| [BotIndex] [««][ 1/3 »]
Speziell generierte Seite - benutzen Sie bitte die Navigation |
Once you go black, there's NO WAY to go back? |
|
|
| 23.02.2008 13.15 | chris | Once you go black, there's NO WAY to go back? |
Im "Clan der Chatter" :wink: vor etlicher Zeit mal an- aber nie wirklich ausdiskutiert, möchte ich das Thema im Forum mal zur Sprache bringen.
Sollte die Beziehung zu meinem Freund wider Erwarten in die Brüche gehen, könnte ich mir danach auch vorstellen, mit einem Mann anderer Nationalität und Hautfarbe eine Verbindung einzugehen. Von dem "Once you go black"- Spruch halte ich nicht so viel.
Ich stelle mir das aber nicht so einfach vor, auf Seiten der weißen Männer. Ich meine, es ist eine Sache, wenn ein Mann mit einer Frau zusammen kommt, die bereits ein Kind von einem anderen hat. Aber hat es nicht nochmal eine ganz andere Qualität, wenn das Kind gemischt ist, der "neue" weiße Mann also OFFENSICHTLICH für alle nicht der Vater sein kann? Ich könnte mir vorstellen, dass einige Männer das "abschreckt". Bei einem weißen Kind wüsste der Mann zwar, es ist nicht sein leibliches, es KÖNNTE aber nach außen hin zumindest seins sein. Bei einem halbafrikanischen Kind sieht jeder sofort, dass es nicht an dem ist.
Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass einige weiße Männer auch Hemmungen haben, eine Frau mit halbschwarzem Kind anzusprechen, weil sie vielleicht denken, sie entsprechen sowieso nicht dem Typ Mann, den die Frau gerne hätte. Sollten meine Erwägungen zutreffen, wären Frauen wie ich in ihrer zukünftigen Männerwahl recht eingeschränkt.
Nur ein paar Gedanken meinerseits, rein theoretisch. Was meint ihr dazu? Auch oder gerade die Meinung der männlichen Mitglieder zu diesem Thema wäre interessant zu lesen. |
| 23.02.2008 13.41 | Rose | RE: Once you go black, there's NO WAY to go back? |
Original von chris
Nur ein paar Gedanken meinerseits, rein theoretisch. Was meint ihr dazu? Auch oder gerade die Meinung der männlichen Mitglieder zu diesem Thema wäre interessant zu lesen.
Ich gehöre ja eigentlich auch zum Chatter-Clan, war bei besagter Diskussion aber wohl nicht dabei.
Offensichtlich bin ich ja ein Beispiel dafür, dass der Spruch nicht stimmen muss: Ich hatte zwar schon so was wie eine Beziehung mit einem nigerianischen Mann, aber es ist nicht so, dass ich danach nur noch einen Schwarzen wollte. (Wobei es auch nicht so war, dass ich danach so traumatisiert war, dass ich mir eine Beziehung mit einem Schwarzen überhaupt nicht mehr vorstellen könnte, was ich auch einigermassen schwachsinnig finde.) Ich halte das sowieso für ziemlich seltsam, wenn man die Liebe an der Hautfarbe festmacht, auch wenn ich natürlich verstehen kann, wenn man halt einen bestimmten Typ Mann attraktiv findet.
Dieses "Beuteschema-Denken" hatte ich eh nie so wirklich, gross und blond, südländisch, was auch immer. Meine Ex-Freunde sind auf jeden Fall sehr unterschiedlich und haben kaum einen gemeinsamen Nenner.
Was das Kind-Problem angeht: Dazu kann ich nicht so viel sagen. Aber ich möchte nur anmerken, dass dazu der Ex-Partner und Vater des Kindes ja nicht unbedingt schwarz sein muss; eine ähnliche Situation könnte auch bei einem blondem Kind und einem schwarzhaarigen Vater eintreten. Und ob dies heute mit den vielen Patchwork-Familien überhaupt noch eine so grosse Rolle spielt, würde ich auch zu bezweifeln wagen. ;) |
| 23.02.2008 13.58 | Anwu | |
Ich denke immer mal wieder über eine mögliche Trennung von meinem Mann nach. :help: und somit halt auch über das, was nachher kommen könnte. und wahrscheinlich wäre es schon so, dass es mich wieder in die gleiche Ecke verschlagen würde. das heisst, nicht 'nur' schwarz, sondern wohl auch wieder Igbo. es ist nicht so, dass ich den 'potentiellen Zukünftigen' bereits kennen gelernt hätte, aber irgendwie bin ich ein Teil dieser Community geworden und möchte das nicht mehr missen.
das Kind spielt sicher auch eine Rolle. obwohl es für ihn sicher nur einen Papi gibt und geben wird. und es von dem her wohl keinen grossen Unterschied machen würde, ob der 'Neue' nun auch Igbo spricht oder von Jamaika kommt.
richtig erklären kann ich das Ganze nicht. vielleicht ist es auch eine unbewusste Angst oder Unsicherheit, ob sich ein Weisser überhaupt auf eine Beziehung mit einer Frau einlassen würde, die bereits ein Kind von einem Schwarzen hat... who knows...
am liebsten wäre mir aber sowieso, ich könnte mal einen Neuanfang machen mit dem Mann, den ich habe. :knutsch:
Anwu |
| 23.02.2008 14.15 | joflo | |
+++++++++++am liebsten wäre mir aber sowieso, ich könnte mal einen Neuanfang machen mit dem Mann, den ich habe.++++++++++++
Ja, das ist ne gute Idee :applaus:. Und ich münz mir das mal auf meine Frau um........... :madcow:
Viele Grüße |
| 23.02.2008 14.25 | chanthadi | |
Original von joflo
+++++++++++am liebsten wäre mir aber sowieso, ich könnte mal einen Neuanfang machen mit dem Mann, den ich habe.++++++++++++
Ja, das ist ne gute Idee :applaus:. Und ich münz mir das mal auf meine Frau um........... :madcow:
Viele Grüße
Joflo, das ist ne gute Idee - man sieht ja immer wieder, dass Du mit der Frau noch nicht "fertig" bist. :knutsch:
Fuer einen "Neuanfang" ist es manchmal allerdings ganz gut, wenn man auch mit sich selbst einen Neuanfang macht.
Viel Glueck!
Chantha |
| 23.02.2008 14.45 | chanthadi | RE: Once you go black, there's NO WAY to go back? |
Mein 2. Mann - Deutscher und Ethnologe - hat sich immer sehr gern mit meinem farbigen Kind von meinem ersten Mann "geschmueckt". Er ist dann auch oefter mal los mit dem Kleinen und hat ihn quasi als Eintrittskarte "benutzt", um z.B. bei Ritualen dabeisein zu duerfen, wo normalerweise nur Einheimische teilnehmen koennen. Manchmal hab ich mir gar die Frage gestellt, ob er mich vielleicht nur wegen dem farbigen Kind geheiratet hat :help: Also es gibt schon seltsame Typen - aber jedenfalls ist es nicht so, dass weisse Maenner generell damit ein Problem haben muessen, wenn eine Frau schon farbige Kinder hat. Ich kenne auch einige Familien, wo genau diese Konstellation vorhanden ist - das "Problem" hatten da am Anfang lediglich die Verwandten des Mannes, aber auch sie haben sich mittlerweile dran gewoehnt. |
| 23.02.2008 15.56 | joan | RE: Once you go black, there's NO WAY to go back? |
Es gäbe natürlich einen Ausweg:
Man nehme einen ganz hellen Schwarzen. Der ist weiß genug um sich nicht in der Schublade verwahrt zu wissen und schwarz genug, um sich doch nicht ganz entschwärzen zu müssen...;) |
| 23.02.2008 16.08 | VickyP | |
Ich selber denke nicht, das ich auf schw. fixiert bin oder so, aber trotzdem sprechen mich fast nur Afrikaner an. Es liegt auch nicht irgendwie daran, das ich mich in Clubs rumtreibe wo nur Afrikaner rumlaufen. Auch in der Stadt oder beim Einkaufen passiert mir das. Meine Mutter z.B. sagt mir immer Kind, geh mal auch in andere Clubs wo du auch andere Leute kennenlernen kannst. Naja denke ich dann, wíe will ich denn Mama jetzt erklären, das im Village im Verhältnis mehr weise als schwarze Männer rumlaufen, glaubt sie mir so oder so nicht. Klar gucke ich mehr dem Typ Mann hinterher, der mir auch gefällt aber es kommt durchaus auch vor das ich einem weisem Mann hinterher gucke. Von meiner Familie bekomme ich dann oft den Spruch gedrückt, um einen weisen kennenzulernen musst du auch mal in Großrausdiskotheken gehen oder vielleicht (Wunsch meiner Eltern) in gr. Cafes oder Clubs. Das Problem liegt aber darin, das ich nur mal auf RNB stehe. Also....! |
| 23.02.2008 17.26 | Malo | RE: Once you go black, there's NO WAY to go back? |
Original von chris
Im "Clan der Chatter" :wink: vor etlicher Zeit mal an- aber nie wirklich ausdiskutiert, möchte ich das Thema im Forum mal zur Sprache bringen.
Sollte die Beziehung zu meinem Freund wider Erwarten in die Brüche gehen, könnte ich mir danach auch vorstellen, mit einem Mann anderer Nationalität und Hautfarbe eine Verbindung einzugehen. Von dem "Once you go black"- Spruch halte ich nicht so viel.
Ich stelle mir das aber nicht so einfach vor, auf Seiten der weißen Männer. Ich meine, es ist eine Sache, wenn ein Mann mit einer Frau zusammen kommt, die bereits ein Kind von einem anderen hat. Aber hat es nicht nochmal eine ganz andere Qualität, wenn das Kind gemischt ist, der "neue" weiße Mann also OFFENSICHTLICH für alle nicht der Vater sein kann? Ich könnte mir vorstellen, dass einige Männer das "abschreckt". Bei einem weißen Kind wüsste der Mann zwar, es ist nicht sein leibliches, es KÖNNTE aber nach außen hin zumindest seins sein. Bei einem halbafrikanischen Kind sieht jeder sofort, dass es nicht an dem ist.
Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass einige weiße Männer auch Hemmungen haben, eine Frau mit halbschwarzem Kind anzusprechen, weil sie vielleicht denken, sie entsprechen sowieso nicht dem Typ Mann, den die Frau gerne hätte. Sollten meine Erwägungen zutreffen, wären Frauen wie ich in ihrer zukünftigen Männerwahl recht eingeschränkt.
Nur ein paar Gedanken meinerseits, rein theoretisch. Was meint ihr dazu? Auch oder gerade die Meinung der männlichen Mitglieder zu diesem Thema wäre interessant zu lesen.
Du bist doch sicher auch mal ohne Kind unterwegs, oder? |
| 23.02.2008 17.36 | Malo | RE: Once you go black, there's NO WAY to go back? |
Original von Rose
Original von chris
Nur ein paar Gedanken meinerseits, rein theoretisch. Was meint ihr dazu? Auch oder gerade die Meinung der männlichen Mitglieder zu diesem Thema wäre interessant zu lesen.
Ich gehöre ja eigentlich auch zum Chatter-Clan, war bei besagter Diskussion aber wohl nicht dabei.
Offensichtlich bin ich ja ein Beispiel dafür, dass der Spruch nicht stimmen muss: Ich hatte zwar schon so was wie eine Beziehung mit einem nigerianischen Mann, aber es ist nicht so, dass ich danach nur noch einen Schwarzen wollte. (Wobei es auch nicht so war, dass ich danach so traumatisiert war, dass ich mir eine Beziehung mit einem Schwarzen überhaupt nicht mehr vorstellen könnte, was ich auch einigermassen schwachsinnig finde.) Ich halte das sowieso für ziemlich seltsam, wenn man die Liebe an der Hautfarbe festmacht, auch wenn ich natürlich verstehen kann, wenn man halt einen bestimmten Typ Mann attraktiv findet.
Dieses "Beuteschema-Denken" hatte ich eh nie so wirklich, gross und blond, südländisch, was auch immer. Meine Ex-Freunde sind auf jeden Fall sehr unterschiedlich und haben kaum einen gemeinsamen Nenner.
Was das Kind-Problem angeht: Dazu kann ich nicht so viel sagen. Aber ich möchte nur anmerken, dass dazu der Ex-Partner und Vater des Kindes ja nicht unbedingt schwarz sein muss; eine ähnliche Situation könnte auch bei einem blondem Kind und einem schwarzhaarigen Vater eintreten. Und ob dies heute mit den vielen Patchwork-Familien überhaupt noch eine so grosse Rolle spielt, würde ich auch zu bezweifeln wagen. ;)
Ich nicht! Ich habe ja schon mehrfach berichtet, von den blöden Blicken und von den Schwierigkeiten, die meine Tochter mit ihren Mitschülern hatte.
Da waren Zickereien: "Das ist ja gar nicht Dein richtiger Papa, brauchst Dir also gar nichts darauf einbilden!" an der Tagesordnung.
Auch wurde sie regelmässig von den Eltern (ich glaube das hat mich am meiste gefuchst) der Klassenkameraden über unsere genaue Familienkonstellation ausgefragt.
Es gab eine Zeit (nicht lange und darüber bin ich froh) in der sie über meinen Mann nur als ihren Stiefvater gesprochen hat (das Wort an sich hat mich nicht gestört, entspricht ja den Tatsachen, sondern die Betonung)
Also es war schon nicht so einfach, sich als Familie zusammenzufinden, ich denke dieser Prozess ist auch noch längst nicht abgeschlossen. Sich ist es nie einfach, aber diese "aufällige" Stiefvaterschaft, hat es uns auch oft schwer gemacht, ich denke, da sind andere Konstellationen, vielleicht schon leichter! |
| 23.02.2008 17.54 | Malo | RE: Once you go black, there's NO WAY to go back? |
So jetzt antworte ich mal auf die eigentliche Frage.
Frauen, die von sich behaupten sie könnten nur mit einem schwarzen Mann glücklich werden, sind mir etwas suspekt.
Frauen, die z.B. auf Problemfragen in Foren mit der Frage antworten "Wieviele Schwarze Männer hattest Du denn schon, ist das Dein erster?" und dann in etwa antworten "Ich hatte ja schon 5 und sage Dir jetzt....!" um ihre vermeintliche Kompetenz auf dem Gebiet "Schwarzer Mann" heraus zu stellen, sind mir gänzlich unsympathisch...
Ich hatte ja erst once a black und hoffe es bleibt bei dem Einen :lof: (der ist ja sowieso der Schönste nicht wahr Okwuwke :wink: :LOL: )
Ich sage auch nichts gegen Beuteschema (ich hatte auch eins: groß, blond, blauäugig, stark, große Hände...)
Wenn nun einer Schwarze Männer besonders attraktiv findet, dann kann er das auch meinetwegen gerne sagen, aber dieses once a black impliziert ja eher: "Vorher gab es noch andere Männer, aber jetzt ist sie auf den Geschmack gekommen" und ja auch "Frauen, die noch mit einem weißen Mann zusammen sind hatten noch keinen Schwarzen"
Ganz am Anfang als ich ganz frisch in meinen Mann verliebt war, da war ich irgendwie so "verzaubert", dass alle schwarzen Männer, die ich traf viel toller und schöner und besser waren, als andere, die ich jemals gesehen habe. Das hat sich gelegt, mittlerweile sehe ich ganz normale Männer von denen ich den einen oder anderen attraktiv finde (so geht es mir auch mit weißen Männern und auhc mein Mann ist mittlerweile ein ganz normaler, liebenswerter Mann für mich mit Ecken und Kanten und nicht mehr Supermann in Person). Also was ich damit sagen will ist, vielleicht gibt es ja Frauen, die aus dieser Verzauberung nicht wieder rauskommen?
So und der letzte Senf, den ich für heute noch dazugeben will ist, der, dass ich vor meinem Mann genau 0 Schwarze Männer kannte (nicht mal vom sehen und schon gar nicht persönlich). Heute kenne ich einige, ich gehe auch an Orte (Afroshops, Kirche etc.) in denen man eher Schwarze Männer trifft als weiße, wo ich vor unserer Beziehung noch nie war, was aber jetzt zu meinem Leben gehört und was ich wohl auch nach Trennung nicht komplett aufgeben würde. Alles zusammen heißt das wohl meine Chancen mit einem Schwarzen Mann zusammenzukommen sind von vor unserer Beziehung zu jetzt um viele, viele, viele 100% gestiegen. |
| 23.02.2008 18.27 | Seestern | |
Oh, ja, Vicky! In griechische Cafes oder gar Bouzoukis :applaus: da komme ich mal mit. Wenn ich nicht gerade meinem igbo-Exmann hinterhertrauere!!! Ich hatte übrigens mal ca. 10 Jahre lang einen griechischen Freund, der meinen halbafrik. Sohn sehr gern mochte. Sah ihm aber auch irgendwie damals sehr ähnlich: hellbraun und schwarze Locken! Wir waren immer die Attraktion der Insel, wenn wir zu dritt auf dem Motorrad fuhren.
Bei mir muss es übrigens auch nicht unbedingt ein Afrikaner sein, es kommt auf die gesamte Ausstrahlung an, besonders auf die Augen :wink: , wenn ich mich "umschaue".
Seestern auf dem Weg zu "neuen Ufern" :red: |
| 23.02.2008 18.29 | Optimistin | |
Ich hatte mich während einer 2-jährigen Beziehungspause auch mit deutschen
Männern verabredet, die überhaupt kein Problem damit hatten, dass ich einen farbigen Sohn habe.
Mein Sohn allerdings wollte lieber, dass ich einen afrikanischen Partner kennenlernen würde, weil sonst die "Leute" denken könnten er wäre adoptiert. Tja, so machen sich Kinder auch Ihre Gedanken.
Eure
Optimistin |
| 23.02.2008 19.37 | chris | |
Danke für die Antworten bisher.
Also, ich sagte ja schon, dass ich mit diesem Spruch auch gar nichts anfangen kann. Ich finde auch, man sollte Beziehungen nicht an Hautfarben festmachen. Ich denke zwar, dass ich mich tendenziell immer mehr zu dunkelhäutigen Männern hingezogen fühlen werde, weil sie einfach mehr meinem Typ Mann entsprechen. Deshalb würde ich aber einen weißen Partner nicht kategorisch ausschließen, so nach dem Motto, jetzt hab ich Blut geleckt und bleibe bei schwarz.
Ich habe mich eben nur gefragt, ob vielleicht ein weißer Mann mich kategorisch ausschließen würde, weil ich, wie Anwu schon meinte, ein dunkelhäutiges Kind habe oder er davon ausginge, ich sei so eine "once you go black"-Vertreterin. Insofern geht es mir also gar nicht um diesen dummen Spruch, sondern darum, ob man vielleicht gar keine oder erheblich eingeschränkte Möglichkeiten hat, nicht wieder "back to black" zu gehen. Weil einen quasi nur ein dunkelhäutiger Mann "akzeptieren" würde.
Ich erlebe oft, dass Frauen mit weißen Kindern afrikanische Partner haben. Umgedreht sehe ich das fast nie. Vielleicht täuscht mich ja mein Eindruck, aber das hat mich zum Nachdenken angeregt.
@Rose:
Ich weiß gar nicht mehr, wer alles damals im Chat war. Wir hatten das Thema wirklich nur ganz kurz angeschnitten. Zu deinem Beispiel: es ging mir mehr darum, dass man, wenn man dunkelhäutige Kinder hat, vielleicht aus oben genannten Gründen eher wieder "an einen dunkelhäutigen Mann gerät", ohne dies klar einzukalkulieren oder zu planen. Aus deiner Beziehung stammen ja keine Kinder. Es "sieht" somit keiner, dass du mal mit einem Afrikaner verbandelt warst, es kann dir daher von außen keiner einen Stempel aufdrücken. So meinte ich das. Hoffe, ich seh dich mal wieder im Chat :wink: |
| 23.02.2008 19.41 | joan | |
Original von chris
@Rose:
Ich weiß gar nicht mehr, wer alles damals im Chat war. Wir hatten das Thema wirklich nur ganz kurz angeschnitten. Zu deinem Beispiel: es ging mir mehr darum, dass man, wenn man dunkelhäutige Kinder hat, vielleicht aus oben genannten Gründen eher wieder "an einen dunkelhäutigen Mann gerät", ohne dies klar einzukalkulieren oder zu planen. Aus deiner Beziehung stammen ja keine Kinder. Es "sieht" somit keiner, dass du mal mit einem Afrikaner verbandelt warst, es kann dir daher von außen keiner einen Stempel aufdrücken. So meinte ich das. Hoffe, ich seh dich mal wieder im Chat :wink:
ICH war damals im Chat. Und es war wirklich nur GAANZ kurz angeschnitten worden...:D |
| 23.02.2008 19.48 | chris | |
Original von joan
Original von chris
@Rose:
Ich weiß gar nicht mehr, wer alles damals im Chat war. Wir hatten das Thema wirklich nur ganz kurz angeschnitten. Zu deinem Beispiel: es ging mir mehr darum, dass man, wenn man dunkelhäutige Kinder hat, vielleicht aus oben genannten Gründen eher wieder "an einen dunkelhäutigen Mann gerät", ohne dies klar einzukalkulieren oder zu planen. Aus deiner Beziehung stammen ja keine Kinder. Es "sieht" somit keiner, dass du mal mit einem Afrikaner verbandelt warst, es kann dir daher von außen keiner einen Stempel aufdrücken. So meinte ich das. Hoffe, ich seh dich mal wieder im Chat :wink:
ICH war damals im Chat. Und es war wirklich nur GAANZ kurz angeschnitten worden...:D
Ich glaube, ich war damals ein gaaaaanz klein wenig angetüdelt. :LOL:
Aber ich glaube, der Auslöser war dass sich eine "Neue" im Chat gerade getrennt hatte, oder so. Sicher bin ich da aber nicht :help: |
| 23.02.2008 19.51 | joan | |
Original von chris
Original von joan
Original von chris
@Rose:
Ich weiß gar nicht mehr, wer alles damals im Chat war. Wir hatten das Thema wirklich nur ganz kurz angeschnitten. Zu deinem Beispiel: es ging mir mehr darum, dass man, wenn man dunkelhäutige Kinder hat, vielleicht aus oben genannten Gründen eher wieder "an einen dunkelhäutigen Mann gerät", ohne dies klar einzukalkulieren oder zu planen. Aus deiner Beziehung stammen ja keine Kinder. Es "sieht" somit keiner, dass du mal mit einem Afrikaner verbandelt warst, es kann dir daher von außen keiner einen Stempel aufdrücken. So meinte ich das. Hoffe, ich seh dich mal wieder im Chat :wink:
ICH war damals im Chat. Und es war wirklich nur GAANZ kurz angeschnitten worden...:D
Ich glaube, ich war damals ein gaaaaanz klein wenig angetüdelt. :LOL:
Aber ich glaube, der Auslöser war dass sich eine "Neue" im Chat gerade getrennt hatte, oder so. Sicher bin ich da aber nicht :help:
Ich kann mich auch nicht näher erinnern (auch nicht daran, dass/ob du "angetüdelt" warst....:D )
Ich kann mich nur an meine (innere) Reaktion erinnern - Augenverdrehen-Mein Gott, nicht schon wieder!!.....:LOL: |
| 23.02.2008 19.57 | chris | |
Original von joan
Original von chris
Original von joan
Original von chris
@Rose:
Ich weiß gar nicht mehr, wer alles damals im Chat war. Wir hatten das Thema wirklich nur ganz kurz angeschnitten. Zu deinem Beispiel: es ging mir mehr darum, dass man, wenn man dunkelhäutige Kinder hat, vielleicht aus oben genannten Gründen eher wieder "an einen dunkelhäutigen Mann gerät", ohne dies klar einzukalkulieren oder zu planen. Aus deiner Beziehung stammen ja keine Kinder. Es "sieht" somit keiner, dass du mal mit einem Afrikaner verbandelt warst, es kann dir daher von außen keiner einen Stempel aufdrücken. So meinte ich das. Hoffe, ich seh dich mal wieder im Chat :wink:
ICH war damals im Chat. Und es war wirklich nur GAANZ kurz angeschnitten worden...:D
Ich glaube, ich war damals ein gaaaaanz klein wenig angetüdelt. :LOL:
Aber ich glaube, der Auslöser war dass sich eine "Neue" im Chat gerade getrennt hatte, oder so. Sicher bin ich da aber nicht :help:
Ich kann mich auch nicht näher erinnern (auch nicht daran, dass/ob du "angetüdelt" warst....:D )
Ich kann mich nur an meine (innere) Reaktion erinnern - Augenverdrehen-Mein Gott, nicht schon wieder!!.....:LOL:
Tja, Joan, und jetzt mach ich extra noch 'nen Thread dafür auf! :P Und das, obwohl ich ganz nüchtern bin.
Zu deinem ersten Satz: das hättest du sowieso nicht bemerkt. Auch mit 2 Promille bin ich noch eine Meisterin der Selbstbeherrschung :robert: |
| 23.02.2008 21.54 | Anwu | |
Vielleicht lassen sich europäische Männer allgemein weniger gern mit Frauen ein, die bereits Kinder haben. das ist jetzt nur ein Gedanke meinerseits, ich kenne keine Zahlen. ich kenne in meinem Bekanntenkreis einfach nur afrikanische Stiefväter. |
| 24.02.2008 08.53 | joan | |
Zu deinem ersten Satz: das hättest du sowieso nicht bemerkt. Auch mit 2 Promille bin ich noch eine Meisterin der Selbstbeherrschung
Von mir kannst du das auch umgekehrt haben.
Ich trinke nie, wirke aber ab und zu spaßeshalber "angetüdelt"....:D |
| 24.02.2008 13.07 | Wahala | |
Hi
Original von Anwu
Vielleicht lassen sich europäische Männer allgemein weniger gern mit Frauen ein, die bereits Kinder haben. das ist jetzt nur ein Gedanke meinerseits, ich kenne keine Zahlen. ich kenne in meinem Bekanntenkreis einfach nur afrikanische Stiefväter.
Diesen Gedanken kann ich aus Erfahrung nicht teilen. Ich habe immer wieder Männer kennen gelernt, die gerne Stiefvater geworden wären. Ist doch toll ... Papi sein und trotzdem nicht die volle Verantwortung tragen müssen. Ein bisschen wie Rosinchen picken. So kams mir vor. Ich habe nie einen neuen Vater für meinen Sohn gesucht und mich haben solche Avancen immer abgeschreckt. Auch meinem Mann wollte ich nicht den Stempel "neuer Vater" aufdrücken. Das hat mein Sohn selbst entschieden.
Ich kann übrigens gut verstehen, warum du wieder einen Igbo willst. Du bist super "integriert" in diese Gesellschaft. Es ist dein Leben.
Ich würde wohl als einziges das Pidgin vermissen.
Bei einer neuen Partnerwahl hätte ich persönlich andere Kriterien. Meist stellen die ich ja aus den Defiziten der letzten Beziehung zusammen oder nicht? Number One bei mir: Ein eigenständiges, selbstverantwortliches Leben. Aber das ist eine andere Story ...
Wahala |
| 24.02.2008 13.37 | Bine | |
Bei einer neuen Partnerwahl hätte ich persönlich andere Kriterien. Meist stellen die ich ja aus den Defiziten der letzten Beziehung zusammen oder nicht?
Liebe Wahala:
Mein Number-One Kriterium wäre ein anderes, aber ansonsten stimme ich obiger Aussage deinerseits uneingeschränkt zu.
Bine |
| 24.02.2008 13.44 | chris | |
Original von Wahala
Bei einer neuen Partnerwahl hätte ich persönlich andere Kriterien. Meist stellen die ich ja aus den Defiziten der letzten Beziehung zusammen oder nicht?
Ich sehe das auch so. Aber eigentlich ist es erschreckend. Ich meine, wieviele faule Äpfel muss man denn durchprobieren, um endlich genug gelernt zu haben, um einen "guten" Mann zu finden? :oweh: :wink:
Bezüglich der Vater-Geschichte: Ich würde auch nicht nach einem neuen Vater suchen. Meine Tochter hat meiner Meinung nach den für sie besten Vater in meinem Freund und das würde ich auch nach einer Trennung noch unterstützen. (ich habe übrigens NICHT vor, mich zu trennen, bei dem ganzen theoretischen Gerede meinerseits hier, komm ich mir schon fast vor, als würde ich planen :LOL:)
Trotzdem müsste ein neuer Mann ja auch mein Kind akzeptieren, denn uns gäbe es nur im Doppelpack. Und ich persönlich kenne eben keinen weißen Mann, der das bei dunkelhäutigen Kindern gemacht hätte, nur umgekehrt Afrikaner, die das bei weißen Kindern tun. |
| 24.02.2008 13.46 | kalamity | RE: Once you go black, there's NO WAY to go back? |
Original von chris
Im "Clan der Chatter" :wink: vor etlicher Zeit mal an- aber nie wirklich ausdiskutiert, möchte ich das Thema im Forum mal zur Sprache bringen.
Sollte die Beziehung zu meinem Freund wider Erwarten in die Brüche gehen, könnte ich mir danach auch vorstellen, mit einem Mann anderer Nationalität und Hautfarbe eine Verbindung einzugehen. Von dem "Once you go black"- Spruch halte ich nicht so viel.
Ich stelle mir das aber nicht so einfach vor, auf Seiten der weißen Männer. Ich meine, es ist eine Sache, wenn ein Mann mit einer Frau zusammen kommt, die bereits ein Kind von einem anderen hat. Aber hat es nicht nochmal eine ganz andere Qualität, wenn das Kind gemischt ist, der "neue" weiße Mann also OFFENSICHTLICH für alle nicht der Vater sein kann? Ich könnte mir vorstellen, dass einige Männer das "abschreckt". Bei einem weißen Kind wüsste der Mann zwar, es ist nicht sein leibliches, es KÖNNTE aber nach außen hin zumindest seins sein. Bei einem halbafrikanischen Kind sieht jeder sofort, dass es nicht an dem ist.
Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass einige weiße Männer auch Hemmungen haben, eine Frau mit halbschwarzem Kind anzusprechen, weil sie vielleicht denken, sie entsprechen sowieso nicht dem Typ Mann, den die Frau gerne hätte. Sollten meine Erwägungen zutreffen, wären Frauen wie ich in ihrer zukünftigen Männerwahl recht eingeschränkt.
Nur ein paar Gedanken meinerseits, rein theoretisch. Was meint ihr dazu? Auch oder gerade die Meinung der männlichen Mitglieder zu diesem Thema wäre interessant zu lesen.
Ich halte nichts von dem Spruch.
Zumal ich ja schon fünf Kinder hatte, als ich meinen jetzigen Mann kennengelernt habe - und er kann sichtbar nicht der Vater sein, wäre auch meinerseits nie drinnen, so zu tun, als ob der Mann an meiner Seite der Kindesvater ist, wenn dem ned so ist.... Versteht des no wer?
Ich gehe davon aus, dass mich nicht jeder Mann zuallererst als "Mamatier" kennenlernt, eventuell sind beim Kennenlernen auch gar keine Kinder dabei - kurz, ich mein, das AUSSEHEN der Kinder dürfte da keine Rolle spielen....
Mein persönliches "Beuteschema" hinsichtlich Männern ist halt eher dunkelhaarig... von daher käme ein blonder, rosaroter (samma ehrlich, die meisten von uns sind nicht weiß *gg*) Mann vielleicht nicht in Frage.... aber schwarz oder farbig muss "mann" sicher nicht sein, um mir zu gefallen. |
| 24.02.2008 13.58 | Wahala | |
Original von chris
Ich sehe das auch so. Aber eigentlich ist es erschreckend. Ich meine, wieviele faule Äpfel muss man denn durchprobieren, um endlich genug gelernt zu haben, um einen "guten" Mann zu finden? :oweh: :wink:
Was wohl eher mit den hohen Erwartungen zu tun hat. Wobei ich meine Ex-en nicht durchgängig als faule Äpfel bezeichne. Meist war einfach die Konstallation nicht ideal.
Wahala |
| 24.02.2008 14.01 | Wahala | |
Original von Bine
Bei einer neuen Partnerwahl hätte ich persönlich andere Kriterien. Meist stellen die ich ja aus den Defiziten der letzten Beziehung zusammen oder nicht?
Liebe Wahala:
Mein Number-One Kriterium wäre ein anderes, aber ansonsten stimme ich obiger Aussage deinerseits uneingeschränkt zu.
Bine
Verrat mir doch dein Killerkriterium :robert: |
| 24.02.2008 14.35 | Muyiwa | |
Original von chris
Ich glaube, ich war damals ein gaaaaanz klein wenig angetüdelt. :LOL:
Ich kann mich an die angetüdelte Chris erinnern, aber nicht mehr an die kurze Diskussion zu dem Thema. |
| 24.02.2008 14.52 | joan | |
Original von Muyiwa
Original von chris
Ich glaube, ich war damals ein gaaaaanz klein wenig angetüdelt. :LOL:
Ich kann mich an die angetüdelte Chris erinnern, aber nicht mehr an die kurze Diskussion zu dem Thema.
Also hatte sie sich doch nicht so gut im GRiff wie sie dachte....;) |
| 24.02.2008 14.55 | chris | |
Original von joan
Original von Muyiwa
Original von chris
Ich glaube, ich war damals ein gaaaaanz klein wenig angetüdelt. :LOL:
Ich kann mich an die angetüdelte Chris erinnern, aber nicht mehr an die kurze Diskussion zu dem Thema.
Also hatte sie sich doch nicht so gut im GRiff wie sie dachte....;)
Das hab ich auch grad gedacht... :red: |
| 24.02.2008 14.56 | VickyP | |
Passend zu dem Thema!
Gestern war ich beim Teamabend von meiner Arbeit. Wir hatten viel Spaß usw. und wie ich es ja langsam gewohnt bin, kam dann die Frage: Vicky, wie bist du auch schwarze Männer gekommen, oder wie jetzt hier in diesem Thread, würdest du immer nur einen schwarzen Mann nehmen oder stimmt das Gerücht mit der ..... wirklich.
War ja mal wieder Typisch. Immer wieder diese Fragen und dieses Thema!!! |
| 24.02.2008 15.03 | chris | |
Original von VickyP
Passend zu dem Thema!
Gestern war ich beim Teamabend von meiner Arbeit. Wir hatten viel Spaß usw. und wie ich es ja langsam gewohnt bin, kam dann die Frage: Vicky, wie bist du auch schwarze Männer gekommen, oder wie jetzt hier in diesem Thread, würdest du immer nur einen schwarzen Mann nehmen oder stimmt das Gerücht mit der ..... wirklich.
War ja mal wieder Typisch. Immer wieder diese Fragen und dieses Thema!!!
Vicky, in diesem Thread geht es gerade nicht darum, ob man immer wieder einen schwarzen Mann nehmen würde, sondern darum, ob man es ggf. "müsste" in Ermangelung anderer "Möglichkeiten". |
| 24.02.2008 15.18 | Bine | @Chris |
Original von chris
Original von Wahala
Bei einer neuen Partnerwahl hätte ich persönlich andere Kriterien. Meist stellen die ich ja aus den Defiziten der letzten Beziehung zusammen oder nicht?
Ich sehe das auch so. Aber eigentlich ist es erschreckend. Ich meine, wieviele faule Äpfel muss man denn durchprobieren, um endlich genug gelernt zu haben, um einen "guten" Mann zu finden? :oweh: :wink:
Bezüglich der Vater-Geschichte: Ich würde auch nicht nach einem neuen Vater suchen. Meine Tochter hat meiner Meinung nach den für sie besten Vater in meinem Freund und das würde ich auch nach einer Trennung noch unterstützen. (ich habe übrigens NICHT vor, mich zu trennen, bei dem ganzen theoretischen Gerede meinerseits hier, komm ich mir schon fast vor, als würde ich planen :LOL:)
Trotzdem müsste ein neuer Mann ja auch mein Kind akzeptieren, denn uns gäbe es nur im Doppelpack. Und ich persönlich kenne eben keinen weißen Mann, der das bei dunkelhäutigen Kindern gemacht hätte, nur umgekehrt Afrikaner, die das bei weißen Kindern tun.
Hi Chris,
ich habe in meinem Bekanntenkreis ein paar Fälle, in denen sich tatsächlich ein "Weißer" gefunden hat.
Fall 1
Meine beste und langjährigste Freundin (wir sind seit der 7. Klasse befreundet - immerhin schon 28 Jahre!)...
War mit einem schwarzen Amerikaner verheiratet und hat sich getrennt, als ihre Tochter ein halbes Jahr alt war.
Hat nach der Trennung entschieden, dass der amerikanische Ehemann definitiv der letzte Amerikaner in ihrem Leben war.
Hat dann nach einiger Zeit (Tochter war noch nicht ganz drei Jahre alt) in einem Chatraum einen netten deutschen Mann kennengelernt (im Januar), diesen nach 3 Monaten (im April) das erste mal persönlich getroffen und musste dann ziemlich kurzfristig entscheiden, ob sie das Risiko wagen wollte, 350 km weit weg zu ziehen, um der Beziehung ne Chance zu geben.
Sie hat es gewagt. Fünf Jahre ist das her. Vor drei Jahren gab`s Hochzeit in Weiß und Lea war das Blumenmädchen.
Mittlerweile hat Leah - auf eigenen Wunsch hin - den Nachnamen ihres Stiefvaters angenommen.
Die Beziehung funktioniert, das Kind wird nicht nur vom Stiefvater, sondern auch von dessen Familie und dem ganzen Freundes- und Bekanntenkreis akzeptiert.
Meine große Tochter nennt das Ganze "Happy End":-)
Fall 2
S., 2 Kinder. Kind 1 stammt aus erste Ehe mit einem schwarzen GI, Kind zwei aus Beziehung mit einem Deutschen.
Ehegatte Nummer zwei ist deutsch und hat beide Kinder aus vorherigen Beziehungen akzeptiert (nicht etwa toleriert!).
Die beiden haben mittlerweile auch einen gemeinsamen zweijährigen Sohn.
R. kümmert sich um ALLE Kinder und unterstützt seine Frau in jeder erdenklichen Art und Weise, was Erziehung und im Moment z.B. auch finanzielle Hilfe (Stiefsohn macht BOS oder FOS) angeht.
Meine Meinung:
Hat gut geklappt und hätte niemand für möglich gehalten.
Fall 3
Gute Freundin von mir. Zwei Töchter aus Ehe mit einem schwarzen GI. War lange verheiratet und hat einiges "durchgemacht" mit ihrem Ex-Mann.
Traf dann irgendwann einen deutschen Ingenieur, ist das Wagnis eingegangen, ein zweites Mal zu heiraten und lebt bis dato glücklich und zufrieden mit ihrem Mann H.
Die beiden Töchter sind und wurden von ihm IMMER akzeptiert.
Es sind zwar keine gemeinsamen Kinder da, aber für H. sind die Mädels wie eigene Töchter und er übernimmt die Vaterrolle gerne und auch gut.
Es gibt sie also durchaus, diese Beziehungen.
Leider sind meine Beispiele doch eher Ausnahmen.
Die meisten Mädels und Frauen, die ich kenne, sind "dem Milieu" treu geblieben (Ich meine das nicht abwertend, ich weiß nur nicht, wie ich es besser ausdrücken könnte).
Bine |
| 24.02.2008 15.21 | kalamity | |
Ich frag mich: Suche ich einen Partner für mich - oder such ich nach einem, der bei meinen Kindern irgendwelche Vaterrollen (inklusive Betreuung und finanzieller Unterstützung derselben) einnehmen möchte?
Mh, ich würde vermutlich einen Partner wollen.... |
| 24.02.2008 15.30 | albosa | |
Original von kalamity
Mh, ich würde vermutlich einen Partner wollen....
Das ist normal. Aber dieser Partner sollte dann auch für die Kinder nicht zum Problem werden und die Kinder sollten nicht für ihn eines sein - so lange die in meinem Haushalt leben. |
| 24.02.2008 15.40 | kalamity | |
Original von albosa
Original von kalamity
Mh, ich würde vermutlich einen Partner wollen....
Das ist normal. Aber dieser Partner sollte dann auch für die Kinder nicht zum Problem werden und die Kinder sollten nicht für ihn eines sein - so lange die in meinem Haushalt leben.
Da sind wir einer Meinung.
Aber ich mache mir sicher keine Gedanken drüber, ob der neue Partner optisch als Vater der Kinder durchgehen könnte .....
Und: Partnerschaft bedeutet nicht zwangsläufig, dass man auch den Haushalt teilt.... |
| 24.02.2008 15.40 | Malo | |
Ja Kalamity, einen Partner sucht wohl jede nach der Trennung, für mich wäre aber schon ein Partner kein Partner im eigentlichen Sinne mehr, wenn er mein Kind nicht akzeptiert.
Das ist ja nicht gleichbedeutend mit einen Vater für das Kind suchen...
Wenn ich noch kein Kind gehabt hätte, hätte ich wohl trotzem einen Vater für meine Kinder gesucht, denn eine Beziehung ohne Kinder, kann ich mir bis dato nicht vorstellen...
Ich kenne auch keine Beispiele von Deutschen Männern, die mit den Schwarzen Kindern aus der früheren Beziehung leben persönlich.
Persönlich kenne ich eigentlich nur alleinerziehende, mit dem Vater der Kinder zusammenlebende oder "once a black" Mütter (wobei letztere auch von sich sagen, sie könnten nur mit einem Schwarzen Mann) von Schwarzen Kindern, virtuell "kenne" ich jedoch zwei Mütter mit SChwarzen Kindern und weißem Partner.
Man sollte sich bezüglich dieser Frage auch mal selber befragen, könnte ich damit leben, dass jeder sofort sieht, dass ich "gescheitert" bin in einer früheren Beziehung? |
| 24.02.2008 15.42 | Malo | |
Original von kalamity
Original von albosa
Original von kalamity
Mh, ich würde vermutlich einen Partner wollen....
Das ist normal. Aber dieser Partner sollte dann auch für die Kinder nicht zum Problem werden und die Kinder sollten nicht für ihn eines sein - so lange die in meinem Haushalt leben.
Da sind wir einer Meinung.
Aber ich mache mir sicher keine Gedanken drüber, ob der neue Partner optisch als Vater der Kinder durchgehen könnte .....
Und: Partnerschaft bedeutet nicht zwangsläufig, dass man auch den Haushalt teilt....
Darum geht es nach meinem Verständnis gar nicht, sondern eher darum, ob ein weißer Mann akzeptieren könnte, dass er eben optisch sofort als Stiefvater identifiziert würde und man deshalb also schon automatisch keine Chance mehr bei weißen Männern hätte... |
| 24.02.2008 15.50 | albosa | |
Original von kalamity
Aber ich mache mir sicher keine Gedanken drüber, ob der neue Partner optisch als Vater der Kinder durchgehen könnte .....
Und: Partnerschaft bedeutet nicht zwangsläufig, dass man auch den Haushalt teilt....
..."ob der neue Partner optisch..."
Danach würde ich auch nicht fragen. Man sollte sowieso nicht überbewerten,
was Außenstehende meinen.
Die Kinder sind auch ohne Begleitung einer Person, die man für den Vater halten könnte oder sollte, genug sie selbst. Sie "werden" nicht erst durch einen Wir-halten-den-dafür-Vater...
Und Partnerschaft ist tatsächlich nicht an gemeinsame Haushaltung gebunden.
Ich sprach da nur von meinen Kindern, die eben in meinem Haushalt wohnen, ebenso der Partner (altmodisch, sehe ich auch so...) |
| 24.02.2008 15.56 | albosa | |
Original von Malo
Man sollte sich bezüglich dieser Frage auch mal selber befragen, könnte ich damit leben, dass jeder sofort sieht, dass ich "gescheitert" bin in einer früheren Beziehung?
Also - ein "Scheitern" sieht man ja nicht sofort - man muss auch davon ausgehen, dass das gar nicht unterstellt werden darf oder sollte - wenn man mit Kind und "andersfarbigem" Mann gesichtet wird.
Die "anderen" kategoriesieren Dich ganz ohne Dein Zutun. Das geschieht doch auch hier... :help:
Das muss einem aber kalt lassen... |
| 24.02.2008 15.57 | kalamity | |
Original von Malo
Man sollte sich bezüglich dieser Frage auch mal selber befragen, könnte ich damit leben, dass jeder sofort sieht, dass ich "gescheitert" bin in einer früheren Beziehung?
Bei mir sieht man das - wenn ich MANN und Kinder dabeihabe - auf EINEN Blick FÜNFFACH... :LOL:
Und: Ja, damit kann ich leben, kein Problem. |
| 24.02.2008 16.08 | Malo | |
Ich auch! Bei uns sieht man es schließlich auch...
Und das führt auch zu Schwierigkeiten (weiter oben habe ich ein bisschen was berichtet, könnte aber noch weiter aus dem Nähkästchen plaudern).
Man muss sich also fragen: Will ich das? Bin ich bereit das zu akzeptieren und das auch meinem/n Kind/ern zu zumuten?
Ich kenne aber viele Frauen, die von sich sagen, sie möchten das nicht, ich denke, das entspricht doch genau Deiner Einstellung Kalamity: Lieber vorher nachdenken, ob ich das (er)tragen kann, als hinterher jammern...
@Albosa:
Das kategorieren anderer muss mich kalt lassen? Es sollte vermutlich wirklich, tut es aber nicht immer...
Beispiele könnte ich dafür genügend nennen. Es kann nervend, anstrengend, verletzend auch mal positiv, wie eine glückliche Fügung sein, es lässt mich nicht immer kalt, ich bin ein Mensch, ich fühle, kann das nicht immer steuern, so ist das mit mir... |
| 24.02.2008 17.13 | albosa | |
Original von Malo
Beispiele könnte ich dafür genügend nennen. Es kann nervend, anstrengend, verletzend auch mal positiv, wie eine glückliche Fügung sein, es lässt mich nicht immer kalt, ich bin ein Mensch, ich fühle, kann das nicht immer steuern, so ist das mit mir...
Das ist alles verständlich. Aber man muss es sich bewusst machen,
dass andere da außen stehen, nicht mitreden können und dürfen.
Und dass man daran oft nichts ändern kann.
Z.B, hören zu müssen, wenn wir - noch in der "europäischen" Ehe - auf dem Markt mit damals fünf Kindern hören mussten: "Die sehen zwar nicht asozial aus. Die müssen es aber sein, mit so vielen Kindern", hat mich, der Kinder wegen, die da nur "Bahnhof" verstanden, immer wieder sehr erschreckt und auch traurig gemacht.
Was kannst Du aber gegen dumme und auch gar nicht gutwillige Menschen tun?
Nichts. |
| 24.02.2008 17.13 | Wahala | |
Hi
Ich finde auch, dass man es bei uns sieht. Erstaunlicherweise denken aber immer mehr, dass er der biologische Vater ist. Klar .. mein Sohn ist nicht weiss (oder rosarot wie Kalamity sagt), sondern eher hellbraun und mein Mann ist auch nicht grad sehr dunkel. Ich denke, es liegt am Umgang den die zwei miteinander pflegen und je länger je mehr auch an den gleichen Mimiken.
Wahala |
| 24.02.2008 19.08 | chris | RE: @Chris |
Original von Bine
Original von chris
Original von Wahala
Bei einer neuen Partnerwahl hätte ich persönlich andere Kriterien. Meist stellen die ich ja aus den Defiziten der letzten Beziehung zusammen oder nicht?
Ich sehe das auch so. Aber eigentlich ist es erschreckend. Ich meine, wieviele faule Äpfel muss man denn durchprobieren, um endlich genug gelernt zu haben, um einen "guten" Mann zu finden? :oweh: :wink:
Bezüglich der Vater-Geschichte: Ich würde auch nicht nach einem neuen Vater suchen. Meine Tochter hat meiner Meinung nach den für sie besten Vater in meinem Freund und das würde ich auch nach einer Trennung noch unterstützen. (ich habe übrigens NICHT vor, mich zu trennen, bei dem ganzen theoretischen Gerede meinerseits hier, komm ich mir schon fast vor, als würde ich planen :LOL:)
Trotzdem müsste ein neuer Mann ja auch mein Kind akzeptieren, denn uns gäbe es nur im Doppelpack. Und ich persönlich kenne eben keinen weißen Mann, der das bei dunkelhäutigen Kindern gemacht hätte, nur umgekehrt Afrikaner, die das bei weißen Kindern tun.
Hi Chris,
ich habe in meinem Bekanntenkreis ein paar Fälle, in denen sich tatsächlich ein "Weißer" gefunden hat.
Fall 1
Meine beste und langjährigste Freundin (wir sind seit der 7. Klasse befreundet - immerhin schon 28 Jahre!)...
War mit einem schwarzen Amerikaner verheiratet und hat sich getrennt, als ihre Tochter ein halbes Jahr alt war.
Hat nach der Trennung entschieden, dass der amerikanische Ehemann definitiv der letzte Amerikaner in ihrem Leben war.
Hat dann nach einiger Zeit (Tochter war noch nicht ganz drei Jahre alt) in einem Chatraum einen netten deutschen Mann kennengelernt (im Januar), diesen nach 3 Monaten (im April) das erste mal persönlich getroffen und musste dann ziemlich kurzfristig entscheiden, ob sie das Risiko wagen wollte, 350 km weit weg zu ziehen, um der Beziehung ne Chance zu geben.
Sie hat es gewagt. Fünf Jahre ist das her. Vor drei Jahren gab`s Hochzeit in Weiß und Lea war das Blumenmädchen.
Mittlerweile hat Leah - auf eigenen Wunsch hin - den Nachnamen ihres Stiefvaters angenommen.
Die Beziehung funktioniert, das Kind wird nicht nur vom Stiefvater, sondern auch von dessen Familie und dem ganzen Freundes- und Bekanntenkreis akzeptiert.
Meine große Tochter nennt das Ganze "Happy End":-)
Fall 2
S., 2 Kinder. Kind 1 stammt aus erste Ehe mit einem schwarzen GI, Kind zwei aus Beziehung mit einem Deutschen.
Ehegatte Nummer zwei ist deutsch und hat beide Kinder aus vorherigen Beziehungen akzeptiert (nicht etwa toleriert!).
Die beiden haben mittlerweile auch einen gemeinsamen zweijährigen Sohn.
R. kümmert sich um ALLE Kinder und unterstützt seine Frau in jeder erdenklichen Art und Weise, was Erziehung und im Moment z.B. auch finanzielle Hilfe (Stiefsohn macht BOS oder FOS) angeht.
Meine Meinung:
Hat gut geklappt und hätte niemand für möglich gehalten.
Fall 3
Gute Freundin von mir. Zwei Töchter aus Ehe mit einem schwarzen GI. War lange verheiratet und hat einiges "durchgemacht" mit ihrem Ex-Mann.
Traf dann irgendwann einen deutschen Ingenieur, ist das Wagnis eingegangen, ein zweites Mal zu heiraten und lebt bis dato glücklich und zufrieden mit ihrem Mann H.
Die beiden Töchter sind und wurden von ihm IMMER akzeptiert.
Es sind zwar keine gemeinsamen Kinder da, aber für H. sind die Mädels wie eigene Töchter und er übernimmt die Vaterrolle gerne und auch gut.
Es gibt sie also durchaus, diese Beziehungen.
Leider sind meine Beispiele doch eher Ausnahmen.
Die meisten Mädels und Frauen, die ich kenne, sind "dem Milieu" treu geblieben (Ich meine das nicht abwertend, ich weiß nur nicht, wie ich es besser ausdrücken könnte).
Bine
Hallo Bine,
danke für dein ausführliches Posting. Deine Geschichten mögen Ausnahmen sein, aber wenigstens sind es schöne Ausnahmen :) |
| 25.02.2008 08.32 | nneka | |
ich denke wenn man sehr lange mit einem afrikaner zusammen war und auch die kultur ausgelebt hat, dass es schon schwer ist sich an etwas komplett anderes zu orientieren.....mein erster freund war nigerianer.....und dann auch später mein ehemann....und ich habe diese kultur und mentalität ausgelebt.....mir würde es schwer fallen mich neu zuorientieren....und ehrlich gesagt möchte ich das gar nicht.... |
| 25.02.2008 11.36 | kalamity | |
Original von Malo
Ich kenne aber viele Frauen, die von sich sagen, sie möchten das nicht, ich denke, das entspricht doch genau Deiner Einstellung Kalamity: Lieber vorher nachdenken, ob ich das (er)tragen kann, als hinterher jammern...
Da hast recht, das entspricht durchaus meiner Einstellung *gg*
Wobei ich noch nie ein gedankliches Problem dabei hatte, meine Kinder - für die ich zuständig bin - von meinem Partner zu "trennen" bzw. offen zu sagen: Die sind aus erster Ehe, die ziehe ich alleine groß....
Mein erster Mann war ja Ägypter - also gewissermaßen auch Afrikaner - und ich habe sicher einen Teil der "Kultur" (das arabische Essen, die Kleidung,....) schlicht für mich "okkupiert", mitgenommen in mein jetziges Leben. Mein jetziger Mann ist so eine Mischung aus indischen Großeltern, niederländischen Vorfahren, Zulus,.... von daher wüßte ich nicht, wo ich bei ihm die "typisch afrikanische" Kultur festmachen sollte; er ißt am liebsten indisch, seine Musik ist englisch, seine Kleidung durchaus europäisch,.... |
| 25.02.2008 11.39 | kalamity | |
Original von Malo
Darum geht es nach meinem Verständnis gar nicht, sondern eher darum, ob ein weißer Mann akzeptieren könnte, dass er eben optisch sofort als Stiefvater identifiziert würde und man deshalb also schon automatisch keine Chance mehr bei weißen Männern hätte...
Na, genau DEN Fall hab ich doch: mein mann ist sofort als Stiefvater identifiziert (und im Kigy hatte er mal eine wenig lustige Situation, wo ihm die Tante schlicht den Buben nicht mitgeben wollte, obwohl er auf der Liste der Abholpersonen draufstand,....).
Ich weigere mich schlicht, mir Gedanken drüber zu machen, ob ich bei weißen, schwarzen, grün-rosa-gestreiften Männern eine Chance hätte samt Kindern - sowieso hab ich die, und die Männer, bei denen ich keine Chance habe, weil sie es nicht aushalten, dass da schon Kinder von einem anderen da sind, geh bitte, wer braucht die überhaupt *gg*. |
| 25.02.2008 12.41 | Malo | |
Original von kalamity
Original von Malo
Ich kenne aber viele Frauen, die von sich sagen, sie möchten das nicht, ich denke, das entspricht doch genau Deiner Einstellung Kalamity: Lieber vorher nachdenken, ob ich das (er)tragen kann, als hinterher jammern...
Da hast recht, das entspricht durchaus meiner Einstellung *gg*
Wobei ich noch nie ein gedankliches Problem dabei hatte, meine Kinder - für die ich zuständig bin - von meinem Partner zu "trennen" bzw. offen zu sagen: Die sind aus erster Ehe, die ziehe ich alleine groß....
Mein erster Mann war ja Ägypter - also gewissermaßen auch Afrikaner - und ich habe sicher einen Teil der "Kultur" (das arabische Essen, die Kleidung,....) schlicht für mich "okkupiert", mitgenommen in mein jetziges Leben. Mein jetziger Mann ist so eine Mischung aus indischen Großeltern, niederländischen Vorfahren, Zulus,.... von daher wüßte ich nicht, wo ich bei ihm die "typisch afrikanische" Kultur festmachen sollte; er ißt am liebsten indisch, seine Musik ist englisch, seine Kleidung durchaus europäisch,....
Da hab ich Dich ja richtig eingeschätzt :wink:
Mir persönlich war eigentlich gar nicht klar, wie sehr wir als "Exoten" angesehen würden...
Ich dachte eben auch, im Zeitalter von so vielen Patchworkfamilien dürfte es doch eigentlich kein Problem sein...
Scheinbar ist es das doch, seltsamerweise insbesondere für Menschen, die es selber besser wissen sollte (alleinerziehende Mütter, Patchworkfamilien etc.)
Ich merke halt schon, wie gerne das immer noch (obwohl heutzutage ja nicht mehr ungewöhnlich) verborgen wird, das die Kinder von einem anderen Partner sind. |
| 01.03.2008 18.15 | afrika1965 | |
Also ich bin momentan auf dem "Afrika-Mann-trip". Mir gefallen dunkelhäutige Männer besser....sind muskulöser, nig. Männer haben (soweit ich gesehen habe) eine Gesichtsform, die mir total gut gefällt.
Also bei mir spioelt das Aussehen eine grosse Rolle. Auch das männliche Auftreten gefällt mir.
Mit den kulturspezifischen Mitbringsel muß ich mich erst auseinandersetzen..wobei diese natürlich mehr und mehr zusetzen, wenn dieser erotische Kick sich mit der Zeit normalisiert.
Ob ich damit auf Dauer klarkomme, weiss ich nicht. |
| 01.03.2008 18.29 | Green Oyibo | RE: Once you go black, there's NO WAY to go back? |
Original von chris
Im "Clan der Chatter" :wink: vor etlicher Zeit mal an- aber nie wirklich ausdiskutiert, möchte ich das Thema im Forum mal zur Sprache bringen.
Sollte die Beziehung zu meinem Freund wider Erwarten in die Brüche gehen, könnte ich mir danach auch vorstellen, mit einem Mann anderer Nationalität und Hautfarbe eine Verbindung einzugehen. Von dem "Once you go black"- Spruch halte ich nicht so viel.
Ich stelle mir das aber nicht so einfach vor, auf Seiten der weißen Männer. Ich meine, es ist eine Sache, wenn ein Mann mit einer Frau zusammen kommt, die bereits ein Kind von einem anderen hat. Aber hat es nicht nochmal eine ganz andere Qualität, wenn das Kind gemischt ist, der "neue" weiße Mann also OFFENSICHTLICH für alle nicht der Vater sein kann? Ich könnte mir vorstellen, dass einige Männer das "abschreckt". Bei einem weißen Kind wüsste der Mann zwar, es ist nicht sein leibliches, es KÖNNTE aber nach außen hin zumindest seins sein. Bei einem halbafrikanischen Kind sieht jeder sofort, dass es nicht an dem ist.
Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass einige weiße Männer auch Hemmungen haben, eine Frau mit halbschwarzem Kind anzusprechen, weil sie vielleicht denken, sie entsprechen sowieso nicht dem Typ Mann, den die Frau gerne hätte. Sollten meine Erwägungen zutreffen, wären Frauen wie ich in ihrer zukünftigen Männerwahl recht eingeschränkt.
Nur ein paar Gedanken meinerseits, rein theoretisch. Was meint ihr dazu? Auch oder gerade die Meinung der männlichen Mitglieder zu diesem Thema wäre interessant zu lesen.
Diese therotischen Ansätze halte ich für durchaus realistisch.
Aber sie sind nicht ausschließlich der Grund warum eine Frau mit Kind, die einen schwarzen Partner zubor hatte, weiter schwarze Partner wählt.
Manche sind einfach auf den Geschmack geraten, finden die lockere,coole zuvorkommende Art imponierend und halten weiße Männer zunehmend für Spießer.
Dann denke ich gibt tatsächlich auch die, die ihre weiteren Kinder 'gleich halten wollen' damit keins der Kinder irgendwie isoliert werden kann, zumindest kenne ich solche Leute. |
|
|