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16.02.2008 16.43 | joan |
Original von Helga
"Ich bin stärker (kraft Gesetz oder Kraft meiner Muskeln), und daher nehme ich mir was immer ich will, was immer das für dich bedeutet."

Genau. Ich bin als Mutter per Naturgesetz berechtigt, dem Vater das Kind zu entziehen, egal, ob nun das menschengemachte Gesetz grundsätzlich (bei uns in Deutschland, für die Schweiz im Falle Urs`oder Österreich in Deinem kann ich das nicht sagen) das gemeinsame Sorgerecht vorsieht oder nicht, als Mutter darf ich mich per Natur-Gewalt darüber hinwegsetzen. DAS ist doch eine Argumentation. Die mir sämtliche Haare zu Berge stehen lässt.

Sie läßt dir nur die Haare zu Berge stehen, weil du nicht in dieser Situation bist.

Hättest DU denn dein Kind dem Vater in Ghana überlassen , hättet ihr gemeinsam dort gewohnt und euch nach langem Streit scheiden lassen, als es noch ein Kleinkind war, und du nach Deutschland zurückgekommen wärst?

Ich argumentiere eigentlich gar nicht, sondern sehe da eine Mutter, ein Kleinkind und eine schmutzige Scheidung.

16.02.2008 16.52 | chris |
Original von joan

Es ändert aber nichts an den meist sehr starken Gefühlen der Mutter, die zu übergehen einfach ebenso brutal sind, wie der von dir beschriebe breitschultige Vater:



Was ist denn mit den Gefühlen des Vaters? Oder sind die weniger stark, weil er sein Kind nicht "gesäugt" hat? Du übergehst doch den Vater die ganze Zeit, wenn du es für richtig hälst, dass eine Mutter ihr Kind einfach so nach Nigeria bringt und der Vater es vielleicht nie wieder sieht. Ist denn ein Vater gar nichts wert? Zählen dessen Gefühle nicht?

16.02.2008 16.56 | Helga |
Hättest DU denn dein Kind dem Vater in Ghana überlassen , hättet ihr gemeinsam dort gewohnt und euch nach langem Streit scheiden lassen, als es noch ein Kleinkind war, und du nach Deutschland zurückgekommen wärst?

Wir hätten nur dann gemeinsam dort gewohnt, wenn das Wohl unseres Kindes dort nach unser beider Maßstäben gewährleistet gewesen wäre. Und hätte wir uns dann getrennt, dann hätte ich keinesfalls auf MEIN naturgegebenes Mutterrecht gepocht, sondern dem Wohl des KINDES entsprechend gehandelt - das dann eben nciht automatisch als gefährdet angesehen werden kann, wenn es doch Grundlage des bisherigen Lebens in Ghana war. Ich kann mir sehr wohl vorstellen, dass meine Entscheidung unter der Voraussetzung, dass der Lebensmittelpunkt und alle wichtigen Bezugspersonen außer der Mutter in Ghana leben, zugunsten eines Verbleibs beim Vater gefallen wäre. Hätte das für mich eine untragbare Härte bedeutet, dann hätte ich für mich überlegen müssen, selbst auch in Ghana zu bleiben, auch wenn ich geschieden wäre.

Ich liebe meine Tochter über alles. Aber ich bin kein "Mutter-Tier" - wie sich andere Frauen so gerne, aber auch so bezeichnend nennen. Ich habe meine Berufstätigkeit wieder aufgenommen und mein Mann ist beim Kind geblieben, als das Kind 11 Wochen alt war. Und ich behaupte: Allen "Naturgesetzen" zum Trotze hat das Kind keinen Schaden davon getragen. Im Gegenteil.

16.02.2008 17.05 | Bine |
Original von chris
Original von joan

Es ändert aber nichts an den meist sehr starken Gefühlen der Mutter, die zu übergehen einfach ebenso brutal sind, wie der von dir beschriebe breitschultige Vater:



Was ist denn mit den Gefühlen des Vaters? Oder sind die weniger stark, weil er sein Kind nicht "gesäugt" hat? Du übergehst doch den Vater die ganze Zeit, wenn du es für richtig hälst, dass eine Mutter ihr Kind einfach so nach Nigeria bringt und der Vater es vielleicht nie wieder sieht. Ist denn ein Vater gar nichts wert? Zählen dessen Gefühle nicht?

Ich bin einigermaßen überrascht über die Statements, die du andere hier vorbringen.

Bine

16.02.2008 17.06 | joan |
Original von Helga
Hättest DU denn dein Kind dem Vater in Ghana überlassen , hättet ihr gemeinsam dort gewohnt und euch nach langem Streit scheiden lassen, als es noch ein Kleinkind war, und du nach Deutschland zurückgekommen wärst?

Wir hätten nur dann gemeinsam dort gewohnt, wenn das Wohl unseres Kindes dort nach unser beider Maßstäben gewährleistet gewesen wäre. Und hätte wir uns dann getrennt, dann hätte ich keinesfalls auf MEIN naturgegebenes Mutterrecht gepocht, sondern dem Wohl des KINDES entsprechend gehandelt - das dann eben nciht automatisch als gefährdet angesehen werden kann, wenn es doch Grundlage des bisherigen Lebens in Ghana war. Ich kann mir sehr wohl vorstellen, dass meine Entscheidung unter der Voraussetzung, dass der Lebensmittelpunkt und alle wichtigen Bezugspersonen außer der Mutter in Ghana leben, zugunsten eines Verbleibs beim Vater gefallen wäre. Hätte das für mich eine untragbare Härte bedeutet, dann hätte ich für mich überlegen müssen, selbst auch in Ghana zu bleiben, auch wenn ich geschieden wäre.

Ich liebe meine Tochter über alles. Aber ich bin kein "Mutter-Tier" - wie sich andere Frauen so gerne, aber auch so bezeichnend nennen. Ich habe meine Berufstätigkeit wieder aufgenommen und mein Mann ist beim Kind geblieben, als das Kind 11 Wochen alt war. Und ich behaupte: Allen "Naturgesetzen" zum Trotze hat das Kind keinen Schaden davon getragen. Im Gegenteil.

Ein Kind beim Vater lassen, auch wenn es klein ist, gehört für mich in den Bereich "Zusammenarbeit" mit dem Vater, ist kein dem Vater das Kind überlassen.

Es ist schön, dass ihr das alles wohl geplant habt, aber es ist nicht immer so.

Scheidungen können sehr bitter sein, und wenn ein Kind noch so klein ist, ist es in so einem Fall etwas völlig anderes, dem Vater das Kind zu überlassen, als es das in einer bestehenden Ehe ist.

Auch Urs Frau überläßt ihm das Kind immer wieder, weil sie viel auf Reisen ist. Darüber hat er sich schon beschwert.

Kommt es aber wirklich zu einer Scheidung, ist es etwas völlig anderes, eine andere Situation, in der oft regelrecht die Fetzen fliegen.

Die ganze Diskussion dreht sich aber eigentlich um etwas anderes - Urs hat selber gar nicht von Sorgerecht gesprochen.

MIR geht es darum, dass EUROPÄISCHE FRAUEN im Fall einer afrikanischen Mutter und eines "deutschen" Vaters anders reagieren als sie das im umgekehrten Fall tun.

Da wird sofort der VATER gewarnt, und die Mutter gedanklich und gefühlsmäßig übergangen, wie umgekehrt schnell die Mutter abgesichert und der Vater übergangen wird.

16.02.2008 17.08 | Helga |
Kommt es aber wirklich zu einer Scheidung, ist es etwas völlig anderes, eine andere Situation, in der oft regelrecht die Fetzen fliegen.

Danke, Joan, das ist nett von Dir, dass Du mir erklärst, wie das ist, mit den Scheidungen.

16.02.2008 17.15 | joan |
Original von chris
Original von joan

Es ändert aber nichts an den meist sehr starken Gefühlen der Mutter, die zu übergehen einfach ebenso brutal sind, wie der von dir beschriebe breitschultige Vater:



Was ist denn mit den Gefühlen des Vaters? Oder sind die weniger stark, weil er sein Kind nicht "gesäugt" hat? Du übergehst doch den Vater die ganze Zeit, wenn du es für richtig hälst, dass eine Mutter ihr Kind einfach so nach Nigeria bringt und der Vater es vielleicht nie wieder sieht. Ist denn ein Vater gar nichts wert? Zählen dessen Gefühle nicht?

Eine Mutter muss ihr Kind nicht unbedingt "gesäugt" haben, ist aber trotzdem eine Säugetiermutter mit Säugetiergefühlen, genau wie ein Vater ein Säugetiervater ist, zwar mit Gefühlen ausgestattet, aber mit ein wenig anderen.

Warum sollte der Vater sein Kind in Nigeria nicht mehr sehen können?

Gefühle, besonders die des Kindes, werden in einer Scheidung IMMER in Mitleidenschaft gebracht.

Es geht darum, sie abzuwägen, und zwar auf eine Weise, die auch Sinn macht.

Übrigens: Nigeria ist "einfach so" die Heimat der Frau. Die Hälfte der Verwandtschaft des Kindes ist dort ebenfalls beheimatet.

Nigeria ist dem Kind Heimat wie in diesem Fall die Schweiz, und kein bisschen weniger.

16.02.2008 17.15 | joan |
Original von Helga
Kommt es aber wirklich zu einer Scheidung, ist es etwas völlig anderes, eine andere Situation, in der oft regelrecht die Fetzen fliegen.

Danke, Joan, das ist nett von Dir, dass Du mir erklärst, wie das ist, mit den Scheidungen.

Bitte.

War mir ein Vergnügen.

(Übrigens:

Bei mir piepts wieder mal....;) )

16.02.2008 17.17 | kalamity |
Original von chris
Wenn Urs das halbe Sorgerecht hat, kann sie ihr gemeinsames Kind nicht nach Nigeria bringen und es gegen seinen Willen dort behalten, genau wie er es nicht gegen ihren Willen nach Grönland schaffen dürfte und dort behalten.

Ist nicht das Problem daran, dass sie es eben sehr wohl KANN?

16.02.2008 17.19 | joan |
Original von kalamity
Original von chris
Wenn Urs das halbe Sorgerecht hat, kann sie ihr gemeinsames Kind nicht nach Nigeria bringen und es gegen seinen Willen dort behalten, genau wie er es nicht gegen ihren Willen nach Grönland schaffen dürfte und dort behalten.

Ist nicht das Problem daran, dass sie es eben sehr wohl KANN?

Ja genau.

Sie sollte es aber nicht können dürfen....:D

16.02.2008 17.29 | chris |
Original von Bine
Original von chris
Original von joan

Es ändert aber nichts an den meist sehr starken Gefühlen der Mutter, die zu übergehen einfach ebenso brutal sind, wie der von dir beschriebe breitschultige Vater:



Was ist denn mit den Gefühlen des Vaters? Oder sind die weniger stark, weil er sein Kind nicht "gesäugt" hat? Du übergehst doch den Vater die ganze Zeit, wenn du es für richtig hälst, dass eine Mutter ihr Kind einfach so nach Nigeria bringt und der Vater es vielleicht nie wieder sieht. Ist denn ein Vater gar nichts wert? Zählen dessen Gefühle nicht?

Ich bin einigermaßen überrascht über die Statements, die du andere hier vorbringen.

Bine

Kannst du auch noch sagen, warum? Diese Aussage alleine ist nicht besonders aufschlussreich.

Du findest also auch, die Mutter sollte das Kind einfach mit nach Nigeria nehmen und es nicht zurückbringen, ohne dass der Vater, der seinerseits nie angedroht hatte, das Kind der Mutter wegzunehmen, ein Mitspracherecht hat? DAS überrascht mich.

16.02.2008 17.32 | joan |
Original von chris
Original von Bine
Original von chris
Original von joan

Es ändert aber nichts an den meist sehr starken Gefühlen der Mutter, die zu übergehen einfach ebenso brutal sind, wie der von dir beschriebe breitschultige Vater:



Was ist denn mit den Gefühlen des Vaters? Oder sind die weniger stark, weil er sein Kind nicht "gesäugt" hat? Du übergehst doch den Vater die ganze Zeit, wenn du es für richtig hälst, dass eine Mutter ihr Kind einfach so nach Nigeria bringt und der Vater es vielleicht nie wieder sieht. Ist denn ein Vater gar nichts wert? Zählen dessen Gefühle nicht?

Ich bin einigermaßen überrascht über die Statements, die du andere hier vorbringen.

Bine

Kannst du auch noch sagen, warum? Diese Aussage alleine ist nicht besonders aufschlussreich.

Du findest also auch, die Mutter sollte das Kind einfach mit nach Nigeria nehmen und es nicht zurückbringen, ohne dass der Vater, der seinerseits nie angedroht hatte, das Kind der Mutter wegzunehmen, ein Mitspracherecht hat? DAS überrascht mich.

Also, Chris, von SOLLEN hat nun niemand was gesagt.

Es ist verständlich und sie sollte es können. Nur davon war die Rede.

Vielleicht will sie es ja letzendlich gar nicht?

16.02.2008 17.34 | chris |
Original von joan

Es geht darum, sie abzuwägen, und zwar auf eine Weise, die auch Sinn macht.

Übrigens: Nigeria ist "einfach so" die Heimat der Frau. Die Hälfte der Verwandtschaft des Kindes ist dort ebenfalls beheimatet.

Nigeria ist dem Kind Heimat wie in diesem Fall die Schweiz, und kein bisschen weniger.

Und die Aktion, die Urs' Frau vorhatte, ist ein Zeichen eines sinnvollen Abwägens? Für mich ist das ein Stellen vor vollendete Tatsachen. Ich nehme den Jungen mit, egal was du dazu sagst oder denkst.

Es hat auch niemand gesagt, dass das Kind nicht auch in Nigeria leben könne. Nur sollte dies dann mit dem Vater abgesprochen sein, weil dieser nunmal auch Rechte hat.

16.02.2008 17.40 | joan |
Original von chris
Original von joan

Es geht darum, sie abzuwägen, und zwar auf eine Weise, die auch Sinn macht.

Übrigens: Nigeria ist "einfach so" die Heimat der Frau. Die Hälfte der Verwandtschaft des Kindes ist dort ebenfalls beheimatet.

Nigeria ist dem Kind Heimat wie in diesem Fall die Schweiz, und kein bisschen weniger.

Und die Aktion, die Urs' Frau vorhatte, ist ein Zeichen eines sinnvollen Abwägens? Für mich ist das ein Stellen vor vollendete Tatsachen. Ich nehme den Jungen mit, egal was du dazu sagst oder denkst.

Es hat auch niemand gesagt, dass das Kind nicht auch in Nigeria leben könne. Nur sollte dies dann mit dem Vater abgesprochen sein, weil dieser nunmal auch Rechte hat.

Geh bitte!

Das hat mein Mann auch mal zu mir gesagt, als wir uns gestritten haben, irgendwann Anfang 1984 (oder doch Ende 1983?.....).

Das ist doch völlig bedeutungslos.

16.02.2008 17.41 | kalamity |
Original von joan
Ich habe keinen "Negerkomplex", aber diese einseitig immer auf der Seite des WEISSEN Partners liegende Wertung ist doch eindeutig auslegbar.

Plötzlich wird VON EINER FRAU übersehen, dass ein Kind der MUTTER weggenommen werden soll, nur weil die Mutter die Afrikanerin ist, plötzlich "verschleppt" eine FRAU ihr Kind, ja es wird vom Kindesvater geradezu gefordert, darauf zu achten .

Ist das Kind denn mehr Schweizer als es Nigerianer ist?

Wenn die WEISSE Mutter dem afrikanischen (Ex)ehemann das Kind entzieht ist das normal und nachvollziehbar, ist der Vater WEISS, dann ist es ganz plötzlich selbstverständlich, dass dem Vater das Kind NICHT "entzogen" wird.

Leben Vater und Mutter auf verschiedenen Kontinenten, wird einem der Eltern zwangsläufig das Kind entzogen.

Und es ist noch nicht einmal gesagt, dass diese Frau ihren Lebensmittelpunkt nach einer eventuellen Scheidung in ihre Heimat verlegt.

Selbst wenn sie das täte, sehe ich daran nichts Schlimmes, nichts Schlimmeres jedenfalls als wenn eine europäische Frau ihr Kind hierbehält, während der Vater ausgewiesen wird.

Ist der afrikanische Partner ein Wegwerfpartner und Wegwerfelternteil?

Aus meiner Sicht geht es um etwas anderes: Wenn einer der Partner das Kind bewußt aus dem Land schafft, in dem vorher beide erklärtermaßen dieses Kind großziehen wollten und es auch getan haben, dann - und nur dann - entzieht er dem Partner ganz sicher das Kind.

Das wäre der Fall, wenn die nigerianische Mutter das Kind aus der Schweiz nach Nigeria bringt - bevor Sorgerecht etc. abschließend geklärt ist (obwohl ich das menschlich durchaus verständlich finde), das wäre auch der Fall, wenn die Familie bisher in Nigeria gelebt hätte und der Vater das Kind in die Schweiz bringt,....

Dass ein afrikanischer Kindesvater von den Behörden ausgewiesen wird, ist nicht das Problem der Kindesmutter, die eben dann weiterhin samt Kind in ihrem Land bleibt.

Du verwechselst da eindeutig etwas.

16.02.2008 17.45 | chris |
Original von joan
Original von chris
Original von joan

Es geht darum, sie abzuwägen, und zwar auf eine Weise, die auch Sinn macht.

Übrigens: Nigeria ist "einfach so" die Heimat der Frau. Die Hälfte der Verwandtschaft des Kindes ist dort ebenfalls beheimatet.

Nigeria ist dem Kind Heimat wie in diesem Fall die Schweiz, und kein bisschen weniger.

Und die Aktion, die Urs' Frau vorhatte, ist ein Zeichen eines sinnvollen Abwägens? Für mich ist das ein Stellen vor vollendete Tatsachen. Ich nehme den Jungen mit, egal was du dazu sagst oder denkst.

Es hat auch niemand gesagt, dass das Kind nicht auch in Nigeria leben könne. Nur sollte dies dann mit dem Vater abgesprochen sein, weil dieser nunmal auch Rechte hat.

Geh bitte!

Das hat mein Mann auch mal zu mir gesagt, als wir uns gestritten haben, irgendwann Anfang 1984 (oder doch Ende 1983?.....).

Das ist doch völlig bedeutungslos.

Es geht doch nur darum, wie die Lage zu beurteilen wäre, wenn sie es gemacht hätte. Und ganz zu Anfang stand die Frage, ob es verständlich ist, dass er ihren Pass versteckt, wenn zu befürchten ist, dass sie ihre Drohung wahr macht.

Du hast doch gesagt, es wäre legitim, wenn sie die Sache so durchgezogen hätte. Was spielt es da für eine Rolle, ob sie es ernst gemeint hat? Selbst wenn, wäre es doch offenbar vollkommen ok. Sie ist ja schließlich schwarz und obendrein ne Frau. Jegliche weitere Rechtmäßigkeitsprüfung ist in einem solchen Fall doch überflüssig :help:

16.02.2008 17.46 | joan |
Ich verwechsle da nichts.

Natürlich ist es etwas anderes, wenn ein Vater ausgewiesen wird als wenn eine Mutter ihr Kind mit nach Hause nimmt.

Mich wundert nur die Reaktion einer FRAU, die den MANN warnt, eine andere Frau könne das Schreckliche tun, das auch sie in einer ähnlichen Situation tun würde.

Dass das Gesetz in einem solchen Fall anders bestimmen würde als es das bei einer Scheidung von zwei Inländern tut, das Kindeswohl also eindeutig HIER und nicht in der Hand (oder Heimat) der Mutter sieht, ist für mich Diskriminierung.

Du magst das ja vielleicht anders sehen.

Aber du siehst wenigstens die Frau als eine Frau wie dich.

16.02.2008 17.49 | joan |
Ich habe sicher nicht "legitim" gesagt. Oder?

(Joan verliert ein bisschen den Überblick)

Ich verstehe nicht, wie eine FRAU nicht sehen kann, dass in diesem Fall eine andere Frau ebenso handelt wie frau das selber würde, und statt dessen an der Seite des europäischen Mannes Position bezieht.

Ich verstehe es nicht und werde es auch nicht verstehen.

16.02.2008 17.58 | kalamity |
Original von ngozi
.
Solche Frauen würden nigerianische Männer gar nicht haben wollen.
Wei sie unnütz für die Familien wären.
Kümmern sich nicht um den Mann und schlecht ums Kind,sind tagelang nicht zu Hause,grosse Klappe,können nicht den Haushalt führen,ausnehmen bis es nicht mehr geht,sich prostituieren,und,und,und.....

Welcher normale Mann möchte mit so einer Frau zusammen leben?
Wozu heiratet man,wenn man nicht an einer harmonischen Beziehung interressiert ist?Und tagelang nicht nach Hause kommt.

Das hat für mich jetzt nichts mit der Nationalität zu tun.Das gilt für alle Menschen dieser Erde.
Warum tut man so etwas.
Wenn einem irgendwas in der Beziehung nicht gefällt,dann setzt man sich zusammen und findet eine Lösung.
Man kann oder sollte über alles reden.

Ausser,wenn die Liebe von Anfang an nie existiert hat,dann endet es meistens in so einem Chaos.

Nigerianische Männer würden von solchen Frauen auch nicht gewollt - vermute ich mal....

Mein Vater hätte die Geschichte vom Fuchs und den Trauben erzählt, die dieser nicht erreichen kann. Weißt schon, der Fuchs sagt dann: Die sind eh sauer, die will ich gar nicht.

So könnte es so manchem Mann gehen - nicht nur Nigerianern - die dann eh nicht wollen....

Im Ernst, du scheinst ein echtes Problem zu haben: Wo steht denn, dass die Frauen den Haushalt nicht führen können....? Und woraus schließt du, dass Mann und Frau sich nicht gemeinsam um den Haushalt kümmern können....? Frau muss sich um den Mann kümmern - hat Mann einen genetisch bedingten Defekt, der ihn dran hindert, sich um sich selbst zu kümmern?....

Sind nigerianische MÄNNER denn per se nütlzlich für die Familie? Ich hör im Umkreis ja eher das Gegenteil :LOL:

Wo ist der Unterschied, ob joflo (sorry, dass ich dich namentlich erwähne), nächtelang Musik macht oder seine Frau nächtelang tanzt (mein ich jetzt ernst nicht etwa metaphorisch...).

Nicht immer findet man - selbst wenn man sich zusammensetzt - eine Lösung, die für beide Partner wirklich annehmbar ist.

16.02.2008 17.59 | joan | Übrigens, Helga,...
...noch einmal zum Scheidungsszenario:

Stell dir doch mal vor, du wärst mit MIR verheiratet gewesen und wir hätten ein gemeinsames Kind.

Du würdest doch sicher unter keinen Umständen das Kind bei mir lassen.....:LOL:

16.02.2008 17.59 | chris |
Original von joan

Aber du siehst wenigstens die Frau als eine Frau wie dich.

... und bist damit besser als die rassistische Chris, die der Neger-Mutter das Recht auf ihr Kind abspricht. Echt mal, Joan, findest du nicht, dass du hier zu weit gehst? Man muss eine Diskussion nicht UM JEDEN PREIS "gewinnen":rolleyes:

16.02.2008 18.01 | joan |
Sind nigerianische MÄNNER denn per se nütlzlich für die Familie?

Geh komm!

Die FRAU hat nützlich zu sein, und zwar dem MANN.

Der Geschirrspüler ist MIR nützlich, nicht ich ihm!!

16.02.2008 18.05 | chris |
Original von joan
Ich habe sicher nicht "legitim" gesagt. Oder?

(Joan verliert ein bisschen den Überblick)

Ich verstehe nicht, wie eine FRAU nicht sehen kann, dass in diesem Fall eine andere Frau ebenso handelt wie frau das selber würde, und statt dessen an der Seite des europäischen Mannes Position bezieht.

Ich verstehe es nicht und werde es auch nicht verstehen.

Ich habe NIE gesagt, ich würde genau wie Urs' Frau handeln. Ich würde, wenn ich mein Kind mit nach Deutschland nehmen wollte, mit dem Kindesvater sehr genau absprechen, wie weiter zu verfahren ist, nicht einfach mit dem Kind abhauen, weil er ja quasi nur ein Samenspender war.

Ich wiederhole auch gerne zum 100sten Mal, dass ich nicht grundsätzlich dagegen bin, dass eine nigerianische Mutter ihr Kind mit nach Nigeria nimmt. Aber dies ohne Wissen und Einverständnis des Vaters zu tun ist schäbig. Es wäre von mir genauso schäbig, mein Kind einfach mit nach Deutschland zu nehmen, ohn das mit dem Vater abgesprochen zu haben.

16.02.2008 18.07 | joan |
Original von chris
Original von joan

Aber du siehst wenigstens die Frau als eine Frau wie dich.

... und bist damit besser als die rassistische Chris, die der Neger-Mutter das Recht auf ihr Kind abspricht...

Jaja, böze rassistische Chris.....http://denkforum.at/forum/images/smilies/nono.gif

16.02.2008 18.09 | joan |
Original von chris
Original von joan
Ich habe sicher nicht "legitim" gesagt. Oder?

(Joan verliert ein bisschen den Überblick)

Ich verstehe nicht, wie eine FRAU nicht sehen kann, dass in diesem Fall eine andere Frau ebenso handelt wie frau das selber würde, und statt dessen an der Seite des europäischen Mannes Position bezieht.

Ich verstehe es nicht und werde es auch nicht verstehen.

Ich habe NIE gesagt, ich würde genau wie Urs' Frau handeln. Ich würde, wenn ich mein Kind mit nach Deutschland nehmen wollte, mit dem Kindesvater sehr genau absprechen, wie weiter zu verfahren ist, nicht einfach mit dem Kind abhauen, weil er ja quasi nur ein Samenspender war.

Ich wiederhole auch gerne zum 100sten Mal, dass ich nicht grundsätzlich dagegen bin, dass eine nigerianische Mutter ihr Kind mit nach Nigeria nimmt. Aber dies ohne Wissen und Einverständnis des Vaters zu tun ist schäbig. Es wäre von mir genauso schäbig, mein Kind einfach mit nach Deutschland zu nehmen, ohn das mit dem Vater abgesprochen zu haben.

Chris,

Ich glaube dir das einfach nicht.

Ich unterstelle dir einfach, dass du dein Kind mitnehmen würdest...:D

16.02.2008 18.10 | Helga | RE: Übrigens, Helga,...
Original von joan
...noch einmal zum Scheidungsszenario:

Stell dir doch mal vor, du wärst mit MIR verheiratet gewesen und wir hätten ein gemeinsames Kind.

Du würdest doch sicher unter keinen Umständen das Kind bei mir lassen.....:LOL:

Nun, Joan, lass es mich einfach so sagen: Ich wäre sicher unter keinen Umständen mit Dir verheiratet und hätte unter noch keineren Umständen (diese Steigerungsform muss man in der Tat eingens zur Beschreibung dieses Sachverhalts erfinden, Wortfanatikerin hin oder her) ein Kind mit Dir.

16.02.2008 18.11 | kalamity |
Original von joan
Das Gesetz geht HIER unter normalen Umständen so vor, dass die MUTTER das Sorgerecht erhält, außer in extremen Fällen, in denen die sich offensichtlich nicht um das Kind kümmern KANN.

Nur wenn die Mutter eben "Neger" ist, dann steht plötzlich der Vater, der keiner ist, an erster Stelle.

Wie wäre das denn für dich, wenn du ein Zweijähriges an den Ex abgeben musst, weil irgend ein einseitiges Gesetz das so bestimmt?

Übrigens:

"Unabdingbar" KANN in vielen Fällen Vater oder/und Mutter nicht sein, weil es das Leben/Schicksal eben so hat. Daran läßt sich auch durch ein Gesetz nichts ändern.

@joan, das siehst du - als Österreicher *gg* - vermutlich anders als ein Deutscher.

HIER ist es tatsächlich so, dass Mutter sich etliches zuschulden kommen lassen muss, bevor sie ihr Sorgerecht verliert.

Allerdings kenne ich persönlich eine dreifache afrikanische Mutter, die "natürlich" das Sorgerecht für ihre Kinder vor Gericht verloren hat - sie ist aus Sicht des Richters nun mal nicht kompetent, was zum Teil daran liegt, dass sie weder Deutsch spricht noch lesen oder schreiben kann noch ....

Ich kenne auch eine österreichische Mutter, die das Sorgerecht für ihr Kind an den Mann verloren hat - auch sie "sozial inkompetent".

In Österreich muss bei einer Scheidung ohnehin auf Antrag EINEM der beiden Elternteile das Sorgerecht zugesprochen werden, in Deutschland isses anders, da müssen die Eltern auch gegen ihren erklärten Willen öfter mal gemeinsam sorgen, die Schweizer Rechtslage wird wieder anders sein...

Im übrigen mutmaßen wir hier ja auf Teufel komm raus rum - könnte gut sein, dass die Frau samt Kind bald zurückkommt. ....

16.02.2008 18.13 | joan | RE: Übrigens, Helga,...
Original von Helga
Original von joan
...noch einmal zum Scheidungsszenario:

Stell dir doch mal vor, du wärst mit MIR verheiratet gewesen und wir hätten ein gemeinsames Kind.

Du würdest doch sicher unter keinen Umständen das Kind bei mir lassen.....:LOL:

Nun, Joan, lass es mich einfach so sagen: Ich wäre sicher unter keinen Umständen mit Dir verheiratet und hätte unter noch keineren Umständen (diese Steigerungsform muss man in der Tat eingens zur Beschreibung dieses Sachverhalts erfinden, Wortfanatikerin hin oder her) ein Kind mit Dir.

DAS ist aber fies.

So viele "keiner", und das alles zu Lasten von nur einer....

Immer auf die Kleinen, sag ich da....;)

16.02.2008 18.17 | chris |
Original von joan
Original von chris
Original von joan
Ich habe sicher nicht "legitim" gesagt. Oder?

(Joan verliert ein bisschen den Überblick)

Ich verstehe nicht, wie eine FRAU nicht sehen kann, dass in diesem Fall eine andere Frau ebenso handelt wie frau das selber würde, und statt dessen an der Seite des europäischen Mannes Position bezieht.

Ich verstehe es nicht und werde es auch nicht verstehen.

Ich habe NIE gesagt, ich würde genau wie Urs' Frau handeln. Ich würde, wenn ich mein Kind mit nach Deutschland nehmen wollte, mit dem Kindesvater sehr genau absprechen, wie weiter zu verfahren ist, nicht einfach mit dem Kind abhauen, weil er ja quasi nur ein Samenspender war.

Ich wiederhole auch gerne zum 100sten Mal, dass ich nicht grundsätzlich dagegen bin, dass eine nigerianische Mutter ihr Kind mit nach Nigeria nimmt. Aber dies ohne Wissen und Einverständnis des Vaters zu tun ist schäbig. Es wäre von mir genauso schäbig, mein Kind einfach mit nach Deutschland zu nehmen, ohn das mit dem Vater abgesprochen zu haben.

Chris,

Ich glaube dir das einfach nicht.


Du glaubst es mir nicht oder es passt nicht in deine Argumentation?

Soso, es ist schwer zu glauben, dass ich versuche, mich fair zu verhalten, aber dass ich Müttern verschiedener Hautfarbe verschiedenen Rechte zuteile, das ist einleuchtend. Sehr aufschlussreich. Ich hoffe wirklich, ich bringe es nach dem Studium zu nichts, was mit Recht zu tun hat. Wehe der schwarzen Frauenwelt, wenn jemand wie ich in eine solche Position käme :help:

16.02.2008 18.17 | Helga |
Original von joan
Ich habe sicher nicht "legitim" gesagt. Oder?

(Joan verliert ein bisschen den Überblick)

Ich verstehe nicht, wie eine FRAU nicht sehen kann, dass in diesem Fall eine andere Frau ebenso handelt wie frau das selber würde, und statt dessen an der Seite des europäischen Mannes Position bezieht.

Ich verstehe es nicht und werde es auch nicht verstehen.

Für den besseren ÜBerblick - Eine beredte implizite Formulierung von "Es ist legitim!":

Mir geht es darum, dass sie als Frau das Recht haben MÜSSTE ihr Kind im Falle einer Scheidung auch bei sich behalten zu dürfen, ob nun in Nigeria, in der Schweiz, oder sonst wo.

Der Vater kommt erst an zweiter Stelle, wenn die Mutter sich um das Kind nicht kümmern kann oder will.

Das ist nicht egoistisch, sondern einmal so von der Natur vorgegeben.

Ein Kleinkind gehört zur Mutter, so es eine hat, die es auch will.

Darüber läßt sich nicht diskutieren.

16.02.2008 18.20 | joan |
Original von Helga
Original von joan
Ich habe sicher nicht "legitim" gesagt. Oder?

(Joan verliert ein bisschen den Überblick)

Ich verstehe nicht, wie eine FRAU nicht sehen kann, dass in diesem Fall eine andere Frau ebenso handelt wie frau das selber würde, und statt dessen an der Seite des europäischen Mannes Position bezieht.

Ich verstehe es nicht und werde es auch nicht verstehen.

Für den besseren ÜBerblick - Eine beredte implizite Formulierung von "Es ist legitim!":

Mir geht es darum, dass sie als Frau das Recht haben MÜSSTE ihr Kind im Falle einer Scheidung auch bei sich behalten zu dürfen, ob nun in Nigeria, in der Schweiz, oder sonst wo.

Der Vater kommt erst an zweiter Stelle, wenn die Mutter sich um das Kind nicht kümmern kann oder will.

Das ist nicht egoistisch, sondern einmal so von der Natur vorgegeben.

Ein Kleinkind gehört zur Mutter, so es eine hat, die es auch will.

Darüber läßt sich nicht diskutieren.

Nichtsdestotrotz habe ich nicht davon gesprochen, dass es "legitim" SEI, sondern nur davon, dass es das sein SOLLTE.

Das ist doch wohl ein großer Unterschied.

16.02.2008 18.24 | joan |
Chris,

Es hat mit meiner Argumentation nichts zu tun, sondern mit meiner Sicht von dir als Mutter.

Du würdest dein Kind nicht in Nigeria lassen, nachdem du dich dort hast scheiden lassen, bzw. dein Mann sich von dir hat scheiden lassen.

Ich selber bin, wenn du dich erinnerst, auch immer schnell auf Seiten des Vaters, spreche auch immer von seinen Gefühlen, etc.

Es ist nur unrealistisch einer Mutter das einfach zuzumuten, und auch noch zu erwarten, dass sie das von selber aus so sieht.

Wenn sie die Gelegenheit hat, das Kind nicht zu verlieren, wird sie die auch ausnützen. Daran sehe ich nichts Verwerfliches, auch wenn die Gesetzeslage im Gastland eine andere ist.

16.02.2008 18.26 | kalamity |
Original von joan
Geh bitte!

Das hat mein Mann auch mal zu mir gesagt, als wir uns gestritten haben, irgendwann Anfang 1984 (oder doch Ende 1983?.....).

Das ist doch völlig bedeutungslos.

WAS ist völlig bedeutungslos?

Mein Ex hat mir auch mit Entziehung der Kinder gedroht - der Richter fand es keineswegs bedeutungslos, nö, der hat seinen Paß eingezogen...

16.02.2008 18.28 | joan |
Original von kalamity
Original von joan
Geh bitte!

Das hat mein Mann auch mal zu mir gesagt, als wir uns gestritten haben, irgendwann Anfang 1984 (oder doch Ende 1983?.....).

Das ist doch völlig bedeutungslos.

WAS ist völlig bedeutungslos?

Mein Ex hat mir auch mit Entziehung der Kinder gedroht - der Richter fand es keineswegs bedeutungslos, nö, der hat seinen Paß eingezogen...

Geh bitte!

Da war die Situation aber eben schon seeehr ernst.

In Urs Fall ist das doch etwas anders.

Frau Urs nimmt SEINE Scheidungsansätze nicht wirklich ernst, will sich, nach seinen eigenen Angaben, sowieso nicht scheiden lassen.

In diesem Fall finde ich es reichlich bedeutungslos...:D

16.02.2008 18.44 | Helga |
Nichtsdestotrotz habe ich nicht davon gesprochen, dass es "legitim" SEI, sondern nur davon, dass es das sein SOLLTE.

Das ist doch wohl ein großer Unterschied.

Wie ist denn Dein Verständnis von "legitim"?

Du sprachst davon, dass sie es DÜRFEN sollte. Das heißt, dass es LEGAL sein sollte.

Etwas, das legal sein sollte, ist doch genau das: LEGITIM.

http://de.wiktionary.org/wiki/Diskussion:legitim

16.02.2008 18.46 | joan |
"Legitim" hat, ohne jetzt zu googeln oder deinem Wikilink zu folgen, etwas mit Gesetzlichkeit zu tun.

Ich wünschte, es wäre legitim, sagte ich.

Dass es das nicht immer ist, ist mir schon bewusst.

Ich weiß gar nicht, Helga, was du da mit mir diskutierst.

Chris sagte: "Du hast doch gesagt, es wäre legitim, wenn sie die Sache so durchgezogen hätte.... "

Und ich meinte mich erinnern zu können, dass ich das nicht gesagt hätte.

Du bringst als Beweis ich hätte es doch gesagt eine Stelle, an der ich sage, eine Mutter SOLLTE ihr Kind mitnehmen können.

DAS habe ich auch nie bestritten.

Jetzt kommst du mit Definitionen von "legitim", und meinst, das würde etwas an dem ändern, was ich gesagt habe?

Nur hier, um wieder man "herauszufinden", wo ich mich in Widersprüche verstricke?

16.02.2008 18.48 | ngozi |
Wenn ich mir da hier alles so durchlese bekomme ich die Krise.
Für mich sieht das so aus.Wenn ein Kind noch sehr klein ist,dann muss man schauen bei wem es besser versorgt werden kann.
Wenn ein Kind aber schon selber entscheiden kann-vielleicht so mit 6 oder 7 Jahren-dann sollte man das Kind fragen bei wem es lieber leben mag.
Es gibt auch sehr viele Kinder die auch gerne bei dem Vater leben möchten.

16.02.2008 18.51 | kalamity |
Original von joan
Ich verwechsle da nichts.

Natürlich ist es etwas anderes, wenn ein Vater ausgewiesen wird als wenn eine Mutter ihr Kind mit nach Hause nimmt.

Mich wundert nur die Reaktion einer FRAU, die den MANN warnt, eine andere Frau könne das Schreckliche tun, das auch sie in einer ähnlichen Situation tun würde.

Dass das Gesetz in einem solchen Fall anders bestimmen würde als es das bei einer Scheidung von zwei Inländern tut, das Kindeswohl also eindeutig HIER und nicht in der Hand (oder Heimat) der Mutter sieht, ist für mich Diskriminierung.

Du magst das ja vielleicht anders sehen.

Aber du siehst wenigstens die Frau als eine Frau wie dich.

Es ist aus meiner Sicht KEINE Diskriminierung, wenn das Gericht - ich geh jetzt sicherheitshalber von Österreich aus *gg* - schlicht sagt: Das Kind ist Österreicher, der bisherige Lebensmittelpunkt war Österreich, also darf das Land nicht verlassen werden (da kann Kind natürlich trotzdem bei Mutter aufwachsen, für Kind wird ein eigener Reisepaß gemacht, der bei Gericht hinterlegt wird, über Urlaubsreisen etc. müssen sich die Eltern einigen oder das Gericht muss entscheiden ... so was kann man kreativ lösen.

Das Gesetz bestimmt da nichts anderes als bei einer Scheidung von zwei Inländern. Im Gegenteil, bei gemeinsamen Sorgerecht, kann der Elternteil, der die Kinder hat, noch nicht mal INNERHALB des Landes umziehen, wenn sich der andere querstellt (da müsste wiederrum das Gericht bemüht werden.....), und schon gar nicht kann einer der Elternteile LEGAL samt Kind gegen den Willen des anderen Elternteils auswandern......

Wäre Kind unehelich, dann würde sich die Frage - wiederrum reden wir von Österreich - eh nicht stellen, frau hätte dann vermutlich alleiniges Sorgerecht, Kind hat sowieso die Staatsangehörigkeit der Mutter ....

Mich persönlich irritiert noch immer, dass jemand, der seiner Partnerin aus Angst vor Entführung des gemeinsamen Kindes den Paß versteckt hat, diese dann samt Kind nach Nigeria fliegen lässt (ich nehme an, der Vater könnte die Mutter daran durchaus hindern) und ihr als Draufgabe auch noch einen Trennungswillenbekundungs-Schrieb ins Köfferchen packt.

Bei derartigem Verhalten würde ich entweder vermuten, dass Vater es ganz gut fände, wenn Mutter samt Kind nimmer kommen (kostet vermutlich entschieden weniger Geld ... ja, ich bin gemein und steh dazu), oder dass Vater die Drohungen ohnehin nicht wirklich ernstgenommen hat (warum dann die Paß-Aktion?) oder .... dass er nicht denkt, bevor er handelt.

16.02.2008 18.54 | Helga |
"Legitim" hat, ohne jetzt zu googeln oder deinem Wikilink zu folgen, etwas mit Gesetzlichkeit zu tun.

Ich wünschte, es wäre legitim, sagte ich.

Das es dass nicht immer ist, ist mir schon bewusst.

Du brauchst nicht zu googeln, musst einfach meinem Link folgen.

Während legal soviel heißt wie gesetzmäßig oder mit dem Gesetz vereinbar, bezieht sich legitim auf das Rchtsempfinden, die Rechtsauffassung, oder, um es ganz pathetisch auszudrücken, auf Gereichtigkeit. Man sagt ja so schön wie platt, Recht ist nicht gleich Gerechtigkeit.

Was Du hier verbreitet hast ist eben nicht die lange Version von "ich wünschte, es wäre legitim", sondern die von "ich wünschte, es wäre gesetzmäßig" oder auch "ich wünschte, es wäre legal", was nichts anderes heißt als "ich halte es für legitim".

Wie war das doch gleich mit den Fremdwörtern? Sie sind wie unscharfe Bilder, sagte ein Landsmann von Dir.

Und damit Ende der "Deutsch"-Stunde.

16.02.2008 18.54 | kalamity |
Original von joan
Sind nigerianische MÄNNER denn per se nütlzlich für die Familie?

Geh komm!

Die FRAU hat nützlich zu sein, und zwar dem MANN.

Der Geschirrspüler ist MIR nützlich, nicht ich ihm!!

Womit wir wieder beim Thema wären: Es erstaunt mich, dass derartige Aussagen von einer FRAU kommen. :LOL:

Ich mein die ngozi, deren Aussagen mir doch immer wieder Grund zur Freude sind. :respekt:

16.02.2008 18.56 | joan |
Original von ngozi
Wenn ich mir da hier alles so durchlese bekomme ich die Krise.
Für mich sieht das so aus.Wenn ein Kind noch sehr klein ist,dann muss man schauen bei wem es besser versorgt werden kann.
Wenn ein Kind aber schon selber entscheiden kann-vielleicht so mit 6 oder 7 Jahren-dann sollte man das Kind fragen bei wem es lieber leben mag.
Es gibt auch sehr viele Kinder die auch gerne bei dem Vater leben möchten.

Ngozi,

Das sagst du nur, weil du meinst, es würde deinem Kind bei dir auf jeden Fall besser gehen als beim Kindsvater.

Es redet sich ja so leicht.....

16.02.2008 18.57 | kalamity |
Original von chris
Ich würde, wenn ich mein Kind mit nach Deutschland nehmen wollte, mit dem Kindesvater sehr genau absprechen, wie weiter zu verfahren ist, nicht einfach mit dem Kind abhauen, weil er ja quasi nur ein Samenspender war.



Muss ich drauf hinweisen, dass du - falls du samt Kind in Nigeria leben würdest und es DORT zur Scheidung käme - mit dem Vater nichts mehr zu besprechen hättest? Weil er schlicht so entscheiden würde, wie er möchte - und kein Gericht auf der Welt könnte dir dein Kind aus Nigeria rausschaffen, wenn Vater nicht zustimmt (da wette ich jetzt drauf). Du hättest schlicht die A***karte gezogen.

16.02.2008 18.57 | joan |
Original von Helga
"Legitim" hat, ohne jetzt zu googeln oder deinem Wikilink zu folgen, etwas mit Gesetzlichkeit zu tun.

Ich wünschte, es wäre legitim, sagte ich.

Das es dass nicht immer ist, ist mir schon bewusst.

Du brauchst nicht zu googeln, musst einfach meinem Link folgen.

Während legal soviel heißt wie gesetzmäßig oder mit dem Gesetz vereinbar, bezieht sich legitim auf das Rchtsempfinden, die Rechtsauffassung, oder, um es ganz pathetisch auszudrücken, auf Gereichtigkeit. Man sagt ja so schön wie platt, Recht ist nicht gleich Gerechtigkeit.

Was Du hier verbreitet hast ist eben nicht die lange Version von "ich wünschte, es wäre legitim", sondern die von "ich wünschte, es wäre gesetzmäßig" oder auch "ich wünschte, es wäre legal", was nichts anderes heißt als "ich halte es für legitim".

Wie war das doch gleich mit den Fremdwörtern? Sie sind wie unscharfe Bilder, sagte ein Landsmann von Dir.

Und damit Ende der "Deutsch"-Stunde.

Helga,

Wenn ich WÜNSCHE, es sei etwas legitim, dann ist das etwas völlig anderes, als wenn ich BEHAUPTE, es sei etwas legitim.

Worauf willst du eigentlich hinaus?

16.02.2008 19.00 | joan |
Original von kalamity
Original von chris
Ich würde, wenn ich mein Kind mit nach Deutschland nehmen wollte, mit dem Kindesvater sehr genau absprechen, wie weiter zu verfahren ist, nicht einfach mit dem Kind abhauen, weil er ja quasi nur ein Samenspender war.



Muss ich drauf hinweisen, dass du - falls du samt Kind in Nigeria leben würdest und es DORT zur Scheidung käme - mit dem Vater nichts mehr zu besprechen hättest? Weil er schlicht so entscheiden würde, wie er möchte - und kein Gericht auf der Welt könnte dir dein Kind aus Nigeria rausschaffen, wenn Vater nicht zustimmt (da wette ich jetzt drauf). Du hättest schlicht die A***karte gezogen.

Ja genau.

Nach nigerianischem Recht, unter dem frau dann ja leben würde, wäre das so.

Sie könnte und würde sich mit dem Kind aber diesem Rechtsystem entziehen, und nicht warten, ob sie den Vater, mit dem sie zerstritten ist, irgendwie umstimmen kann.

Solche Dinge geschehen doch ohnehin dauernd.

16.02.2008 19.03 | joan |
Bei derartigem Verhalten würde ich entweder vermuten, dass Vater es ganz gut fände, wenn Mutter samt Kind nimmer kommen (kostet vermutlich entschieden weniger Geld ... ja, ich bin gemein und steh dazu), oder dass Vater die Drohungen ohnehin nicht wirklich ernstgenommen hat (warum dann die Paß-Aktion?) oder .... dass er nicht denkt, bevor er handelt.

Also DIESER Gedanke hat sich bei mir auch schon eingeschlichen.

Das Gemeine ist wohl typisch österreichisch.... :help:

16.02.2008 19.12 | chris |
Original von kalamity

Das Gesetz bestimmt da nichts anderes als bei einer Scheidung von zwei Inländern. Im Gegenteil, bei gemeinsamen Sorgerecht, kann der Elternteil, der die Kinder hat, noch nicht mal INNERHALB des Landes umziehen, wenn sich der andere querstellt (da müsste wiederrum das Gericht bemüht werden.....), und schon gar nicht kann einer der Elternteile LEGAL samt Kind gegen den Willen des anderen Elternteils auswandern......

Wäre Kind unehelich, dann würde sich die Frage - wiederrum reden wir von Österreich - eh nicht stellen, frau hätte dann vermutlich alleiniges Sorgerecht, Kind hat sowieso die Staatsangehörigkeit der Mutter ....

So ist es in D auch. Wenn ein Kind ehelich geboren wird, haben beide das Sorgerecht und Mann wie Frau können sich nicht einfach gegen den Willen des anderen mit dem Kind verdünnisieren. Zumindest nicht legal. Meines Erachtens hat das auch so seine Richtigkeit.

Bei unehelichen Kindern hat die Mutter alleiniges Sorgerecht und kann es mit dem Vater teilen.

Mich persönlich irritiert noch immer, dass jemand, der seiner Partnerin aus Angst vor Entführung des gemeinsamen Kindes den Paß versteckt hat, diese dann samt Kind nach Nigeria fliegen lässt (ich nehme an, der Vater könnte die Mutter daran durchaus hindern) und ihr als Draufgabe auch noch einen Trennungswillenbekundungs-Schrieb ins Köfferchen packt.

Bei derartigem Verhalten würde ich entweder vermuten, dass Vater es ganz gut fände, wenn Mutter samt Kind nimmer kommen (kostet vermutlich entschieden weniger Geld ... ja, ich bin gemein und steh dazu), oder dass Vater die Drohungen ohnehin nicht wirklich ernstgenommen hat (warum dann die Paß-Aktion?) oder .... dass er nicht denkt, bevor er handelt.

Das verstehe ich in der Tat auch nicht.

16.02.2008 19.19 | joan |
Original von Helga
"Legitim" hat, ohne jetzt zu googeln oder deinem Wikilink zu folgen, etwas mit Gesetzlichkeit zu tun.

Ich wünschte, es wäre legitim, sagte ich.

Das es dass nicht immer ist, ist mir schon bewusst.

Du brauchst nicht zu googeln, musst einfach meinem Link folgen.

Während legal soviel heißt wie gesetzmäßig oder mit dem Gesetz vereinbar, bezieht sich legitim auf das Rchtsempfinden, die Rechtsauffassung, oder, um es ganz pathetisch auszudrücken, auf Gereichtigkeit. Man sagt ja so schön wie platt, Recht ist nicht gleich Gerechtigkeit.

Was Du hier verbreitet hast ist eben nicht die lange Version von "ich wünschte, es wäre legitim", sondern die von "ich wünschte, es wäre gesetzmäßig" oder auch "ich wünschte, es wäre legal", was nichts anderes heißt als "ich halte es für legitim".

Wie war das doch gleich mit den Fremdwörtern? Sie sind wie unscharfe Bilder, sagte ein Landsmann von Dir.

Und damit Ende der "Deutsch"-Stunde.

Also, ich bin deinem Link nun gefolgt.

Der Verfasser ist da einer Meinung, die so nicht eindeutig vertreten wird.

Ich finde das schon nachvollziehbar, "legitim" als "ich bin mir selbst Gesetz" - eine "allgemeine menschliche Rechtsauffassung" läßt das ja anscheinend zu.

Insofern halte ich dieses Verhalten schon für legitim.

Mir war der Begriff aus den Tasten von Chris erst mal zu extrem, wie eine eigenmächtige Erweiterung dessen was ich sagte.

Worauf willst du nun wirklich hinaus?

Übrigens:

Welcher "mein Landsmann" hat das denn gesagt?

16.02.2008 19.21 | chris |
Original von joan
Mir war der Begriff aus den Tasten von Chris erst mal zu extrem, wie eine eigenmächtige Erweiterung dessen was ich sagte.


Hmm, wenn das Wort "legitim" zu extrem, eine eigenmächtige Erweiterung dessen was du sagtest ist, was ist dann das Wort "Neger" aus "deinen Tasten"?

16.02.2008 19.24 | joan |
Original von chris
Original von joan
Mir war der Begriff aus den Tasten von Chris erst mal zu extrem, wie eine eigenmächtige Erweiterung dessen was ich sagte.


Hmm, wenn das Wort "legitim" zu extrem, eine eigenmächtige Erweiterung dessen was du sagtest ist, was ist dann das Wort "Neger" aus "deinen Tasten"?

Das war ein Bild.

16.02.2008 19.28 | ngozi |
Original von joan
Original von ngozi
Wenn ich mir da hier alles so durchlese bekomme ich die Krise.
Für mich sieht das so aus.Wenn ein Kind noch sehr klein ist,dann muss man schauen bei wem es besser versorgt werden kann.
Wenn ein Kind aber schon selber entscheiden kann-vielleicht so mit 6 oder 7 Jahren-dann sollte man das Kind fragen bei wem es lieber leben mag.
Es gibt auch sehr viele Kinder die auch gerne bei dem Vater leben möchten.

Ngozi,

Das sagst du nur, weil du meinst, es würde deinem Kind bei dir auf jeden Fall besser gehen als beim Kindsvater.

Es redet sich ja so leicht.....


Wie ich lebe,davon hast du keine Ahnung.Wenn ich mich heute von meinem Mann trennen würde und er würde innerhalb Deutschlands wohnen bleiben,dann kann er gerne die Kinder mitnehmen.Ich weiss,das ich sie so oft sehen kann wie ich möchte.Und dieses Freiheitsgefühl hatte ich seit 16 Jahren nicht mehr. :wink:
Wenn die Kinder damit einverstanden wären,warum nicht.
Er könnte sie auch mit nach Nigeria mitnehmen,aber dann müsste er mir die Tickets bezahlen,damit ich die Kinder 3-4 Mal im Jahr besuchen kann.Ich kenne meine Schwiegerfamilie sehr gut.Ich war dort und weiss wie sie leben.Meine Schwiegermama hat sich auch sehr gut um die Kinder gekümmert,als ich in die USA gereist war.
Ich vertraue meinem Mann voll und ganz,das er sich gut um die Kinder kümmert.
Wenn es meinem Mann schlecht in Nigeria gehen sollte.Medizinische Versorgung,Hygiene,schlechte Wohnung,etc.Dann würde ich ihm die Kinder auch nicht mitgeben wollen.
Er würde sie dann auch nicht mitnehmen wollen,weil er möchte das es seinen Kinder gut geht.
Mein Mann würde die Kinder in Deutschland auch nicht zu sich nehmen,weil er arbeitstechnisch viel unterwegs ist.

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