundenlang darüber geredet und er sagt ja selbst von sich aus, dass es nicht leicht ist, auch für ihn nicht.
LG
Also ich denke schon, dass es Viertel gibt, die nicht zu den superreichen gehören, in denen aber auch weiße leben können.
Soweit ich sehen konnte hat man in Sattelite ganz gute Security: Viertel mit Gateman bewacht und Straße mit von innen abgeriegeltem Tor, dass nur Anwohner passieren dürfen (Gesichtskontrolle)...
In Ikeja und auch in Festac habe ich Viertel gesehen, in denen reichere (aber nicht nur stinkreiche) Nigerianer leben.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das gegen außen geschützt sein, bei mir eher ein Gefühl von gefangen, als von sicher sein auslöst...
Kommt denn für Deinen Mann nur Lagos in Frage?
Lagos ist ja nicht ganz Nigeria und nicht in Lagos leben, ist ja auch nicht automatisch gleichbedeutend mit Dorfleben ohne Strom und fließend Wasser.
Ich habe mir sagen lassen Abuja sei um einiges sauberer, geordneter und sicherer als Lagos.
In jedem Fall würde ich empfehlen selber runter zu fliegen und sich ein Bild zu machen, denn nur Du kannst entscheiden, ob für Dich ein Leben in Lagos (oder einem anderen Ort in Nigeria) in Frage kommt. |
| 11.03.2008 10.58 | adauwa | |
Hallo,
bist Du neu oder eine Wenigschreiberin? Es kommt mir vor als haette ich diesen Namen noch nicht gelesen.
Ich habe 20 Jahre in Nigeria gelebt, den groesseren Teil davon in Lagos. Allerdings war ich seit 1990 nur noch besuchsweise dort. Deine Fragen erscheinen mir wie die einer Touristin, die die sehr bedrohlich klingenden Seiten des Auswaertigen Amtes gelesen hat. Wenn Du als Frau eines Nigerianers dort hingehst, dann teilst Du einfach sein Leben und es kommt sehr darauf an, zu welcher sozialen Schicht er gehoert.
Wenn er ein Millionaer ist, oder einen guten Posten mit einer internationalen Firma oder mit der Regierung hat, mag er ein Haus oder eine Wohnung in V.I. oder Ikoyi haben. In diesen Falle koenntest Du einen Fahrer haben, der Dich zur Arbeit oder zum Einkaufen bringt und Deine Kinder in die Schule.
Sollte er ein ueberdurchschnittliches Einkommen haben, dann wohnt ihr eben in Surulere, Yaba, Ikeja, Festac oder Ilupeju , Du hast vielleicht ein eigenes Auto um zur Arbeit zu kommen und die Kinder herumzuchauffieren. Ob Du dir das zutraust, ist dann wieder eine andere Frage, moeglich ist es.
Und dann gibt es die grosse Masse der durchschnittlich verdienenden Nigerianer, die gerade in Lagos kein leichtes Leben haben und sich taeglich mit dem chaotischen Transport herumschlagen muessen. Dann musst Du halt auch mit den ueberfuellten Bussen fahren und Deine Kinder ebenso.
Bei jeglicher dieser Konstellationen gibt es zahlreiche Europaeerinnen, ich kenne Dutzende, und niemand braucht eine staendige Begleitung.
Ob Du Arbeit findest, haengt sehr von Deiner Ausbildung ab, es kommt darauf an, ob diese in Nigeria anerkannt ist, ob Du Englisch kannst etc. Als Frau eines Nigerianers brauchst Du keine Arbeitsbewilligung, der sehr begrenzte Arbeitsmarkt steht Dir zur Verfuegung. Nur zur Information:
bei Gespraechen mit jungen Nigerianern, die europaeisch verheiratet sind, stosse ich immer wieder auf die faelschliche Annahme, dass die begleitenden Ehefrauen die phantastischen Gehaelter der "Expatriates" verdienen koennten. Das ist nicht so, ohne eine Quota wirst Du ein lokales Gehalt verdienen, wie jeder Nigerianer. Ist ja auch nur gerecht.
Alle diese Infos gelten natuerlich auch fuer alle anderen Orte in Nigeria,
einzig und allein die Arbeitssuche fuer Dich ist in Lagos einfacher, alles andere - Wohnung, Transport, Sicherheit etc. - ist in kleineren Staedten etwas weniger problematisch.
Schau einmal auf der homepage der www.nigerwives.com herein, dort wirst Du nuetzliche Hinweise finden.
Fahr einmal hin, sprich mit Leuten und dann koennt ihr (Du und Deine Familie) entscheiden, ob das eine Option fuer Euch waere. Es ist alles nicht sooo dramatisch, wie viel Erzaehlungen glauben machen.
Falls Du noch spezifische Fragen hast, melde Dich nochmals. Immer eingedenk der Tatsache, dass meine Erfahrungen schon ein wenig angejahrt sind. |
| 11.03.2008 11.12 | Anna | |
nur als kleiner Hinweis;-)
Original von adauwa
bist Du neu oder eine Wenigschreiberin? Es kommt mir vor als haette ich diesen Namen noch nicht gelesen.
unter dem Namen eines Posters steht immer das Anmeldedatum |
| 11.03.2008 11.13 | adauwa | |
Ach ja, etwas habe ich noch vergessen.
Alle meine Kinder sind in Nigeria geboren und aufgewachsen, sie haben die Schoenheiten und die Grausamkeiten des Lebens dort mitgemacht, so wie jeder andere Nigerianer. Es ist mir nicht so vorgekommen , als wuerde ich ihnen etwas Schreckliches "zumuten", alle sind nicht von Traumata gezeichnete Wracks, sondern heitere und ausgeglichene junge Leute. |
| 11.03.2008 12.08 | funny | |
Hallo,
er (mein Freund) möchte eben unbedingt zurück, jedenfalls stellt er es im Moment so dar. Und auch nach Lagos. Ich hatte auch schon an eine andere Stadt gedacht.
Und wegen diesen Stadtvierteln: Ich hatte genau deswegen gefragt, ob es außer V.I. noch andere Stadtviertel gibt in denen man relativ gut zurecht kommen kann, da ich eben dass Gefühl abgeschottet zu sein nicht mag.
Wie sieht das eigentlich mit dem "Gesundheitssystem" aus. Man muss doch den Arzt sicher vorher bezahlen wenn man behandelt werden muss? Und vorallem als Frau sollte man ja schon 2 Mal im Jahr zum Gynäkologen. Wie sieht das da aus?
Und danke für die Seite, ich werd mal bei Gelegenheit drüberlesen.
LG
P.S. geredet haben wir schon ewig und irgendwie kommt dabei momentan nicht viel raus, deswegen habe ich mich hier gemeldet um mir wenigstens eine kleine Vorstellung machen zu können. Mir fehlt momentan leider das Geld um mir selbst einen Überblick über die Lage dort schaffen zu können. |
| 11.03.2008 12.18 | Anna | |
Original von funny
er (mein Freund) möchte eben unbedingt zurück, jedenfalls stellt er es im Moment so dar. Und auch nach Lagos.
was für Pläne hat er denn? bzw. aus welchem Umfeld kommt er, was muss geschehen, dass er zurückgehen kann/will |
| 11.03.2008 12.39 | funny | |
@ anna
kannst du die frage nochmal etwas genauer stellen, bin momentan etwas platt von der ganzen Situation und verstehe sie nicht genau
Seine Pläne? Ich glaube so genau hat er leider noch keine. Das schreckt mich ja so ab. Ich möchte nichts ins Blaue hinein machen.
Zu unserer persönlichen Situation kann ich leider im Moment nicht viel sagen (hat persönliche Gründe), tut mir leid. Ich weiß, dass erschwert die ganze Sache mit Ratschlägen natürlich. :help:
Wir sind aber beide studiert (er mit Dr.Titel) und ich möchte schon gern hier in D noch meinen Doktor machen (in Naturwissenschaften). |
| 11.03.2008 12.44 | Anna | |
Original von funny
kannst du die frage nochmal etwas genauer stellen, bin momentan etwas platt von der ganzen Situation und verstehe sie nicht genau
was will er dort machen, was will er arbeiten, wie will er dort leben
braucht er bestimmte Dinge bevor er zurückgeht, z.B. das eigene Haus dort, eine bestimmte Geldsumme (oder braucht er nichts um zurück zu gehen, weil er dort genügend hat, seine Familie ihn erst mal versorgen würde usw.) |
| 11.03.2008 12.55 | funny | |
Hallo,
wie gesagt, er weiß es glaube ich selber noch nicht. Deswegen hab ich Angst, weil es mir alles ein bisschen planlos erscheint. Ich versuche nochmal mit ihm zu reden. Leider ist das momentan schwer, wir haben Probleme mit seiner Familie. Sie akzeptieren mich nicht. Und es wird dann wohl leider daran scheitern. Ich hab schon alles mögliche versucht. :(
Eiun Haus möchte er erst später bauen und das Geld zum zurückkehren hat er.
@ alle Leser: Bitte jetzt keine Wertungen, ob er mich verarscht oder so. Ich glaube ich kann die Situation ganz gut einschätzen. |
| 11.03.2008 13.07 | joan | |
Original von funny
Hallo,
wie gesagt, er weiß es glaube ich selber noch nicht. Deswegen hab ich Angst, weil es mir alles ein bisschen planlos erscheint. Ich versuche nochmal mit ihm zu reden. Leider ist das momentan schwer, wir haben Probleme mit seiner Familie. Sie akzeptieren mich nicht. Und es wird dann wohl leider daran scheitern. Ich hab schon alles mögliche versucht. :(
Eiun Haus möchte er erst später bauen und das Geld zum zurückkehren hat er.
@ alle Leser: Bitte jetzt keine Wertungen, ob er mich verarscht oder so. Ich glaube ich kann die Situation ganz gut einschätzen.
Wenn SEINE Familie dich nicht akzeptiert und ihm das zu schaffen macht, Warum wollt ihr euch dann in die Höhle des Löwen begeben?
Er will mir DIR zu seiner Familie, die dich nicht akzeptiert?
Wenn das hier schwierig ist, um wieviel mehr dann dort? |
| 11.03.2008 13.10 | albosa | |
Original von joan
Wenn das hier schwierig ist, um wieviel mehr dann dort?
Das Gegenteil könnte auch wirksam sein.
Was man hier nicht schafft, schafft man dort ganz leicht? |
| 11.03.2008 13.14 | joan | |
Original von albosa
Original von joan
Wenn das hier schwierig ist, um wieviel mehr dann dort?
Das Gegenteil könnte auch wirksam sein.
Was man hier nicht schafft, schafft man dort ganz leicht?
Kann ich mir nicht vorstellen.
Wenn die Familie prinzipiell gegen die weiße Ehefrau ist, dann ändert sie ihre Meinung ganz sicher nicht, weil sie diese vielleicht als "lieb und nett" erlebt.
Die Familie hat wohl ganz andere Gründe für ihre Ablehnung als den Charakter dieser Frau. |
| 11.03.2008 13.34 | albosa | |
Original von joan
Die Familie hat wohl ganz andere Gründe für ihre Ablehnung als den Charakter dieser Frau.
Das denke ich auch, habe aber mal die evtl. Sichtweise des Mannes in meine Betrachtungen mit einbezogen, der "so" meint, obwohl es evtl. andere Gründe gibt. |
| 11.03.2008 13.39 | Anna | |
Original von funny
wir haben Probleme mit seiner Familie. Sie akzeptieren mich nicht. Und es wird dann wohl leider daran scheitern. Ich hab schon alles mögliche versucht. :(
nun das sind ja dann denkbar schlechte Bedingungen um dort zu leben, wo die Familie dann noch mehr Einfluss auf ihn haben wird als hier |
| 11.03.2008 13.51 | little django | |
Original von Anna
Original von funny
wir haben Probleme mit seiner Familie. Sie akzeptieren mich nicht. Und es wird dann wohl leider daran scheitern. Ich hab schon alles mögliche versucht. :(
nun das sind ja dann denkbar schlechte Bedingungen um dort zu leben, wo die Familie dann noch mehr Einfluss auf ihn haben wird als hier
nun, nachdem was ich jetzt hier noch mitgelesen hab und den akzeptanzproblemen in der schwiegerfamilie, stellt ich noch einmal die frage an @funny:
WARUM nach nigeria? warum nicht in ein für jeden von euch fremdes land? wo ihr beide von 0 anfangt und keiner irgendwelche "vorteile" od. nachteile hat?
er fühlt sich hier nicht wohl, und du wirst vermutlich - stell ich jetzt mal so in den raum - dort einige schwierigkeiten haben, denn die familie beeinflußt nun einmal.
ich weiß auch daß solche diskussionen schwierig sind. und doch sollte alles ausdiskutiert worden sein, eben auch wie schon @anna geschrieben hat: haus, arbeit, wieviel geld habt ihr zur überbrückung......
lg
ldj |
| 12.03.2008 09.40 | funny | |
Hallo,
danke für die Antworten. Er wollte gern zurück, deswegen möchte er, dass mich seine Familie akzeptiert. Ich möchte auch nicht nach Nigeria wenns nicht so ist, ganz einfach uas dem Grund weil ich Angst habe dort allein da zustehen. Es war ersmal nur meinerseits eine Überlegung mitzugehen, weil er eben zurück wollte. So richtig vorstellen kann ichs mir leider nicht.
Und ich habe selbst schon den Vorschlag gemacht, dass wirs in einem anderen Land versuchen. Aber das möchte er nicht. Er ist der Meinung, dass wir solange wir in einem "weißen" Land sind immer diskriminiert werden. Klar gibt es immer Leute die dumm gucken oder irgend einen blöden Satz ablassen aber mich stört das nicht. Ihn leider schon.
Danke für eure Hilfe aber das Thema hat sich jetzt leider wahrscheinlich sowieso erledigt. Seit gestern meint er es wird mit uns nichts werden, weil seine Familie ihre Meinung nicht ändert. Aber ehrlich lieber so, laos in 3 Jahren. Ich bin nur erschüttert weil ich dachte er würde zu mir stehen.:(
Ich kann ihn sogar verstehen, obwohl ich mich dadurch sch*** fühle.
Vielen Dank nochmals
traurige Grüße
und bitte kein es tut mir Leid, denn momentan würde ich das wohl nicht verkraften |
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