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Once you go black, there's NO WAY to go back? |
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| 01.03.2008 23.10 | babylove241 | |
Once you go black,theres No Way to go back......
dieser spruch ist jawohl sowas von dumm....
Und dann noch diese Aussagen ....wegen der Kids das sie halt dunkler sind und andere daran die gescheiterte Beziehung daran erkennen.
Halloooo? Was interessieren mich andere Leute.
Mein Kind ist mein Kind...Wer das nicht akzeptiert...der soll bleiben wo der Pfeffer wächst...egal ob Schwarz oder weiss |
| 01.03.2008 23.23 | chris | |
Original von babylove241
Once you go black,theres No Way to go back......
dieser spruch ist jawohl sowas von dumm....
Und dann noch diese Aussagen ....wegen der Kids das sie halt dunkler sind und andere daran die gescheiterte Beziehung daran erkennen.
Halloooo? Was interessieren mich andere Leute.
Mein Kind ist mein Kind...Wer das nicht akzeptiert...der soll bleiben wo der Pfeffer wächst...egal ob Schwarz oder weiss
Tja, so hat halt jeder seine Meinung, was dumm ist. Ich finde bestimmte Nicks dumm, Babylove24 :madcow:
Dein Posting zeigt, dass du null von diesem Thread verstanden hast. |
| 01.03.2008 23.31 | babylove241 | |
ich glaub schon das ich weiss worum es geht.....
und ich kenne ein paar Frauen die genau diesen Spruch vertreten.
Und was sollte mann an dieser Aussage nicht verstehen? |
| 01.03.2008 23.36 | chris | |
Original von babylove241
ich glaub schon das ich weiss worum es geht.....
und ich kenne ein paar Frauen die genau diesen Spruch vertreten.
Und was sollte mann an dieser Aussage nicht verstehen?
Du hast nicht verstanden, dass es eine Abwandlung des Spruches "Once you go black, you never go back" ist. DIESEN Spruch verwenden viele Frauen. Und den finde ich, wie gesagt, auch blöd. Der Titel dieses Threads soll nur ausdrücken, dass es ja auch sein könnte, dass man selbst wenn man theoretisch wollte, nicht zurück KÖNNTE, daher das NO WAY. Es ist eine Erfindung von mir, kein geläufiger Spruch, eher ein Stilmittel.
Es geht hier nicht darum, ob Frauen nur noch mit Schwarzen zusammen sein wollen, sondern um Weiße, die nicht mit Frauen zusammen sein wollen, die schwarze Kinder haben. |
| 01.03.2008 23.46 | babylove241 | |
Ich habe bis jetzt noch nie von einem Mann gehört das er ein Problem damit hat das ich ein farbiges Kind habe.Ganz im gegenteil,mein jetztiger Freund ist total vernarrt in meine Tochter und ist stolz auf sie.Er selbst hat zwei Söhne...die wir alle zwei Wochen bekommen.Dann sind wir auch eine Patchwork Familie...und ich denke es kommt darauf an wie mann Auftritt.
Ich habe eher die Erfahrung gemacht ...das Afrikaner die evt aus Gambia,Kamerun ect.kommen Probleme damit haben das mein Kind halb Nigerianisch ist.
Ich wollte das nicht so negativ rüber bringen sorry |
| 01.03.2008 23.56 | chris | |
Original von babylove241
Ich habe bis jetzt noch nie von einem Mann gehört das er ein Problem damit hat das ich ein farbiges Kind habe.Ganz im gegenteil,mein jetztiger Freund ist total vernarrt in meine Tochter und ist stolz auf sie.Er selbst hat zwei Söhne...die wir alle zwei Wochen bekommen.Dann sind wir auch eine Patchwork Familie...und ich denke es kommt darauf an wie mann Auftritt.
Ich habe eher die Erfahrung gemacht ...das Afrikaner die evt aus Gambia,Kamerun ect.kommen Probleme damit haben das mein Kind halb Nigerianisch ist.
Ich wollte das nicht so negativ rüber bringen sorry
Schon ok. Ich hatte dich so verstanden, dass du den ganzen Thread dumm findest. Daher meine auch etwas schroffe Reaktion, weil ich deine Argumentation nicht verstehen konnte. Aber das war wohl ein Missverständnis. Sorry auch von mir und Shalom :) |
| 02.03.2008 16.20 | Pauline | |
Ich würde mich nie wieder auf einen Mann ohne Aufenthalt einlassen. Egal ob Türke, Afrikaner,...
Es war einfach die Hölle und ich weiß, dass es auf Heiraten oder Schwängern hinauslaufen muss oder eben in seine heimat auswandern.
Damals wusste ich das alles nicht, hab mich leichtfertig verliebt und das ganze Übel kam erst raus, als er mir shcon viel zu wichtig war.
Klar, könnte es noch passieren, dass man sich eben doch verliebt, aber ich würde es blockierne und nur, wenn die gefühle wirklich sooo stark sind zulassen. Oder nein, das würd ich glaub nicht nochmal durchstehen^^
Muss ich mir aber eh keine Gedanken machen, da unsere Beziehung ja immenroch funktioniert und toll ist.
Wollt es aber nur mal anmerken, dass ein Asylant/Geduldeter/Student und alle, die irgendwann wieder ausreisen müssen niemals in mein Beuteschema passen würden ;-) und ich bin auch froh, dass er relativ schnell eine richtige Wohnung bzw. Zimmer bewilligt bekam und ich nie wieder in so ein versifftes, verschimmeltes, verpisstes, kakerlakiges, stinkendes Asylheim reinmusste. Das ist eine Sauerei, dass dort Menschne leben müssen *schüttel* (ich schweife ab) |
| 06.03.2008 21.21 | mimaj | |
Ich verstehe sehr gut was Chris meint. Habe mir die Frage auch schön öfter gestellt. Das erste Mal als ich eine neue Beziehung damals nach "ihm" anfing.
Persönlich für mich gilt:
Bei einem Afrikaner fehlt mir z.B. die deutsche Geborgenheit, so manches, einfach angucken, verstehen, und und und.
Bei einem Deutschen fehlt mir auch was, das kann ich aber auch nicht wirklich in Worte packen. Ich denke vielleicht der "exotische Touch", oder, ach ich weiss nicht. Ist kompliziert. Jedenfalls vermisse ich bei beiden jeweils das was sie nicht verkörpern können. MMMhhh. Vielleicht muss ich nach einem halbafrikaner suchen? lol
Liebe Grüße
Mimaj
P.S. Sowohl der Weg hin als auch der Weg zurück ist schwer. |
| 07.03.2008 08.25 | adauwa | |
@chris
Deine Frage war ja wohl, ob es nach einer Trennung von einem
afrikanischen Partner fuer eine Frau mit Kindern aus dieser Beziehung ,noch moeglich ist, einen nichtafrikanischen Partner zu finden. Was man in diesem Forum so liest, scheint ja darauf hinzudeuten, dass es hier des oefteren "Serientaeterinnen" gibt, die auch nach gescheiterten Partnerschaften immer wieder aus den gleichen "pool" fischen. Und da liegt ja nun wirklich die Frage nahe, ob das nur an den Frauen liegt, oder ob es wirklich keine oder wenige potentielle Partner aus dem eigenen Herkunftsland oder irgend einem anderen Land gibt. Ich wuerde mir sehr wuenschen, dass es solche potentiellen Partner gibt. In unserem grossen Bekanntenkreis fallen mir nur 2 Faelle ein. Eine, nach 20 Jahren Ehe verwitwete Finnin, die mit ihren 2 Kindern nach Finnland zurueckkehrte und nun schon wieder viele Jahre mit einem Norweger verheiratet ist. Dieser war ein guter Kamerad fuer die damals halbwuechsigen Kinder und nun ein begeisterter Grossvater fuer die Enkel. Dann noch eine gute Freundin aus England, auch verwitwet, die vor einigen Jahren ihren Jugendfreund wiedertraf und inzwischen mit ihm verheiratet ist. Auch er ist ihren 3 Kindern ein guter Vater. Da er aus einer frueheren Ehe 2 weisse und 2 schwarze Kinder hat (alle adoptiert) ist das eine wirklich bunte Familie.
Ich glaube, dass man nach einer binationalen Beziehung vielleicht nicht gerade Nachbars Hans als Partner finden wird, aber das es doch genug weltoffene und vorurteilsfreie Menschen geben wird, mit denen eine neue Verbindung moeglich sein koennte. |
| 07.03.2008 09.46 | albosa | |
Original von adauwa
@chris
Deine Frage war ja wohl, ob es nach einer Trennung von einem
afrikanischen Partner fuer eine Frau mit Kindern aus dieser Beziehung ,noch moeglich ist, einen nichtafrikanischen Partner zu finden. Was man in diesem Forum so liest, scheint ja darauf hinzudeuten, dass es hier des oefteren "Serientaeterinnen" gibt, die auch nach gescheiterten Partnerschaften immer wieder aus den gleichen "pool" fischen. Und da liegt ja nun wirklich die Frage nahe, ob das nur an den Frauen liegt, oder ob es wirklich keine oder wenige potentielle Partner aus dem eigenen Herkunftsland oder irgend einem anderen Land gibt. Ich wuerde mir sehr wuenschen, dass es solche potentiellen Partner gibt.
Die saloppe Formulierung, ...die immer wieder aus dem gleichen pool fischen...,
legt wohl nahe, dass "pool" hier …im übertragenen Sinne als „Sammelbecken“ zur gemeinsamen Nutzung einer Ressource gemeint ist.
"Sammelbecken" der Afrikaner?
Die Serientäterinnen "nutzen" dann "eine Ressource"?
Allen Begriffen liegt - wohl kein "Zauber", aber was eigentlich nach Deiner Meinung - inne?
Es sind ganz einfach die Kreise, in denen man sich auch nach Auflösung einer Gemeinschaft bewegt oder zu bewegen versucht.
Sitzt man nur zu Hause - es wird kein Norweger, der Jugendfreund, überhaupt jemand vorbei kommen, der sich erbietet, "neu" anzufangen.
Aus der Beispielswahl hier entnehme ich fast so etwas, als müsse man erst "verwitwet" sein, um eine neue Partnerschaft eingehen zu dürfen.
Wenn schon dieser Begriff, gebe ich zu bedenken, dass man auch "verwitwen" kann, ohne dass der Partner "leiblich" stirbt...
Jeder geht eben von seiner eigenen Lage aus, wobei nie geklärt sein kann,
ob die eine besser, moralischer, etc. als die andere ist. |
| 07.03.2008 11.34 | adauwa | |
@Albosa,
ich hatte keineswegs gemeint, dass eine neue Partnerschaft mit einem Partner anderer Nationalitaet oder Ethnie nur Witwen moeglich sei. Es mag an meinem Alter liegen, dass die zwei geglueckten zweiten Ehen mit einer solchen Konstellation, die mir persoenlich bekannt sind, so zustande kamen. Das Gleiche sollte natuerlich auch nach einer Trennung/ScheidungI aus welchen Gruenden auch immer moeglich sein.
Du hast ganz recht, dass man sich mit einer multikulturellen Familie auch nach Beendigung der Partnerschaft meistens weiterhin in aehnlichen Kreisen bewegt und dass die Wahrscheinlichkeit, dort wieder auf einen Partner mit einer aehnlichen Geschichte zu treffen recht gross ist. Ich hatte aber die Fragestellung so verstanden, ob eine geschiedene/getrennte/verwitwete Frau eines Afrikaners, ganz abgesehen von ihren eigenen Vorlieben, ueberhaupt eine Chance haette, einen Partner , der ihre Kinder liebhaben und akzeptieren kann, ihrer eigenen Nationalitaet zu finden. Und das halte ich nicht fuer unmoeglich. |
| 07.03.2008 11.44 | albosa | |
Original von adauwa
Und das halte ich nicht fuer unmoeglich.
Unmöglich ist es nicht. Aber die Möglichkeit tendiert gegen Null.
Warum? Die europäischen Männer sind ebenso Produkt ihrer Umwelt, ihrer Erziehung, wie auch die Männer anderer Ethnien. Wer sorgt schon gerne
für "andere", "Sexualprodukte" "Abtrünniger"? Mit der Bekanntmachung, dass man sich mit einem "Afrikaner" eingelassen hatte, geht einher, dass die Gesellschaft das Warum wertet. Das Warum ist da ganz einfach definiert - eben gegen die eigene Gesellschaft.
"Man" lässt sich lieber mit Opportunisten ein. Da muss man gar nicht fragen,
warum. "Es" ist schlüssig. |
| 07.03.2008 11.55 | chris | |
Original von albosa
Original von adauwa
Und das halte ich nicht fuer unmoeglich.
Unmöglich ist es nicht. Aber die Möglichkeit tendiert gegen Null.
Warum? Die europäischen Männer sind ebenso Produkt ihrer Umwelt, ihrer Erziehung, wie auch die Männer anderer Ethnien. Wer sorgt schon gerne
für "andere", "Sexualprodukte" "Abtrünniger"? Mit der Bekanntmachung, dass man sich mit einem "Afrikaner" eingelassen hatte, geht einher, dass die Gesellschaft das Warum wertet. Das Warum ist da ganz einfach definiert - eben gegen die eigene Gesellschaft.
"Man" lässt sich lieber mit Opportunisten ein. Da muss man gar nicht fragen,
warum. "Es" ist schlüssig.
Das kommt meinen Gedanken schon sehr nahe.
Edit: Es bleibt aber die Frage, warum ist es andersherum nicht genauso? Warum hört man relativ häufig von afrikanischen Stiefvätern? |
| 07.03.2008 11.58 | Helga | |
"Man" lässt sich lieber mit Opportunisten ein.
Wer ist hier "man" und wer sind die Opportunisten? |
| 07.03.2008 11.58 | little django | |
Original von mimaj
Ich verstehe sehr gut was Chris meint. Habe mir die Frage auch schön öfter gestellt. Das erste Mal als ich eine neue Beziehung damals nach "ihm" anfing.
Persönlich für mich gilt:
Bei einem Afrikaner fehlt mir z.B. die deutsche Geborgenheit, so manches, einfach angucken, verstehen, und und und.
Bei einem Deutschen fehlt mir auch was, das kann ich aber auch nicht wirklich in Worte packen. Ich denke vielleicht der "exotische Touch", oder, ach ich weiss nicht. Ist kompliziert. Jedenfalls vermisse ich bei beiden jeweils das was sie nicht verkörpern können. MMMhhh. Vielleicht muss ich nach einem halbafrikaner suchen? lol
Liebe Grüße
Mimaj
P.S. Sowohl der Weg hin als auch der Weg zurück ist schwer.
also grad geborgenheit und zuneigung, beschützt sein - fühl ich bei südlichen männern (die die mir halt näher über den weg gelaufen sind) mehr als bei östereichern.
das einzige was ein bisserl anstrengend ist, liegt aber sicher nicht an der nation sondern am mann selbst, ist das nicht-logische-denken. er ist sehr gefühlsbetont und sobald was ins technische denken geht schaltet er ab. aber das ist ok, denn er kanns annehmen daß ich das besser kann, er ist halt besser bei anderen dingen (gottvertrauen und mich aufbauen wenn was schiefgeht)
lg
ldj
die nicht vorhat nochmal den mann zu wechseln *gg* |
| 07.03.2008 12.05 | albosa | |
Original von Helga
"Man" lässt sich lieber mit Opportunisten ein.
Wer ist hier "man" und wer sind die Opportunisten?
"Um einer Schafherde angehören zu können, muss man ein "gutes Schaf" sein".
Daraus könnte "man" sich eine Antwort erlesen.
Man kann für sich aber andere Auslegungen finden. |
| 07.03.2008 12.07 | albosa | |
Original von chris
Edit: Es bleibt aber die Frage, warum ist es andersherum nicht genauso? Warum hört man relativ häufig von afrikanischen Stiefvätern?
Ich habe mir da die Antwort gegeben: Da "die afrikanischen Väter" zugleich
die "geborenen" - in unserem Sinne - "Stiefväter" sind. |
| 07.03.2008 12.09 | adauwa | |
Ja schon, aber auch wir sind doch Produkte unserer Umwelt, unserer Erziehung und haben doch irgendwann den Schritt gemacht, um diese ganzen verqueren Theorien ueber die "Unterschiedlichkeit" der Menschen von verschiedenen Kontinented ad absurdum zu fuehren. Und so hoffe ich, dass es doch hin-und wieder einen Mann gibt, dem dieser ganze Unsinn nichts bedeutet und der sich auf eine multikulturelle Familie einlassen kann.
Leute die von "Abtruennigen" sprechen, mochte man ja eh nicht als Partner.Die sollen dann ihre Jungfrauen heiraten, von wegen unbefleckt. Und wenn man oder "Mann" "Sexualprodukte" anderer Maenner nur akzeptieren kann wenn sie gewissermassen unsichtbar sind und so von der Gesellschaft als eigene angesehen werden, dann hat es ohnehin keinen Sinn, an eine gemeinsame Familie zu denken. |
| 07.03.2008 12.17 | Helga | |
Original von Helga
"Man" lässt sich lieber mit Opportunisten ein.
Wer ist hier "man" und wer sind die Opportunisten?
"Um einer Schafherde angehören zu können, muss man ein "gutes Schaf" sein".
Daraus könnte "man" sich eine Antwort erlesen.
Man kann für sich aber andere Auslegungen finden.
Mangels einer klaren Antowrt auf eine klare Frage bleibt also nur Spekulieren. Schade.
Aber sei's drum:
Jemand, der einen Landsmann/eine Landsfrau heiratet, ist automatisch ein Opportunist?
Jemand, der einen Menschen anderer Nationalität heiratet, beweist damit in jedem Fall seine gesellschaftskritische Haltung?
Die Partnerwahl als sozialkritisches Statement? Die Entscheidung für Kinder gar ein noch stärkeres?
"Heinricht, mir graut's vor Dir!"
|
| 07.03.2008 12.18 | albosa | |
Original von adauwa
Ja schon, aber auch wir sind doch Produkte unserer Umwelt, unserer Erziehung und haben doch irgendwann den Schritt gemacht, um diese ganzen verqueren Theorien ueber die "Unterschiedlichkeit" der Menschen von verschiedenen Kontinented ad absurdum zu fuehren. Und so hoffe ich, dass es doch hin-und wieder einen Mann gibt, dem dieser ganze Unsinn nichts bedeutet und der sich auf eine multikulturelle Familie einlassen kann.
Leute die von "Abtruennigen" sprechen, mochte man ja eh nicht als Partner.Die sollen dann ihre Jungfrauen heiraten, von wegen unbefleckt. Und wenn man oder "Mann" "Sexualprodukte" anderer Maenner nur akzeptieren kann wenn sie gewissermassen unsichtbar sind und so von der Gesellschaft als eigene angesehen werden, dann hat es ohnehin keinen Sinn, an eine gemeinsame Familie zu denken.
"Den" Schritt macht man meistens nicht von sich aus. Denn Experimentieren aus freien Stücken
ist doch in solchen Dingen nicht angesagt.
Einr Mann oder eine Frau werden in die Lage versetzt, die Frau/den Mann, mit allem, was sie/er ist,
anzunehmen oder nicht. Dazu gehört sehr viel an Reife, Weitsicht, Verantwortungsgefühl, Mitmenschlichkeit vor allem.
Nach meinen Erfahrungen spricht wohl "jeder" - wenn auch nicht laut oder vernehmlich - von Abtrünnigen, die sich "außerhalb" umgetan hatten.
An eine "Gemeinschaft" denken trotzdem viele. Wenn es auch nicht gerade eine "Familie" sein muss.
Familie in Deutschland ist nämlich eine benachteiligte Lebensform.
Das zu erfahren - dazu braucht es nicht lange. |
| 07.03.2008 12.31 | chris | |
Original von Helga
Original von Helga
"Man" lässt sich lieber mit Opportunisten ein.
Wer ist hier "man" und wer sind die Opportunisten?
"Um einer Schafherde angehören zu können, muss man ein "gutes Schaf" sein".
Daraus könnte "man" sich eine Antwort erlesen.
Man kann für sich aber andere Auslegungen finden.
Mangels einer klaren Antowrt auf eine klare Frage bleibt also nur Spekulieren. Schade.
Aber sei's drum:
Jemand, der einen Landsmann/eine Landsfrau heiratet, ist automatisch ein Opportunist?
Jemand, der einen Menschen anderer Nationalität heiratet, beweist damit in jedem Fall seine gesellschaftskritische Haltung?
Die Partnerwahl als sozialkritisches Statement? Die Entscheidung für Kinder gar ein noch stärkeres?
"Heinricht, mir graut's vor Dir!"
Wieder ein Beitrag von dir, der garantiert zu einem, von dir einst reklamierten, "konstruktiven Miteinander" beitragen wird.
Es geht doch überhaupt nicht darum, diese Meinung zu teilen oder gut zu finden, sondern sie als mögliche Erklärung für das von mir beobachtete Phänomen zu sehen. Man kann sehr wohl sagen, XY sieht das wahrscheinlich so, ohne damit zu implizieren, dass man gleicher Meinung ist. |
| 07.03.2008 12.33 | Helga | |
Es geht doch überhaupt nicht darum, diese Meinung zu teilen oder gut zu finden, sondern sie als mögliche Erklärung für das von mir beobachtete Phänomen zu sehen.
Eben hier, liebe Chris, hätte eine Erklärung albosas zu einem "konstruktiven Miteinander" beigetragen.
Ich habe nicht umsonst nachgefragt - und nicht umsonst meine Ausführungen ausdrücklich als Spekulationen bezeichnet.
Warum sie nicht klar geantwortet hat, weiß nur albosa. |
| 07.03.2008 12.33 | albosa | |
Original von Helga
Mangels einer klaren Antowrt auf eine klare Frage bleibt also nur Spekulieren. Schade.
Aber sei's drum:
Jemand, der einen Landsmann/eine Landsfrau heiratet, ist automatisch ein Opportunist?
Jemand, der einen Menschen anderer Nationalität heiratet, beweist damit in jedem Fall seine gesellschaftskritische Haltung?
Die Partnerwahl als sozialkritisches Statement? Die Entscheidung für Kinder gar ein noch stärkeres?
"Heinricht, mir graust vor Dir!"
Es gab da für mich keine "klare" Frage.
Spekulieren kann man bezüglich jeder Antwort. Oder wer hier hat den "klaren Durchblick"?
Jemand, der einen aus "seiner" Gesellschaft heiratet, wird - wenn es um
entsprechende Einordnungen geht (z.B. rechtlicher oder sonstiger "Natur")
wie selbstverständlich als Opportunist angesehen . Dies vom Standpunkt des Bewerters, Betrachters, etc. aus gesehen.
Wie sich der Bewertete dabei fühlt oder einordnet - das wird ja nicht besprochen.
Gesellschaftskritisch wäre die Partnerwahl aus einem "fremden Pool" dann,
wenn diese als "Zeichen" Verwendung fände.
Aber wer wählt schon den "fremden" Partner der Zeichensetzung wegen?
Ich käme auf eine solche Frage, wie Du sie stelltest, gar nicht. Denn hier
sind jede Art von sozialkritischen Statements unerwünscht und per se auch gar nicht möglich. Eine Partnerwahl kann so gedeutet werden,
wenn das irgendwem einen Nutzen verspricht.
Denn ich z.B. hätte, indem ich Creations-Kinder auf die Welt gesetzt habe,
mir einen "Ausweis" des "Nichtrassistischseins" geschaffen? Gezeigt, dass ich "Grenzgänger, Grenzüberschreiter" war und bin?
Es sind also nur Deine Gedanken, die Du zum Thema machst. Über meine Statements, die ich - ob, oder in welcher Form auch - abgebe,
kannst Du in der Tat nur spekulieren.
Ein Ausdeuten, Zuschreiben, wie Du das versuchst, ist daneben.
Das "Grauen", "Gruseln", wie eine Mituserin da sagt, scheint ja hier umzugehen...
Dass Du mich allerdings "Heinrich" nennst?
Über Deine Beweggründe spekuliere ich jetzt auch mal... Wir sprechen "von Mann zu Mann"?
Vielleicht gar :applaus: nicht verfehlt? |
| 07.03.2008 12.36 | Helga | |
Es gab da für mich keine "klare" Frage.
Alles klar. |
| 07.03.2008 12.39 | albosa | |
Original von Helga
Es gab da für mich keine "klare" Frage.
Alles klar.
Schön, dass dieses Statement heute so schnell und überhaupt kommt.
Sehr konstruktives Miteinander! :respekt: |
| 07.03.2008 15.29 | Lerche | |
War auch fast 3 Jahre mit einem aus Gambia zusammen, mit dem ich auch ein Kind habe. Der hat mich betrogen,....;
Danach habe ich mir geschworen, nie wieder einen Afrikaner zu lieben. Es ist aber anders gekommen, habe jetzt einen Nigerianischen Ehemann.
Ich glaube aber, daß wenn mein Mann weiss währe, hätte ich ihn auch geheiratet.
OK er gibt meinen Sohn als sein Kind aus, aber das macht mir nichts, da sich der Leibliche Vater nicht kümmert. Mein Sohn weiß, daß er einen anderen Vater auch hat, aber wenn man ihm fragt, dann sagt er mein jetziger Mann ist sein Papa (mein Kind ist 6 Jahre alt).
Der einzige der gemeint hat es ist gut, daß mein Mann wieder ein schwarzer ist, war mein Hausarzt, er meinte wenn ein 2. Kind kommt, dann würde sich mein 1.Kind nicht so anders fühlen. |
| 08.03.2008 10.05 | Malo | |
Original von albosa
Original von adauwa
Ja schon, aber auch wir sind doch Produkte unserer Umwelt, unserer Erziehung und haben doch irgendwann den Schritt gemacht, um diese ganzen verqueren Theorien ueber die "Unterschiedlichkeit" der Menschen von verschiedenen Kontinented ad absurdum zu fuehren. Und so hoffe ich, dass es doch hin-und wieder einen Mann gibt, dem dieser ganze Unsinn nichts bedeutet und der sich auf eine multikulturelle Familie einlassen kann.
Leute die von "Abtruennigen" sprechen, mochte man ja eh nicht als Partner.Die sollen dann ihre Jungfrauen heiraten, von wegen unbefleckt. Und wenn man oder "Mann" "Sexualprodukte" anderer Maenner nur akzeptieren kann wenn sie gewissermassen unsichtbar sind und so von der Gesellschaft als eigene angesehen werden, dann hat es ohnehin keinen Sinn, an eine gemeinsame Familie zu denken.
"Den" Schritt macht man meistens nicht von sich aus. Denn Experimentieren aus freien Stücken
ist doch in solchen Dingen nicht angesagt.
Einr Mann oder eine Frau werden in die Lage versetzt, die Frau/den Mann, mit allem, was sie/er ist,
anzunehmen oder nicht. Dazu gehört sehr viel an Reife, Weitsicht, Verantwortungsgefühl, Mitmenschlichkeit vor allem.
Nach meinen Erfahrungen spricht wohl "jeder" - wenn auch nicht laut oder vernehmlich - von Abtrünnigen, die sich "außerhalb" umgetan hatten.
An eine "Gemeinschaft" denken trotzdem viele. Wenn es auch nicht gerade eine "Familie" sein muss.
Familie in Deutschland ist nämlich eine benachteiligte Lebensform.
Das zu erfahren - dazu braucht es nicht lange.
Manchmal Albosa, bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich DIch richtig verstanden habe, aber ich versuch es einfach mal :wink:
Das man zum "Abtrünnigen" wird, wenn man sich einem Partner anderer Nationalität (insbesondere sichtbar anders: Afrikaner, Asiaten...) eingelassen hat, bemerkt man ja nicht erst nach Ende der Beziehung, wenn als sichtbarer Beweis nur noch das Kind bleibt, das "irgendwie anders" aussieht.
Wer von uns ist nicht schonmal gefragt worden, ob er keine/n Landsmann/frau abbekommen hätte.
Man sei doch so ein hübsches Mädchen, da hätte man doch nicht "so einen" nehmen brauchen. |
| 08.03.2008 10.44 | albosa | |
Original von Malo
Das man zum "Abtrünnigen" wird, wenn man sich einem Partner anderer Nationalität (insbesondere sichtbar anders: Afrikaner, Asiaten...) eingelassen hat, bemerkt man ja nicht erst nach Ende der Beziehung, wenn als sichtbarer Beweis nur noch das Kind bleibt, das "irgendwie anders" aussieht.
Wer von uns ist nicht schonmal gefragt worden, ob er keine/n Landsmann/frau abbekommen hätte.
Man sei doch so ein hübsches Mädchen, da hätte man doch nicht "so einen" nehmen brauchen.
Du hast schon alles richtig verstanden, was ich auf Adauwa's Posting antwortete.
Aber ich hatte tatsächlich erst am Ende der Beziehung "bemerkt" , dass ich
mich auf einen Menschen aus einer anderen Ethnie "eingelassen" hatte.
Vorher war da nichts. Da wurde man sogar "gelobt" ob seiner "Weltoffenheit", was sich nachher auch eher als gut verpackte Rüge herausstellte. Daraus wurde ein Abwenden, ein Nicht-mehr-zurück-kommen-Können, ein Ausschluss, und zwar von "beiden" Seiten, deren Motive, sich einem Menschen aus einer anderen Ethnie zuwenden zu können oder zu wollen , dann erst deutlich sichtbar wurden. |
| 08.03.2008 17.20 | kalamity | |
Original von albosa
Original von adauwa
Und das halte ich nicht fuer unmoeglich.
Unmöglich ist es nicht. Aber die Möglichkeit tendiert gegen Null.
Warum? Die europäischen Männer sind ebenso Produkt ihrer Umwelt, ihrer Erziehung, wie auch die Männer anderer Ethnien. Wer sorgt schon gerne
für "andere", "Sexualprodukte" "Abtrünniger"? Mit der Bekanntmachung, dass man sich mit einem "Afrikaner" eingelassen hatte, geht einher, dass die Gesellschaft das Warum wertet. Das Warum ist da ganz einfach definiert - eben gegen die eigene Gesellschaft.
"Man" lässt sich lieber mit Opportunisten ein. Da muss man gar nicht fragen,
warum. "Es" ist schlüssig.
Und wer sagt, dass ein Mann ÜBERHAUPT für die Kinder der Frau, die ned die seinen sind, sorgen muss oder soll?
Ich hab für meine bisher ausgezeichnet selbst gesorgt.
Wobei, ich hab's ja relativ leicht: Bisher ist MIR kein österreichischer Mann begegnet, der mich ansatzweise interessiert hätte als Partner (diejenigen, die mich als Menschen interessiert haben, sind entweder stockschwul oder aus anderen Gründen nicht als Partner denkenswert). |
| 08.03.2008 17.23 | albosa | |
Original von kalamity
Und wer sagt, dass ein Mann ÜBERHAUPT für die Kinder der Frau, die ned die seinen sind, sorgen muss oder soll?
Ich hab für meine bisher ausgezeichnet selbst gesorgt.
Mit "sorgen für die anderen" habe ich absolut nicht die finanzielle Versorgung gemeint.
Dazu braucht man keinen "Antipoden", nicht einmal "Männer". |
| 08.03.2008 17.29 | kalamity | |
Original von albosa
Original von kalamity
Und wer sagt, dass ein Mann ÜBERHAUPT für die Kinder der Frau, die ned die seinen sind, sorgen muss oder soll?
Ich hab für meine bisher ausgezeichnet selbst gesorgt.
Mit "sorgen für die anderen" habe ich absolut nicht die finanzielle Versorgung gemeint.
Dazu braucht man keinen "Antipoden", nicht einmal "Männer".
WO genau hab ich von finanzieller Versorung gesprochen? :LOL:
Ich seh nicht, warum sich überhaupt jemand drüber Gedanken machen sollte, irgendjemandes Kinder zu versorgen .... sowas spielt doch zu Beginn, beim Kennenlernen eh keine Rolle, und nachher hab ich einen Kerl mit meinem natürlichen Charme dermaßen zugekleistert, dass er sowohl Anzahl als auch Hautfarbe meiner zahlreichen Nachkommen vergessen hat. :umarm: |
| 08.03.2008 17.41 | albosa | |
Original von kalamity
Ich seh nicht, warum sich überhaupt jemand drüber Gedanken machen sollte, irgendjemandes Kinder zu versorgen .... sowas spielt doch zu Beginn, beim Kennenlernen eh keine Rolle, und nachher hab ich einen Kerl mit meinem natürlichen Charme dermaßen zugekleistert, dass er sowohl Anzahl als auch Hautfarbe meiner zahlreichen Nachkommen vergessen hat. :umarm:
Für mein Gefühl siehst Du "versorgen" sehr eng. Ich meinte, sich sorgen,
beinhaltet für mich, sich Freuen über das Dasein des Anderen, das Darüber-Nachdenken, wie ich ihm "gut tun" kann, mit ihm umgehen wollen und können, noch vieles mehr.
Versorgen umfasst mal auch Finanzielles. Also, mein Partner gibt Materielles an meine Kinder nur, wenn ich das vorher bezahlt habe...
Da ist halt auch nichts mit "jemanden versorgen"- Wollen - ganz automatisch nicht.
Da ist eine Grundhaltung, die eben jeden anderen ausschließt, selbst wenn der Vorteile gewährt und das, obwohl mein "natürlicher Charme" geradezu überwältigend sein muss... :LOL: |
| 08.03.2008 17.52 | kalamity | |
Original von albosa
Für mein Gefühl siehst Du "versorgen" sehr eng. Ich meinte, sich sorgen,
beinhaltet für mich, sich Freuen über das Dasein des Anderen, das Darüber-Nachdenken, wie ich ihm "gut tun" kann, mit ihm umgehen wollen und können, noch vieles mehr.
Versorgen umfasst mal auch Finanzielles. Also, mein Partner gibt Materielles an meine Kinder nur, wenn ich das vorher bezahlt habe...
Da ist halt auch nichts mit "jemanden versorgen"- Wollen - ganz automatisch nicht.
Da ist eine Grundhaltung, die eben jeden anderen ausschließt, selbst wenn der Vorteile gewährt und das, obwohl mein "natürlicher Charme" geradezu überwältigend sein muss... :LOL:
Ich hab ja jetzt eher das Gefühl, dass DU "versorgen" sehr eng siehst.
Ich freu mich grundsätzlich über das Dasein jedes Menschen, ich denke drüber nach, was denen, die mir in die Nähe kommen, guttun könnte.... aber ich versorge nicht jeden Menschen, mit dem ich es zu tun bekomme.
Demgemäß freu ich mich drüber, dass es dem Sohn von meinem Mann gutgeht, ich würde drüber nachdenken, was man tun könnte, wenn dem nicht so wäre - aber ich würde ihn nicht versorgen, das muss dann schon mein Mann machen. |
| 08.03.2008 18.28 | albosa | |
Original von kalamity
Demgemäß freu ich mich drüber, dass es dem Sohn von meinem Mann gutgeht, ich würde drüber nachdenken, was man tun könnte, wenn dem nicht so wäre - aber ich würde ihn nicht versorgen, das muss dann schon mein Mann machen.
Nochmals - anfangs stand da das Wort "sich sorgen" - nicht versorgen. :help:
Den Sinn hinter den Worten nach seinem Gustus beschreiben - ja, das ist immer wieder zulässig, kann aber zu Missverständnissen führen. :umarm: |
| 08.03.2008 18.37 | joan | |
Wobei es natürlich auch Stiefeltern gibt, die ihre Stiefkinder nach Kräften VERsorgen.
Scheint wohl etwas dumm zu sein....:(
(Stief- steht für unVERsorgt/nicht VERsorgend.) |
| 08.03.2008 18.53 | albosa | |
Original von joan
en.
Scheint wohl etwas dumm zu sein....:(
(Stief- steht für unVERsorgt/nicht VERsorgend.)
Dumm ist das meiner Meinung nach nicht, eher verwirrend, da mal die eine Seite, mal die andere Seite Beachtung findet. Was dann "konnotiert" wird, liegt auf Seiten dessen, der sich das Passende heraussuchen möchte oder heraussucht. |
| 09.03.2008 10.48 | adauwa | |
@chris
chriss Signatur"Der Schmerz des Lebens übersteigt die Freude in einem Maße, dass keine Freude mehr existiert."
Das sehe ich erst jetzt. Ist das wirklich Dein Ernst? Bitte nicht! |
| 09.03.2008 12.02 | joan | |
Original von adauwa
@chris
chriss Signatur"Der Schmerz des Lebens übersteigt die Freude in einem Maße, dass keine Freude mehr existiert."
Das sehe ich erst jetzt. Ist das wirklich Dein Ernst? Bitte nicht!
Wenn es den Richtigen trifft, ist es doch ok, oder etwa nicht? |
| 09.03.2008 12.09 | albosa | |
Original von joan
Wenn es den Richtigen trifft, ist es doch ok, oder etwa nicht?
Wie meinst Du das - etwas näher erklärt? |
| 09.03.2008 17.06 | Chinara | RE: Once you go black, there's NO WAY to go back? |
Also ich kenne solche und solche Frauen.
Einige meiner Freundinnen sind schon seit jeher mit einem dunkelhäutigen zusammen und können sich auch nichts anderes vorstellen. Andere wiederum sind mittlerweile mit einem weißen Partner glücklich. Ich denke also nicht, dass dieser Spruch immer zutrifft.
Was mich angeht, so kann ich nur für den Moment sprechen, da man ja bekanntlich niemals nie sagen soll ;)
Ich hatte bis jetzt immer nur Beziehungen mit dunkelhäutigen und könnte mir für den Moment auch nichts anderes vorstellen.
Für einige mag es oberflächlich erscheinen, aber ich steh dazu. Ich finde dunkelhäutige Männer einfach attraktiver und ich kann mir ehrlich gesagt auch keinen Sex mit einem Weißen vorstellen. Ist vielleicht wie wenn ein Mann sagt, dass er nur auf schlanke oder blonde Frauen steht, so was gibt’s ja auch ;)
Wie gesagt, vielleicht ändert es sich irgendwann, aber im Moment bin ich so glücklich und kann mir nichts Besseres vorstellen.
@Vicky
Ich kann es nur bestätigen was Du sagst. Mir geht es auch so, dass egal wo ich bin, mich immer die dunkelhäutigen Männer ansprechen.
Selbst wenn ich mit 15 Freundinnen in einem Club bin, wo nur 2 Schwarze sind, die sprechen echt mich an. Meine Freundinnen sagen schon immer aus Spaß, dass ich bestimmt ein Tattoo auf der Stirn hab und dies nur für Schwarze sichtbar ist. J
Dies ist aber wirklich erst so, seit ich zum ersten Mal mit einem Afrikaner eine Beziehung hatte.
Mein Freund sagt immer, dass dies an den Augen und am Blick liegt wie man die Jungs ansieht, daran merken Sie ob es ein positiver oder negativer Blick ist. Zudem meint er noch, dass ich eben das totale Gegenteil bin (helle Haut, grüne Augen usw.), dies würde wohl viele dunkelhäutige ansprechen und reizen.
Keine Ahnung was es ist.
LG Chinara |
| 09.03.2008 20.12 | chris | |
Original von adauwa
@chris
chriss Signatur"Der Schmerz des Lebens übersteigt die Freude in einem Maße, dass keine Freude mehr existiert."
Das sehe ich erst jetzt. Ist das wirklich Dein Ernst? Bitte nicht!
Adauwa, warum sollte das kein Ernst sein? Wenn man mal über den Tellerrand blickt, also weg von unserem beschützten und gepamperten Leben als Mitteleuropäer, wird man feststellen, dass es dem Großteil der Menschen ziemlich schlecht geht. Klar, in unserem "Mikrokosmos" gibt es Freude, weiter betrachtet überwiegt aber Elend und Leid. Wenn ich mir das bewusst mache, vergeht mir meine Freude und es bleibt Bitterkeit. Das drückt das Zitat gut aus, finde ich.
Gut dazu passt auch diese umgeschriebene Version des "Türmerlieds" von J.W. von Goethe, irgendwann mal in irgendeinem Buch gefunden:
Zum Grübeln geboren,
zum Denken bestellt,
dem Tiefsinn verschworen,
missfällt mir die Welt.
Ich blick in die Weite,
ich seh in der Näh'
bösartige Leute,
viel Leiden und Weh.
So seh ich in allen
nur Krankheit und Tod,
die mir so missfallen
wie Bosheit und Not.
Unglückliche Augen,
was je ihr gesehn,
es war grundverdorben,
es war niemals schön. |
| 09.03.2008 21.15 | joan | |
Original von chris
Original von adauwa
@chris
chriss Signatur"Der Schmerz des Lebens übersteigt die Freude in einem Maße, dass keine Freude mehr existiert."
Das sehe ich erst jetzt. Ist das wirklich Dein Ernst? Bitte nicht!
Adauwa, warum sollte das kein Ernst sein? Wenn man mal über den Tellerrand blickt, also weg von unserem beschützten und gepamperten Leben als Mitteleuropäer, wird man feststellen, dass es dem Großteil der Menschen ziemlich schlecht geht. Klar, in unserem "Mikrokosmos" gibt es Freude, weiter betrachtet überwiegt aber Elend und Leid. Wenn ich mir das bewusst mache, vergeht mir meine Freude und es bleibt Bitterkeit. Das drückt das Zitat gut aus, finde ich.
Gut dazu passt auch diese umgeschriebene Version des "Türmerlieds" von J.W. von Goethe, irgendwann mal in irgendeinem Buch gefunden:
Zum Grübeln geboren,
zum Denken bestellt,
dem Tiefsinn verschworen,
missfällt mir die Welt.
Ich blick in die Weite,
ich seh in der Näh'
bösartige Leute,
viel Leiden und Weh.
So seh ich in allen
nur Krankheit und Tod,
die mir so missfallen
wie Bosheit und Not.
Unglückliche Augen,
was je ihr gesehn,
es war grundverdorben,
es war niemals schön.
Deine These der Freude hier gegenüber des Schmerzes dort ist einigermaßen eigenartig.
Das was du "Elend und Leid" nennst macht diese Menschen nicht zwangsläufig glücklich, genau wie das von dir scheinbar für jeden Mitteleuropäer zugängliche gepamperte Leben automatisch glücklich macht.
Glück und Unglück, Freude und Schmerz, haben verschiedenste Wurzeln, setzen sich aus vielen Komponenten zusammen.
Nimmt man als Barometer für Freude oder Glück die Selbstmordrate als Grundlage schneidet das so bevorzugt scheinende Mitteleuropa gar nicht so gut ab.
Sogar Kinder nehmen sich hier das Leben.
Woran liegt's? |
| 09.03.2008 21.37 | chris | |
Original von joan
Original von chris
Original von adauwa
@chris
chriss Signatur"Der Schmerz des Lebens übersteigt die Freude in einem Maße, dass keine Freude mehr existiert."
Das sehe ich erst jetzt. Ist das wirklich Dein Ernst? Bitte nicht!
Adauwa, warum sollte das kein Ernst sein? Wenn man mal über den Tellerrand blickt, also weg von unserem beschützten und gepamperten Leben als Mitteleuropäer, wird man feststellen, dass es dem Großteil der Menschen ziemlich schlecht geht. Klar, in unserem "Mikrokosmos" gibt es Freude, weiter betrachtet überwiegt aber Elend und Leid. Wenn ich mir das bewusst mache, vergeht mir meine Freude und es bleibt Bitterkeit. Das drückt das Zitat gut aus, finde ich.
Gut dazu passt auch diese umgeschriebene Version des "Türmerlieds" von J.W. von Goethe, irgendwann mal in irgendeinem Buch gefunden:
Zum Grübeln geboren,
zum Denken bestellt,
dem Tiefsinn verschworen,
missfällt mir die Welt.
Ich blick in die Weite,
ich seh in der Näh'
bösartige Leute,
viel Leiden und Weh.
So seh ich in allen
nur Krankheit und Tod,
die mir so missfallen
wie Bosheit und Not.
Unglückliche Augen,
was je ihr gesehn,
es war grundverdorben,
es war niemals schön.
Deine These der Freude hier gegenüber des Schmerzes dort ist einigermaßen eigenartig.
Das was du "Elend und Leid" nennst macht diese Menschen nicht zwangsläufig glücklich, genau wie das von dir scheinbar für jeden Mitteleuropäer zugängliche gepamperte Leben automatisch glücklich macht.
Glück und Unglück, Freude und Schmerz, haben verschiedenste Wurzeln, setzen sich aus vielen Komponenten zusammen.
Nimmt man als Barometer für Freude oder Glück die Selbstmordrate als Grundlage schneidet das so bevorzugt scheinende Mitteleuropa gar nicht so gut ab.
Sogar Kinder nehmen sich hier das Leben.
Woran liegt's?
Du kennst also die Selbstmordraten "hier" und die "dort"? Denn woher willst du wissen, ob sich nicht auch "dort" Kinder das Leben nehmen?
Dieses Gerede von wegen, "die sind arm aber trotzdem glücklich, weil sie sich eben mit viel weniger zufrieden geben können und müssen" ist doch reichlich seltsam.
Und ja, es gibt viele Komponenten, die Glück und Unglück, Freude und Schmerz bedingen. Nehmen wir doch als Beispiel eine aidskranke Prostituierte in Südafrika, und zählen die Komponenten auf, aus denen sich deren ganz persönliches Glück zusammensetzt :help:
Und danach nehmen wir uns den Kindersoldaten im Sudan vor, der nur noch ein Bein hat, und in einem Alter, in dem andere mit Zinnsoldaten spielen, Menschen umbringt. Ich bin sicher, auch da finden wir "Parameter des Glücks".
Und ja, auch in Europa gibt es persönliche Katastrophen. Jedoch sind die selten in Häufigkeit und Intensität mit denen "dort" vergleichbar. Ich hatte mal eine Diskussion mit einer sehr guten Freundin, die meinte, Geld und Wohlstand mache nicht glücklich. Sie brachte das Beispiel eines Krebskranken und meinte, dass sterben immer gleich ist, dass dem dann sein Geld auch nichts nütze. Das stimmt aber so nicht. Er kann sich ja von Anfang an bessere Behandlungen leisten und auch so stirbt es sich garantiert angenehmer mit Geld als ohne. Aber ich schweife ab... |
| 09.03.2008 21.42 | joan | |
Ich meine nicht dieses "arm aber glücklich", sondern die Tatsache, dass "arm" ja sehr relativ ist.
Menschen, die in einer Gesellschaft leben, die generell weniger materiellen Besitz hat, empfinden sich arm nur gemessen an ihrer eigenen Gesellschaft.
Unsere Vorfahren fühlten sich, trotz fehlenden Lebensstandards, auch nicht "arm", außer sie waren arm gemessen am damaligen Standard.
Die Selbstmordrate ist in Drittweltländern nicht hoch wie bei uns. Es gibt hier viel Druck, besonders auch bei Kindern, die einem das Leben sehr vermiesen können, unter anderem eben WEGEN des hohen Standards, den beileibe nicht jeder erreichen kann.
Man ist hier vergleichsweise schneller arm als dort. |
| 09.03.2008 21.55 | chris | |
Original von joan
Ich meine nicht dieses "arm aber glücklich", sondern die Tatsache, dass "arm" ja sehr relativ ist.
Menschen, die in einer Gesellschaft leben, die generell weniger materiellen Besitz hat, empfinden sich arm nur gemessen an ihrer eigenen Gesellschaft.
Unsere Vorfahren fühlten sich, trotz fehlenden Lebensstandards, auch nicht "arm", außer sie waren arm gemessen am damaligen Standard.
Ich verstehe total, was du meinst, das ist mir auch klar. Man ist solange zufrieden mit dem was man hat, bis man jemand anderen sieht, der etwas besseres hat.
Aber glaubst du, diese Menschen dort wissen nicht, dass es den Menschen anderswo besser geht? Und mit besser gehen meine ich Dinge, die für uns alltäglich sind, für diese Menschen aber nicht.
Und selbst wenn sie es nicht wissen und sich nicht als arm empfinden, ändert das ja nichts daran, dass ihre Situation bei mir Schmerz auslöst, oder? Und außerdem, ist Leid kein Leid, weil der Leidende nicht weiß, dass es nicht überall alltäglich ist, zu leiden? |
| 09.03.2008 22.44 | joan | |
Original von chris
Original von joan
Ich meine nicht dieses "arm aber glücklich", sondern die Tatsache, dass "arm" ja sehr relativ ist.
Menschen, die in einer Gesellschaft leben, die generell weniger materiellen Besitz hat, empfinden sich arm nur gemessen an ihrer eigenen Gesellschaft.
Unsere Vorfahren fühlten sich, trotz fehlenden Lebensstandards, auch nicht "arm", außer sie waren arm gemessen am damaligen Standard.
Ich verstehe total, was du meinst, das ist mir auch klar. Man ist solange zufrieden mit dem was man hat, bis man jemand anderen sieht, der etwas besseres hat.
Aber glaubst du, diese Menschen dort wissen nicht, dass es den Menschen anderswo besser geht? Und mit besser gehen meine ich Dinge, die für uns alltäglich sind, für diese Menschen aber nicht.
Und selbst wenn sie es nicht wissen und sich nicht als arm empfinden, ändert das ja nichts daran, dass ihre Situation bei mir Schmerz auslöst, oder? Und außerdem, ist Leid kein Leid, weil der Leidende nicht weiß, dass es nicht überall alltäglich ist, zu leiden?
Was "wir" hier haben ist nicht per se "besser".
Es ist ein Trugschluss zu meinen, Menschen müssten leiden, nur weil sie anders, vielleicht ärmlicher leben als du es gewohnt bist.
Ich meine, Menschen in deinem eigenen Land, die wenig haben leiden sicher mehr als Menschen in den von dir bemitleideten Gebieten.
Natürlich gibt es auch absolutes Leid, aber das ist nicht auf Länder oder Kontinente beschränkt, und auch nicht notwendigerweise auf eine persönlichen "Armut". Dazu gehören Krankheiten, die man überall haben kann, Verluste von geliebten Menschen,körperliche oder seelische Schmerzen, etc...
Es ist nirgends alltäglich zu leiden. Leid ist einfach nichts Alltägliches, sondern etwas Außergewöhnliches, ein Ausnahmezustand.
Weder Herausforderungen noch ein alltäglicher Überlebenskampf an sich erzeugen Leid.
Leid ist, wenn einem etwas weh tut, was immer das ist, und zwar in nicht geringem Ausmaß. Man merkt es überall auf der Welt ob man leidet oder nicht.
Dass "deren" Situation bei DIR Schmerz auslöst ist ein recht eigenwilliges Phänomen.
Pauschales Mitleid mit Menschen, von denen man nicht einmal sicher sagen kann ob sie wirklich leiden hat man aus welchem Grund?
Hast du dir darüber schon mal Gedanken gemacht? |
| 09.03.2008 22.57 | joan | |
Original von albosa
Original von joan
Wenn es den Richtigen trifft, ist es doch ok, oder etwa nicht?
Wie meinst Du das - etwas näher erklärt?
Albosa,
Ich kann das gerade nicht näher erklären.
Ich fange da etwas immer völlig falsch an. Es kreise um etwas und finde den Eingang nicht.
Vielleicht kommt irgendwann einmal eine Zeit, in der wir auf dieses Thema zurückkommen können, irgendwann, wenn ich mich weniger tölpelhaft anstelle - wobei natürlich durchaus die Gefahr besteht, dass sich die Sache verschlimmert statt verbessert... |
| 09.03.2008 23.35 | chris | |
Original von joan
Was "wir" hier haben ist nicht per se "besser".
Es ist ein Trugschluss zu meinen, Menschen müssten leiden, nur weil sie anders, vielleicht ärmlicher leben als du es gewohnt bist.
Das sehe ich eben anders. Wenn jemand auf der Straße verhungert, lebt er nicht nur anders als ich, sondern eindeutig auch schlechter. Und es geht hier auch weniger um das ärmliche oder darum, dass jemand anders lebt als ich, sondern um Kriege, Krankheiten und derlei mehr. Ich habe hier noch keinen Krieg erlebt, meine Großeltern dagegen schon und auch deren Geschichten empfinde ich als schrecklich.
Ich meine, Menschen in deinem eigenen Land, die wenig haben leiden sicher mehr als Menschen in den von dir bemitleideten Gebieten.
Das sagst du. Das ist deine Meinung. Meine ist eine andere.
Natürlich gibt es auch absolutes Leid, aber das ist nicht auf Länder oder Kontinente beschränkt, und auch nicht notwendigerweise auf eine persönlichen "Armut". Dazu gehören Krankheiten, die man überall haben kann, Verluste von geliebten Menschen,körperliche oder seelische Schmerzen, etc...
Man kann überall Krankheiten haben. Aber hat man hier eine Krankheit, geht man zum Arzt, bekommt Medikamente, im Normalfall. Medikamente, mit denen man länger lebt, die schmerzstillend sind. Willst du wirklich behaupten, es sei vergleichbar, hier Aids zu haben und in Afrika, wenn man zu den ärmsten der armen gehört? Leid ist nicht auf Kontinente und Länder beschränkt. Aber die Art und Intensität ist verschieden.
Leid ist, wenn einem etwas weh tut, was immer das ist, und zwar in nicht geringem Ausmaß. Man merkt es überall auf der Welt ob man leidet oder nicht.
Ja. Ich bin trotzdem der Meinung, dass z.B. krankheitsbedingtes Leid hier erträglicher ist.
Dass "deren" Situation bei DIR Schmerz auslöst ist ein recht eigenwilliges Phänomen.
Pauschales Mitleid mit Menschen, von denen man nicht einmal sicher sagen kann ob sie wirklich leiden hat man aus welchem Grund?
Hast du dir darüber schon mal Gedanken gemacht?
Es tut mir leid, Joan, dass mich bestimmte Berichte z.B.nicht kalt lassen. Ich weiß natürlich, dass das nur für meine oberflächliche Denkweise sprechen kann oder dafür, dass ich 'nen Knall habe. Aber stell dir vor, ich glaube nicht, dass ich allein unter diesem Phänomen leide. Leider kann ich nichts für meine Empfindungen, mögen sie auch noch so, ja, ich seh's ja ein, anstössig sein. Genauso wie ich nichts dafür könnte, wenn ich mich in einen 80-jährigen Nachbar verlieben würde oder dafür kann, dass Orangen bei mir Ekel auslösen.
Ich leide oft mit. Erschießt mich dafür. |
| 10.03.2008 07.52 | adauwa | |
@chris,
Du hast schon recht, dass auf der Welt viel Leid, Schmerz, Ungerechtigkeit herrschen, die von Menschen individuell und kollektiv ertragen werden muessen. Und unsere Machtlosigkeit laesst uns oft verzagen. Aber dieses Leiden, oder auch das "Mitleiden" kann doch die Freude nicht total ausloeschen, so dass sie "nicht mehr existiert".
Aller Horror dieser Welt kann Dir doch nicht die Freude an den ersten Schneegloeckchen nehmen, an dem Laecheln Deines Kindes, an dem Haendedruck einer Freundin und vielen anderen Dingen.
Und auch die "Mutlosen und Beladenen", die "Verdammten dieser Erde" erleben Freude an diesen oder aehnlichen Dingen, auch sie sehen einen Sonnenuntergang, einen Regenbogen, auch sie erfahren Solidaritaet, nicht jeden Tag, nicht immer, aber eben doch.
Und ich glaube einfach, dass uns allen, den relativ Privilegierten und den Leidenden in aller Welt die Kraft fehlen wird, an den Verhaeltnissen etwas zu aendern, wenn wir die Freude nicht zulassen oder verleugnen. |
| 10.03.2008 08.40 | Lizzy | |
Original von chris
Original von joan
Original von chris
Original von adauwa
@chris
chriss Signatur"Der Schmerz des Lebens übersteigt die Freude in einem Maße, dass keine Freude mehr existiert."
Das sehe ich erst jetzt. Ist das wirklich Dein Ernst? Bitte nicht!
Adauwa, warum sollte das kein Ernst sein? Wenn man mal über den Tellerrand blickt, also weg von unserem beschützten und gepamperten Leben als Mitteleuropäer, wird man feststellen, dass es dem Großteil der Menschen ziemlich schlecht geht. Klar, in unserem "Mikrokosmos" gibt es Freude, weiter betrachtet überwiegt aber Elend und Leid. Wenn ich mir das bewusst mache, vergeht mir meine Freude und es bleibt Bitterkeit. Das drückt das Zitat gut aus, finde ich.
Gut dazu passt auch diese umgeschriebene Version des "Türmerlieds" von J.W. von Goethe, irgendwann mal in irgendeinem Buch gefunden:
Zum Grübeln geboren,
zum Denken bestellt,
dem Tiefsinn verschworen,
missfällt mir die Welt.
Ich blick in die Weite,
ich seh in der Näh'
bösartige Leute,
viel Leiden und Weh.
So seh ich in allen
nur Krankheit und Tod,
die mir so missfallen
wie Bosheit und Not.
Unglückliche Augen,
was je ihr gesehn,
es war grundverdorben,
es war niemals schön.
Deine These der Freude hier gegenüber des Schmerzes dort ist einigermaßen eigenartig.
Das was du "Elend und Leid" nennst macht diese Menschen nicht zwangsläufig glücklich, genau wie das von dir scheinbar für jeden Mitteleuropäer zugängliche gepamperte Leben automatisch glücklich macht.
Glück und Unglück, Freude und Schmerz, haben verschiedenste Wurzeln, setzen sich aus vielen Komponenten zusammen.
Nimmt man als Barometer für Freude oder Glück die Selbstmordrate als Grundlage schneidet das so bevorzugt scheinende Mitteleuropa gar nicht so gut ab.
Sogar Kinder nehmen sich hier das Leben.
Woran liegt's?
Du kennst also die Selbstmordraten "hier" und die "dort"? Denn woher willst du wissen, ob sich nicht auch "dort" Kinder das Leben nehmen?
Dieses Gerede von wegen, "die sind arm aber trotzdem glücklich, weil sie sich eben mit viel weniger zufrieden geben können und müssen" ist doch reichlich seltsam.
Und ja, es gibt viele Komponenten, die Glück und Unglück, Freude und Schmerz bedingen. Nehmen wir doch als Beispiel eine aidskranke Prostituierte in Südafrika, und zählen die Komponenten auf, aus denen sich deren ganz persönliches Glück zusammensetzt :help:
Und danach nehmen wir uns den Kindersoldaten im Sudan vor, der nur noch ein Bein hat, und in einem Alter, in dem andere mit Zinnsoldaten spielen, Menschen umbringt. Ich bin sicher, auch da finden wir "Parameter des Glücks".
Und ja, auch in Europa gibt es persönliche Katastrophen. Jedoch sind die selten in Häufigkeit und Intensität mit denen "dort" vergleichbar. Ich hatte mal eine Diskussion mit einer sehr guten Freundin, die meinte, Geld und Wohlstand mache nicht glücklich. Sie brachte das Beispiel eines Krebskranken und meinte, dass sterben immer gleich ist, dass dem dann sein Geld auch nichts nütze. Das stimmt aber so nicht. Er kann sich ja von Anfang an bessere Behandlungen leisten und auch so stirbt es sich garantiert angenehmer mit Geld als ohne. Aber ich schweife ab..
Es stirbt sich angenehmer wenn man Geld hat?
Meine Eltern sind beide an Krebs gestorben und meine Mutter hat sehr lange sehr gelitten! Ich wünsche das niemanden! Trotz Medikamente war es sehr schrecklich, denn die helfen auch nichts mehr.
Du denkst es "stirbt sich angenehmer" weil man Geld hat? Wie kann man denn das Wort "angenehm" mit sterben verbinden????
Meine Schwester hat eine Krankheit, die ist nicht heilbar und führt langsam zu einem schrecklichen Tod. Wie lange es dauert kann niemand sagen. Sie hat einen kleinen Sohn!
Denkst Du wirklich dass Sie weniger innerlich leidet, als jemand der ärmer ist?
Glück und Zufriedenheit ist für jeden etwas ganz anderes, genauso wie Leid.
Ich habe in meinen Leben Menschen getroffen, die in meinen Augen nichts hatten und trotzdem waren Sie mit dem wenigen zufrieden. Ich wollte es erst auch nicht glauben, aber es war so und Sie haben auch Zufriedenheit ausgestrahlt.
Ist das wichtigste im Leben nicht Zufriedenheit und Glück, egal wie und wo man lebt? Sollte man nur unzufrieden sein und nach mehr oder anderem trachten, wird man nie im Leben Zufriedenheit empfinden können. |
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